Dienstag, 25. Oktober 2011

2011.10.25: Unterricht - Neue Mittelschule

 

APA0471 II, XI 25.10.2011 16:23:38

 

Ausbau der Neuen Mittelschule sorgt für gemischte Reaktionen

Utl.: Die einen Loben den Erhalt der Gymnasien, die anderen den ersten Schritt in Richtung Gesamtschule

Schulen/Reform/Reaktionen/Grüne/FPÖ/BZÖ

Für eine bunte Melange an Reaktionen hat die am Dienstag verkündete Einigung der Regierung auf ein Gesetz gesorgt, mit dem die Hauptschule bis 2018 von der Neuen Mittelschule (NMS) abgelöst werden soll. Aufatmen kam aus VP-nahen Kreisen, immerhin bleibt die AHS-Unterstufe erhalten. Anderen geht die Reform nicht weit genug: So sprechen Grüne und die Initiatoren des Bildungsvolksbegehrens von einer Scheinreform. SP-nahe Organisationen sehen indes einen ersten Schritt in Richtung einer gemeinsamen Schule. Genau daran stößt sich die FPÖ, die vor der Abschaffung der AHS-Unterstufe warnt.

"Neue Mittelschulen sind nichts anderes als Hauptschulen mit neuem Namen", stellt FP-Bildungssprecher Walter Rosenkranz die Reform in Frage. Gleichzeitig warnte er, dass "nach den Hauptschulen als nächstes die Gymnasien im 'Schwarzen Loch' Neue Mittelschule verschwinden werden".

Auch die Grünen sehen keine Grund zum Jubeln: "Trotz neuer Kosmetik bleibt das Schulsystem in Österreich selektiv, leistungsfeindlich und ungerecht", so Bildungssprecher Harald Walser, für den nur eine Gemeinsame Schule ein "Mindestmaß an Chancengerechtigkeit über das regionale, finanzielle und soziale Umfeld der SchülerInnen hinaus" bringen könnte.

Für das BZÖ kann die NMS ebenfalls nur ein Kompromiss sein, so Bildungssprecherin Ursula Haubner. Zudem drohe der "heute angekündigte Meilenstein in der Bildungspolitik eher zu einem weiteren Stolperstein in dieser rot-schwarzen Koalition" zu werden, da die SPÖ weiter an der Gesamtschule und die ÖVP an dem differenzierten System festhalte.

Einen "Schritt in die richtige Richtung" sahen unterdessen sowohl die Arbeiterkammer (AK), der Gewerkschaftsbund (ÖGB) als auch zahlreiche weitere SP-nahe Organisationen. Ziel müsse aber eine gemeinsame Schule der Sechs- bis 14-Jährigen sein. Kritisch äußerte sich indes die Aktion Kritischer Schüler_innen, für sie sind die "Umtaufungen" der Hauptschulen "mehr ein Hohn als eine wirkliche Bildungsreform".

Positiv haben die Elternvertreter an öffentlichen Pflichtschulen reagiert. Der Verbandsvorsitzende Christian Morawek lobte, dass die Schulen nun ausreichend Zeit haben, sich auf die Umsetzung des "höherwertigen Bildungsangebots" vorzubereiten.

Die Initiatoren des Bildungsvolksbegehrens sprechen von einer Themenverfehlung: Die Umbenennung eines Schultyps führe nicht zur gemeinsamen Schule für alle Zehn- bis 14-Jährigen. "Das ist keine zukunftsweisende Reform", so Mitinitiator und VP-Bildungsexperte Bernd Schilcher.

Lob gab es von der Wirtschaftskammer für die Angebote zur Leistungsdifferenzierung und die bessere Durchlässigkeit. Für die Industriellenvereinigung ist die Umstellung der Hauptschulen auf NMS "ein richtiger Reformschritt, dem noch zahlreiche weitere Schritte folgen müssen". Der Wirtschaftsbund sieht mit der Leistungsdifferenzierung und der dazu erforderlichen Autonomie der einzelnen Schulen eine seiner zentralen Forderungen erfüllt.

(schluss) jle;cm;bei

 

 

Andrea Steiner
Büro Kurt Schober
SPÖ-Parlamentsklub
Tel.: 01/40110-3945

 

2011.10.25: Unterricht - Neue Mittelschule

OTS0247 II, CI 25.10.2011 15:48:07

 

FP-Nepp/Kops: Neue Mittelschule neuerlich Etikettenschwindel

Utl.: Richtige Reformen wie "Erst Deutsch - dann Schule" und "Deutsch als Pausensprache" notwendig

FPÖ/Wien/Bildung/Nepp/Kops/NMS

Einen erneuten Etikettenschwindel sehen der Bildungssprecher der FPÖ-Wien, LAbg. Dominik Nepp und LAbg. Dietrich Kops bezugnehmend auf die heutige Ankündigung von SPÖ-Bildungsministerin Schmied und ÖVP-Bildungssprecher Amon, nun alle Hauptschulen in "Neue Mittelschulen" umzuwandeln. Zwar hätten die Hauptschulen jetzt einen neuen Namen, ob dieser an den miserablen PISA-Ergebnissen, wo Wien stets besonders schlecht abschneide, allerdings etwas ändern werde, sei zu bezweifeln.

Zudem sei auch zu befürchten, dass der Plan die Gymnasien so zu belassen wie sie sind, nicht lange halten werde. Damit sei auch die Gesamtschule, die den bildungspolitischen Einheitsbrei bedeuten würde, noch nicht vom Tisch. Bekanntlich träume Ministerin Schmied ja von der ganztägigen Mittelschule für alle 10-14 Jährigen. Ihr politisches Ziel sei eine Wegsperranstalt ohne Wahlmöglichkeit für die Eltern, frei nach dem sozialistischen Motto "von der Wiege bis zur Bahre" unter sozialistischer Kontrolle, kritisiert Kops.

Tatsache sei, dass es weiterhin an sinn- und wirkungsvollen Reformen fehle. Die FPÖ-Wien fordert daher weiterhin "Erst Deutsch - dann Schule" und "Deutsch als Pausensprache" sowie die Beibehaltung des differenzierten Schulsystems auch in Zukunft, so Nepp abschließend. (Schluss) hn

Rückfragehinweis: FPÖ-Wien, Pressestelle

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OTS0243 II, CI 25.10.2011 15:32:20

 

VP-Leeb ad Neue Mittelschule: Differenziertes Schulsystem wird gestärkt

Kommunales/ÖVP/Wien/Leeb/Bildung/Neue Mittelschule

"Durch die Aufwertung der Hauptschulen mit der einhergehenden Erhaltung der AHS, erfährt das differenzierte Schulsystem eine eindeutige Stärkung. Der Gesamtschule, die lediglich eine Nivellierung nach unten fördern würde, wird dadurch eindeutig ein Riegel vorgeschoben", so Isabella Leeb, Gemeinderätin der ÖVP Wien angesichts der Einigung auf die Neue Mittelschule im heutigen Ministerrat.

"Gerade für Wien, wo beispielsweise Pflichtschulabgänger nicht über die notwendigen Fähigkeiten für das weitere Berufsleben verfügen, ist ein derartiger Reformschub von enormer Wichtigkeit", so Leeb abschließend.

Rückfragehinweis: ÖVP-Klub der Bundeshauptstadt Wien Tel.: (+43-1) 4000 /81 913 mailto: presse.klub@oevp-wien.at

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OTS0241 II 25.10.2011 15:27:00

 

Leitner: Übernahme der Neuen Mittelschule in das Regelschulwesen ist ein Quantensprung in der Bildung

Utl.: Schlüssel für eine bessere Zukunft liegt in der Bildung

Politik/Niederösterreich/Schule/Reform/Bildung

"Mit der Übernahme der Neuen Mittelschule in das Regelschulwesen ist ein Quantensprung in der Bildung vollzogen worden. Mit der Neuen Mittelschule wird die Entscheidung über den weiteren Bildungsweg gezielt vorbereitet. Das verbessert die Bildungs- und Berufschancen der Menschen", befürwortet LHStv. Dr. Sepp Leitner die Einführung der Neuen Mittelschule als flächendeckende Schulform. "Damit haben wir unsere Forderung nach einer einheitlichen Schule vom Bodensee bis zum Neusiedler See durchgesetzt", so Leitner.

Die Volkspartei hat anfangs in Niederösterreich einen Sonderweg eingeschlagen. Durch den Druck der Schulen, LehrerInnen und Eltern hat die ÖVP nun auch das von der SPÖ präferierte Modell der vierjährigen Neuen Mittelschule übernommen. "Die von der SPNÖ ins Leben gerufene Bildungskampagne "Ja, ich will!" hat ihren Anteil dazu beigetragen, dass auch in Niederösterreich die bestmögliche Ausbildung unserer Kinder im Zentrum des politischen Handelns liegt. Denn der Schlüssel für eine besser Zukunft liegt in der Bildung", so Leitner abschließend.

Rückfragehinweis:

SPÖ-Niederösterreich
Mag. Friedrich Dechant
Medienservice
Tel.: 02742/2255/126
mailto:friedrich.dechant@spoe.at
www.noe.spoe.at


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APA0424 II, XI 25.10.2011 15:22:31

 

Neue Mittelschule: Gesetz 2 - Sieben Fördermöglichkeiten vorgesehen

Utl.: Schulaufsicht soll kontrollieren, wie zusätzliche Mittel eingesetzt werden Wien/APA

Bildung/Schulen/Reform/Schmied/Amon

Waren die Neuen Mittelschulen (NMS) in den verschiedenen Bundesländern bisher sehr unterschiedlich ausgeprägt, wird ihnen in dem Gesetzesentwurf ein Rahmen vorgegeben. Wichtiger Schwerpunkt ist weiterhin die individuelle Förderung in Deutsch, Mathematik und Englisch. Dazu kommt allerdings ein weiterer Pflichtgegenstand (Latein oder Geometrisch Zeichnen), in dem differenzierter Unterricht stattfindet. Dabei soll es sieben Arten der Förderung geben, aus denen die Lehrer wählen können, etwa die zeitlich begrenzte Bildung von Schülergruppen, Begabtenförderung, Leistungskurse oder differenzierter Unterricht durch Team-Teaching, bei dem zwei Lehrer gleichzeitig in der Klasse stehen.

Unterrichtsministerin Claudia Schmied (S) nannte die Umwandlung aller Hauptschulen zu NMS bei einer Pressekonferenz am Dienstag ein "epochales Werk", VP-Bildungssprecher Werner Amon sprach von der "größten Schulreform seit über 50 Jahren". Insgesamt müssen für die Reform rund 200 Gesetze novelliert werden. Die Begutachtungsfrist läuft bis 27. November, noch vor Weihnachten soll das Gesetz laut Unterrichtsministerium den Ministerrat passieren. Der Parlamentsbeschluss ist für kommendes Frühjahr geplant.

