Mittwoch, 2. April 2014

2014.04.02: Bildung

OTS0229 II 02.04.2014 14:45:03

 

NEOS zu PISA-Test: "Stellen wir endlich die Schülerinnen und Schüler in den Mittelpunkt"

Utl.: Matthias Strolz fordert endlich ein Ende der langjährigen Strukturdebatten und einen Start der Schulautonomie

Bildung/NEOS/PISA/Schulautonomie

Im Kompetenzbereich "Problemlösen" liegen die österreichischen Schüler_innen im internationalen Mittelfeld. Das ist das gestern veröffentlichte Ergebnis einer Teilauswertung der letzten Pisa-Studie (2012). Interessanter Nebenaspekt dabei ist, dass Schulen mit eigenem Lehrplan (bspw. Waldorf- und Montessori-Schulen) viel besser abschneiden.

"Offensichtlich sind Alternativschulen besser dazu in der Lage, einen ganzheitlichen Lehransatz umzusetzen, aus dem dann eine höhere Problemlösungskompetenz resultiert", kommentiert NEOS-Klubobmann Matthias Strolz diesen Aspekt. Für ihn liegt der Grund darin, dass bei diesen Alternativschulen der Schüler im Fokus steht. "Schluss mit langjährigen Strukturdebatten. Geben wir doch den Schulen endlich die Chance, ihre eigene Problemlösungskompetenz unter Beweis zu stellen", erklärt Strolz.

"Das Österreichische Schulsystem braucht Freiheit, Verantwortung und eine Vielfalt an pädagogischen Konzepten, die sich gegenseitig befruchten und in einem konstruktiven Wettbewerb zueinander stehen." NEOS will die Bildungsstillstanddebatte zwischen SPÖ und ÖVP endlich aufbrechen und diese ideologischen Grabenkämpfe überwinden. Der Vorschlag der "Schulautonomie" bietet die Chance einer gemeinsamen Lösung durch die Kombination beider Ansätze - wir brauchen ein differenziertes Schulsystem in Verbindung mit einer gemeinsamen Schule der zehn bis 15-jährigen. Schaffen wir Vielfalt in der Ausbildung durch Eigenverantwortung für die Schulen und definieren wir Bildungsziele und Standards für eine "Mittlere Reife" mit 15.

"Wir können morgen diese Reise beginnen. In kleinen und großen Schritten. Bildung braucht Bewegung - in jeder Hinsicht", schließt Strolz.

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Andrea Steiner
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