Mittwoch, 31. August 2011

Pressemeldungen - Unterricht

APA0455 II, XI 31.08.2011 15:24:20

 

Schuluniformen: Auch Kärntner Landeshauptmann Dörfler dafür

Utl.: Soll "Markenzwang" beenden und "Wir-Gefühl" stärken - Abfuhr aus Ministerium und SPÖ

Schulen/Jugend/Kärnten/Wien

Nach der Jungen FPÖ im Burgenland haben sich am Mittwoch auch Kärntens Landeshauptmann Gerhard Dörfler (FPK) und der Jugendsprecher der Wiener FPÖ, Dominik Nepp, für die Einführung von Schuluniformen ausgesprochen. Einheitliche Kleidung stärke ein "Wir-Gefühl" der Schüler und würde außerdem den "Markenzwang beenden und damit auch viele Eltern finanziell entlasten", so Dörfler in einer Aussendung. Aus dem Unterrichtsministerium hieß es unterdessen, es gebe in der Bildungspolitik derzeit wichtigere Sorgen. Außerdem trete man "für Vielfalt" ein, was Schuluniformen ausschließe.

"Das Sozialprestige der Kinder soll von ihrem Wesen und ihrem Umgang mit anderen bestimmt werden und nicht von den Brieftaschen der Eltern", betonte hingegen Nepp, der auch Deutschpflicht in der Pause fordert.

Ablehnung äußerten nach den Jugendorganisation von SPÖ und Grünen auch die SPÖ Kärnten und die SP-nahe Aktion Kritischer Schüler (AKS). Kärntens SP-Chef Peter Kaiser sprach in einer Aussendung von einer "der sommerlichen Hitze entspringenden Debatte". "Junge Menschen in Uniformen zu stecken ist eine Idee, die aus dem vorigen Jahrhundert entstammt und sozialen Unterschieden nicht entgegenwirkt", hieß es von der AKS-Vorsitzenden Eleonora Kleibel.

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sp/jschindlegger (S)

, 31.08.2011 15:36:17

OTS0211 II 31.08.2011 14:39:36

 

AKS zu FP: Keine Kleidungsvorschriften an Schulen!

Utl.: Die Aktion kritischer Schüler_innen spricht sich gegen den FP-Vorschlag von Schuluniformen aus.

Bildung

"Kleidung ist Ausdruck von Individualität. Junge Menschen in Uniformen zu stecken ist eine Idee, die dem letzten Jahrhundert entstammt und sozialen Unterschieden nicht sinnvoll entgegen wirkt." so Eleonora Kleibel, Vorsitzende der Aktion kritischer Schüler_innen (AKS). "Bei dieser, aus dem Blauen gegriffenen Forderung nach Schuluniformen, zeigt sich wieder einmal, dass die Freiheitlichen in Bildungsfragen keine Expertise aufweisen." ärgert sich Kleibel. "Schüler_innen sollen sich frei entfalten können und nicht wie beim Militär in einheitliche Uniformen gesteckt werden." so Kleibel

"Die dringend notwendigen Reformen um sozialer Ungerechtigkeit entgegenzuwirken, liegen anderswo. Der wichtigste Schritt wäre die Einführung einer gemeinsamen Schule der 10- bis 14-Jährigen, damit der Bildungsweg nicht so früh und meist unwiderruflich entschieden wird." ist sich Kleibel sicher. Eine Gesamtschule mit ganztägigem Angebot würde auch die hohen Nachhilfekosten für Familien reduzieren. "Wir wollen ein Bildungssystem in der Interessen und Fähigkeiten entscheidend sind und nicht die soziale Herkunft." meint die AKS-Vorsitzende.

Auch der jüngsten Aussage von FP-Jugendsprecher Nepp "Deutsch als Pausensprache" und "Deutsch vor Regelschulbesuch" erteilt die AKS eine Absage. Die Freiheitlichen präsentieren sich als Partei, die Vielfalt nichts abgewinnt. Muttersprachlicher Unterricht ist erwiesener Maßen essentiell für den Erwerb anderer Sprachen. "Es ist Zeit, dass Vielfalt und Mehrsprachigkeit im Klassenzimmer endlich als Vorteil erkannt werden", schließt Kleibel.

Rückfragehinweis: Eleonora Kleibel AKS-Bundesvorsitzende Tel.: 0699/11408142

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/5430/aom

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sp/jschindlegger (S)

, 31.08.2011 15:36:17

OTS0192 II 31.08.2011 13:42:47

 

FPK-Darmann zu Kaiser: Schuluniformen stärken das Wir-Gefühl

FPK/Kärnten/Darmann/Kaiser/SPÖ/Schule

Zur aufgeflammten Diskussion rund um die Einführung von Schuluniformen hält FPK-Jugendsprecher LAbg. Mag. Gernot Darmann fest, dass dies durchaus positive Auswirkungen mit sich brächte, vor allem was die Stärkung des Gemeinschafts- und Zusammengehörigkeitsgefühls unter den Schülern betrifft.

In Richtung des Kärntner SPÖ-Obmannes Peter Kaiser meint Darmann: "Wenn Schuluniformen für Kaiser eine solche Bedrohung darstellen, soll er sich einmal die Frage stellen, wieso die in weltweiten Rankings bestgereihten Schulen sehr oft ihre Stärke und ihr institutionelles Selbstvertrauen durch eine vorgegebene und von den Schülern mit Stolz getragene Schuluniform in die Öffentlichkeit transportieren." Diskussionsverweigerung sei zwar bei der SPÖ-Kärnten ein gleichermaßen altbekanntes wie erfolgloses Rezept, sollte aber gerade im Bildungsbereich der Vergangenheit angehören. Zum Thema Schul- und Bildungsreform solle Kaiser zudem "leise treten", denn "seine Bundesregierung tritt verantwortungslos auf der Stelle", so Darmann abschließend.

(Schluss)

Rückfragehinweis: Freiheitlicher Landtagsklub Landhaus, 9020 Klagenfurt Tel.: 0463 513 272

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/6753/aom

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sp/jschindlegger (S)

, 31.08.2011 15:36:17

OTS0139 II, CI 31.08.2011 12:06:59

 

FP-Nepp: Uniformen auch an Wiens Schulen!

Utl.: Kleiner, aber wichtiger Schritt gegen soziale Diskriminierung

FPÖ/Nepp/Schuluniform/Bildungsreform

Der Vorstoß der Freiheitlichen Jugend Burgenland gegen den Markenzwang schon unter Kindern, wird von Wiens FP-Jugendsprecher Dominik Nepp unterstützt. "Selbstverständlich kann ich mir das auch an den Wiener Schulen vorstellen. Das Sozialprestige der Kinder soll von ihrem Wesen und ihrem Umgang mit anderen bestimmt werden und nicht von den Brieftaschen der Eltern", erklärt Nepp.

Schuluniformen wären aber nur ein Mosaikstein in einer großen Bildungsreform: "Noch wesentlicher ist etwa, die Integration ausländischer Kinder zu fördern. Dabei gilt: Erst Deutsch lernen und dann erst in die Regelschule gehen. Deutsch muss auch die Pausensprache sein. Es darf doch nicht sein, dass derzeit Kinder, wie alle Tests belegen, aufgrund mangelnder Sprachkenntnisse das Niveau ganzer Klassen und Schulen in den Abgrund reißen!" (Schluss)

Rückfragehinweis: Klub der Freiheitlichen, Pressestelle Tel.: Tel.: (01) 4000 / 81 798

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/85/aom

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4000

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sp/jschindlegger (S)

, 31.08.2011 15:36:17

OTS0136 II, CI 31.08.2011 12:00:32

 

LH Dörfler: Ja zur Schuluniform, nein zu "Markendruck"

Utl.: Einheitliche Schulkleidung bringt Wir-Gefühl und finanzielle Entlastung für Eltern - Auch Bildungsreferent LHStv. Scheuch sieht Schuluniform positiv

Politik/Schuluniform/Dörfler/Scheuch/Kärnten

Landeshauptmann Gerhard Dörfler begrüßt die Diskussion rund um die Schuluniform. Der Markenzwang sei sehr stark, daher sei die Einführung der Schuluniform sinnvoll und zu unterstützen, erklärte der Landeshauptmann. Es bestehe großer Druck, Modetrends mitzumachen. Viele Eltern könnten sich Markenware für ihre Kinder finanziell nicht oder kaum leisten, würden aber Druck durch ihre Kinder bzw. deren Mitschüler erleben.

Eine Schuluniform würde diesen Markenzwang beenden und damit auch viele Eltern finanziell entlasten. Die Bewertung nach der finanziellen Situierung der Eltern aufgrund der Kleidung sollte es jedenfalls nicht geben. Besondere Kleidungsstücke würden aber als Statussymbol gelten. Um diesem Trend entgegenzuwirken, sei eine einheitliche Schuluniform eine wichtige Maßnahme. Die einheitliche Schulkleidung sorge für ein Wir-Gefühl, könne den Teamgeist und die Identität der einzelnen Schule stärken, betonte Dörfler. Nicht umsonst seien beispielsweise im Sportbereich die Dressen von Top-Fußballteams überaus begehrt. Einheitliche Schulkleidung könnte modisch aussehen und deren Design in Wettbewerben von Modeschulen angeregt und entworfen werden, sagte Dörfler.

Er hofft, dass sich immer mehr Eltern, Lehrer bzw. Schulforen für die Schuluniform und gegen "Markendruck" aussprechen. Mehrere Kärntner Schulen, wie CHS und Kärntner Tourismusschule (in Villach), setzen bereits auf einheitliche Kleidung und sehen diese auch als positives Argument für das eigene Profil "ihrer" Schule bzw. ihres Schulstandortes, so Dörfler.