Für jede NMS gibt es 1.000 Euro zusätzlich pro Schüler und Jahr. Aber, so Schmied in Richtung von Kritikern, die ein Aushungern der Gymnasien zugunsten der neuen Schulform orten: "Es wird dem AHS-Bereich kein Euro weggenommen." Schmied betonte außerdem, es gehe bei der NMS um mehr als den "Austausch der Türtaferl", es handle sich um eine "neue Schulart mit besonderen pädagogischen Qualitäten". So gebe es dort Berufsbegleitung und Bildungswegberatung, auf Wunsch der Schule auch schriftliche Erläuterungen zu den Ziffernoten im Zeugnis.

Am Ende, so Schmied, werde es "1.180 Ausprägungen der Neuen Mittelschule" geben. Denn jede Schule könne spezielle Konzepte entwickeln, wie individuelle Förderung passieren soll - aber eben innerhalb des gesetzlichen Rahmens. Die Schulaufsicht soll sicherstellen, dass die zusätzlichen Mittel (sechs Wochenstunden) auch wirklich im Klassenzimmer ankommen und tatsächlich die per Gesetz vorgegebenen Fördermöglichkeiten eingesetzt werden. Durch die ab 2012 eingesetzten Bildungsstandards soll zudem sichergestellt werden, dass die Qualität in den NMS stimmt.

"Wir bekommen eine Schule, die nichts vorgaukelt", betonte Amon. Sie sei "ganz klar, in ihren Berechtigungen, die sie vergibt": So wird in den vier differenzierten Pflichtgegenständen in der dritten und vierten Klasse unterschieden, ob der Schüler im jeweiligen Gegenstand nur die "grundlegende allgemeine Bildung" oder die "vertiefende allgemeine Bildung" erhalten soll. Dabei können die Schüler - anders als in den Leistungsgruppen der Hauptschule - flexibel zugeteilt werden. Wer im Abschlusszeugnis der vierten Klasse in allen vier differenzierten Gegenständen "vertiefend" abschließt, erhält laut Gesetzesentwurf die AHS-Reife. Wer in einem der Fächer nur die "allgemeine" Bildung schafft, kann mit Beschluss der Klassenkonferenz ebenfalls die Berechtigung erhalten, ins Gymnasium zu wechseln.

Wer mindestens ein "Befriedigend" in diesen vier Fächern erhält, kann eine berufsbildende mittlere Schule besuchen, bei einem Genügend entscheidet die Klassenkonferenz. Die Polytechnische Schule kann unabhängig von den Noten besucht werden, zusätzlich kann jeweils auch eine Aufnahmeprüfung für andere Schultypen absolviert werden.

(schluss) jle;pra;bei

OTS0236 II 25.10.2011 15:18:57

 

AKS: Zeig mir deine Eltern, und ich sag dir deine Bildung!

Utl.: Echte Reformen statt Türschildertausch

Bildung

Dass der Ausbau der Neuen Mittelschulen als fulminante Bildungsreform verkauft werden soll, stößt bei der Aktion kritischer Schüler_innen auf Unverständnis. "Echte Reformen müssen auch tatsächliche Veränderungen mit sich bringen. Umtaufungen, die keine Veränderungen am stark selektiven Schulsystem mit sich bringen sind viel mehr ein Hohn als eine wirkliche Bildungsreform.", meint die AKS-Bundesvorsitzende Eleonora Kleibel.

Die AKS sieht die Regierung am Zug: "In der konservativ besetzten Diskussion rund um das österreichische Schulwesen muss die ÖVP endlich von ihrer Position der Elitenvertretung heruntersteigen." so Kleibel.

Um soziale Gerechtigkeit im Bildungssystem zu sichern braucht es eine gemeinsame Schule und nicht nur eine Aufwertung der Hauptschulen. "Das Konzept einer neuen Mittelschule muss alle Schultypen der Sekundarstufe I beinhalten und darf die heilige Kuh "Gymnasium" nicht gesondert betrachten.", schließt Kleibel.

Rückfragehinweis: Eleonora Kleibel AKS-Bundesvorsitzende Tel.: +43 699 11408142 mail: eleonora.kleibel@aks.at

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Andrea Steiner
Büro Kurt Schober
SPÖ-Parlamentsklub
Tel.: 01/40110-3945

 

2011.10.25: Unterricht - Neue Mittelschule

 

OTS0221 II 25.10.2011 14:56:07

 

Neue Mittelschule ersetzt Hauptschule: Burgenland ist längst Vorreiter!

Utl.: LH Niessl: "Erfolgsgeschichte mit Start im Burgenland wird zur Regelschule!"

Politik/Burgenland/Regierung/Schulen/Bildung/Jugend

Unterrichtsministerin Claudia Schmied hat heute in Wien die Umwandlung des Schulversuchs Neue Mittelschule zur Regelschule verkündet. Landeshauptmann Hans Niessl spricht von einer Erfolgsgeschichte, die im Burgenland begonnen hat: "Die Neue Mittelschule in Mattersburg war der erste Schulversuch dieser Art in Österreich. Hier hat der Siegeszug der Neuen Mittelschule begonnen. Wenn jetzt die Neue Mittelschule zur Regelschule wird, also zum regulären Schultyp als Ersatz für die Hauptschulen, ist das auch ein Erfolg für das Burgenland!" Bei der Umstellung sei das Burgenland wieder den meisten anderen Bundesländern voraus.

Laut Plan sollen im Schuljahr 2018/19 alle 1.178 Standorte mit 11.116 Klassen von der 5. bis zur 8. Schulstufe als Neue Mittelschule umgesetzt werden. 238.000 Schülerinnen und Schüler werden dann diesen neuen Schultyp besuchen. "Das Burgenland zieht den meisten anderen Bundesländern davon. Im aktuellen Schuljahr werden im Burgenland 36 von insgesamt 41 ehemaligen Hauptschulen als Neue Mittelschulen geführt. In zwei Jahren soll es nur mehr Neue Mittelschulen geben", so Niessl, Präsident des burgenländischen Landesschulrats. Nur Vorarlberg ist um ein Jahr früher dran. Alle anderen Bundesländer brauchen mindestens zwei Jahre länger.

"Die Neue Mittelschule sorgt für eine höhere Qualität der Bildung, mit individuellen Förderkonzepten für jede Schülerin und jeden Schüler. Sechs Stunden pro Woche werden zusätzlich für die Förderung verwendet. Zusätzlich kommen Instrumente wie die Bildung von Schülergruppen, Förderungs- und Leistungskurse, sowie Teamteaching zum Einsatz", streicht der Landeshauptmann die Vorteile der Neuen Mittelschule hervor. Der Stufenplan zur Umstellung auf die Neue Mittelschule soll nun gesetzlich verankert werden.

Rückfragehinweis:

Mag. Veronika MARIA
Büro Landeshauptmann Hans Niessl
Pressesprecherin
Landhaus
Europaplatz 1
7000 Eisenstadt
Tel.: 02682/600-2391
Mobil: 0664/612 47 29
E-Mail: veronika.maria@bgld.gv.at


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OTS0220 II 25.10.2011 14:55:39

 

Bildungsreform - Mayer: Neue Mittelschule ist wichtiger Schritt Richtung gemeinsame Schule

Utl.: Neue Mittelschule wird Regelschule: "Möglichst alle Kinder werden entsprechend ihrer Begabung gefördert" - SPÖ-Bildungssprecher unterstützt Bildungsvolksbegehren

SPÖ/Mayer/Bildung/Schule/Neue Mittelschule

SPÖ-Bildungssprecher Elmar Mayer wertet die Überführung der Neuen Mittelschule (NMS) ins Regelschulwesen als bildungspolitischen Meilenstein. Die Neue Mittelschule sei ein wichtiger Schritt in Richtung gemeinsame Schule, betonte Mayer heute, Dienstag, bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Bildungsministerin Claudia Schmied und ÖVP-Bildungssprecher Amon. Mit der von Bildungsministerin Schmied initiierten Neuen Mittelschule sei es gelungen, "qualitative Bewegung" in die Bildung der Zehn- bis Vierzehnjährigen zu bringen, sagte Mayer. Es sei besonders wichtig, "dass kein Kind auf der Strecke bleibt und möglichst alle Kinder entsprechend ihrer Begabung gefördert werden. Genau das sieht die Neue Mittelschule vor", bekräftigte der SPÖ-Bildungssprecher. ****

Die Neue Mittelschule mit ihren vielen Vorteilen (z.B. individuelle Förderung, Team-Teaching, Berufs- und Bildungswegberatung) könne sich sehen lassen, sagte Mayer.

Auf Nachfrage bekräftigte der SPÖ-Bildungssprecher weiters, dass er das von Hannes Androsch initiierte Bildungsvolksbegehren (Eintragungsfrist von 3. bis 10 November 2011) voll unterstützt. "Jede Stimme für das Bildungsvolksbegehren ist auch eine Stimme für die gemeinsame Schule." Klar sei auch: "Alles, was hilft, die Bedeutung der Bildung entsprechend zu verankern, ist gut und voll zu unterstützen", sagte Mayer.

Alle Details zum Gesetzesentwurf Neue Mittelschule gibt es unter http://www.bmukk.gv.at (Schluss) mb/ah

Rückfragehinweis: SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Löwelstraße 18, 1014 Wien, Tel.: 01/53427-275 http://www.spoe.at/online/page.php?P=100493

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/199/aom

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OTS0216 II 25.10.2011 14:44:59

 

FPÖ-Walter Rosenkranz: Nach Hauptschulen werden auch noch Gymnasien im "Schwarzen Loch" Neue Mittelschule verschwinden

Utl.: Mit Wegfall der Differenzierung im Schulsystem wird auch Jugendarbeitslosigkeit steigen

FPÖ/Rosenkranz/Bildung/Schule/NMS/Schmied

"Die totale Umwandlung aller Hauptschulen in Neue Mittelschulen bestätigt einmal mehr die freiheitliche Kritik an den NMS", nimmt FPÖ-Bildungssprecher NAbg. Dr. Walter Rosenkranz zu den heute in einer Pressekonferenz von Unterrichtsministerin Schmied und ÖVP-Bildungssprecher Amon angekündigten Plänen Stellung. "Neue Mittelschulen sind nichts anderes als Hauptschulen mit neuem Namen." Dass das Ausbildungsniveau an den NMS vielfach so schlechter sei, wie in den dritten Leistungsgruppen vieler Hauptschulen, habe er, Rosenkranz sogar schon in einer eigenen parlamentarischen Anfrage (7710/J) an das BMUKK behandelt.

