Dienstag, 18. März 2014

2014.03.18: Bildung

OTS0219 II 18.03.2014 16:16:45

 

Nationalrat - Gusenbauer-Jäger: Vertrauen in Datenschutz muss wieder hergestellt werden

SPÖ/Gusenbauer-Jäger/Bildung/PISA

Erstaunt zeigt sich SPÖ-Abgeordnete und Mitglied im Bildungsausschuss Marianne Gusenbauer-Jäger über die überzogenen Reaktionen rund um das Aussetzen der PISA-Tests. "Bildung ist offenbar in aller Munde, wobei man nicht vergessen darf, dass jene, die früher die Einführung der PISA-Tests kritisiert haben, nun das Aussetzen der Pisa-Tests bedauern", so Gusenbauer-Jäger in ihrer Rede heute. In dem Zusammenhang betont die Abgeordnete aus Oberösterreich, dass Österreich auch weiterhin vergleichbar mit anderen Ländern bleibt. "Es gibt ja nicht nur PISA als Vergleichstest", so Gusenbauer-Jäger.****

Die Abgeordnete begrüßt die Entscheidung von Bildungsministerin Gabriele Heinisch-Hosek, die PISA-Tests auszusetzen. Schließlich sind die Hintergründe für die Lücken im Datenschutz noch nicht geklärt. "Bis dahin ist es nur schlüssig, die Bildungstests auszusetzen, um das Vertrauen in den Datenschutz wiederherzustellen", so Gusenbauer-Jäger. Denn Datensicherheit hat einen großen Stellenwert in unserer Gesellschaft. "Das sollten wir ernstnehmen", betont Gusenbauer-Jäger. Grundsätzlich sei es wichtiger, den Weg der wichtigen Reformen weiterzugehen. In dem Zusammenhang nennt Gusenbauer-Jäger die Neue Mittelschule als Beispiel. "Hier ist in den vergangen Jahren viel geleistet worden, nach einer Evaluierung muss die gute Arbeit fortgesetzt werden", so die Abgeordnete. (Schluss)sc/rm

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OTS0217 II, II 18.03.2014 16:12:22

 

Stronach/Nachbaur: Schulpolitik ist Auswirkung der Schuldenpolitik dieser Regierung

Utl.: Wirtschaftsstandort leidet unter nicht wettbewerbsfähigem Bildungssystem

Team Stronach/Nachbaur/Sondersitzung/Dringliche/Bildung

"Die aktuelle Schulpolitik von Rot und Schwarz ist die Auswirkung der Schuldenpolitik dieser Regierung", so Team Stronach Klubobfrau Kathrin Nachbaur bei der Bildungsdebatte im Parlament. Das Datenleck werde nur vorgeschoben, schließlich nutze ein großer Teil der Bevölkerung bereits Online Banking. Da könne es maximal ein paar Stunden dauern, um ein solches Datenleck zu reparieren.

Nachbaur befürchtet aufgrund des Hypo-Desasters drastische finanzielle Einschnitte im Bildungssektor. "Wegen dieser großen Schulden kann die Regierung nicht mehr dafür sorgen, dass die nächste Generation eine gute Ausbildung bekommt. Die Schuldnergesellschaft lebt auf Kosten der Kinder und der jungen Leute."

An dem Datenleck sei selbstverständlich das BIFIE Schuld und die Unterrichtsministerin trage dafür die politische Verantwortung. "Dieses Datenleck ist wahrscheinlich ein willkommener Anlass, um PISA zu schwänzen und den Flop bei der "Neuen Mittelschule" zu kaschieren", so Nachbaur.

Wenn Österreich nicht mehr in ein wettbewerbsfähiges Bildungssystem investiere, werde der gesamte Wirtschaftsstandort leiden, warnte Nachbaur. "Auch die Absage für PISA 2015 ist schon ein schwerer Schaden für unseren Wirtschaftsstandort. Die österreichischen Schüler liegen im Vergleich mit anderen Ländern jetzt schon im unteren Mittelfeld. Mit der Nicht-Teilnahme reiht sich Österreich in eine Kategorie mit Ländern aus Afrika und Asien, denn alle OSZE-Staaten nehmen daran teil. Die Reputation unseres Landes als Wirtschaftsstandort mit gut ausgebildeten Fachkräften leidet."

"Wir brauchen nationale und internationale Bildungsmindeststandards. Dafür braucht es autonome Schulen, die untereinander im Wettbewerb stehen. Zählen muss die Leistung, nicht die Gleichmacherei", betonte Nachbaur.

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