Auch Bildungsreferent LHStv. Uwe Scheuch kann Schuluniformen durchaus etwas Positives abgewinnen. "Schuluniformen entschärfen den Markenwettstreit der Jugendlichen und damit zusammenhängende Hänseleien. Außerdem wird das Gemeinschaftsgefühl gestärkt und der Gedanke, dass keiner besser ist als der andere, auch nach außen hin gezeigt." Scheuch kann sich für die Gestaltung der Uniformen eine starke Mitwirkung der Schülerinnen und Schüler in Form eines Wettbewerbs vorstellen. "Das würde die Akzeptanz stärken und wäre ein Zeichen der Wertschätzung der Kreativität der Kids." (Schluss)

Rückfragehinweis: Kärntner Landesregierung, Landespressedienst Tel.: 05- 0536-22 852 http://www.ktn.gv.at

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/13/aom

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Jasmin Schindlegger

 

Büro Mag.a  Monika Juch

SPÖ-Parlamentsklub

 

Tel.: +43 (1) 40110-3531

Fax: +43 (1) 40110-3875

eMail: jasmin.schindlegger@spoe.at

SPÖ Kaiser: Ja zu neuen Schulformen, Nein zu intoleranten Schuluniformen.

OTS0127 II 31.08.2011 11:41:54

 

SPÖ Kaiser: Ja zu neuen Schulformen, Nein zu intoleranten Schuluniformen.

Utl.: Neuestes Sommerloch-Thema offenbart fehlendes politisches Verantwortungsbewusstsein bei Strache, Dörfler und Co.

Politik/SPÖ/Kärnten/Bildung/Schule/Uniformen/FPK/FPÖ/Strache

"Was unsere Kinder wirklich brauchen ist der gleichberechtigte Zugang zu zukunftsorientierten Schulformen, konkret zu neuer Mittelschule und flächendeckenden Ganztagsschulen. Was sie mit Sicherheit nicht brauchen, ist eine der sommerlichen Hitze entspringende Debatte über Schuluniformen", macht SPÖ-Chef LHStv. Peter Kaiser deutlich.

Dass sich gerade Strache, Dörfler und ausgerechnet noch Uwe Scheuch versuchen, über dieses Sommerlochthema zu profilieren, um von den eigenen Unzulänglichkeiten abzulenken, sei geradezu bezeichnend für FPKFPÖ.

"Inhaltlich und zukunftsorientiert haben diese Herren wieder einmal Nichts Konstruktives beizutragen. Das war, ist und wird wie auch am Beispiel der Schulreformen besonders deutlich abzulesen der Sozialdemokratie vorbehalten bleiben. Denn uns liegen unsere Kinder und ihre Zukunft tatsächlich am Herzen", so Kaiser abschließend.

Rückfragehinweis: SPÖ Kärnten Klagenfurt

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/192/aom

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Pressemeldungen - Unterricht

OTS0114 II 31.08.2011 11:22:47

 

AKNÖ-Schuloffensive: Mehr Infos, mehr Chancen

Utl.: Arbeiterkammer startet mit neuem Informationsangebot in das Schuljahr

Bildung/Schulen/Arbeiterkammer/Niederösterreich

Mit Beginn des Schuljahres erweitert die AKNÖ ihr Service-und Beratungsangebot für Niederösterreichs SchülerInnen. Ab sofort bietet sie flächendeckend einen ReferentInnendienst an. Geschulte AK-MitarbeiterInnen informieren die SchülerInnen in Vorträgen in der Klasse, worauf sie beim Einstieg in die Lehre, das Praktikum, den Samstagsjob oder in Arbeitsrechts- und Konsumentenfragen achten sollen. Mit den kostenlosen, jugendgerecht aufbereiteten Vorträgen will die AKNÖ die SchülerInnen bestmöglich auf den Einstieg in die Berufswelt vorbereiten.

Bin ich während des Praktikums sozialversichert? Ich habe Überstunden gemacht, aber sie wurden mir bis jetzt noch nicht ausbezahlt. Wieviel sollte ich als FerialpraktikantIn verdienen? Die Telefone in den Beratungsstellen der AKNÖ stehen derzeit nicht still. Denn viele Jugendliche, die momentan einen Sommerjob oder ein Praktikum absolvieren, sind verunsichert und unzureichend informiert. "Wir werden in den Sommermonaten regelmäßig überhäuft mit Anfragen von SchülerInnen, die gerade ein Praktikum machen und sich ungerecht behandelt fühlen", berichtet AKNÖ-Experte Stefan Schober.

Ähnlich ist die Situation bei den Lehrlingen. Die Arbeiterkammer weiß aus Befragungen, dass junge ArbeitnehmerInnen oft zu wenig über ihre Rechte informiert sind. Nur so ist es zu erklären, dass in Niederösterreich beispielsweise bereits jeder vierte Lehrling zumindest einmal von Sonntags- oder Nachtarbeit betroffen war, obwohl diese Arbeit Minderjährigen gesetzlich verboten ist. "Schwarze Schafe unter den Firmen haben leichtes Spiel und einige nutzen die Uninformiertheit der Jugendlichen aus", kritisiert Schober. Aber auch über das Leben nach der Lehre herrscht zum Teil große Ratlosigkeit. Ernüchternd: Mehr als die Hälfte der Lehrlinge in Niederösterreich ist nicht oder kaum über die Möglichkeit informiert, bereits während der Lehrzeit Vorbereitungskurse für die Matura zu absolvieren.

Auch Schulden sind für viele SchülerInnen trotz des jungen Alters bereits ein Problem. Laut Schuldnerberatung NÖ stehen verschuldete 18-25-Jährige mit durchschnittlich beinahe 43.000 Euro in der Kreide. "Wir informieren SchülerInnen daher auch über die Kostenfallen, die durch Internet, Handy, Kontoüberziehung und dergleichen entstehen können", so Schober abschließend.

Rückfragehinweis: AKNÖ-Stefan Schober 01/58883/1884

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/496/aom

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, 31.08.2011 11:42:43

OTS0079 II 31.08.2011 10:36:42

 

Einladung zur Pressekonferenz "Schulbeginn: Zeit für Reformen!" mit LR Barbara Rosenkranz

Utl.: am Freitag, den 2.9.2011 um 10 Uhr

FPÖ/Bildung/Niederösterreich/Pressekonferenz/Termin

Sehr geehrte Damen und Herren!

Wir möchten Sie hiermit zur Pressekonferenz "Schulbeginn: Zeit für Reformen!" von LR Barbara Rosenkranz, NAbg. Christian Höbart und RFJ NÖ-Landesobmann Stefan Berger einladen. Die Pressekonferenz findet am Freitag, den 2.9.2011, um 10 Uhr im Landesratsbüro von LR Rosenkranz, Landhausplatz 1, Haus 2, 5. Stock, 3109 St. Pölten, statt.

Rückfragehinweis: Freiheitlicher Klub im NÖ Landtag, Landespressereferent Arno Schönthaler Tel.: T:02742/900513708,M:0664/3414797,F:02742/900513450 mailto:arno.schoenthaler@fpoe.at

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/6689/aom

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sp/jschindlegger (S)

, 31.08.2011 11:42:43

APA0159 II, XI 31.08.2011 10:35:07

 

Bildungsstandards: Beispielaufgaben Mathematik, achte Schulstufe

Utl.: Wurden 2009 bei Feldtestungen abgeprüft

Schulen/Hintergrund/Dokumentation

Im Folgenden drei Beispiele für Testaufgaben für die Bildungsstandards in Mathematik in der achten Schulstufe (4. Klasse Hauptschule, AHS oder Neue Mittelschule), die vom Bundesinstitut für Bildungsforschung (Bifie) 2009 bei Feldtestungen abgeprüft wurden:

Beispiel aus den Kompetenzbereichen "Darstellen, Modellbilden" und "Zahlen und Maße": Ein Badezimmer hat eine Bodenfläche von 7,2 Quadratmeter. Eine Packung Fliesen reicht für 1,2 Quadratmeter. Wie viele Packungen Fliesen benötigt man mindestens zum Verfliesen des Bodens? Trag die Lösung in die Kästchen ein.

Beispiel aus den Kompetenzbereichen "Darstellen, Modellbilden" und "Statistische Darstellungen und Kenngrößen": Die Einwohnerzahlen folgender Gemeinden sollen mit einem Balkendiagramm dargestellt werden (Bruckhausen: 15.000, Korbach: 18.000, Einsfeld: 14.000). Der längste Balken soll eine Länge von 6 cm haben. Welcher Einwohnerzahl entspricht dann eine Balkenlänge von 1 cm? Trag die Lösung in die Kästchen ein.

Beispiel aus den Kompetenzbereichen "Interpretieren" und "Variable, funktionale Abhängigkeiten: In einer Schule sind die Buben deutlich in der Minderheit. In jeder einzelnen Klasse gilt sogar: 2 mal B < (kleiner als, Anm.) M (B: Anzahl der Buben, M: Anzahl der Mädchen). In einer der Klassen sind 17 Mädchen. Wie viele Buben sind dann höchstens in dieser Klasse? Trag die Lösung in das Kästchen ein.

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sp/jschindlegger (S)

, 31.08.2011 11:42:43

APA0157 II, XI 31.08.2011 10:33:55

 

Bildungsstandards - Fragen und Antworten

Utl.: Was Bildungsstandards bringen sollen, wie die Testungen aussehen, wer die Ergebnisse bekommt und was damit passiert

Schulen/Bildung/Hintergrund

Im kommenden Schuljahr werden erstmals Bildungsstandards getestet. Am 23. Mai werden die Mathematik-Kompetenzen von allen rund 80.000 Schülern der achten Schulstufe überprüft. Im Folgenden Antworten auf die wichtigsten Fragen:

Was sind Bildungsstandards?