Als "frommen Wunsch" bezeichnet Rosenkranz hingegen die Behauptung, das Gymnasium würde aus der NMS-Epidemie unbeschadet hervorgehen. "Die Aussagen der Ministerin haben keinen Zweifel daran gelassen, dass nach den Hauptschulen als nächstes die Gymnasien im 'Schwarzen Loch' Neue Mittelschule verschwinden werden", so Rosenkranz. "Freilich wird es auch danach noch Gymnasien geben, jedoch nur mehr in Form der jetzigen Oberstufen. Wohin sich das Bildungsniveau angesichts dieser Entwicklungen bewegen wird, ist also jetzt schon abzusehen. Der größte noch vorhandene Vorteil des österreichischen Schulsystems, die Differenzierung, wird so sukzessive abgeschafft." Sollte sich diese Tendenz noch mit dem Steigbügelhalter ÖVP weiter fortsetzen, befürchtet Rosenkranz auch negative Auswirkungen auf die im internationalen Vergleich sehr niedrige Jugendarbeitslosigkeit. "Eine Kennzahl, von der zum Beispiel die Finnen nur träumen können", so Rosenkranz.

Rückfragehinweis:

Freiheitlicher Parlamentsklub
Tel.: 01/ 40 110 - 7012
mailto:presse-parlamentsklub@fpoe.at

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OTS0215 II 25.10.2011 14:44:36

 

Bildungsreform - Ministerin Schmied: "Epochales Werk: Die Neue Mittelschule wird zur Regelschule"

Utl.: Gemeinsame Schule bleibt grundsätzliches Ziel - Schmied unterstützt Bildungsvolksbegehren: "Bringt Rückenwind"

SPÖ/Schmied/Bildung/Schule/Neue Mittelschule

Bildungsministerin Claudia Schmied hat heute, Dienstag, gemeinsam mit SPÖ-Bildungssprecher Elmar Mayer und ÖVP-Bildungssprecher Amon den Gesetzesentwurf für die Umwandlung des Schulversuchs Neue Mittelschule (NMS) in eine Regelschule präsentiert. "Wir haben uns auf ein Jahrhundertprojekt und epochales Werk geeinigt: "Die Neue Mittelschule wird zur Regelschule", betonte die Ministerin, die klarmachte, dass die NMS eine Schule mit besonderer pädagogischer Qualität ist, mit der die Entscheidung über die weitere Bildungslaufbahn gezielt vorbereitet wird. Die Neue Mittelschule wird bis 2018/19 die Hauptschule ersetzen. Der Gesetzesentwurf dafür ist fertig und geht heute in Begutachtung, informierte die Bildungsministerin, die bekräftigte, dass "die gemeinsame Schule das grundsätzliche politische Ziel bleibt". ****

Mit dem heute vorgestellten Gesetzespaket "gelingt es, die Neue Mittelschule aus dem Stadium des Modellversuchs in Serie gehen zu lassen und sie zum Standard zu machen", betonte Schmied. Die Überführung der NMS ins Regelschulwesen sei ein "Jahrhundertprojekt", denn damit wird zum ersten Mal seit 1962 (Einführung der Polytechnischen Schule) flächendeckend eine neue Schulform zur Regelschule. Bis zum Schuljahr 2018/19 werden alle 1.178 Hauptschulstandorte vollständig in Neue Mittelschulen umgewandelt. Alle AHS-Standorte sind weiterhin eingeladen, auf die von Ministerin Schmied initiierte Erfolgschule NMS umzusteigen. Im Schuljahr 2018/19 werden rund 238.000 Schülerinnen und Schüler von dieser neuen Schulform und ihren vielen Vorteilen (z.B. individuelle Förderung, Team-Teaching, Berufs- und Bildungswegberatung) profitieren - das sind fast 70 Prozent der Zehn- bis Vierzehnjährigen, sagte die Bildungsministerin.

Für die Neue Mittelschule gibt es im Endausbau 230 Millionen Euro an zusätzlichem Budget: "Diese Mittel sind im Budgetfinanzrahmen extra budgetiert. Dem AHS-Bereich wird kein Euro weggenommen", unterstrich die Ministerin. Die Neue Mittelschule werde eine Leistungsschule sein, bei der die Schülerinnen und Schüler im Mittelpunkt stehen. Groß geschrieben werden auch die Bereiche Entwicklungsbegleitung und Schulentwicklung: Die Schulstandorte werden gestärkt und "in die Lage versetzt, optimale Bedingungen für die Kinder herzustellen", sagte Ministerin Schmied.

Die Bildungsministerin bekräftigte auf Nachfrage auch, dass sie das von Hannes Androsch initiierte Bildungsvolksbegehren unterstützt und unterschreiben wird. "Das Bildungsvolksbegehren in seiner Breite ist sehr positiv, es hat für viele Projekte, z.B. für die ganztägige Betreuung, Rückenwind gebracht", machte Schmied klar.

Alle Details zum Gesetzesentwurf Neue Mittelschule gibt es unter http://www.bmukk.gv.at (Schluss) mb/ah

Rückfragehinweis: SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Löwelstraße 18, 1014 Wien Tel.: 01/53427-275 http://www.spoe.at/impressum

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/195/aom

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OTS0214 II 25.10.2011 14:40:53

 

Schilcher: Einigung auf die Neue Mittelschule ist nicht die dringend benötigte Reform

Utl.: Österreich braucht keinen Placebo, sondern Bildungsgerechtigkeit durch die gemeinsame Schule der 10-14-jährigen

Bildung/Jugend/Kinder/Schulen/Politik/Recht

"Wenn man von drei Schultypen einen Schultyp umbenennt, ergibt das nicht die umfassende Reform, die Österreich dringend braucht. Die Neue Mittelschule ist eine Themenverfehlung und führt nicht zur gemeinsamen Schule für alle 10-14-jährigen. Bildung bleibt so in Österreich weiterhin eine Frage der Vererbung", betont Bernd Schilcher, Mitinitiator des Bildungsvolksbegehrens und widerspricht damit der Aussage von Bundeskanzler Faymann nach dem heutigen Ministerrat, wonach ab 2015/16 "Schülerinnen und Schüler eine gemeinsame Schule besuchen" werden.

"Wenn alle Hauptschulen einen neuen Namen bekommen, wird dadurch das Problem der frühzeitigen Selektion der Kinder mit neuneinhalb Jahren ebenso wenig beseitigt, wie der aufgeblähte Verwaltungsapparat in der Schulaufsicht", so Schilcher. "Es wird dann drei parallele Schultypen geben: die AHS-Unterstufe, die Sonderschule und die Neue Mittelschule - jeweils mit dem gesamten Verwaltungsapparat im Rücken und keiner einheitlichen Bundeskompetenz bei den Lehrkräften. Das ist keine zukunftsweisende Reform."

Das Volksbegehren Bildungsinitiative fordert vielmehr ein "sozial faires, inklusives Bildungssystem, in dem die Trennung der Kinder nach ihren Interessen und Begabungen erstmals am Ende der Schulpflicht erfolgt."

"De facto hätte die Regierung auch vor drei Jahren die Hauptschulen reformieren können. Das Ergebnis wäre das gleiche gewesen und wir hätten uns den gesamten Etikettenschwindel rund um die Neue Mittelschule ersparen können. Wer von diesen Täuschungsmanövern der Regierung enttäuscht ist, kann nun etwas tun: Werden Sie für eine umfassende Bildungsreform und für bessere Bildungszukunft für unsere Kinder aktiv - und unterschreiben Sie das nächste Woche startende Bildungsvolksbegehren", so Schilcher abschließend.

Rückfragehinweis:

Volksbegehren Bildungsinitiative
Mag. Georg Koenne
Pressereferent
Schottenring 17 / Stiege 1 / 5. Stock, 1010 Wien
T: 01/3100740-24
F: 01/3100740-40
E: georg.koenne@vbbi.at
W: www.nichtsitzenbleiben.at


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OTS0210 II, CI 25.10.2011 14:33:24

 

Kinderfreunde: Neue Mittelschule als Regelschule ist Schritt in die richtige Richtung

Utl.: Die Österreichischen Kinderfreunde unterstützen den Vorstoß von Unterrichtsministerin Claudia Schmied.

Kinder/Jugend/Familie/Bildung/Schulen/Politik

"Es ist eine gute Sache, dass die Neue Mittelschule in Zukunft zur Regelschule wird, das verbessert die Schulsituation von vielen tausenden Kindern in Österreich", erklärt LAbg. Jürgen Wutzlhofer, Bundesgeschäftsführer der Kinderfreunde. Insgesamt könne diese Reform jedoch nur als erster Schritt gesehen werden: "Die Schulreform steht und fällt letztendlich mit der Frage, ob auch die AHS zu neuen Mittelschulen werden oder nicht", so Wutzlhofer weiter. Im Entwurf des Unterrichtsministeriums können sich die AHS momentan frei entscheiden, ob sie zum Modell der Neuen Mittelschule wechseln oder nicht.

Prinzipiell stelle dieser erste Schritt stellt laut Wutzlhofer eine klare Verbesserung zum Status Quo dar: "Die Neue Mittelschule ist auf jeden Fall eine qualitative Verbesserung im Vergleich zur Hauptschule, hier löst zum Beispiel der differenzierte Unterricht das Konzept der Leistungsgruppen ab. Letzten Endes braucht es jedoch eine Gemeinsame Schule der 6-14-Jährigen, um gleiche Bildungschancen für alle Kinder bieten zu können.", bekräftigt Wutzlhofer abschließend die langjährige Forderung der Kinderfreunde.

Rückfragehinweis: Mag. (FH) Daniel Bohmann, Pressereferent der Österreichischen Kinderfreunde Tel.: 01 / 512 12 98 / 60, 0699 / 19529488, daniel.bohmann@kinderfreunde.at

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/3289/aom

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Andrea Steiner
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SPÖ-Parlamentsklub
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2011.10.25: Unterricht - Neue Mittelschule

OTS0206 II, CI 25.10.2011 14:31:36

 

Schülerunion und Bundesschülervertretung: Bundesregierung einigt sich auf Forderung nach Schülerportfolio

Utl.: Bundesschülervertretung beweist Durchsetzungsvermögen im Unterrichtsministerium - Schülerportfolio ist Schüleridee

Schulen/Bildung/Jugend

Das Schülerportfolio welches in der gemeinsamen Pressekonferenz der Bundesschülervertretung und der Schülerunion gefordert wurde ist nun Teil des Gesetzesentwurfes der Bundesregierung. Das Schülerportfolio entspricht dem geforderten Talente- und Kompetenzcheck. (Aussendung der Schülerunion vom 21. Oktober) ****

Die Bundesschulsprecherin der Schülerunion, Conny Kolmann, zeigt sich erfreut über die Einigung, weist aber darauf hin, "das Schülerportfolio muss anonym sein. Auch darf es keine Zwangsentscheidung für den weiteren Bildungsweg sein."

