Donnerstag, 25. Juli 2013

2013.07.25: Unterricht

OTS0150 SI, CI 25.07.2013 14:45:34

 

BM Schmied und BM Klug: Tägliche Bewegung für alle Pflichtschüler ab September 2014

Utl.: Tägliche Bewegungseinheit in ganztägig geführten Schule bereits ab Herbst

Sport/Klug/Sportministerium/Schmied/BSO/"Tägliche Turnstunde"

Das Ziel, Schritt für Schritt mehr Bewegung und Sport für alle Schülerinnen und Schüler, rückt immer näher. Im Unterrichtsministerium wurde eine Arbeitsgruppe "Schule und Sport" gemeinsam mit Vertretern des Sportministeriums und der Bundes-Sportorganisation (BSO) installiert. Das Ziel: Ein Stufenplan zur "Täglichen Turnstunde", die wenn es nach dem SPÖ-Regierungsteam von Bundeskanzler Werner Faymann geht, an allen Pflichtschulen ab Herbst 2014 Realität werden soll. Mit dem von der Arbeitsgruppe ausgearbeiteten Konzept wird die SPÖ im Herbst in die Koalitionsverhandlungen gehen. Ein Kernpunkt ist die Ausbildung zum Bewegungscoach. Ziel ist es, dass ExpertInnen aus dem Sport mit entsprechender Ausbildung verstärkt zum Einsatz kommen.

Das Unterrichtsfach "Bewegung und Sport" wird durch zusätzliche Maßnahmen wie Bewegung im Regelunterricht ("Bewegte Mathestunde"), Vereinskooperationen oder Bewegungsaktivitäten im Freien ergänzt.

Für rund 130.000 Schülerinnen und Schüler wird sich der Schulalltag in allen ganztägig geführten Schulen bereits im Schuljahr 2013/14 zum Positiven verändern: Dort wird die tägliche Bewegungseinheit Realität. "Bewegung, Sport und Spiel sind ein wertvoller Bestandteil des Unterrichts und des gesamten weiteren Lebens. Deshalb muss eine zukunftsorientierte und ganzheitlich betrachtete Bildungspolitik, die jedem jungen Menschen seine individuelle höchste erreichbare Bildung und damit die besten Zukunftschancen ermöglichen will, gezielt auch Sport und Bewegung anbieten", gibt sich Bildungsministerin Schmied überzeugt. "Ich freue mich, dass der Organisierte Sport in die Planungen eingebunden ist. Unsere Sportvereine mit ihren ÜbungsleiterInnen und Sportplätzen können einen wertvollen Beitrag zu mehr Bewegung an unseren Schulen leisten. Sie sind in diesem Zusammenhang ein sehr wichtiger Partner", sagt Sportminister Gerald Klug (SPÖ) und verweist auf die bereits im Herbst startende Initiative "Kinder gesund bewegen - Vereine in die Schulen", bei der mit Mitteln des Sportministeriums Vereine eingeladen sind, Kooperationen mit Schulen einzugehen und zusätzliche Bewegungseinheiten anzubieten.

Der Sportminister stellt dafür zwei Millionen Euro im Jahr zur Verfügung mit dem Ziel 2.000 Volksschulen und Kindergärten allein im kommenden Schuljahr zu erreichen. Zudem beauftragte der Sportminister in Absprache mit dem Unterrichtsministerium eine Machbarkeitsstudie, die sich mit Fragen wie "Wie viele Sportvereine gibt es, die mit Schulen zusammenarbeiten wollen und umgekehrt?" oder "Wie viele qualifizierte Übungsleiter und Trainer aus dem Sport stehen zur Verfügung und wie müssen sie zusätzlich qualifiziert werden?" befasst.

Bildungsministerin Schmied (SPÖ) und Sportminister Klug (SPÖ) sind sich einig: "Bewegung und Sport in der Schule soll die natürliche Freude an der Bewegung, die alle Kinder empfinden, ansprechen. Wissenschaftliche Studien zeigen, dass durch Bewegung auch die Lernbereitschaft und Leistungsfähigkeit in anderen Unterrichtsfächern steigt."