Sie legen seit 2009 fest, über welche Grundkompetenzen Schüler in der vierte Schulstufe (in Deutsch, Englisch) bzw. der achten Schulstufe (in Deutsch, Englisch, Mathematik) verfügen sollten. Sie ergänzen den Lehrplan, indem sie vorgeben, wie genau Kinder etwas bis zum Ende der Volksschulzeit bzw. im letzten Jahr der Hauptschule, AHS-Unterstufe oder Neuen Mittelschule wissen oder können sollen (Kompetenzorientierung). Ziel ist die Qualitätsverbesserung des Unterrichts.

Wie werden die Standards in der Praxis umgesetzt?

Unter Leitung des Bundesinstituts für Bildungsforschung (Bifie) wurden die Grundkompetenzen für Deutsch, Mathematik und Englisch (nur achte Schulstufe) festgelegt und praxisnahe Aufgabenbeispiele für Lehrer erstellt, mit deren Hilfe die notwendigen Kompetenzen aufgebaut werden sollen. Lehrer können informell durch spezielle Diagnoseinstrumente überprüfen, wo ihre Klassen in den einzelnen Kompetenzbereichen stehen und bekommen vom Bifie auch Empfehlungen zur Fachdidaktik. Ab 2012 wird jedes Jahr im Frühjahr bei Testungen überprüft, ob die Umsetzung der Standards funktioniert. Um über Vergleichswerte zu verfügen, wurden vor deren Einführung Ausgangstestungen durchgeführt.

Was wird wann getestet?

Die erste flächendeckende Überprüfung findet im Mai 2012 für das Fach Mathematik in der achten Schulstufe statt, die Ergebnisse solle im Dezember vorliegen. 2013 folgen Englisch in der achten und Mathematik in der vierten Schulstufe, 2014 Deutsch in beiden Altersgruppen. 2015 beginnt der Drei-Jahres-Zyklus von vorne. In jedem Fach werden bestimmte Kompetenzen überprüft, in Mathematik in der achten Schulstufe sind es 48 verschiedene Kompetenzen etwa aus den Bereichen Variablen und Statistik. Die Tests finden jeweils für alle Schüler des jeweiligen Jahrgangs österreichweit an einem Tag statt. Sie werden nicht vom Klassenlehrer geleitet, in der achten Schulstufe muss es auch ein Lehrer eines anderen Fachs sein.

Wer wird getestet?

Alle rund 83.000 Kinder in der vierten Klasse Volksschule bzw. die rund 80.000 Schüler der achten Schulstufe mit Ausnahme von Sonder- und außerordentlichen Schülern. Allerdings wird nur beim schriftlichen Test der gesamte Jahrgang geprüft, für die Teilkompetenz Sprechen bei Deutsch bzw. Englisch wird eine Teilstichprobe von je ca. 100 Schulen herangezogen.

Wie laufen diese Tests ab?

In der vierten Schulstufe dauern die Tests maximal 80 Minuten, in der achten Schulstufe maximal 120 Minuten. Zwischen den verschiedenen Testphasen - in Englisch etwa Höraufgabe, Leseaufgabe und Schreiben - gibt es jeweils fünfminütige Pausen. Damit nicht abgeschrieben werden kann, müssen die Schüler einer Klasse unterschiedliche Tests bearbeiten. Die Fragen sind jedoch in jeder Gruppe in etwa der selben Zeit beantwortbar und decken die selben Kompetenzbereiche ab. Es gibt Fragen, bei denen die Antwort frei formuliert werden kann bzw. muss und solche, bei denen nur die richtige Antwort angekreuzt werden, Elemente in die richtige Reihenfolge gebracht oder Begriffe der entsprechenden Beschreibung zugeordnet werden müssen. Nach dem Test füllen die Schüler noch einen Fragebogen zu statistischen Daten und den Rahmenbedingungen des Lernens aus (Unterrichtsmaterialien, Bildungsniveau der Eltern etc.).

Was passiert mit dem Ergebnis der Testungen?

Diese liegen rund ein halbes Jahr danach vor und fließen nicht in die Note ein, sondern sollen nur dem Schüler selbst als Rückmeldung dienen. Außerdem bekommt der Lehrer die anonymisierten Ergebnisse seiner Klasse, der Schulleiter die seiner Schule und die Schulverwaltung die Ergebnisse pro Bundesland. Die Ergebnisse sollen zeigen, ob die entsprechenden Kompetenzen vermittelt werden. Auf Mängel soll etwa der Lehrer durch andere Schwerpunkte im Unterricht, der Schulleiter durch Qualitätsentwicklung oder Schulungsprogramme oder die Schulaufsicht durch Änderungen in der Lehreraus- und -fortbildung, der Lehrpläne, Bücher oder beim Stundenausmaß einzelner Fächer reagieren.

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sp/jschindlegger (S)

, 31.08.2011 11:42:43

APA0153 II, XI 31.08.2011 10:31:16

 

Stichwort: Bildungsstandards

Utl.: Legen Kompetenzen fest, über die Schüler der vierten und achten Schulstufe in Deutsch, Mathematik und Englisch verfügen sollen - Ab 2012 werden die Leistungen abgefragt

Bildung/Schulen/Reform/Hintergrund

Seit 2009 gelten in Österreich zusätzlich zum Lernplan auch Bildungsstandards, mit denen festgelegt wird, was ein Schüler in der vierten Schulstufe (Deutsch, Mathematik) bzw. in der achten Schulstufe (Deutsch, Mathematik, Englisch) können soll. Ab 2012 wird nun jedes Jahr im Frühjahr überprüft, wie sich die Bildungsstandards auf die Leistung der Schüler ausgewirkt haben; als Vergleichswert dienen Ausgangstestungen vor deren Einführung.

Die Ergebnisse der Bildungsstandard-Testungen sollen rund ein halbes Jahr später vorliegen und haben keinen Einfluss auf die Noten. Nur der Schüler selbst erfährt, wie er abgeschnitten hat. Der Lehrer bekommt das Gesamtergebnis seiner Klasse, die Schulleitung das ihrer Schule und die Schulverwaltung ein Bundesländer-Ergebnis. Die Tests sollen Mängel aufzeigen, auf die dann etwa durch Änderungen der Lehreraus- und -fortbildung, der Lehrpläne, Bücher oder beim Stundenausmaß einzelner Fächer reagiert werden kann.

Die Testungen starten im Mai 2012, es werden alle rund 80.000 Schüler der achten Schulstufe (4. Klasse Hauptschule, AHS-Unterstufe oder Neue Mittelschule) im Fach Mathematik getestet. Im Frühjahr 2013 wird in der achten Schulstufe Englisch überprüft, alle rund 83.000 Schüler der vierte Klasse Volksschule sind dann in Mathematik am Zug. 2014 folgt Deutsch in der achten und "Deutsch, Lesen Schreiben" in der vierten Schulstufe. Danach beginnt der nächste Drei-Jahres-Zyklus: 2015 wird Mathematik in der achten Schulstufe überprüft, die Volksschulen sind erst wieder im Jahr darauf mit Mathematik dran.

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sp/jschindlegger (S)

, 31.08.2011 11:42:43

APA0150 II, XI 31.08.2011 10:27:56

 

Schulbeginn: Bildungsstandards werden erstmals abgetestet GRAFIK

Utl.: Rund 80.000 Schüler der 4. Klasse Hauptschule, AHS und Neue Mittelschule werden am 23. Mai 2012 ihre Mathematik-Kompetenzen unter Beweis stellen - GRAFIK 1038-11, Format 88x82 mm

Schulen/Hintergrund/Vorschau/Grafik

In sogenannten Bildungsstandards wurde 2009 festgelegt, was Schüler in der vierten Schulstufe (4. Klasse Volksschule) in Mathematik und Deutsch bzw. in der achten Schulstufe (4. Klasse Hauptschule/AHS/Neue Mittelschule) in den Fächern Deutsch, Mathematik und Englisch wissen und können sollen. Im Schuljahr 2011/12 werden die Standards nun erstmal österreichweit abgeprüft: Alle rund 80.000 Schüler der achten Schulstufe werden am 23. Mai 2012 ihre Mathematik-Kompetenzen unter Beweis stellen, bis Dezember 2012 sollen die Ergebnisse vorliegen. Ab sofort werden jedes Jahr im Frühjahr die Kompetenzen aus einem bestimmten Bereich abgefragt.

Ziel der Standards ist es, dass statt flüchtigen Wissens der nachhaltige Aufbau von Kompetenzen im Mittelpunkt des Unterrichts gestellt wird. Sie wurden als Reaktion auf das schlechte Abschneiden heimischer Schüler bei internationalen Bildungsvergleichen wie der PISA-Studie eingeführt. Um die Wirkung der Standards bewerten zu können, wurden vor ihrer Einführung Ausgangstestungen durchgeführt, mit deren Ergebnis das Abschneiden bei der ersten österreichweiten Standardüberprüfung verglichen werden kann. Lehrer können schon vor den Testungen durch spezielle Diagnose-Instrumente kontinuierlich überprüfen, wo ihre Schüler stehen - und bei Problemen gegensteuern.

Bei den Testungen wird jeweils der gesamte Jahrgang geprüft. Ausnahme ist der mündliche Teil in Deutsch bzw. Englisch, wo nur eine Stichprobe von rund 100 Schulen getestet wird. Bei den Mathematik-Testungen im Mai werden insgesamt 48 verschiedene Kompetenzen abgefragt, über die die Schüler mit Ende der Sekundarstufe I verfügen sollten. Überprüft werden ihre Fähigkeiten etwa beim Rechnen, Interpretieren und Argumentieren. Die Erhebung dauert maximal 120 Minuten, wobei es dazwischen mehrere fünfminütige Pausen gibt. Am Ende müssen die Schüler noch Fragebögen zu statistischen Daten und ihrer Lernumgebung beantworten.