Den Schülerinnen und Schülern wird zusätzlich zum Zeugnis das Schülerportfolio ausgehändigt. Es enthält individuelle Begabungen, Neigungen, Talente, und Leistungsstärken der Schülerinnen und Schüler. Diese sind wichtige Entscheidungsmerkmale für den weiteren Bildungsweg.

Die Inhalte des Schülerportfolios sollen in einer Testwoche ermittelt werden. "Es ist wichtig, der Analyse viel Zeit zu geben, damit der Bildungsweg eindeutig bestimmt werden kann", sagt Kolmann weiter.

"Diese Entscheidung ist ein Beweis für die Durchsetzungskraft der Bundesschülervertretung und die Bestätigung für die professionelle Arbeit der Schülerunion", freut sich Jim Lefebre, Bundesobmann der Schülerunion.

Zwtl.: Schülerportfolio/Talente- und Kompetenzcheck

Am Ende der Sekundarstufe Eins (Hauptschule, Gymnasium), also mit 14 Jahren, müssen sich Schülerinnen und Schüler für einen Schultyp entscheiden. Viele sind mit der Wahl einer neuen Schule überfordert und wissen nicht, welchen Bildungsweg sie einschlagen sollen. Das Portfolio soll im Zeitraum des ersten Semesters der achten Schulstufe erstellt werden. Es soll jedem Schüler bei seiner Entscheidung helfen, nicht aber Kriterium für die Aufnahme in eine bestimmte Schule sein.

Zwtl: Erhalt des differenzierten Schulsystems

"Mit dem Erhalt des differenzierten Schulsystems wird die gute inhaltliche Arbeit der Schülerunion bestätigt. Damit ist garantiert, dass die Gesamtschuldiskussion beendet ist! BM Schmied ist nun gefordert, die Qualitätssicherung an den Schulen zu gewährleisten. Sie muss jetzt dafür sorgen, dass die angesprochenen Punkte auch bei den Schülerinnen und Schülern ankommen", sagt Lefebre nach der Präsentation des Gesetzesentwurfs.

Die Bundesschülervertretung ist die gesetzlich gewählte Vertretung für alle Schülerinnen und Schüler Österreichs.

Die Schülerunion ist die größte Organisation für Österreichs Schüler. Über 30.000 Mitglieder vernetzen sich, um die Anliegen in ihren Schulen durchzusetzen. Schul- und länderübergreifende Forderungen bringt die Schülerunion dann in der Landes- bzw. Bundesschülervertretung (BSV) ein. 23 Schülerunions-Mandate von 29 in der BSV beweisen, dass 80 Prozent der Schüler hinter den Vorstellungen der Schülerunion stehen.

Rückfragehinweis:

Österreichische Schülerunion

Daniel Perschy, Pressesprecher
Tel.: 0664 960 15 74, Mail: daniel.perschy@schuelerunion.at

Conny Kolmann, Bundesschulsprecherin
Tel.: 0664 960 15 72, Mail: conny.kolmann@schuelerunion.at


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OTS0201 II 25.10.2011 14:23:51

 

WKÖ begrüßt Regierungsentwurf zur Schulreform

Utl.: Leistungen der Schülerinnen und Schüler werden transparenter gemacht

Schulen/WKÖ/Bildung/Schulreform

Der heute, Dienstag, von der Bundesregierung vorgestellte Entwurf zur Reform der fünften bis achten Pflichtschulstufe wird von der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) begrüßt. "Besonders erfreulich sind die geplanten Angebote zur Differenzierung nach den individuellen Leistungsfähigkeiten der Schülerinnen und Schüler", betont Michael Landertshammer, Leiter der Abteilung für Bildungspolitik der WKÖ. Damit werde einerseits eine Forderung der Wirtschaft erfüllt und andererseits die Durchlässigkeit in alle Ausbildungsformen nach Abschluss der Pflichtschule erhöht - von der Lehrlingsausbildung im dualen System, über die berufsbildenden Schulen (BMHS) bis hin zu den Gymnasien.

Positiv ist auch die zusätzlich zu der klassischen Benotung der Schülerinnen und Schüler vorgeschlagene Einführung eines "Schülerportfolios", in dem die Leistungen der Schüler zusätzlich zu Zeugnissen dokumentiert werden sollen. Landertshammer: "Dadurch werden die Neigungen und Fertigkeiten der Schülerinnen und Schüler transparent gemacht und es hilft auch bei der Entscheidungsfindung für die weitere Laufbahn." (BS)

Rückfragehinweis: Abteilung für Bildungspolitik Mag. Christoph Ascher fon: +43 (0)5 90 900 4074 -Mail: christoph.ascher@wko.at Internet: http://wko.at/bildung

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/240/aom

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OTS0200 WI, II 25.10.2011 14:22:04

 

Industrie: Neue Mittelschule richtiger Schritt, weitere Reformen nötig

Utl.: IV-GS Neumayer: Brauchen das beste Bildungssystem der Welt - Nächste Woche Bildungsvolksbegehren unterschreiben

Wirtschaft/IV/Neumayer/Bildung/Schule

"Die Einigung auf die Neue Mittelschule ist ein richtiger Reformschritt, dem noch zahlreiche weitere Schritte folgen müssen", stellte Mag. Christoph Neumayer, Generalsekretär der Industriellenvereinigung (IV), in einer ersten Reaktion fest. "Wir brauchen für Österreich das beste Bildungssystem der Welt - vom Kindergarten bis zur Hochschule, um als Wirtschaftsstandort langfristig an der Weltspitze zu bleiben", betonte Neumayer. Bereits heute hätten drei von vier großen Industrieunternehmen Probleme, qualifiziertes Personal in den Zukunftsbereichen Technik, Produktion oder Forschung zu finden. "Wir müssen daher alle - Industrie, Politik, Bildungseinrichtungen, Medien - gemeinsam noch stärker gegensteuern, sonst fallen wir als Bildungsstandort weiter zurück, und das können und wollen wir uns nicht leisten." Es sei erfreulich, dass das Bildungsvolksbegehren bereits jetzt Wirkung auf die Bildungspolitik zeige und zu rascheren Reformen führe. "Dieses Tempo muss fortgesetzt werden", so Neumayer.

Rückfragehinweis: IV-Newsroom Tel.: +43 (1) 711 35-2306 mailto:info@iv-newsroom.at www.iv-net.at/medien

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/112/aom

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OTS0199 II, WI, CI 25.10.2011 14:11:02

 

Junge ÖVP: Gymnasium bleibt, Neue Mittelschule kommt: Jetzt kann über Inhalte gesprochen werden

JVP/Bildung/Schule/Rausch

Utl.: Verhandlungserfolg der ÖVP: Gesamtschule ist vom Tisch und verstärkter Fokus auf Leistungs- und Begabtenförderung =

Wien, 25. Oktober 2011 (OTS) Was heute als Verhandlungsergebnis in Sachen Schulpolitik präsentiert wurde, sieht die Junge ÖVP positiv: "Der Erhalt eines Schulwesens, das nicht alle gleichbehandelt, sondern jeden und jede nach seinen und ihren Talenten und Bedürfnissen fördert, war immer Ziel der Jungen ÖVP. Das heute vorgestellte Ergebnis macht genau das möglich: keine Gesamtschule, dafür Mittelschule flächendeckend, Erhalt des Gymnasiums und individuelle Förderung nach Leistung und Begabung am Schulstandort", freut sich BR Mag. Bettina Rausch, Bundesobmann- Stellvertreterin der Jungen ÖVP, anlässlich des Verhandlungserfolges der ÖVP in der Schulpolitik, und hält weiter erleichtert fest: "Endlich ist die ideologisch geführte Debatte über die Bezeichnung von Schultypen ein für alle Mal geklärt. Wir müssen nun nicht mehr drüber reden, was auf der Schule draufsteht, sondern können uns nun endlich damit beschäftigen, was in der Schule passiert. Was sie lernen und wie der Unterricht aussieht, das ist das, was für Schülerinnen und Schüler wirklich zählt." ****

Dass es klare Regelungen für die Um- und Aufstiegsberechtigungen zwischen den Schultypen gibt, begrüßt die Junge ÖVP. "Schülerinnen und Schüler brauchen klare Rückmeldungen über Ihre Leistungen, damit sie und ihre Eltern sinnvolle Bildungs- und damit Lebensentscheidungen treffen können", hält JVP- Bundesobmann-Stellvertreterin Bettina Rausch fest. "Jetzt geht es darum, dass die heute getroffenen Vereinbarungen mit konkreten Inhalten der Lern- und Lehrziele gefüllt werden. Lehrpläne müssen entrümpelt und Unterrichtsmethoden entstaubt werden. Es kann nämlich nicht sein, dass wir weiterhin Dinge lernen, die schon unsere Großeltern gelernt haben, aber dabei nicht fit gemacht werden für die Welt, die uns erwartet, wenn wir mit der Schule fertig sind. Schule muss aufs Leben vorbereiten, darauf müssen sich Schülerinnen und Schüler und deren Eltern verlassen können", macht Jugendvertreterin Bettina Rausch den Standpunkt der Jungen ÖVP klar.

Die Einstellung des Schulversuches und gleichzeitig die österreichweite Einführung der neuen Mittelschule im Regelschulwesen bringe aus Sicht der Jungen ÖVP endlich entsprechende Rechts- und Planungssicherheit. "Wir erwarten uns durch die Weiterentwicklung von rund 1.160 Hauptschulen einen Qualitätsschub in der Pflichtschulausbildung, vor allem im städtischen Bereich", hält BR Bettina Rausch fest.

Trotz aller Freude zeigt sich die Junge ÖVP skeptisch, was die derzeitige Verteilung der finanziellen Mittel im Schulbereich angeht: "Die Aufwertung der Hauptschule darf nicht durch eine Abwertung der Gymnasien und der berufsbildenden höheren Schulen finanziert werden. Daher nehmen wir Unterrichtsministerin Schmied in die Pflicht, für eine gerechte Verteilung der finanziellen Ressourcen zu sorgen", zeigt sich Rausch abschließend überzeugt.