Um die Qualität im Unterrichtsfach "Bewegung und Sport" nachhaltig zu verbessern, werden die wissenschaftlich fundierten "Bewegungskompetenzen Bewegung und Sport", durch die vom Unterrichtsressort eingesetzte ExpertInnengruppe, maßgeblichen Einfluss auf die neuen Lehrpläne nehmen. Die Ergebnisse der Arbeitsgruppe auch im Rahmen der Schulpartnerschaft diskutiert und zeitnah präsentiert.

"Es geht um die Gesundheit unserer Kinder und somit um die Zukunft junger Menschen", so Klug und Schmied abschließend.

Rückfragehinweis:
Bundesministerium für Landesverteidigung und Sport
Mag.(FH) Anja Richter
Pressesprecherin des Sportministers
Tel.: Tel: 050201-1020145
mailto:anja.richter@sport.gv.at
anja.richter@bmlvs.gv.at

sowie

Raimund Lang
Pressesprecher der Bundesministerin Dr. Claudia Schmied
+436649699599


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APA0323 II, XI 25.07.2013 13:21:11

 

Lehrerdienstrecht: "Kleine Runde" am Samstag

Utl.: Ohne Schmied, Fekter und Teilgewerkschaften - Unabhängige Gewerkschafter kritisieren GÖD

Lehrende/Öffentlich Bedienstete/Öffentliche Finanzen/Österreich

In kleinem Rahmen findet am Samstag die 33. Gesprächsrunde zum Lehrerdienstrecht statt. An dem offiziell als "Redaktionssitzung" bezeichneten Treffen nehmen weder Unterrichtsministerin Claudia Schmied (SPÖ) noch Finanzministerin Maria Fekter (ÖVP) bzw. die Vertreter der Teilgewerkschaften teil. Beamtenministerin Gabriele Heinisch-Hosek (SPÖ) trifft - flankiert von Beamten der Ministerien - auf Lehrer-Chefverhandler Paul Kimberger und GÖD-Chef Fritz Neugebauer (beide FCG). Bei dem Treffen sollen vor allem die in den letzten Tagen auf Beamtenebene erzielten Ergebnisse eingearbeitet werden.

Mit einem Abschluss ist angesichts der Zusammensetzung der Runde eher nicht zu rechnen. Auch Kimberger ging zuletzt davon aus, dass es bis zu einem fertigen Verhandlungsergebnis noch ein bis zwei Wochen dauern könne.

Unterdessen haben die Unabhängigen Lehrergewerkschafter (ÖLI-UG) Kritik an "Versäumnissen" der GÖD geübt. Die Christgewerkschafter-Mehrheit und deren sozialdemokratischen Stellvertreter hätten keine gemeinsamen Grundsatzforderungen für alle Lehrer entwickelt und sich stattdessen fürs Abwarten entschieden. Durch die von GÖD und Regierung vereinbarte Geheimhaltung des Erstentwurfs im Vorjahr sei eine "sachorientierte breite Diskussion verhindert" worden, kritisiert die ÖLI-UG in einer Aussendung.

Von der ÖLI-UG werde es jedenfalls "keine Zustimmung zu einem Sparpaket mit Arbeitszeiterhöhung und Einkommensverlusten" geben. Besonders kritisiert wird von den Lehrervertretern, dass Korrekturarbeitszeiten vor allem an den AHS und berufsbildenden mittleren Schulen (BMHS) nicht ausreichend berücksichtigt werden. Sie schlagen vor, dass in Korrekturfächern je 30 Schülern die Unterrichtsverpflichtung um eine halbe Stunde verringert wird.

Der Regierungsvorschlag sieht vor, dass künftig alle Lehrer eine einheitliche Gehaltsstaffel bekommen und statt bisher 20 bis 22 künftig 24 Stunden unterrichten müssen (22 Stunden klassischer Unterricht plus jeweils eine Stunde für Klassenvorstands- und Mentorentätigkeit bzw. Beratungs- und Betreuungsarbeit). Die Verhandlungen zwischen dem Verhandlungs-Trio aus Unterrichtsministerin Claudia Schmied (SPÖ), Heinisch-Hosek, Finanzministerin Maria Fekter (ÖVP) und Gewerkschaft laufen bereits seit Mai 2012, erst in den letzten Verhandlungsrunden kam es zu Annäherungen.

(schluss) aku;jle;cts

 

 

 

 

Andrea Steiner
Büro Kurt Schober
SPÖ-Parlamentsklub
Tel.: 01/40110-3945

 

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