Auswirkungen auf Noten haben die Testergebnisse nicht - die Schüler haben bei Vorliegen der Auswertungen ohnehin bereits in eine andere Schulform gewechselt. Die Resultate sollen den Schülern einen Überblick geben, wo ihre persönlichen Stärken und Schwächen liegen, sie können diese im Internet einsehen. Lehrer, die nur die summativen Ergebnisse der Klasse bekommen, sollen damit ihren Unterricht reflektieren und anpassen können. Die Schulleiter bekommen die Ergebnisse von Klassen und Schule, um mit Qualitätsentwicklung oder Weiterbildungsmaßnahmen auf Mankos reagieren zu können.

Außerdem bekommt die Schulaufsicht die Daten über ihren jeweiligen Zuständigkeitsbereich und soll die Schulentwicklung entsprechend steuern - etwa durch Änderungen in der Lehreraus- und -fortbildung, der Lehrpläne, Bücher oder beim Stundenausmaß einzelner Fächer. "Die Ergebnisse dienen jedoch nicht zur Erstellung von Schulankings", wie das für die Abwicklung zuständige Bundesinstitut für Bildungsforschung (Bifie) betont. Es soll auch keine Reihung nach Bundesländern geben.

Nach dem Mathematik-Test im Mai 2012 folgt 2013 die Erhebung der Kompetenzen im Fach Englisch in der achten Schulstufe. Gleichzeitig sollen erstmals die rund 83.000 Schüler der vierten Schulstufe in Mathematik getestet werden. Für 2014 sind Überprüfungen des Fachs Deutsch in beiden Altersgruppen angesetzt. 2015 beginnt der Drei-Jahres-Zyklus mit Mathematik in der achten Schulstufe von vorne, die Volksschulen sind erst 2016 wieder dran. Die Gesamtkosten für das Projekt von der Entwicklung über die Ausgangstestungen bis zu den Standardüberprüfungen liegen zwischen dem Start 2009 und dem Ende des ersten Durchgangs 2014 laut Unterrichtsministerium bei rund 42 Mio. Euro.

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Pressespiegel - Unterricht

Kurier, 31. Aug. 2011

 

Leseschwach ins neue Schuljahr

200.000 Wiener Kinder gehen ab Montag wieder in die Schule. Lesen ist der Schwerpunkt im kommenden Jahr.


Wenn Schüler und Lehrer zwei Monate urlauben, hat Gerhard Kropik alle Hände voll zu tun. "Die Ferien sind die stressigste Zeit", sagt jener Herr, der mit dem Schildkapperl selbst wie ein etwas zu groß geratener Schüler aussieht. Doch Kropik ist Schulwart und als solcher zurzeit bis zu zwölf Stunden im Einsatz. Klassen werden ausgeräumt, geputzt und wieder eingeräumt. "Von oben bis unten wird alles erledigt", sagt der 42-Jährige.

Die Klassenuhr tickt. Zu Schulbeginn am Montag werden wieder knapp 600 Schüler die 100 Jahre alte Volks- und Hauptschule am Johann-Hoffmann-Platz in Wien-Meidling stürmen. Doch nicht nur in Meidling, sondern in ganz Wien werden die Schulen wieder bis auf den letzten Platz gefüllt sein. Für 200.000 Wiener Kinder beginnt dann wieder die Zeit zwischen den Ferien. 17.000 Sprösslinge werden neu eingeschult.


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Crashkurse

"Auch wir haben die vergangenen zwei Monate nicht tatenlos verstreichen lassen", verkündeten Wiens Stadtschulratspräsidentin Susanne Brandsteidl und Stadtschulrat Christian Oxonitsch (SP) am Dienstag vor Journalisten. Derzeit würden sämtliche Vorbereitungen auf Hochtouren laufen, um aus dem kommenden Schuljahr ein "Lesejahr" zu machen. Immerhin, so ergab der erste Wiener Lesetest im Frühjahr, kann jedes vierte Kind nicht sinnerfassend lesen. 3700 Kinder und Jugendliche würden deshalb schon bald einen Intensivkurs á vier Wochenstunden zwei Monate lang durchlaufen. "Das wird teilweise während und zusätzlich zur regulären Unterrichtszeit passieren", sagt Brandsteidl.

Auf bereits bestehende Sprachförder- und Alphabetisierungskurse für neu zugewanderte Kinder hätte das Programm keinen Einfluss. "Anders ist die Situation bei sogenannten Flüchtlingsklassen", sagt die Stadtschulratspräsidentin. "Die wird es nicht mehr geben."

Schließlich sei das Angebot, anders als in den 90er Jahren, derzeit nicht notwendig.
Und was ist dran an dem Gerücht, dass 140 Lehrerposten gestrichen werden? "Nichts", beteuert Brandsteidl. "Wir werden sogar mehr Lehrer haben als im Vorjahr." Während in Volksschulen die Schülerzahl wächst, schrumpft sie an den Hauptschulen. Für die Kleinsten werden heuer also neue Lehrer eingestellt, nur an den Hauptschulen wird weniger Lehrpersonal unterrichten. "Aber das ist mit natürlichen Abgängen bewältigbar." Im Februar 2012 soll dann ein zweiter Lesetest stattfinden. "Um die Ergebnisse evaluieren zu können."
Und wann macht ein Schulwart Urlaub? "Am besten bald", sagt Kropik. Ob die Direktorin mitspielt, ist aber noch ungewiss.


Artikel vom 30.08.2011 15:00 | KURIER | Martin Gantner |

 

 

Österreich, 31. Aug. 2011

 

Junglehrer: Neues Dienstrecht in Gefahr

Mit dem neuen Dienstrecht für die jungen Lehrer dürfte es heuer nichts mehr werden.

 

Mitte September wird sich SPÖ-Unterrichtsministerin Claudia Schmied wieder mit der Gewerkschaft zusammensetzen, um eine Einigung zu erzielen. Die Verhandlungsatmosphäre wird zwar als „gut" geschildert – weitergegangen ist aber nicht viel. So bestätigten die Lehrergewerkschafter Paul Kimberger (Pflichtschulen) und Jürgen Rainer (BMHS), dass über das heikle Thema Geld bisher noch gar nicht geredet wurde. Somit ist das Ziel in Gefahr, das neue Dienstrecht bis Jahresende aus der Taufe zu heben. „Der Zeitplan ist, vorsichtig gesagt, sehr ambitioniert" so Kimberger. „Wenn es sich nicht ausgeht, verhandeln wir halt auch noch im kommenden Jahr."

600 Euro pro Monat mehr. Die Gehaltskurve für Lehrer soll flacher werden: Junge Lehrer verdienen mehr, im Alter steigt das Gehalt nicht mehr so stark an. Konkret hatte Kimberger in ÖSTERREICH verlangt, dass Junglehrer mit 2.000 € netto beginnen sollen– 600 € mehr als bisher.

Im Unterrichtsministerium ist man gelassen: Wenn es eine politische Einigung bis Jahresende gebe, „dann wäre das gut". Schlussendlich liege es auch an der Gewerkschaft, rascher zur Einigung zu kommen.

 

 

 

 

 

 

Dienstag, 30. August 2011

Pressemeldungen - Unterricht

OTS0170 II, CI 30.08.2011 14:43:36

 

VP-Marek ad Oxonitsch/Brandsteidl: Stadtregierung stiehlt sich in Sachen Bildung wieder einmal aus der Verantwortung

Utl.: Bürgermeister Häupl glänzt durch Abwesenheit

Innenpolitik/Wien/Bildung/Schule/ÖVP/Marek

"Dass Stadtschulratspräsidentin Brandsteidl im heutigen Pressegespräch zum Thema 'Schulstart' Lehrerstreichungen im Pflichtschulbereich leugnet, ist ein Affront gegen Wiens Schüler/innen. Fakt ist, dass in Wien - ausgerechnet im selbst ausgerufenen Jahr der Bildung - Lehrer/innen eingespart werden: in Summe 300 (160 im abgelaufenen, 140 im kommenden Schuljahr). Die SPÖ betreibt, unterstützt von den Grünen, Zukunftsraub an Wiens Kindern. Bezeichnend dafür ist auch, dass Bürgermeister Häupl - obwohl als Teilnehmer angekündigt - der heutigen Pressekonferenz fern blieb. Es wäre hoch an der Zeit, Bildung in Wien zur Chefsache zu machen, angesichts der desaströsen Daten des Wiener Bildungssystems, die zuletzt auch durch das WIFO bestätigt wurden. Wien befindet sich bildungspolitisch auf dem Abstellgleis", so die Klubobfrau der ÖVP Wien, LAbg. Christine Marek.

Wiens Kinder leiden enorm unter der Sparpolitik auf ihrem Rücken. Das einstige Bestreben der Stadtschulratspräsidentin, wonach bis Weihnachten eine deutliche Verbesserung bei der Lesekompetenz der Schülerinnen und Schülern eintreten sollte, ist wohl angesichts der Einsparungen als ein frommer Wunsch ans Christkind zu bezeichnen. Der Wiener Lesetest hat gezeigt, dass Wiens Schüler/innen erhebliche Probleme im Lesen haben. Zwischen 20 und 25 Prozent können kaum oder nur schlecht bzw. nicht sinnerfassend lesen. Der Vorschlag von Stadtschulratspräsidentin Brandsteidl, die besonders leseschwache Schüler/innen aus dem Regelunterricht nehmen will, kann aber nicht der Weisheit letzter Schluss sein. "Am Ende der Volksschule müssen die Kinder ausreichend lesen, schreiben und rechnen können", so Marek, die fordert, den Lesetest in der dritten und siebten Schulstufe (statt wie bislang in der vierten und achten) durchzuführen, um gezielt am Schulstandort noch gegensteuern zu können. "Selbst Brandsteidl musste heute zugeben, dass viele leseschwache Schüler/innen nach der achten Schulstufe verloren gehen. Hier muss man den Wiener Lesetest noch einmal überdenken", so die VP-Klubobfrau.

