Freitag, 28. März 2014

2014.03.28: Bildung

APA0234 II, XI 28.03.2014 12:06:53

 

Gratis-Nachhilfe für Wiener Pflichtschüler: Opposition skeptisch

Utl.: ÖVP, FPÖ und Team Stronach sehen Beleg für Scheitern der roten Bildungspolitik - Pflichtschul-Elternverband erfreut

Unterstufe/Lehren und Lernen/Öffentliche Finanzen/Wien

Die SPÖ-Ankündigung der Gratis-Nachhilfe für Wiener Pflichtschüler hat bei der Opposition alles andere als Beifallsstürme ausgelöst. FPÖ und ÖVP orteten einen Beleg für das Eingeständnis des Scheiterns der roten Bildungspolitik. Der Pflichtschul-Elternverband freute sich am Freitag indes über die Maßnahme.

Der kostenlose Zusatzunterricht sei "ein Eingeständnis für das völlige Scheitern der roten Bildungspolitik", so die Interpretation von Wiens blauem Klubchef Johann Gudenus. Denn "sozialistische Bildungsexperimente" à la Gesamtschule hätten zu einem Niveauverlust und damit auch zu einem massiven Bildungsrückgang geführt. Mit der Gratis-Nachhilfe betreibe man Symptombekämpfung statt Ursachenbeseitigung.

"Vorsichtig optimistisch" zeigte sich die Wiener ÖVP-Bildungssprecherin Isabella Leeb: "Uns ist jedes Mittel Recht, das hilft, die teils katastrophalen Bildungskarrieren der Wiener Schüler zu verbessern." Man werde die Frage der Finanzierung aber genau beobachten: "Sicher ist, dass die Kosten für die jahrzehntelangen Versäumnisse der SPÖ im Bildungsbereich von den Steuerzahlern selbst zu tragen sein werden", kritisierte Leeb.

Das Team Stronach ortete ebenfalls ein Eingeständnis der SPÖ, dass die rote Bildungspolitik gescheitert sei. Nachhilfe ersetze keinen vernünftigen Schulunterricht.

Freude hingegen herrscht beim Wiener Pflichtschul-Elternverband. "Die Initiative der Stadtregierung ist ein bedeutender Schritt auf dem Weg zu einer Schule die sich an den Bedürfnissen der Schüler orientiert und sich bemüht, unterschiedliche soziale Voraussetzungen auszugleichen", so Verbandsvorsitzender Martin Spitzl. Man wolle an der Detailplanung mitwirken, hofft er auf eine entsprechende Einladung der Stadt.

(schluss) rie;wak;ban

OTS0145 II 28.03.2014 12:01:34

 

NEOS: Bildung braucht grundlegende Reform anstatt Gratis-Nachhilfe für Wien

Utl.: Beate Meinl-Reisinger kritisiert Verschleierung des Bildungsnotstands in Wien

Innenpolitik/NEOS/Bildung/Nachhilfe

Die Initiative der Wiener SPÖ zur Finanzierung von Nachhilfestunden für alle Pflichtschüler_innen geht für Beate Meinl-Reisinger, Landessprecherin von NEOS Wien, an den eigentlichen Problemen im Bildungsbereich vorbei. Grundsätzlich sei es die Aufgabe der Schule, die Schüler_innen im Regelunterricht auf einen erfolgreichen Abschluss vorzubereiten. "Das österreichische Schulsystem krankt an allen Stellen. Wir schaffen es nicht, alle Kinder entsprechend am Weg mitzunehmen. Was macht man nun? Man klebt Pflaster auf die Wunden anstatt sich um das eigentliche Problem zu kümmern", zeigt sich Meinl-Reisinger verärgert. Anstatt echte Reformen im Pflichtschulsystem anzugehen, etwa durch autonome Schulen, echte freie Schulwahl und einer Mittleren Reife für alle Kinder, werden durch diese Finanzhilfe nur die Systemfehler im Bildungsbereich kaschiert.

"Die Wiener SPÖ hat gut erkannt, dass sie im Bildungsbereich in der Stadt gelinde gesagt versagt. Die Gratis-Nachhilfe in Wien mag zwar gut gemeint sein, bekämpft aber nur das Symptom. Wenn eine Ampel defekt ist muss die Stadt ja auch die Ampel reparieren und nicht die Kosten der Blechschäden übernehmen", so Meinl-Reisinger weiter.

Durch die jahrzehntelange Bildungsblockade von SPÖ und ÖVP bleiben die Kinder und auch die Eltern auf der Strecke. Lernschschwache Schülerinnen und Schüler müssten in den Schulen gefördert und mitgenommen werden. "Bei allem guten Willen und Vorwahlkampf: Wenn sich Herr Oxonitsch auf den Bundeskoalitionspartner ausredet, ist das billig. Gerade bei den Pflichtschulen liegt die Kompetenz in den Ländern", so Meinl Reisinger abschließend.

Rückfragehinweis:
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OTS0114 II 28.03.2014 11:27:36

 

Walser: Erste Überprüfung der BIFIE-Server zeigt erwartetes Resultat

Utl.: Grüne wollen TÜV für das Bildungsministerium

Innenpolitik/Grüne/Walser/Bildung/Zentralmatura/BIFIE/Datenschutz

"Die Panikmache um die angebliche Datenunsicherheit im BIFIE war nur ein kostspieliges Schattenboxen der Ministerin und endete wie das Hornberger Schießen", kommentiert der Bildungssprecher der Grünen, Harald Walser, die heutige Verlautbarung von Bildungsministerin Gabriele Heinisch-Hosek zur Durchführung der Zentralmatura und ergänzt: "Das war viel Lärm um nichts."