Rückfragehinweis: Stephan Mlczoch Presse & Öffentlichkeitsarbeit, Lichtenfelsgasse 7, 1010 Wien, Tel.: 40126 616, Mobil: 0664 85929 33, Stephan.Mlczoch@junge.oevp.at, http://junge.oevp.at

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OTS0198 II 25.10.2011 14:08:01

 

Schittenhelm zur Neuen Mittelschule: Bessere Qualität der Bildung für unsere Kinder!

ÖVP/Bildung/Schule/Schittenhelm

Utl.: Differenzierung nach Leistung bleibt erhalten =

Wien, 25. Oktober 2011 (ÖVP-PK) Die Bundesleiterin der ÖVP Frauen, Abg.z.NR Bgm. Dorothea Schittenhelm, ist mit der heute, Dienstag, getroffenen Entscheidung der Bundesregierung zufrieden: "Das Gymnasium bleibt. Die Neue Mittelschule, und damit eine massive Qualitätsaufwertung der Hauptschulen, kommt!" Damit sei die Diskussion um die zahlreichen Schulversuche beendet und die Qualität der Bildung für unsere Kinder sei endlich in den Mittelpunkt gerückt. ****

Mit der Aufwertung der Hauptschulen in die flächendeckende Weiterentwicklung in „Neue Mittelschulen“ wurde ein großer Reformschritt gesetzt: „Die einheitliche Qualität an den Schulstandorten stellt sicher, dass die unterschiedlichen Talente und Begabungen der Kinder stärker gefördert werden“, sagt Schittenhelm.

Besonders wichtig war Schittenhelm die Beibehaltung der AHS- Langform, damit sei die Vorbereitung auf eine tertiäre Bildung weiter gewährleistet. Schittenhelm abschließend: „Es ist wichtig, dass an den Schulen wieder Ruhe eingekehrt! Es ist hoch an der Zeit, dass wieder mit Motivation und der damit verbundenen Effektivität gearbeitet werden kann.“

Rückfragehinweis: ÖVP Frauen Bundesleitung, Lichtenfelsgasse 7, 1010 Wien, Tel.Nr.: 01 40 126 655, E-Mail: frauen@oevp.at; www.frauenoffensive.at

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OTS0194 II 25.10.2011 13:59:55

 

Haubner: Integriertes Bildungssystem vom Kindergarten bis zur Universität

Utl.: Qualitätsaufwertung der Hauptschulen ist ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung

Innenpolitik/Wirtschaftsbund/Bildung/Haubner

Wirtschaftsbund Generalsekretär Abg.z.NR Peter Haubner zeigte sich heute, anlässlich der Präsentation des Begutachtungsentwurfes zur Neuen Mittelschule erfreut. "Mit der Leistungsdifferenzierung und der dazu erforderlichen Autonomie der einzelnen Schulen,wird eine zentrale Forderung des Wirtschaftsbundes erfüllt", sagt Haubner. Damit werden die Schüler/innen maßgeblich bei ihrer Berufsentscheidung unterstützt sowie Talente und Stärken gefördert", setzt Haubner fort.

"Die Übernahme der Neuen Mittelschule ins Regelschulwesen ist ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung", sagt Haubner, jedoch vermisst der Wirtschaftsbund Generalsekretär nach wie vor, ein integriertes Gesamtkonzept vom Kindergarten bis zur Universität: "Wir brauchen rasch ein Bildungssystem, das Spitzenleistungen für die Zukunftsmärkte auf allen Positionen ermöglicht: Lehrlinge, die zeigen wollen und können, was in ihnen steckt, Facharbeitskräfte, die auf einem vitalen Arbeitsmarkt gefragt sind und akademisch Ausgebildete, deren einfallsreiche Kompetenz sie zur weltweiten Spitze macht", betont Haubner abschließend.

Rückfragehinweis: Österreichischer Wirtschaftsbund, Bundesleitung/Presse Tel.: +43 (0)1 505 47 96 - 47 mailto:d.kinz@wirtschaftsbund.at http://www.wirtschaftsbund.at

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OTS0192 II 25.10.2011 13:58:43

 

Neue Mittelschule - Rudas: Ein bildungspolitischer Meilenstein für Österreichs Schüler, Eltern und Lehrer

Utl.: Bildungsministerin Claudia Schmied treibt Reformmotor mit voller Kraft voran - NMS ist eine der größten Bildungsreformen der letzten Jahrzehnte

SPÖ/Rudas/Bildung/Neue Mittelschule/Schmied

Die Neue Mittelschule (NMS) ist ein bildungspolitischer Meilenstein für Österreichs Schüler, Eltern und Lehrer. Das betonte SPÖ-Bundesgeschäftsführerin Laura Rudas zur Fertigstellung des Gesetzesentwurfs zur Neuen Mittelschule, der heute, Dienstag, von den Regierungspartnern präsentiert wurde. "Die Neue Mittelschule ist eine der größten Schulreformen seit der Einführung der Polytechnischen Schulen im Jahr 1962. Sie beseitigt Bildungshürden und bringt individuelle, gezielte Förderung und damit mehr Qualität in unser Schulsystem", sagte Rudas im Gespräch mit dem SPÖ-Pressedienst. ****

Beispiele aus vielen europäischen Ländern würden schon lange zeigen, dass die Trennung der Kinder nach der 4.Schulstufe in Hauptschule und Gymnasium eine zu frühe Selektion darstellt. Junge Menschen müssen damit bereits im Alter von zehn Jahren Bildungsentscheidungen treffen, die ihr ganzes späteres Leben beeinflussen und ihnen Türen verschließen können. "Bildungsministerin Claudia Schmied hat dies früh erkannt und seit ihrer Angelobung mit voller Kraft für die Einführung der Neuen Mittelschule und damit für mehr Fairness und Chancengerechtigkeit im Bildungssystem gekämpft. Und das mit Erfolg. Der 'Schulversuch' Neue Mittelschule wird ins Regelwesen überführt und Österreichs Bildungssystem wird damit fairer, sozialer, gerechter und fit für die Herausforderungen der Zukunft", betonte die SPÖ-Bundesgeschäftsführerin. (Schluss) sv/pep

Rückfragehinweis: SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Löwelstraße 18, 1014 Wien, Tel.: 01/53427-275 http://www.spoe.at/online/page.php?P=100493

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OTS0191 II, CI 25.10.2011 13:58:33

 

Städtebund: Neue Mittelschule ist ein wichtiger Meilenstein für einen guten Bildungsweg

Utl.: Städtebundpräsident Häupl: "Noch nicht am Ende des Weges"

Kommunales/Bildung/Städtebund/Kinder

"Es ist ein guter nächster Schritt, aber wir sind nicht am Ende des Weges", so kommentierte Städtebundpräsident Bürgermeister Michael Häupl die heute erzielte Einigung auf Bundesebene betreffend den Ausbau der Neuen Mittelschule.

Der von Unterrichtsministerin Claudia Schmied vorgestellte Gesetzesentwurf, mit dem die Neue Mittelschule ins Regelschulwesen übernommen wird, wurde heute vom Österreichischen Städtebund ausdrücklich begrüßt: "Mit den Neuen Mittelschulen eröffnen die Österreichischen Städte ein innovatives Bildungsangebot, das den Schülerinnen und Schülern optimale Zukunftschancen bietet", sagte dazu Thomas Weninger, Generalsekretär des Österreichischen Städtebundes.

Die Städte und Gemeinden sind in Österreich zuständig für die Erhaltung der Pflichtschulen. Schulen sind Orte des Lernens und des Miteinanders und bilden die Grundlage für einen guten Lebens- und Bildungsweg. Umso wichtiger ist, dass die ersten Jahre der Ausbildung auch gleiche Chancen für alle eröffnet", so Städtebund-Weninger.

Und weiter: "Die Neue Mittelschule bietet die Chance, durch den Einsatz neuer Organisations- und Lehrmethoden das Unterrichtsklima angenehmer zu gestalten und im Rahmen von Team- und Kleingruppenunterricht die Möglichkeiten zur individuellen Förderung der Schülerinnen und Schüler zu verbessern. Neben dem Ausbau der Ganztagesschulen ist die Neue Mittelschule ein ganz wichtiger Meilenstein für ein umfassendes, zukunftsweisendes Bildungsangebot", so Weninger abschließend.

Informationen über den Österreichischen Städtebund

Der Österreichische Städtebund ist die kommunale Interessenvertretung von insgesamt 246 Städten und größeren Gemeinden. Etwa 65 Prozent der Bevölkerung und 71 Prozent der Arbeitsplätze befinden sich in Österreichs Ballungsräumen. Mitglieder des Städtebundes sind neben Wien und den Landeshauptstädten praktisch alle Gemeinden mit über 10.000 EinwohnerInnen. Die kleinste Mitgliedsgemeinde zählt knapp 1.000 EinwohnerInnen. Die Mitgliedschaft ist freiwillig. Der Österreichische Städtebund ist Gesprächspartner für die Regierung auf Bundes- und Landesebene und ist in der österreichischen Bundesverfassung (Art. 115 Abs.3) ausdrücklich erwähnt.

Rückfragehinweis:

PID-Rathauskorrespondenz:
www.wien.gv.at/rk/
Mag.a Saskia Sautner
Mediensprecherin
Österreichischer Städtebund
Telefon: 01 4000-89990
Mobil: 0676 8118 89990
E-Mail: saskia.sautner@staedtebund.gv.at
www.staedtebund.gv.at


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OTS0186 II 25.10.2011 13:49:04

 

Walser: Neue Mittelschule - System bleibt selektiv, ungerecht und leistungsfeindlich

Utl.: Grüne sehen Kompromiss ohne Ressourcen

Innenpolitik/Grüne/Walser/Bildung/Schule/Neue Mittelschule

"Trotz neuer Kosmetik bleibt das Schulsystem in Österreich selektiv, leistungsfeindlich und ungerecht. Das Bildungsvolksbegehren muss einen Anstoß zu einer echten Reform bringen, sonst wird Österreich weiter zurückfallen", sagt Harald Walser, Bildungssprecher der Grünen zum heute präsentierten Ministerialentwurf zur Neuen Mittelschule.

Die Grundübel unseres Schulsystems bleiben laut Walser erhalten. Denn weiterhin kommt es zur frühen Selektion mit neuneinhalb Jahren und die Bildungschancen der Kinder bleiben weiterhin abhängig vom Einkommen und dem Wohnort der Eltern. "Nur eine Gemeinsame Schule - wie auch im Bildungsvolksbegehren gefordert - bietet ein Mindestmaß an Chancengerechtigkeit über das regionale, finanzielle und soziale Umfeld der SchülerInnen hinaus", sagt Walser.