"Wiens Kinder haben sich eine solche Politik nicht verdient. Keinem Wiener Schüler ist damit geholfen, wenn die bestehenden Probleme unter den Teppich gekehrt werden. Das bald beginnende Schuljahr sollte nicht wieder ungenutzt vorüber gehen - Zeit, sich der zahlreichen Baustellen anzunehmen", betont Marek abschließend.

Rückfragehinweis: ÖVP-Klub der Bundeshauptstadt Wien Tel.: T:(+43-1) 4000/81 916, F:(+43-1) 4000/99 819 60 mailto:eva.gruy@oevp-wien.at

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/251/aom

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4000;81

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sp/jschindlegger (S)

, 30.08.2011 14:47:57

APA0344 II, XI, CI 30.08.2011 13:59:27

 

Schuluniformen: SPÖ und Grüne gegen FJ Burgenland-Vorschlag

Utl.: Junge Generation in der SPÖ: "Nicht zeitgemäß" - Grüne: Klare Absage zu "solchem autoritären Zwangsmodell" - Bundes-FPÖ unterstützt Kampagne der Freiheitlichen Jugend

Burgenland/Jugend/Schulen/FPÖ/SPÖ/Grüne

Die von der Freiheitlichen Jugend Burgenland angekündigte Kampagne für die Einführung von Schuluniformen stößt bei den Jugendorganisationen von SPÖ und Grünen auf Ablehnung. Tina Tauß, Bundesvorsitzende der Jungen Generation in der SPÖ meinte in einer Aussendung, dass Schuluniformen "absolut nicht mehr zeitgemäß" seien. Die Grüne-Jugendsprecherin Tanja Windbüchler-Souschill zeigte sich "entsetzt" und erteilte am Dienstag "einem solchen autoritären Zwangsmodell" eine klare Absage.

Rückendeckung für den blauen Vorstoß gibt es seitens der Bundes-FPÖ: Nationalratsabgeordneter Christian Höbert, Bundesjugendsprecher der FPÖ, unterstütze die Initiative "Schuluniform statt Markenzwang" "voll und ganz". Durch die Einführung einer Schuluniform würden sich die Jugendlichen in ihrer Kommunikation untereinander zwangsläufig wieder mehr auf charakterliche Eigenschaften und Interessen konzentrieren, argumentierte Höbert.

Wichtig sei es allerdings, die Schüler in den Prozess des Entwurfs einer solchen einheitlichen Bekleidung einzubeziehen. Die Jugendlichen dürften nicht "einfach vor vollendete Tatsachen gestellt werden", sonst wäre Protest vorprogrammiert, hieß es in der Aussendung.

(schluss) ska;hcg;cts

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sp/jschindlegger (S)

, 30.08.2011 14:47:57

APA0333 CI, XI 30.08.2011 13:48:01

 

Schulbeginn: "Lesejahr" in Wien, Bücherpakete für Vorarlberger Babys

Utl.: Maßnahmenpaket in Tirol soll Volksschüler zum Lesen animieren

Schulen/Lehrer/PISA/Tirol/Vorarlberg/Wien

PISA 2009 hat es gezeigt, der erste Wiener Lesetest 2011 bekräftigt: Österreichs bzw. Wiens Schüler haben so ihre Schwierigkeiten beim Lesen. Um das zu ändern, wird nicht nur in Wien verstärkt ein Fokus auf Leseförderung gesetzt. Während in Tirol die "Leseschulen" locken sollen und in Wien im Herbst die "Startwoche Lesen" eine Reihe von Förderkursen einleiten, wird in Vorarlberg früher angesetzt: Im Rahmen eines Programms zur frühkindlichen Leseförderung erhalten alle Eltern für ab 1. Oktober geborene Babys Bücherpakete.

Zum "Lesejahr" erklärte Wiens Stadtschulratspräsidentin Susanne Brandsteidl (S) das neue Schuljahr bei der heutigen Schulstarts-Pressekonferenz von Bürgermeister Michael Häupl (S). "Jedes Wiener Kind soll gut lesen lernen", so das Ziel der Maßnahmen, "das ist Aufgabe der Schule." 30.000 Wiener Schüler der vierten Volksschulklasse und vierten Klasse Hauptschule und AHS wurden im April auf ihre Lesekompetenzen getestet. Auf Basis der Ergebnisse soll der Unterricht "noch gezielter entlang der Fähigkeiten der Kinder" gestaltet werden, so Brandsteidl.

Konkret läuft zwischen 12. und 16. September das "Startwoche Lesen"-Projekt flächendeckend in der fünften Schulstufe, im Rahmen derer sich die Lehrer mit ihren neu von der Volksschule kommenden Schülern befassen und deren Defizite feststellen sollen. Leseschwachen Schülern - auch jenen der 6. bis 9. Schulstufe - werden Intensivkurse in Kleingruppen angeboten, für erst spät in das Schulwesen eintretende Kinder mit geringen Deutschkenntnissen gibt es eigene, neu eingerichtete "Crashkurse". Parallel dazu soll es in allen Fächern begleitende Leseförderung geben, für die unter dem Motto "SOKO Lesen" eigene Lehr- und Lernmaterialien entwickelt wurden.

Verstärkt gelesen wird im neuen Schuljahr auch in Tirol. Da die Schüler dort laut einer Sonderauswertung beim PISA-Test 2009 schlechter als der bundesweite Durchschnitt abgeschnitten haben, steht nun ein Maßnahmenpaket an Volksschulen an. Ein fünfköpfiges Expertenteam soll die Lehrer unterstützen, Leseschwächen rechtzeitig zu erkennen und auszumerzen. Lesetests zur Früherkennung, spezielle Förderprogramme sowie mehr Unterrichtszeit fürs Lesen stehen ebenso auf dem Programm wie ein neues Gütesiegel für "Leseschulen", die daraufhin zusätzliches Geld vom Land erhalten. Zu den veranschlagten 1,2 Mio. Euro jährlich sollen weitere Fördergelder hinzukommen, wie es aus dem Büro von Bildungslandesrätin Beate Palfrader (V) heißt. Näheres wird bei einer Pressekonferenz Ende September bekanntgegeben.

Damit es erst gar nicht zur Notwendigkeit von Förderkursen in der Schule kommt, setzt das Nachbarbundesland Vorarlberg, dessen Schüler beim Lesen laut einer Sonderauswertung zu PISA 2009 ebenfalls nur im Österreich-Schnitt lagen, bereits bei der Geburt von Kindern an: Im Rahmen des im Herbst startenden Programms "Kinder lieben Lesen" erhalten Eltern Bücherpakete und sollen so angeregt werden, die Sprachentwicklung ihres Kindes durch Erzählen, Anschauen und Vorlesen zu unterstützen. Das erste Paket mit altersgerechten, von einer Expertengruppe ausgewählten Büchern, Lesetipps und Buchempfehlungen wird nach sechs Monaten zugesandt, das zweite kann ein Jahr darauf in Büchereien abgeholt werden.

Initiativen aus anderen Bundesländern werden vom Unterrichtsministerium unterstützt, wie es gegenüber der APA heißt. An einer Übersicht aller Angebote werde derzeit gearbeitet. Das österreichweite Vorhaben zur Förderung von Lesekompetenz wird indes unter dem Titel "Family Literacy" zusammengefasst, die Elemente der Vor- und Grundschulerziehung, Elternbildung und Lehrerfortbildung beinhaltet. Wie aus einer parlamentarischen Anfragebeantwortung hervorgeht, bildet u.a. ein Experten-Roundtable im September den Auftakt zu einer Reihe von Maßnahmen.

(schluss) pra;jle;hai

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sp/jschindlegger (S)

, 30.08.2011 14:47:57

APA0332 CI, XI 30.08.2011 13:46:36

 

Schulbeginn in Wien: Mehr Schüler bringen mehr Lehrer

Utl.: Heuer 17.000 Taferlklassler - 25 Schulgebäude werden bis Ende des Jahres fertig saniert

Schulen/Bildung/Bauten/Wien/Kommunales

Am 5. September läutet im Osten Österreichs die Schulglocke das neue Schuljahr 2011/12 ein: Mit am Start sind rund 17.000 Erstklassler an Wiens Volksschulen. Das entspricht einem Plus von 1.000 Schülern im Vergleich zum Vorjahr. Deswegen gibt es heuer auch mehr Lehrer, verkündeten Bildungsstadtrat Christian Oxonitsch und Stadtschulratspräsidentin Susanne Brandsteidl (beide S) am Dienstag in der Bürgermeisterpressekonferenz. Der im Vorjahr gestartete Lesetest wird weitergeführt. In der Ferienzeit wurde zudem besonders intensiv an der Sanierung der Schulen gearbeitet. Bis Ende des Jahres sollen 25 Schulgebäude komplett saniert worden sein.

"Wien wächst", das mache sich auch an der Anzahl der Schüler bemerkbar, sagte die Stadtschulratspräsidentin. Daher werde es mit dem neuen Schuljahr auch mehr Lehrer geben. Verschieben werde sich allerdings der Bedarf an Hauptschullehrern zugunsten von Volksschullehrern, nachdem es heuer eindeutig mehr Taferlklassler als in den vergangenen Jahren gebe, hieß es. Insgesamt sind an den Wiener Pflichtschulen rund 22.800 Lehrer beschäftigt. Wie hoch der Anstieg ausfällt, ist laut Stadtschulrat noch nicht klar, fix ist nur, dass es diesen geben wird, hieß es.

