Mittwoch, 12. März 2014

2014.03.12: Bildung

APA0100 II, XI 12.03.2014 10:05:00

 

Schülerdaten - Faymann stärkt Heinisch-Hosek den Rücken

Utl.: Bildungstest-Stopp im Sinne der Datensicherheit - Mitterlehner bedauert Entfall der Vergleichbarkeit

Schule/Datenschutz/Österreich

Bundeskanzler Werner Faymann (SPÖ) hat am Mittwoch Unterrichtsministerin Gabriele Heinisch-Hosek (SPÖ) in ihrer Entscheidung für den Bildungsstopp-Test den Rücken gestärkt. Die Daten seien nicht sicher, und das zuzugeben und die Konsequenzen zu ziehen, sei besser, als die Augen vor dem Problem zu verschließen, sagte er im Pressefoyer nach dem Ministerrat.

Heinisch-Hosek habe in der Regierungssitzung ausführlich über die Schülerdaten-Causa berichtet und "gesagt, die Datensicherheit ist nicht vorhanden", so Faymann. "An dem wird gearbeitet, aber die gibt's zur Stunde nicht." Bestimmte Tests auszusetzen, sei daher auch keine Frage der Ideologie, sondern eine der Verantwortung.

Bedauernd äußerte sich Wissenschaftsminister Reinhold Mitterlehner (ÖVP), der es "schade" findet, "dass wir die Tests nicht fortführen und die Experten nicht in der Lage sind, das Problem zu lösen", wie er vor dem Ministerrat sagte. Dies sei vor allem deshalb "bedauerlich", weil somit die Vergleichbarkeit entfalle. Dies gab auch Familienministerin Sophie Karmasin (ÖVP) zu bedenken, meinte aber zugleich, es gelte hier "abzuwägen", und sie verstehe die "Entscheidung zu Gunsten der Datensicherheit".

(schluss) ks;spu

OTS0054 II, XI 12.03.2014 09:47:11

 

PISA - Stronach/Lugar: Heinisch-Hosek soll testen - oder zurücktreten

Team Stronach/Lugar/Schule/Datenschutz/Heinisch-Hosek

"Auch die OECD bestätigt, dass Ministerin Heinisch-Hosek nur deshalb die PISA-Tests absagt, um das Versagen ihrer SPÖ in der Bildungspolitik zu verstecken", erklärt Team Stronach Bildungssprecher Robert Lugar. "Wenn in einem Organismus Fieber gemessen wird, kann niemals das Thermometer schuld sein", erinnert Lugar. Er fordert: "Heinisch-Hosek soll die Tests durchführen - oder zurücktreten!"

"Ministerin Heinisch-Hosek hat sich ihrer Verantwortung zu stellen und muss die Bildungstests abhalten. Denn nur anhand dieser Ergebnisse können unser Schulsystem und damit die Bildungsstandards der Schüler verbessert werden. Nur wenn man weiß, wo die Schwächen sind, kann man Reformen einleiten", mahnt Lugar. Zur Angst vor einem weiteren Datenleck erklärt der Team Stronach Bildungssprecher: "Die Ministerin hat alle Möglichkeiten in der Hand, um für mehr Sicherheit zu sorgen. Sie muss nur endlich damit beginnen!"

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