Die Überprüfung der Server durch TÜV-Austria hat das von Experten erwartete Resultat gebracht. "Ich bin für die betroffenen SchülerInnen und LehrerInnen erleichtert, dass wenigstens in Bezug auf die Zentralmatura alles wie vorgesehen läuft. Aber die wochenlange Verunsicherungsstrategie hat viel Schaden angerichtet", meint Walser.

Natürlich müsse für die größtmögliche Datensicherheit gesorgt werden. Es gäbe jedoch nach wie vor kein Anzeichen für ein Datenleck. "Die Ministerin soll die Karten auf den Tisch legen und ihre wahren Beweggründe für den Teststopp nennen", sagt Walser und ergänzt: "Nicht die BIFIE-Server müssten überprüft werden, sondern vielmehr die Vorgangsweise der Ministerin. Aber ich fürchte, das Bildungsministerium würde derzeit in einem TÜV-Test durchfallen".

Rückfragehinweis:
Grüner Klub im Parlament
Tel.: +43-1 40110-6697
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APA0187 II, XI 28.03.2014 11:25:07

 

Schülerdaten: Zentralmatura-Schulversuche finden wie geplant statt 1

Utl.: TÜV: Kein erhöhtes Sicherheitsrisiko - Viel Best Practice bei Bifie, aber auch Risiken

Schule/Datenschutz/Österreich

Die Sicherheitsprüfung beim Bundesinstitut für Bildungsforschung (Bifie) zur Zentralmatura ist positiv ausgefallen. "Die Neue Matura an den Schulversuchsschulen kann wie geplant durch das Bifie durchgeführt werden", hat Bildungsministerin Gabriele Heinisch-Hosek (SPÖ) am Freitag bekannt gegeben. An rund 400 Schulen werden bereits im Schulversuch zentral vorgegebene Klausuren eingesetzt.

Heinisch-Hosek hatte nach dem Wirbel um ungeschützte Schülertest-Daten beim Bifie eine Untersuchung angeordnet, ob die österreichweit einheitlichen, vom Bifie vorgegebenen Beispielaufgaben auch sicher sind. Diese nun abgeschlossene Untersuchung habe gezeigt, dass es kein erhöhtes Sicherheitsrisiko gebe, erklärte Harald Montenegro vom TÜV bei der gemeinsamen Pressekonferenz. Beim Bifie seien sehr viele Best-Practice-Sicherheitsmaßnahmen vorhanden, man habe aber auch gewisse Risiken entdeckt. Diese seien allerdings unmittelbar geschlossen worden bzw. passiere das gerade. Als nächster Schritt wird von Bildungsministerium und Bifie ein Masterplan für die Überprüfung der gesamten Datensicherheit des Bifie erstellt.

(fortsetzung) jle;aku;ban

OTS0110 II 28.03.2014 11:23:51

 

Schülerunion zeigt sich nach Zusage der Ministerin beruhigt

Utl.: Gaar: "Hoffentlich endet der holprige Weg der neuen Matura"

Bildung/Schule/Matura/Schülerunion/Heinisch-Hosek/Gaar

In der heutigen Pressekonferenz bestätigte Bildungsministerin Heinisch-Hosek die Durchführung der Matura in diesem Schuljahr. Rund einen Monat vor den ersten Terminen der schriftlichen Reifeprüfung können die diesjährigen Maturanten, die teilzentral maturieren, beruhigt in die nächsten Wochen blicken.

"Wichtig ist, dass jetzt die Sicherheit der Daten gewährleistet ist und der wahrlich holprige Weg zur neuen Matura endlich endet. Es ist fünf vor zwölf, jetzt muss alles klappen", zeigt sich Thomas Gaar, Bundesobmann der Schülerunion, über die Bekanntgabe erfreut.

Zwtl.: Beharren auf PISA-Stopp nicht nachvollziehbar

Weiterhin herrscht Unverständnis über die Absage der österreichischen Teilnahme beim PISA-Test. Die OECD hat die Frist für die PISA-Vortestungen sogar bis Oktober verlängert. Diese Zeit müsse reichen, um die Datensicherheit zu gewähren.

"Österreich blamiert sich auf internationalem Parkett. Im innerösterreichischen Vergleich könnten wichtige Erkenntnisse aus den Testungen gewonnen werden. Die Überprüfung der Datensicherheit der Zentralmatura hat wenige Wochen gedauert, für PISA reichen über sieben Monate nicht. Leider fürchtet sich wohl die neue Ministerin vor den Auswirkungen der gescheiterten Reformen mit der Neuen Mittelschule", so Gaar.

Foto zur honorarfreien Verwendungen: Thomas Gaar: http://public.ftp.schuelerunion.at/thomas_gaar.JPG

Rückfragehinweis:
Edin Kustura
Pressesprecher Schülerunion
edin.kustura@schuelerunion.at
0664 520 12 11


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Andrea Steiner
Büro Kurt Schober
SPÖ-Parlamentsklub
Tel.: 01/40110-3945

 

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