Der im Vorjahr initiierte Wiener Lesetest wird weitergeführt: "Dieses Jahr wird zum Lesejahr", verkündete Brandsteidl. Etwa 20 Prozent der Kinder seien schwache Leser. Diese müssten weiter gefördert werden. Konkret werde daher als erster Schritt an Wiens Schulen in der fünften Schulstufe flächendeckend ein "Startwoche Lesen-Projekt" durchgeführt. Dies soll zwischen 12. und 16. September stattfinden. Leseschwache Schüler würden direkt danach ein "Intensivkurs Lesen" in lernunterstützenden Kleingruppen angeboten bekommen, erklärte die Stadtschulrätin.

Neu ist, dass für Kinder, die erst später in das österreichische Schulsystem eintreten und über sehr geringe Deutschkenntnisse verfügen, "Crashkurse" eingeführt werden. Parallel zu diesen Maßnahmen werde es in allen Unterrichtsfächern begleitende Leseförderung geben, betonte Brandsteidl. Hierfür seien unter dem Motto "SOKO Lesen" eigene Lehr- und Lernmaterialen entwickelt worden.

Im Rahmen des Schulsanierungspakets, das noch bis 2017 läuft, "hat die Stadt heuer allein 55 Mio. Euro investiert", sagte der zuständige Schulstadtrat Christian Oxonitsch. Im nächsten Jahr sollen weitere 128 Standorte saniert werden. Die Planungs- und Bauvorbereitungen dazu würden bereits laufen, versicherte Oxonitsch. Gleichzeitig werde an neuen Schulgebäuden gearbeitet.

So entsteht im 21. Bezirk der Bildungscampus Donaufeld Nord, der einen Kindergarten und eine Ganztagsvolksschule umfasst. In Planung befinde sich derzeit der Bildungscampus Hauptbahnhof Wien, der künftig einen Kindergarten, eine Volksschule und eine Hauptschule beherbergen werde, so der Stadtrat.

Vier neue Ganztagsvolksschulen zu den bisherigen 25 Standorten öffnen mit diesem Schuljahr ihre Pforten: Am Hundsturm in Wien-Margareten, in der Lorenz-Mandl-Gasse in Ottakring, in der Halirschgasse in Hernals und in der Wagramer Straße in der Donaustadt. Unverändert bleibt die Anzahl von vier Ganztagshauptschulen und drei AHS-Standorten mit Ganztagsbetrieb.

Insgesamt heißt es am 5. September für über 200.000 Wiener Schulkinder zurück an die Schulbank. Rund 82.000 Schüler besuchen die 352 Wiener öffentlichen allgemeinbildenden Pflichtschulen. Davon gehen rund 53.000 Schüler in die insgesamt 210 Volksschulen, 24.000 Schüler besuchen die 93 Hauptschulen und 2.600 Schüler die 39 Sonderschulen. Zudem befinden sich 2.800 Schüler in den zehn Polytechnischen Schulen.

Am 5. Oktober findet der "Tag der Wiener Schulen" statt. Tagsüber sind dann wieder alle Schulen Wiens nicht nur für Jung, sondern auch für Alt geöffnet.

(schluss) fww;mac;pra;hai

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sp/jschindlegger (S)

, 30.08.2011 14:47:57

OTS0141 II 30.08.2011 13:26:13

 

JG-Tauß ad Höbart: Schuluniformen nicht zeitgemäß

Utl.: FPÖ-Jugend sollte besser die Bildungsreformen unterstützen

SPÖ/Tauß/Jugend/Bildung/Schuluniformen

Die Bundesvorsitzende der Jungen Generation in der SPÖ Tina Tauß spricht sich klar gegen die von der FPÖ-Jugend lancierte Idee einer Schuluniform aus. "Schuluniformen sind absolut nicht mehr zeitgemäß. Anstatt rückwärtsgewandte, jugendfeindliche Vorschläge zu machen, sollte die FPÖ-Jugend besser die Bildungsreformen unterstützen", sagte Tauß am Dienstag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. Damit soziale Unterschiede in der Schule keine Rolle mehr spielen, brauche es gleiche Bildungschancen für alle Schülerinnen und Schüler im Rahmen einer gemeinsamen Schule, so die Vorsitzende der Jungen Generation. ****

Konflikte zwischen Schülern könnten nicht mit Zwang und Uniformierung gelöst werden, sondern durch moderne Pädagogik und eine angst- und stressfreie Schule, sagt Tauß weiter. "Mit der Idee einer Schuluniform will die FPÖ jegliche Individualität und Kreativität unterdrücken und durch äußerliche Gleichschaltung jeden kritischen Geist im Keim ersticken", kritisiert Tauß. (Schluss) pl/ele

Rückfragehinweis: SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Löwelstraße 18, 1014 Wien Tel.: 01/53427-275 http://www.spoe.at/impressum

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/195/aom

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Pressemeldungen - Unterricht

OTS0121 II 30.08.2011 12:24:00

 

Schulstart für 200.000 Wiener Kinder

Utl.: 17.000 Taferlklassler, Lesen als Schwerpunkt im neuen Schuljahr

Bildung/Kommunales/Pressekonferenz/Schulen/Wien

Am 5. September ist Schulbeginn in Wien - derzeit laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren, um den Start für alle SchülerInnen so optimal wie möglich zu gestalten. Im Rahmen der Pressekonferenz von Bürgermeister Michael Häupl präsentierten heute Bildungsstadtrat Christian Oxonitsch und die Amtsführende Stadtschulratspräsidentin Susanne Brandsteidl die Schwerpunkte für das kommende Schuljahr

Insgesamt beginnt am 5. September für über 200.000 Wiener Schulkinder in allen Schulen und Schularten ein neues Schuljahr, ihrem ersten Schultag fiebern schon jetzt rund 17.000 Taferlklassler entgegen. Rund 82.000 SchülerInnen besuchen die 352 Wiener öffentlichen allgemein bildenden Pflichtschulen, davon rund 53.000 SchülerInnen die insgesamt 210 Volksschulen, 24.000 SchülerInnen die 93 Hauptschulen, 2.600 SchülerInnen die 39 Sonderschulen und 2.800 SchülerInnen die 10 Polytechnischen Schulen. Zusätzliche 3.568 SchülerInnen mit Sonderpädagogischem Förderbedarf befinden sich in 669 Integrationsklassen an Volks-, Hauptschulen und Polytechnischen Schulen.

"Schule soll Spaß machen", betonen Brandsteidl und Oxonitsch. "Wir empfehlen allen Eltern, sich insbesondere während der ersten Schultage Zeit zu nehmen und immer ein offenes Ohr für ihre Kinder zu haben. So können bereits frühzeitig etwaige Probleme, die zu Schulfrust führen können, vermieden werden."

Neues Schuljahr wird Lesejahr

"Dieses Jahr wird zum Lesejahr! Was im vergangenen Schuljahr mit dem Wiener Lesetest als Initialzündung begonnen hat, wird nun intensiv weitergeführt. Unser Ziel: Wir wollen mittels Förderung und Forderung im Bereich der Lesekompetenz rasch Fortschritte erzielen und die Zahl der leseschwachen SchülerInnen deutlich senken. Jedes Wiener Kind soll gut lesen lernen - das ist Aufgabe der Schule!" betont Brandsteidl.

Bereits im Jänner wurde im Zuge einer PISA-Wien-Konferenz gemeinsam mit allen SchulpartnerInnen sowie Partnern aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft unter anderem ein eigener Lesetest für Wiens SchülerInnen der 4. und 8. Schulstufe (ca. 30.000 SchülerInnen) vereinbart, dessen Ergebnisse im Juni vorgelegt wurden. Das Besondere dabei: Im Unterschied etwa zu PISA hat bei diesem Test jedes Kind sein eigenes persönliches Ergebnis bekommen - Stärken und Schwächen wurden somit genau sichtbar.

"Dieser Lesetest hilft den LehrerInnen nun dabei, den Unterricht noch gezielter entlang der Fähigkeiten der Kinder zu gestalten", betont Susanne Brandsteidl. "Deshalb werden auf Basis dieser Tests ab sofort zahlreiche die Lesekompetenz stärkende Maßnahmen im Unterricht gesetzt."

Konkret wird als erster Schritt an Wiens Schulen in der 5. Schulstufe flächendeckend mit Beginn des neuen Schuljahres ein "Startwoche Lesen"-Projekt durchgeführt. Für die Gruppe der leseschwachen SchülerInnen wird direkt nachfolgend ein "Intensivkurs Lesen" in lernunterstützenden Kleingruppen angeboten. Ebenfalls neu: Für Kinder, die erst spät in unser Schulwesen eintreten und nur sehr geringe Deutschkenntnisse besitzen, werden so genannte "Crashkurse" eingerichtet. Parallel zu diesen Maßnahmen wird es in allen Unterrichtsfächern begleitende Leseförderung geben. Für diese Projekte wurden in einer eigenen "SOKO Lesen" Lehr- und Lernmaterialien entwickelt.

Als zweiten Förderschwerpunkt im neuen Schuljahr nannte Brandsteidl das Thema Mathematik. Grund: Bei der jüngsten PISA-Studie wurde deutlich, dass Österreichs SchülerInnen nicht nur eine schwache Lesekompetenz, sondern auch Mängel bei mathematischen Aufgabenstellungen aufweisen: "Auch hier gilt: Von allein wird nichts besser! Deshalb werden wir eine Arbeitsgruppe einrichten, die möglichst rasch konkrete Vorschläge für eine intensivierte mathematische Förderung an unseren Schulen erarbeiten soll."

