Freitag, 28. März 2014

2014.03.28: Bildung

OTS0190 II 28.03.2014 13:25:08

 

Grossmann erfreut über planmäßiges Stattfinden der Neuen Matura

Utl.: Bildungsministerin Heinisch-Hosek geht mit gutem Beispiel voran und sorgt für volle Datensicherheit

SPÖ/Grossmann/Bildung/Matura/Datenschutzrat/Heinisch-Hosek

SPÖ-Bildungssprecherin Elisabeth Grossmann begrüßt die verantwortungsvolle und konsequente Vorgangsweise von Bildungsministerin Gabriele Heinisch-Hosek in Sachen Datensicherheit. "Die Datensicherheit für die neue Matura ist vom TÜV im Auftrag der Bildungsministerin intensiv überprüft worden. Die Experten sind zu dem erfreulichen Schluss gekommen, dass kein erhöhtes Sicherheitsrisiko mehr besteht und die neue Matura an den Schulversuchsstandorten daher wie geplant durchgeführt werden kann. Ministerin Heinisch-Hosek ist hier mit gutem Beispiel vorangegangen und hat alles getan, damit die heiklen und sensiblen Daten von SchülerInnen, LehrerInnen und Eltern künftig sicher sind", betonte Grossmann heute, Freitag, gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. ****

Grossmann schließt sich zudem der Empfehlung des österreichischen Datenschutzrates an, demzufolge die unzulässige Veröffentlichung der BIFIE-Daten für alle Ressorts ein Anlass sein könnte, die Datensicherheit gründlich zu überprüfen und dem Datenschutzrat bzw. dem Parlament Berichte dazu vorzulegen.

Abschließend zeigt sich Grossmann darüber erfreut, dass es für die kommenden Maturantinnen und Maturanten jetzt Klarheit gibt und die neue Matura an rund 400 Schulen im Schulversuch wie geplant abgehalten werden kann. (Schluss) mb/sl/mp

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OTS0186 II 28.03.2014 13:13:32

 

Heinisch-Hosek: "Neue Matura kann wie geplant durch BIFIE durchgeführt werden"

Utl.: Laut TÜV Austria kein erhöhtes Sicherheitsrisiko - Umfassende Überprüfung des BIFIE durch TÜV folgt

SPÖ/Heinisch-Hosek/Schule/Bildung/Matura/BIFIE

Bildungsministerin Gabriele Heinisch-Hosek hat heute, Freitag, gemeinsam mit Harald Montenegro vom TÜV Austria über das Ergebnis der Datensicherheitsüberprüfung hinsichtlich der neuen Matura informiert. "Die neue Matura an den Schulversuchsschulen kann wie geplant durch das Bundesinstitut für Bildungsforschung durchgeführt werden. Das Fazit der Experten ist, dass es zu diesem Zeitpunkt kein erhöhtes Sicherheitsrisiko für die neue Matura gibt", betonte die Ministerin. Es seien Sicherheitsmängel festgestellt worden, die jedoch durch das BIFIE umgehend behoben wurden. ****

Die Ministerin gab bei der Pressekonferenz auch bekannt, dass der TÜV Austria eine umfassende Überprüfung der gesamten Datensicherheit des BIFIE durchführen wird, die bis Ende des Jahres abgeschlossen sein soll. Bis dahin könne es aus Datensicherheitsgründen keinerlei Testungen geben. Mit dem TÜV Austria habe man einen kompetenten Partner auf der Seite, der nach intensiver Prüfung zum Schluss gekommen ist, dass die Schulversuchsmatura an den fast 400 Standorten wie geplant durchgeführt werden kann. Die SchülerInnen können die neue Matura also in jener Form ablegen, die sie trainiert haben, sagte Heinisch-Hosek.

Der TÜV Austria werde nun eine umfassende Prüfung aller Prozesse, der Abläufe und der Datensicherheit des BIFIE vornehmen. Bis Mai werde dazu "ein gemeinsamer Masterplan erarbeitet, in dem der genaue Umfang der Prüfung, die nächsten Schritte und der genaue Prüfungsablauf festgelegt werden. Zuerst werden die Abläufe in der Organisation sowie die Entscheidungsstrukturen und die Arbeitsprozesse durchgeprüft, danach die Datensicherheit", erklärte Heinisch-Hosek.