Im Budget für das Jahr 2012 wird darüber hinaus deutlich, dass noch nicht einmal der vorliegende Kompromiss der Regierungsparteien finanziell unterfüttert ist. Den Neuen Mittelschulklassen sollten sechs zusätzliche Werteinheiten zur Verfügung stehen, der Unterricht müsste von LehrerInnen der Höheren Schulen gehalten werden. Beides ist budgetär nicht abgesichert. Laut Stellenplan sinken die Zahlen der AHS- und BHS- LehrerInnen sogar. Bei den AHS-LehrerInnen sind 2012 um 240 Dienstposten weniger veranschlagt als 2010.

"Türschilder an Hauptschulen auszutauschen, ist keine Reform. Schmied und Amon präsentieren einen faulen Kompromiss", sagt Walser.

Rückfragehinweis: Die Grünen Tel.: +43-1 40110-6697 mailto:presse@gruene.at

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OTS0185 CI 25.10.2011 13:47:15

 

Karlheinz Töchterle: Reform zur Neuen Mittelschule sichert wichtige Differenzierung

Utl.: Erhalt des Gymnasiums als essentieller Baustein im Schulwesen

Wissenschaft/Bildung/Töchterle/BMWF/Reform/Neue Mittelschule

Wissenschafts- und Forschungsminister Dr. Karlheinz Töchterle bezeichnet den heute präsentierten Begutachtungsentwurf zum Vollausbau der Neuen Mittelschule als Schritt in die richtige Richtung. "Die Weiterentwicklung aller Hauptschulen zu Mittelschulen mit klarer Leistungsdifferenzierung und der Erhalt der Gymnasiums stellen wichtige Eckpunkte eines leistungsfördernden Schulsystems dar", so der Bundesminister.

Positiv bewertet Töchterle, dass wesentliche Grundsätze eines differenzierten Bildungssystems im Rahmen der Reform gesichert bleiben. "Die verstärkte Individualisierung und Differenzierung des Unterrichts stellen wichtige Maßnahmen zur Begabungsförderung und zur Heranführung an die verschiedenen Oberstufenformen dar", so Töchterle. Deren Erhalt bezeichnet der Wissenschaftsminister als essentiellen Baustein des österreichischen Bildungswesens und unverzichtbare Schulform mit Blick auf den Übergang in den tertiären Sektor.

Der Wissenschaftsminister begrüßt zudem die Möglichkeit für Neue Mittelschulen, zusätzlich sechs Schulstunden zur stärkeren Individualisierung des Unterrichts verwenden zu können.

Rückfragehinweis:

Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung
Minoritenplatz 5, 1014 Wien
Pressesprecher: Markus Gorfer
Tel.: +43 1 531 20 9027
mailto: markus.gorfer@bmwf.gv.at
www.bmwf.gv.at


Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/43/aom

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Andrea Steiner
Büro Kurt Schober
SPÖ-Parlamentsklub
Tel.: 01/40110-3945

 

2011.10.25 - Pressekonferenz BM Schmied / Abg. Amon / Abg. Mayer: Gesetzesentwurf "Neue Mittelschule".

 

Liebe Genossin!

Lieber Genosse!

 

 

Zur Info übermittle ich die Unterlage der heutigen Pressekonferenz mit Bildungsministerin Dr. Claudia Schmied, ÖVP-Bildungssprecher Werner Amon und SPÖ-Bildungssprecher Elmar Mayer zum Gesetzesentwurf „Neue Mittelschule“.

 

 

MfG,

 

Kurt Schober
Klubsekretär

SPÖ-Parlamentsklub
Tel.: 01/40110-3569
kurt.schober@spoe.at

 

2011.10.25: Unterricht - Neue Mittelschule

 

OTS0180 II, WI, CI 25.10.2011 13:41:01

 

Rauch: Neue Mittelschule sichert Fortbestand des Gymnasiums

ÖVP/Bildung/Schule/Schmied/Rauch

Utl.: ÖVP hat sich für das beste Schulsystem ein- und durchgesetzt – Gesamtschule ist vom Tisch, Aufwertung der Hauptschulen =

Wien, 25. Oktober 2011 (ÖVP-PD) "Die ÖVP hat sich für das beste Schulsystem eingesetzt und mit der Neuen Mittelschule durchgesetzt. Mit diesem Erfolgsmodell ist die Gesamtschule endgültig vom Tisch", so ÖVP-Generalsekretär Hannes Rauch zur Einigung auf die Neue Mittelschule. Der ÖVP-General betont: "Wir haben uns immer für den Erhalt des differenzierten Schulsystems stark gemacht. Mit dem vorliegenden Gesetzesentwurf ist der Fortbestand des Gymnasiums als bewährte Schulform gesichert und die Hauptschule wird aufgewertet." Damit wurde die Bildungsdiskussion endlich entideologisiert. Rauch abschließend: "Statt Einheitsbrei in der Gesamtschule setzen wir auf Leistungsdifferenzierung und beste Durchlässigkeit im System. Die ÖVP schickt keine Schüler in die Sackgasse, sondern schafft Chancen für die Zukunft." ****

Rückfragehinweis: ÖVP Bundespartei, Abteilung Presse und Medien, Tel.:(01) 401 26-420; Internet: http://www.oevp.at

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OTS0179 II, XI 25.10.2011 13:36:51

 

Amon: Die Mittelschule kommt. Das Gymnasium bleibt.

Utl.: ÖVP-Bildungssprecher: Größte bildungspolitische Reform seit 50 Jahren

Parlament/ÖVP/Schule/Bildung/Amon

Bei der Präsentation des Begutachtungsentwurfes zur Neuen Mittelschule sagte heute, Dienstag, ÖVP-Bildungssprecher Abg. Werner Amon MBA, "dass es in langen, intensiven, aber äußerst konstruktiven Verhandlungen seit dem Sommer gelungen ist, die Umsetzung der Neuen Mittelschule in das Regelschulwesen gesetzlich zu verankern. Mit der Umstellung aller Hauptschulen in Mittelschulen wird eine der größten bildungspolitischen Reformen der letzten 50 Jahre eingeleitet". Rund 1.160 Hauptschulstandorte mit rund 10.500 Klassen werden zu Mittelschulen weiterentwickelt, davon werden rund 220.000 Schülerinnen und Schüler profitieren und fast 30.000 Lehrerinnen und Lehrer betroffen sein. Über 200 Gesetze müssen novelliert werden. Mit dieser Reform ist nun klar: Die Mittelschule kommt, das Gymnasium bleibt, betonte Amon.

"Alle Hauptschulen werden bis zum Schuljahr 2018/19 vollständig in Neue Mittelschulen umgewandelt, die Allgemeinbildende Höhere Schule (AHS) in ihren bisherigen Ausprägungen - sowohl als Langform (acht Jahre) als auch als Oberstufenform (vier Jahre) - erhalten", erläuterte der ÖVP-Bildungssprecher.

Besonderes Augenmerk ist in den Verhandlungen auf die Form der Differenzierung, das Bildungsziel, den Lehrplan sowie die Berechtigungen gelegt worden. "Die Formen der Differenzierung sind im Gesetz taxativ aufgezählt. Am Schulstandort entscheiden Direktor und Klassenlehrer über die Form der Differenzierung, wobei die pädagogische Entscheidung, welche Fördermaßnahmen in den Klassen getroffen werden, der Klassenlehrer trifft", betonte Amon. Als Formen der Differenzierung stehen die Individualisierung des Unterrichts, ein differenzierter Unterricht in der Klasse, Begabungs- einschließlich Begabtenförderung, Maßnahmen der inklusiven Pädagogik und Diversität, temporäre Bildung von Schülergruppen, Bildung von Förder- bzw. Leistungskursen sowie das Unterrichten im Lehrerteam (Teamteaching) zur Verfügung. "Der Schulleiter hat am Ende des Schuljahres der Schulaufsicht einen Bericht über die Verwendung der zusätzlichen Ressourcen zu erstatten. Auch wird auf diese Weise sichergestellt, dass die zusätzlichen sechs Unterrichtsstunden tatsächlich bei den Schülerinnen und Schülern angekommen sind", erklärte der ÖVP-Bildungssprecher.

Der neue "Mittelschullehrplan" wird in den differenzierten Pflichtgegenständen (Deutsch, Mathematik, Englisch und allenfalls in einem weiteren vertiefenden Pflichtgegenstand, z.B. Latein) in das Bildungsziel einer grundlegenden bzw. vertiefenden Allgemeinbildung unterteilt. "Damit ist gewährleistet, dass individuell auf die Leistungsfähigkeit der Schülerinnen und Schüler eingegangen werden kann", stellte Amon klar.

An diese Leistungen knüpfen sich auch die Berechtigungen, die ein Absolvent der Mittelschule erwerben kann. - Ein Übertritt in eine Allgemeinbildende Höhere Schule bzw. Berufsbildende Höhere Schule ist möglich, wenn das Ziel der vertiefenden Allgemeinbildung in allen differenzierten Pflichtgegenständen (Deutsch, Mathematik, Englisch) erreicht ist. Gelingt das in einem Fach nicht, kann die Klassenkonferenz die Berechtigung erteilen. Zudem ist die Differenzierung auch auszuweisen, wenn ein Schüler von der Mittelschule in die AHS wechseln möchte, beispielsweise nach der 5. oder 6. Schulstufe.

- Ein Übertritt in eine Berufsbildende Mittlere Schule ist möglich, wenn das Ziel der grundlegenden Allgemeinbildung in allen differenzierten Pflichtgegenständen erreicht ist und keine Benotung schlechter als "Befriedigend" vorliegt. Gelingt das in einem Fach nicht, kann die Klassenkonferenz die Berechtigung erteilen. Erreicht ein Schüler bzw. eine Schülerin in allen Gegenständen das grundlegende Ziel der Allgemeinbildung und wird zumindest mit "Genügend" beurteilt, so steht der Weg in die Polytechnische Schule bzw. in die duale Berufsausbildung offen.

- Ein Übertritt in eine Polytechnische Schule ist möglich, wenn in allen differenzierten Pflichtgegenständen das grundlegende Ziel der Allgemeinbildung mit zumindest "Genügend" erreicht wird.

"In allen anderen Fällen bleibt die Möglichkeit, eine Aufnahmeprüfung an der angestrebten AHS oder BMHS zu absolvieren, erhalten. Diese ist von der aufnehmende Schule durchzuführen", erläuterte Amon.

