Montag, 24. März 2014

2014.03.24: Bildung

APA0349 II, XI 24.03.2014 14:53:37

 

Neue Mittelschule: VP-Landesschulchef Enzenhofer für mehr Autonomie

Utl.: Schulen sollen selbst über Nutzung zusätzlicher Ressourcen und Bildung von (Leistungs-)Gruppen entscheiden können

Schule/Österreich

Salzburgs Landeshauptmann Wilfried Haslauer (ÖVP) hat am Montag Unterstützung für seine Forderung nach Korrekturen bei der Neuen Mittelschule (NMS) bekommen. Oberösterreichs Landesschulratspräsident Fritz Enzenhofer (ÖVP) fordert, dass NMS künftig autonom über den Einsatz der zusätzlichen Ressourcen entscheiden können und "mehr Gestaltungsspielraum" beim Bilden von (Leistungs-)Gruppen bekommen.

Derzeit stehen an den NMS in Deutsch, Mathe und Englisch zwei Lehrer gemeinsam in der Klasse, um besser auf die Schüler eingehen zu können. Das Regierungsprogramm sieht allerdings vor, dass künftig ein Drittel der Ressourcen auch in anderen Fächern eingesetzt werden darf. Außerdem ist bei der NMS, die bis 2015/16 die Hauptschulen flächendeckend ablösen soll, das Bilden von (Leistungs-) Gruppen stark eingeschränkt und laut Gesetz nur "temporär" erlaubt.

Enzenhofer plädiert dafür, dass die Schulen generell entscheiden sollen, was am Standort gebraucht wird. "Wenn diese Stunden besser zur Gruppenteilung verwendet werden können, dann ist das sinnvoll. Es kann sich auch herausstellen, dass ein Teil dieser Stunden besser zur Individualisierung und für Förderangebote eingesetzt werden sollte", so Enzenhofer.

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Andrea Steiner
Büro Kurt Schober
SPÖ-Parlamentsklub
Tel.: 01/40110-3945

 

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