Gratis-Schulmaterial für alle Pflichtschulkinder

Damit die Kosten für Schulmaterialien nicht explodieren, gibt es in Wien bereits seit vielen Jahren die bewährte Einrichtung des sogenannten "Warenkorbs": Alle Wiener Pflichtschulen und auch die Berufsschulen bekommen von der Stadt Geld, mit dem sie Schreibgeräte, Zeichenrequisiten und Materialien für den Werkunterricht anschaffen können. Für das Schuljahr 2011/12 stehen dafür 6,9 Mio Euro zur Verfügung. "Das Geld wird den Schulen zur Verfügung gestellt, die das Material einkaufen und nach Bedarf an die SchülerInnen weitergeben", betont Stadtrat Christian Oxonitsch. Um das Geld wurden zuletzt über 120.000 Rechenhefte, rund 14.000 Lineale, 25.000 Radiergummis und 6.800 Zirkel angeschafft. Durchschnittlich kommen damit jedem Wiener Pflichtschulkind Schulmaterialien im Wert von 49 Euro zugute.

Neue Ganztagsschulen

Mit dem Schuljahr 2011/12 starten in Wien zusätzlich zu den bisherigen 25 Standorten auch vier neue Ganztagsvolksschulen: Am Hundsturm in Wien-Margareten, in der Lorenz-Mandl-Gasse in Ottakring, in der Halirschgasse in Hernals und in der Wagramer Straße in der Donaustadt. Unverändert bleibt die Anzahl von vier Ganztagshauptschulen und drei AHS-Standorten mit Ganztagsbetrieb. Somit hat Wien im neuen Schuljahr 36 Ganztagsschulen mit verschränktem Unterricht.

Dazu kommen noch 38 offene Volksschulen, 40 offene Hauptschulen, und 12 Sonderschulen, die ebenfalls ganztägige Betreuung in Wien anbieten.

Schulbau läuft auf Hochtouren

Zur Schaffung neuer Schulplätze läuft auch der Schulbau auf Hochtouren: In Bau befindet sich der Bildungscampus Donaufeld Nord im 21. Bezirk. Der Campus umfasst einen 9-gruppigen Kindergarten und eine 13-klassige Ganztagsvolksschule und soll mit Beginn des Schuljahres 2012/13 in Betrieb gehen. Am in Planung befindlichen Bildungscampus Hauptbahnhof Wien (derzeit finden Planungs- und Bauvorbereitungsarbeiten statt) wird erstmals ein Campus für Null- bis 14-Jährige umgesetzt, der Kindergarten, Volksschule und Hauptschule umfasst. Mit dem Bau des Campus soll nach derzeitigem Stand im September 2012 begonnen werden und mit Beginn des Schuljahres 2014/15 soll hier die ersten SchülerInnen ihre Klassen beziehen.

Auch der Bau einer neuen Berufsschule für Verwaltungsberufe soll im September 2012 begonnen werden - auch hier finden derzeit Planungs- und Bauvorbereitungsarbeiten statt. Die Schule in der Embelgasse 46-48 in Wien-Margareten soll mit Beginn des Schuljahres 2014/15 in Betrieb gehen. In all diese Schulneubauprojekte investiert die Stadt rund 121 Mio Euro.

Weiters sind auch Erweiterungen und Adaptierungen vorgesehen: Kurz vor Baubeginn steht der Umbau des Gebäudes in der Burggasse 14-16 in Wien-Neubau für eine 11-klassige Polytechnische Schule, bereits begonnen wurde mit der Aufstockung der Volksschule Alma-Seidler-Weg 2 in Wien-Liesing zur Unterbringung weiterer Klassen. In Bau befinden sich weiters die Zubauten zu den Volksschulen Svetelskystraße 5 in Wien-Simmering und am Kirchenplatz 2-3 in Wien-Liesing, sowie die Adaptierung der Allgemeinen Sonderschule in der Treustraße 9 in Wien-Brigittenau.

Zusätzlich läuft auch das Schulsanierungspaket weiter: 2011 werden die Arbeiten an bis dato 142 Standorten weitergeführt, insgesamt investiert die Stadt heuer über 55 Mio Euro. Mit Ende 2011 werden voraussichtlich 25 Schulgebäude komplett fertig saniert sein und auch für 2012 laufen bereits die Planungs- und Bauvorbereitungsarbeiten: Im nächsten Jahr stehen nach derzeitigem Stand 128 Standorte auf dem Sanierungsprogramm.

Erfolgsmodell Mehrstufenklasse

Im Wiener Modell der Mehrstufenklasse lernen Kinder unterschiedlichen Alters gemeinsam in einem Klassenverband. Kinder können hier ihre Volksschulzeit ohne Wechsel des sozialen Gefüges der Klasse durchlaufen - bzw. auch zwischen der 5. und 8. Schulstufe gemeinsam die Mittelschule besuchen. Dadurch wird der gerade in diesem Alter oft sehr unterschiedlichen Entwicklung der Kinder optimal entsprochen. Durch das bewusste Einsetzen der Altersmischung gelingt der "pädagogische Idealfall", dass die Kinder einander den Lehrstoff auch gegenseitig erklären und vermitteln.

Im heurigen Schuljahr werden an Wiens Volksschulen 104 Mehrstufenklassen mit reformpädagogischem Schwerpunkt geführt. In den Wiener Mehrstufenklassen werden insgesamt ca. 2.100 SchülerInnen unterrichtet (in den Mehrstufen-Integrationsklassen sind es ca. 230 SchülerInnen mit Sonderpädagogischem Förderbedarf).

Auch im Bereich der kooperativen Mittelschule konnte in den vergangenen Jahren das Modell der Mehrstufenklasse erfolgreich implementiert werden. Hierfür wurden Kooperationen zwischen Volksschulen und KMSen (in so genannten "Schulgemeinschaften") entwickelt. In der Sekundarstufe 1 werden ab dem neuen Schuljahr 18 Klassen (+4) nach dem Modell der Mehrstufenklasse geführt.

Schulinfo, Tag der Wiener Schule, Schulführer

Mit fast 30.000 Kontakten und Beratungen (hier von über 20.000 für Eltern) im Schuljahr 2010/11 ist die Schulinfo des Stadtschulrats für Wien die erste Anlaufstelle für alle Eltern, SchülerInnen und LehrerInnen, die Information und Beratung suchen. Gerade auch zu Schulanfang steht die Schulinfo-Wien unter der Service-Hotline: 01/52525-7700 bzw. E-Mail: schulinfo@ssr-wien.gv.at für alle Fragen von Eltern und SchülerInnen zur Verfügung. Die Hauptaufgaben der Schulinfo-Wien sind: - Information über Fragen des Schulrechts - Hilfe bei der Wahl der richtigen Schulart bzw. Schule - Schullaufbahnberatung - Mitarbeit bei der Organisation von Schulmessen - die Co-Redaktion des "Wiener Schulführers". - weiters betreut die Schulinfo Wien in Kooperation mit anderen Partnern auch Schulberatungsstellen für MigrantInnen.

Eine weitere wichtige Informationsmöglichkeit ist der "Tag der Wiener Schulen", der am 5. Oktober 2011 zum dritten Mal in über 700 Wiener Schulen stattfinden wird. Hierbei präsentieren sich die Schulen in ihrer alltäglichen Praxis und mit ihren unterschiedlichen Konzepten. So individuell wie die verschiedenen Schultypen, Schwerpunkte und Menschen, so vielfältig und abwechslungsreich ist auch das Programm am Tag der Wiener Schulen. "Nutzen Sie den Tag der Wiener Schulen und machen Sie sich persönlich ein Bild von der Qualität der Wiener Schulen", so Oxonitsch und Brandsteidl.

Und ebenfalls rechtzeitig zum Schulstart ist auch der neue "Wiener Schulführer" erschienen. Er ist das Standardwerk für all jene, die sich über das Wiener Schulwesen informieren möchten. Auf rund 200 Seiten sind hier alle Schulstandorte, Serviceeinrichtungen und Beratungsstellen aufgelistet. Detailliert sind pädagogische Angebote, Freigegenstände und unverbindliche Übungen der einzelnen Schulen angeführt. Weiters im Schulführer verzeichnet: Die Ferienzeiten, nützliche Adressen und Telefonnummern von der Schulpsychologie über die Schulaufsicht bis zu Familienberatungsstellen sowie Begriffserklärungen, die Fachausdrücke wie beispielsweise Wiener Mittelschule, Kooperative Mittelschule, Ganztagsschule, Montessori-Pädagogik oder Integrationsklasse verständlich erklären. "Der Wiener Schulführer 2011/12" kann telefonisch bei der Schulinfo-Wien bestellt werden - Telefon: 01/52525-7700.

Rückfragehinweis:


Mag.a Michaela Zlamal
Mediensprecherin Stadtrat Christian Oxonitsch
Tel.: +43 1 4000-81930
mailto:michaela.zlamal@wien.gv.at
http://www.oxonitsch.at/

Matias Meißner
Medien- und Pressereferat des Stadtschulrates
Telefon: 01 525 25-77014
E-Mail: matias.meissner@ssr-wien.gv.at


Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/174/aom

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sp/jschindlegger (S)

, 30.08.2011 12:32:17

OTS0120 II 30.08.2011 12:23:05

 

Oxonitsch - AUDIO: Im Sommer zahlreiche Schulen saniert!