Der ÖVP-Bildungssprecher betonte abschließend, dass "es mit diesem Begutachtungsentwurf gelungen ist, Neigung, Begabung, Talente und individuelle Leistungsfähigkeit des Schülers in den Mittelpunkt zu stellen und gleichzeitig die AHS zu erhalten. Damit wird ein wesentlicher Beitrag zur schülerorientierten Weiterentwicklung des Schulwesens geleistet". (Schluss)

Rückfragehinweis: Pressestelle des ÖVP-Parlamentsklubs Tel.: 01/40110/4436 http://www.oevpklub.at

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OTS0177 II 25.10.2011 13:35:19

 

SPÖ Kaiser: Bis 2015/16 werden alle Kärntner Hauptschulen zu Neuen Mittelschulen

Utl.: Wichtiger Schritt in bessere bildungspolitische Zukunft Dank Initiative von Bildungsministerin Schmied.

Politik/SPÖ/Kärnten/Bildung/Schule/Reform

Als historischen Moment bezeichnet Kärntens SPÖ-Chef LHStv. Peter Kaiser den heute von Bildungsministerin Claudia Schmied präsentierten Gesetzesentwurf, wonach bis zum Schuljahr 2018/19 sämtliche Hauptschulen in Österreich in Neue Mittelschulen umgewandelt werden.

"Ich freue mich für alle Kärntner Kinder und Jugendlichen sowie für zukünftige Generationen. Sie erhalten damit die Chance, dass ihre jeweiligen Begabungen und ihre Leistungsfähigkeit besser gefördert werden, und sie so das verbesserte Rüstzeug für eine Zukunft erhalten, die ihnen mehr Möglichkeiten bietet", so Kaiser, der sich bei Bildungsministerin Claudia Schmied für ihr bildungspolitisches Engagement bedankt.

"Die Zukunft unserer Kinder wird durch die Bildung bestimmt. Nach der jahrelangen Blockadepolitik der ÖVP steuert die SPÖ den Bildungszug in eine bessere Zukunft für unsere Kinder", so Kaiser.

Laut dem Stufenplan im Gesetzesentwurf, werden in Kärnten schon bis zum Schuljahr 2015/16 die noch 24 bis dato verbliebenen Hauptschulen in neue Mittelschulen umgewandelt.

(Schluss)

Rückfragehinweis: SPÖ Kärnten Klagenfurt

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/192/aom

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OTS0176 II 25.10.2011 13:35:14

 

AHS-Quin: Mittelschule stärkt das differenzierte Schulsystem

Utl.: Vernunft siegt über Ideologie

Bildung/Schulen/Lehrer/Gewerkschaften/Politik

"Das Gymnasium bleibt in seiner Langform erhalten. Die Hauptschulen werden aufgewertet. Die Gesamtschullobby hat verloren." So kommentiert Eckehard Quin, der Vorsitzende der AHS-Gewerkschaft, die heute präsentierte Einigung der Koalitionsparteien in Sachen Neue Mittelschule.

Derzeit müssen an den Schulversuchen zur NMS verpflichtend Bundeslehrer eingesetzt werden. Das ist eine Beleidigung für alle Hauptschullehrer, denn damit teilt das BMUKK ihnen indirekt mit, dass sie AHS- oder BHS-Lehrer für guten Unterricht benötigen. "Mit diesem Unfug ist nun ebenfalls endlich Schluss", stellt Quin erfreut fest. "Wir haben einen Lehrermangel im AHS-Bereich, und Hauptschullehrer brauchen für einen g'scheiten Unterricht wirklich nicht unsere Unterstützung."

"Durch die Stärkung der Hauptschulen wird die Durchlässigkeit unseres Schulsystems verbessert und das differenzierte Schulwesen gestärkt. Damit können wir Lehrer optimal auf die Interessen, Neigungen und Begabungen aller Kinder eingehen. Die Vernunft hat über die Ideologie gesiegt", so Quin abschließend.

Rückfragehinweis: Mag. Matthias Hofer, Mediensprecher Mobil: 0664 46 04 153 matthias.hofer@oepu.at

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/93/aom

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OTS0175 II, CI 25.10.2011 13:33:23

 

Tumpel zur Hauptschule als Neue Mittelschule: "Reformschritt, dem weitere Schritte folgen müssen"

Utl.: AK Präsident sieht Einigung auf Umwandlung aller Hauptschulen positiv, fordert aber weiter eine Mittelstufe, in der es keine Trennung der SchülerInnen gibt

Schulen/Arbeiterkammer/Bildung/Neue Mittelschulen

"Da wird jetzt nicht nur das Türschild ausgetauscht", sieht AK Präsident Herbert Tumpel die heutige Einigung auf die Art und Weise der Umwandlung der Hauptschulen in Neue Mittelschulen "durchaus positiv": Wenn anstelle der Leistungsgruppen künftig Förderung der SchülerInnen je nach ihrem aktuellen Bildungsstand kommen soll, "dann geht das in die Reformrichtung, für die auch wir von der AK eintreten". Freilich kann die heutige Einigung für Tumpel "nicht das Ende der Bildungsreform sein. Sie ist ein Reformschritt, dem weitere folgen müssen." Die Arbeiterkammer tritt weiter für eine ganztägige gemeinsame Mittelstufe ein, in der es nach der Volksschule keine Trennung der SchülerInnen mehr gibt.

"Das Hauptproblem im österreichischen Bildungssystem ist, dass durch die Aufteilung bereits Zehnjähriger auf verschiedene Schultypen die Entscheidung über den Bildungsweg viel zu früh fällt", erklärt Tumpel den Standpunkt der Arbeiterkammer: "Die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer wollen beste Bildungsabschlüsse für ihre Kinder. Deshalb ist es für mich eine Frage der Gerechtigkeit, dass alle Familien länger Zeit haben, sich auf die beste weiterführende Bildung für die Kinder zu orientieren."

Als nächste Reformschritte will Tumpel überdies eine einheitliche Lehrerausbildung und eine Reform des Dienstrechts. "Diese Reformschritte wollen die Sozialpartner und die Industriellenvereinigung gemeinsam. Auch dafür unterstütze ich übrigens das Bildungsvolksbegehren, das ab nächster Woche zur Eintragung aufliegt."

Rückfragehinweis: AK Wien Kommunikation Peter Mitterhuber Tel.: (+43-1) 501 65-2347 mailto:peter.mitterhuber@akwien.at http://wien.arbeiterkammer.at

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OTS0166 II, XI 25.10.2011 13:20:33

 

Neue Mittelschule: BZÖ-Haubner: "Meilenstein wird Stolperstein"

BZÖ/Haubner/Schulen/Reform/SPÖ/ÖVP/Regierung

"Da für SPÖ-Unterrichtsministerin Schmied weiterhin die gemeinsame Schule der 10- bis 14-Jährigen zentrales Ziel bleibt, für die ÖVP aber diese Debatte als beendet erklärt wurde, wird der heute angekündigte Meilenstein in der Bildungspolitik eher zu einem weiteren Stolperstein in dieser rot-schwarzen Koalition", kommentierte heute BZÖ-Bildungssprecherin Abg. Ursula Haubner die Fixierung der Neuen Mittelschule.

Grundsätzlich, so Haubner, sollte man an der gemeinsamen Schule der 10- bis 14-Jährigen als "weiteres Schulmodell" festhalten. "Die Neue Mittelschule kann hingegen nur ein Kompromiss sein", sagte Haubner.

Rückfragehinweis: Pressereferat Parlamentsklub des BZÖ

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OTS0152 II, AI, WI 25.10.2011 13:08:22

 

Spindelegger: Gymnasium bleibt, Neue Mittelschule kommt – Massive Qualitätsaufwertung der Hauptschulen

ÖVP/Ministerrat/EU/Schule/Bildung/Wirtschaft/Spindelegger

Utl.: Mit "Marke Österreich" 2013 durchstarten – Einheitliche Linie Österreichs zur Euro-Stabilisierung, EU-Vertragsänderungen aber keine Krisenlösung =

Wien, 25. Oktober 2011 (ÖVP-PD) "Das Gymnasium bleibt. Die Neue Mittelschule, und damit eine massive Qualitätsaufwertung der Hauptschulen, kommt", so Vizekanzler und Außenminister Michael Spindelegger im Rahmen des heutigen Ministerrates, und weiter: "Mit diesem großen Reformwerk, das wir gemeinsam als Bundesregierung umsetzen werden, machen wir Schluss mit dem Flickwerk der Schulversuche." Gleichzeitig erklärte der Vizekanzler die Diskussion um die Gesamtschule endgültig für beendet: "Mit dieser großangelegten Aufwertung unserer Hauptschulen gewährleisten wir eine einheitliche Qualität mit klaren Regeln an sämtlichen Schulstandorten und stellen sicher, dass unterschiedliche Begabungen ausreichend gefördert und auch gefordert werden", so der Vizekanzler. Unter anderem wird es sechs Stunden zusätzlich an den Mittelschulen geben, klar definierte Bildungsziele in den Lehrplänen und klare Regeln für die Berechtigung zum Übertritt in eine AHS oder BHS. "Am Ende der Schulpflicht muss stehen, dass jemand im Erwerbsleben oder an einer höheren Schule bestehen kann. Das stellen wir mit der Mittelschule sicher", so der Vizekanzler. ****

Auch die weitere Entwicklung der "Marke Österreich" war Thema im Ministerrat. Spindelegger: "Viele Länder gehen mittlerweile den Weg des 'Nation Branding'. Bekanntheit und Unverwechselbarkeit sind im internationalen Wettbewerb von größter Wichtigkeit. Diesen Weg wollen auch wir gehen und die vielen unterschiedlichen Aspekte, die mit Österreich assoziiert werden, zu einer Marke bündeln". Heute wurden daher zu diesem Zweck der Fahrplan und die einzelnen Arbeitsgruppen festgelegt. "2013 wollen wir dann mit der 'Marke Österreich' durchstarten", so der Vizekanzler.

Abschließend verwies Michael Spindelegger auf die derzeit laufenden Beratungen auf europäischer Ebene zur Situation in Griechenland und zur weiteren Entwicklung des Euro-Rettungsschirms. "Wir in Österreich ziehen hier als Bundesregierung an einem Strang. Das ist absolut notwendig, um etwas zu erreichen. Jetzt geht es darum, diesen Rettungsschirm so zu spannen, dass er, in welcher Variante auch immer, mit ausreichend Kraft gespannt ist. Gegenüber EU-Vertragsänderungen bleiben wir aber skeptisch, denn damit lässt sich die Krise nicht bewältigen. Einiges wird man vielleicht zukünftig ändern müssen, aber nicht als Krisenlösung für jetzt", so der Vizekanzler, und abschließend: "Ich glaube, dass wir damit auch ein klares Signal senden, wofür Österreich steht und halte das in diesem Zusammenhang für sehr wichtig."