Bis zum Abschluss dieser umfassenden Überprüfung (vermutlich Ende 2014) werde es wegen der Datenschutzbedenken keine Testungen geben. Konkret könnten die für heuer geplanten Feldtestungen für PISA nicht erfolgen, daher könne auch PISA 2015 nicht stattfinden. Die Überprüfung der Bildungsstandards (nächstes Jahr Deutsch vierte, übernächstes Jahr Deutsch achte Schulstufe) findet statt, ergänzte die Ministerin, die betonte, dass sie gemeinsam mit dem TÜV daran arbeitet, dass die Daten der SchülerInnen jetzt und in Zukunft sicher sind. (Schluss) mb/ah

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OTS0185 II, XI 28.03.2014 13:08:58

 

Jank: Endlich Entscheidung zu Zentralmatura- Begleitende Evaluierung sicherstellen

Utl.: ÖVP-Bildungssprecherin: Kritik am Aussetzen von PISA

Parlament/ÖVP/Zentralmatura/Heinisch-Hosek/Jank

ÖVP-Bildungssprecherin Abg. Brigitte Jank begrüßte heute, Freitag, die Entscheidung zum Stattfinden der Zentralmatura. "Es hat lange gedauert, aber es ist gut, dass endlich eine Entscheidung gefallen ist", sagte Jank zu den Aussagen von Bildungsministerin Heinisch-Hosek. "Mit der Zentralmatura kommt es zu einer besseren Vergleichbarkeit der Leistungen der Maturantinnen und Maturanten", so Jank, die als nächsten Schritt hier eine Internationalisierung im Bildungssystem als wichtig erachtet. Notwendig sei auch, eine begleitende Evaluierung der Zentralmatura sicherzustellen.

Es müsse zur Kenntnis genommen werden, dass der beauftragte TÜV die Sicherheit im Datenaustausch nicht als vollständig gegeben einstuft und noch weitere Prüfungen als notwendig erachtet. Allerdings ist für die ÖVP-Bildungssprecherin unverständlich, warum es keine Prüfung von Alternativen für eine PISA-Feldtestung (Programme for International Student Assessment) gibt. "Für ein hochtechnisiertes Land wie Österreich muss der Ausfall eines Anbieters doch nicht zur Absage des Gesamtprojekts führen", meint Jank. "Durch die Absage der Testungen werden Testreihen unterbrochen, eine stimmige Weiterführung ausgeschlossen und die Vergleichbarkeit ist nicht mehr gegeben", schloss die ÖVP-Abgeordnete. (Schluss)

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APA0309 II, XI 28.03.2014 13:29:48

 

Gratis-Nachhilfe - Expertin: Auslagern von Förderung "Armutszeugnis"

Utl.: Koenne: Aber positiv, dass öffentliche Hand sich für Unterstützung von Kindern mit Lernschwierigkeiten verantwortlich fühlt - Geld besser für Ausbau von Ganztagsschulen einsetzen

Schule/Öffentliche Finanzen/Unterstufe/SPÖ/Österreich

Lob mit Einschränkungen gibt es von Bildungsexpertin Christa Koenne für die angekündigte Gratis-Nachhilfe an Wiener Pflichtschulen ab Herbst. Es sei positiv, dass die öffentliche Hand sich dafür verantwortlich fühle, Kinder bei Lernschwierigkeiten zu unterstützen. "Aber das auszulagern und zu sagen: 'Wir brauchen eine Nachhilfe jenseits des organisierten Bildungssystems', ist ein Armutszeugnis."

Innerhalb der schulpflichtigen Zeit sei die Förderung von Kindern mit Lernproblemen die Aufgabe der Schule, betont die ehemalige AHS-Direktorin, die sich auch beim Bildungsvolksbegehren engagiert hat, im APA-Gespräch. "Wenn ich Kinder pflichtig mache, habe ich als öffentliche Hand die Verantwortung dafür, dass sie dieser Pflicht nachkommen können und muss sie dabei unterstützen." In gut funktionierenden Schulsystemen würden die Schulen diese Aufgabe auch selbst übernehmen, dort gebe es eine klarere Trennung zwischen den Aufgaben von Schule und Familie.

Es sei zwar gut, dass Wien nun diese Förderung selbst anbiete und nicht mehr auslagere an Nachhilfeinstitute oder Lehrer, die am Nachmittag im "Pfusch" Förderunterricht geben. "Aber das Geld könnte man an den Schulen selber brauchen. Man müsste sie zu Ganztagsschulen ausbauen, die die Aufgabe haben, Kinder bei Lernschwächen zu unterstützen."

(schluss) jle;aku;ban

 

 

 

 

Andrea Steiner
Büro Kurt Schober
SPÖ-Parlamentsklub
Tel.: 01/40110-3945

 

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