Utl.: O-Ton vom Wiener Bildungsstadtrat unter www.wien.spoe.at

SPÖ/Wien/Oxonitsch/Bildung/Schule/Audio

Unter www.wien.spoe.at stellt der Pressedienst der Wiener SPÖ einen O-Ton vom Wiener Bildungsstadtrat Christian Oxonitsch zum Thema "Schulsanierungen" unter "Presse" bzw. "Audios" zum Download zur Verfügung. (Schluss) ah

Rückfragehinweis: Pressedienst der SPÖ Wien Tel.: +43 1 534 27/222 mailto:wien.presse@spoe.at http://www.wien.spoe.at

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/197/aom

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sp/jschindlegger (S)

, 30.08.2011 12:32:17

OTS0118 II, CI 30.08.2011 12:15:29

 

FP-Höbart: Initiative "Einheitliche Schulkleidung statt Markenzwang" wird inhaltlich voll unterstützt!

Utl.: "Markenterror" in Schulen ein Ende setzen und die Persönlichkeit des Schülers in den Vordergrund stellen

FPÖ/Höbart/Jugend/Schule/Bekleidung

Der freiheitliche Nationalratsabgeordnete und Bundesjugendsprecher der FPÖ, Ing. Christian Höbart, unterstützt die Initiative "Schuluniform statt Markenzwang" der Freiheitlichen Jugend Burgendland inhaltlich voll und ganz und denkt an konkrete Maßnahmen.

"In Österreich werden - wie in vielen sogenannten "Wohlstandsländern" - die sozialen Spannungen mehr und mehr spürbar. Der vielzitierte Mittelstand wird zusehends ausgedünnt und die Kluft zwischen Arm und Reich verkommt zu einem schmalen Trenngrat sozialer Fronten. Die FPÖ will daher vor allem jene Gruppen - so lange es geht - vor der Konfliktsituation des sozialen Konkurrenzdenkens bewahren, welche wohl am wenigsten dafür können: die der Kinder und der Jugendlichen, namentlich in ihrer Rolle als Schüler! Nach dem Vorbild mehrerer positiver Beispiele vom Commonwealth über Frankreich bis nach China und Japan, strebt die FPÖ den Schulversuch einer Einführung von moderner, einheitlicher Schulbekleidung an", so Höbart.

Faktum ist, dass kein Leben isoliert betrachtet werden kann, von Geburt an ist das Individuum eingebettet in ein soziales Umfeld aus Mitmenschen, Familienangehörigen bis hin zu Schulfreunden und Arbeitskollegen - immer sind wir Teil eines Kollektivs. Ein weiteres Faktum ist, dass gerade unser Kulturkreis einen besonderen Drang zur Bildung von Gruppen entwickelt hat. Diese Gruppenbildung findet jedoch leider sehr oft und mit zunehmender Häufigkeit auf Basis der sozialen Schichten statt.

Moderne Smartphones und Markenkleidung avancieren zu den Reliquien der sogenannten "besseren Gesellschaft" und diejenigen, welche nicht die finanzielle Potenz haben, diese Symboliken mitzufinanzieren, landen oftmals im Kreis der Verstoßenen. Man gerät in eine Spirale sozialer Isolation, die manchmal nur mehr schwer zu durchbrechen ist.

Führt man eine Schuluniform ein, konzentrieren sich die Jugendlichen in ihrer Kommunikation untereinander zwangsläufig wieder mehr auf charakterliche Eigenschaften und Interessen.

Wichtig ist es aber, bei diesem heiklen Thema zwei Punkte zu beachten:

Zum einen müssen die Schüler in den Prozess des Entwurfs einer Schuluniform einbezogen werden. Die Schüler dürfen nicht einfach vor vollendete Tatsachen gestellt werden, sonst wäre Protest gegen diese 'Zwangsmaßnahme' vorprogrammiert.

Weiters halten wir nochmals fest, dass es sich eben nur um Kleidung für den Schulbetrieb handelt. Keinesfalls will die FPÖ die individuelle Privatautonomie in der Freizeit oder gar liberale Grundrechte einschränken.

"Eine gemeinsam erarbeitete Schulkleidung mit Schullogo und anderen Identifikationsmerkmalen werden das 'Wir'-Gefühl an der Schule deutlich verbessern. Gemeinsame Identität besitzt eine einheitsstiftende Kraft, es werden die Klassen- sowie die Schulgemeinschaft gestärkt. Die Folgen: mehr Motivation, mehr Gemeinsamkeit, mehr Gerechtigkeit", stellt Höbart abschließend fest.

Rückfragehinweis:

Freiheitlicher Parlamentsklub
Tel.: 01/ 40 110 - 7012
mailto:presse-parlamentsklub@fpoe.at

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sp/jschindlegger (S)

, 30.08.2011 12:32:17

OTS0085 II, CI 30.08.2011 11:14:14

 

TERMIN-AVISO: BM Schmied und LH Niessl zum Schulstart in der NMS-Mattersburg

Utl.: Pressekonferenz zu den Themen "Vier Jahre NMS Mattersburg" und Elternstudie zur Zufriedenheit mit der Neuen Mittelschule - Film- und Fototermin

Bildung/Termin/Schmied/Niessl

Bildungsministerin Dr. Claudia Schmied und Landeshauptmann Hans Niessl besuchen am ersten Schultag die Pioniere der Neuen Mittelschule in der NMS Mattersburg - vier Jahre nach dem Einstieg in die Neue Mittelschule ist die NMS Mattersburg gemeinsam mit 67 anderen Standorten die erste Generation der Neuen Mittelschulen, die das Stadium des Vollausbaus erreichen.

Termin: 5. September, 9.30 Uhr

Ort: Neue Mittelschule Mattersburg, Wulkalände 4, 7210 Mattersburg

Ablauf:

8.30 Bus-Abfahrt: BMUKK, Minoritenplatz 5, 1014 Wien - Bus nach Mattersburg für Journalisten (Anmeldung bis spätestens 1. September an josef.galley@bmukk.gv.at)

9.30 Uhr: "Dialoge" - szenische Gedanken der SchülerInnen zur Neuen Mittelschule und Begrüßung durch BM Dr. Claudia Schmied, LH Hans Niessl, Direktorin Johanna Schwarz sowie Bürgermeisterin Ingrid Salamon

10.15 Uhr: Funcourt (FOTOTERMIN): "Die Neue Mittelschule - ein Volltreffer"

10.40 Uhr: Präsentation der Studie "Elternzufriedenheit mit der NMS". Pressekonferenz mit BM Dr. Claudia Schmied, LH Hans Niessl, LSR-Präsident Gerhard Resch, Direktorin Johanna Schwarz und einem Elternvertreter

ca.11.30 Uhr Rückfahrt nach Wien Die Vertreterinnen und Vertreter der Medien sind zu diesem Termin herzlich eingeladen.

Rückfragehinweis:

Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur
Josef Galley
Pressesprecher
Tel.: +43-1-53120-5019
mobil: +43-664-9699616
E-mail: josef.galley@bmukk.gv.at
www.bmukk.gv.at

Mag. Veronika MARIA
Büro Landeshauptmann Hans Niessl
Pressesprecherin
Landhaus
Europaplatz 1
7000 Eisenstadt
Tel.: 02682/600-2391
Mobil: 0664/612 47 29
E-Mail: veronika.maria@bgld.gv.at





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sp/jschindlegger (S)

, 30.08.2011 12:32:17

OTS0058 II 30.08.2011 10:16:22

 

SJ Burgenland: Gemeinsame Schule ohne Nachhilfe entlastet Eltern mehr als Schuluniformen

Utl.: RFJ soll Bildungsreform unterstützen - SJ fordert finanzielle Entlastung bei Sportwochen und Exkursionen

Innenpolitik/Bildung/RFJ/Schuluniformen

"Die Zurückdrängung des Einflusses der finanziellen Situation der jeweiligen Familien im Schulsystem kann woanders wirksamer angesetzt werden als bei Kleidungsstücken", kommentiert SJ-Landesvorsitzender Kilian Brandstätter die Forderung der blauen Jugend, Schuluniformen einzuführen, um soziale Gegensätze zu verwischen. Ein weitaus wirksamerer Weg wäre aus Sicht Brandstätters "die Einführung einer gemeinsamen Schule ohne soziale Auseinanderdividierung ab dem Alter von 10 Jahren, sowie ein Schulsystem, das sündteure Nachhilfe überflüssig macht". Weitere finanzielle Entlastungen sollten bei Sportwochen oder Exkursionen angedacht werden: "Jahre der Sparpolitik und dahindümpelnder Löhne bei gleichzeitig sprudelnder Gewinne haben dazu geführt, dass sich viele Eltern die Sportwochen und Schulskikurse ihrer Kinder kaum mehr leisten können."

"Eine wirkliche finanzielle Entlastung der Eltern wäre ein Schulsystem, das ohne private Nachhilfe auskommt. Es kann nicht sein, dass sich Kinder nach der Schule immer noch Stunden mit Hausübungen, Lernstress und Nachhilfe herumplagen müssen. In einem zeitgemäßen Bildungssystem sollte das alles in der Schule passieren, die Kinder sollen frei sein nach Ende der Schule!", fordert Brandstätter. "Es ist schon komisch, dass der RFJ mit denselben Argumenten, die wir seit Jahren für die überfälligen Bildungsreformen bringen, jetzt herkommt und Uniformen fordert, aber gleichzeitig Seite an Seite mit der rückwärtsgerichteten AHS-LehrerInnengewerkschaft Stimmung gegen jegliche Reformen im Schulsystem macht", fragt sich Brandstätter. "Die freiheitliche Jugend ist jederzeit willkommen, unseren Kampf für ein gerechtes Bildungssystem zu unterstützen", empfiehlt Brandstätter abschließend eine Bewerbung des Bildungsvolksbegehrens.

Rückfragehinweis: Martin Giefing Landessekretär der SJ Burgenland 0676 / 667 54 74

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