Rückfragehinweis: ÖVP Bundespartei, Abteilung Presse und Medien Tel.:(01) 401 26-420; Internet: http://www.oevp.at

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OTS0151 II 25.10.2011 13:08:10

 

BSA: Neue Mittelschule als Regelschule ist wichtiger Schritt

Utl.: Gemeinsame Schule aller 6-14-jährigen bleibt das Ziel

Bildung/BSA/Mailath

"Die Überführung der Neuen Mittelschule in das Regelschulwesen ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einer gemeinsamen Schule aller 6-14-jährigen", sagt BSA-Präsident Andreas Mailath-Pokorny anlässlich des heute vorgelegten Gesetzesentwurfs. Der sozialen Selektion im Bildungssystem gehört dringend entgegengewirkt, diese findet insbesondere bei jeder Bildungswegentscheidung statt. Der BSA spricht sich daher bereits seit langem für die Einführung einer gemeinsamen Schule aus.

"Leistung, nicht Herkunft muss zählen - nur eine gemeinsame Schule, die zur besseren individuellen Förderung der SchülerInnen und zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie als Ganztagesschule ausgerichtet ist, kann das gewährleisten", so Mailath-Pokorny. Der Gesetzesentwurf zur neuen Mittelschule ist auf dem Weg dahin ein Meilenstein und beinhaltet wichtige Forderungspunkte des BSA, wie etwa Teamteaching, individuelle Förderungen und individualisierten Unterricht.

Rückfragehinweis: BSA - Bund sozialdemokratischer AkademikerInnen, Intellektueller & KünstlerInnen Jakob Scholz, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Tel.: +43/01/ 310 88 29 - 16 mailto:presse@bsa.at www.bsa.at

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OTS0140 II, WI 25.10.2011 12:53:30

 

Ministerrat - Bundeskanzler Faymann präsentiert Einigung auf flächendeckende Neue Mittelschule

Utl.: Reform geht in Begutachtung und bringt Verbesserung für 230.000 Schülerinnen und Schüler

SPÖ/Faymann/Ministerrat/Bildung/Euro/EU

Die Regierung hat sich auf die Überführung der Neuen Mittelschule ins Regelschulwesen geeinigt, die zuständige Bildungsministerin werde heute, Dienstag, das entsprechende Gesetzespaket in Begutachtung schicken. Das berichtete Bundeskanzler Werner Faymann im Pressefoyer nach dem Ministerrat. "Damit werden ab dem Schuljahr 2015/16 mehr als 230.000 Schülerinnen und Schüler eine gemeinsame Schule besuchen", sagte Faymann. Die Reform betreffe 70 Prozent der Schüler der Altersgruppe zwischen 10 und 14 Jahren und sei ein "wesentlicher Schritt" für Österreich, sagte Faymann. Weitere Themen im Ministerrat waren der kommende EU-Gipfel und der Bundeshaushalt in den ersten zehn Monaten 2011. ****

Auch die Ausgestaltung der Neuen Mittelschule (NMS) bringe wesentliche Verbesserungen, betonte der Kanzler. "Die Neue Mittelschule bringt kleinere Schulklassen, innere Leistungsdifferenzierung und zusätzliche Lehrerinnen und Lehrer", sagte Faymann. Das positive Ergebnis der Verhandlungen sei ein Beweis dafür, dass die Regierung der Bildung besondere Bedeutung beimesse.

Zum für Mittwochabend anberaumten EU-Gipfel betonte Faymann: "Es ist unabdingbar, dass wir die Probleme Griechenlands lösen." Dies sei im Interesse der gesamten Eurozone, könne jedoch nur unter Einhaltung der an Griechenland gestellten Bedingungen passieren, so der Kanzler. "Die Bedingungen für den Schutzschirm und die bilateralen Hilfen muss Griechenland einhalten. Wir müssen dafür sorgen, dass negative Auswirkungen nicht in Kettenreaktionen bis zu uns kommen." Man strebe einen "freiwilligen Schuldenschnitt, bei dem auch die Privaten zu einer Beteiligung aufgefordert werden" an, so der Kanzler. Derzeit werde über einen Schuldennachlass in Höhe von 40 bis 50 Prozent verhandelt, da aber Freiwilligkeit des privaten Sektors, also der Banken und Finanzinstitutionen, die Basis einer Einigung sei, könne vorab kein genauer Prozentsatz genannt werden.

Um die Ausnutzbarkeit des Euro-Schutzschirms zu steigern, werde weiterhin auch über eine so genannte Hebelwirkung, am ehesten über eine Art Versicherungslösung, diskutiert, sagte Faymann. "Das ermöglicht, aus dem 440-Milliarden-Schutzschirm, mit einer noch bestehenden Ausnutzbarkeit von 290 Milliarden, mehr herauszuholen", so der Kanzler.

Es sei Österreich weiters gelungen, die Finanztransaktionssteuer beim europäischen Rat am Sonntag in das Wirtschaftskapitel aufzunehmen, sagte Faymann. "Eine weltweite Einführung, wie sie Gegner der Finanztransaktionssteuer fordern, kann nicht die einzige Möglichkeit sein. Wir können diesen Weg als Europäische Union vorweg als Pioniere gehen. Wir werden die österreichische Haltung zur Finanztransaktionssteuer weiter konsequent vertreten", betonte der Kanzler.

Faymann berichtete auch von positiven Entwicklungen beim Bundeshaushalt. "Die Einnahmen sind im Vergleich zum Vorjahr um 3,4 Milliarden Euro gestiegen, der Abgang wird daher sinken", sagte Faymann. Das gesamtstaatliche Defizit für 2011 werde nach den Maastricht-Kriterien demnach nach derzeitigen Prognosen bei 3,6 Prozent anstelle von 3,9 Prozent liegen, möglicherweise noch etwas niedriger. (Schluss) sa/bj

Rückfragehinweis: SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Löwelstraße 18, 1014 Wien Tel.: 01/53427-275 http://www.spoe.at/impressum

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OTS0138 II, WI 25.10.2011 12:43:29

 

ÖGB-Oberhauser: Neue Mittelschule ein wichtiger Schritt

Utl.: Bildungsvolksbegehren soll zusätzlichen Reformschwung bringen

Bildung/Neue Mittelschule/ÖGB/Oberhauser

"Die Übernahme der Neuen Mittelschule ins Regelschulwesen ist ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung", begrüßt ÖGB-Vizepräsidentin Sabine Oberhauser den heute vorgelegten Gesetzesentwurf. Die ÖGB-Vizepräsidentin betonte weiters, dass der ÖGB weiter die gemeinsame Schule bis zum 14. Lebensjahr zum Ziel hat. Oberhauser: "Wir müssen jetzt alles unternehmen, dass das Bildungsvolksbegehren ein Erfolg wird, um zusätzlichen Reformschwung zu bekommen."

Rückfragehinweis: ÖGB-Presse Franz Fischill Tel.: (01) 534 44/39 266 Mobil: 0664/814 63 11 e-mail: franz.fischill@oegb.at

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APA0246 II, XI 25.10.2011 12:31:12

 

Neue Mittelschule: Gesetz zum Vollausbau in Begutachtung BILD GRAFIK

Utl.: Bundeskanzler: "Wesentlicher Schritt" - Spindelegger: "Großes Reformwerk" - GRAFIK 1147-11, Format 88 x 90 mm

Schulen/Reform/SPÖ/ÖVP/Regierung/Grafik

Das Gesetzespaket zum Vollausbau der Neuen Mittelschule (NMS) ist heute in Begutachtung geschickt worden. Das gaben Bundeskanzler Werner Faymann (S) und Vizekanzler Michael Spindelegger (V) am Dienstag nach dem Ministerrat bekannt. Faymann sprach von einem "wesentlichen Schritt", damit werden ab dem Schuljahr 2018/19 70 Prozent der 10- bis 14-jährigen an NMS unterrichtet werden.

Die Einigung beweise, dass man der Bildungsreform eine besondere Bedeutung zuweise, sagte der Kanzler. Es sei die umfangreichste Neuerung im Regelschulwesen seit 1962, als mit den Polytechnischen Schulen ein neuer Schultyp eingeführt wurde.

Mit dem Paket sollen bis zum Schuljahr 2015/16 alle 1.178 Hauptschulstandorte in NMS umgewandelt werden. Derzeit gibt es 434 derartige Einrichtungen. Der Vollausbau soll im Jahr 2018/19 abgeschlossen sein. Laut Gesetzesplan werden dann ca. 238.000 Schüler die NMS besuchen.

Für den Ausbau sind im Budget 2012 laut Gesetzespaket 68 Mio. Euro vorgesehen. 2016 sieht der Plan 200 Mio. Euro vor. Im Vollausbau 2019 sind 230 Mio. Euro budgetiert.

Spindelegger sprach von einem "großen Reformwerk", damit sei Schluss mit den vielen Schulversuchen. Dies bedeute ein Aufwertung der Hauptschulen. Für die ÖVP besonders wichtig sei, dass das Gymnasium bestehen bleibe. Die wesentlichen Parameter seien die Qualität, sechs Stunden pro Woche für individuelle Förderungen sowie eine Differenzierung des Systems.

Faymann betonte, dass ungeachtet der Einigung auf die NMS der SPÖ-Plan nach einer Gesamtschule bestehen bleibe. Die NMS sei aber ein ganz wichtiger Bestandteil. Gleichzeitig betonte er, dass er betreffend einer Gesamtschule den Koalitionspartner nicht überfordern wolle. Dieser sei in dieser Frage ja anderer Ansicht. Spindelegger betonte dementsprechend auch, dass die NMS keinesfalls der Gesamtschule entspreche. Am Ende müsse jedenfalls herauskommen, dass es keinen Schüler gibt, der etwa nicht fehlerfrei seinen Lebenslauf schreiben könne.

Von einem Abtausch der NMS gegen die Einführung von Studiengebühren wollten beide Partner nichts wissen: "Man tauscht nicht das eine gegen das andere ab", so Spindelegger. Betreffend der Studiengebühren merkte Faymann an, dass es hier mehrere Gutachten gibt. Er verwies auf die Aussagen vom ehemaligen Verfassungsgerichtshof-Präsidenten Karl Korinek, der in diesem Zusammenhang vor allem Rechtssicherheit eingefordert hatte.

(fortsetzung-moeglich) hac;me;cm;spu

 

 

Andrea Steiner
Büro Kurt Schober
SPÖ-Parlamentsklub
Tel.: 01/40110-3945