Donnerstag, 3. April 2014

2014.04.03: Bildung / Rechnungshof

OTS0214 II 03.04.2014 13:36:27

 

Rechnungshofausschuss - Mayer: BIFIE tritt in entscheidende Phase

Utl.: Bildungsministerin Heinisch-Hosek hat nach Angriff auf Datensicherheit rasch reagiert

SPÖ/Mayer/BIFIE/Rechnungshof

"Nach der scharfen Kritik des Rechnungshofes am BIFIE hat Bildungsministerin Gabriele Heinisch-Hosek rasch reagiert. Die Empfehlungen des Rechnungshofes wurden bereits fast zur Gänze umgesetzt und eine Gesetzesnovelle im Parlament verabschiedet", erklärte SPÖ-Rechnungshofsprecher Elmar Mayer am Rande des Rechnungshofausschusses. Bis Jahresende wird außerdem der TÜV Austria eine umfassende Überprüfung der Prozesse, Abläufe und der Datensicherheit des gesamten BIFIE durchführen. Dabei werden auch Doppelstrukturen unter die Lupe genommen, so Mayer heute, Donnerstag. ****

Aus Sicht des SPÖ-Rechnungshofsprechers tritt das BIFIE nun in eine entscheidende Phase. "Das BIFIE muss nun nach dieser Umstrukturierung den Nachweis erbringen, dass es seinen übertragenen Aufgaben des Bildungsmonitorings und der Bildungsforschung auf internationalem und wissenschaftlichem Niveau nachkommen kann." (Schluss) mb/sl

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OTS0188 II, XI 03.04.2014 12:56:05

 

Gahr/Jank: RH-Bericht unterstreicht Dringlichkeit einer raschen Evaluierung der Neuen Mittelschulen

Utl.: ÖVP-Rechnungshofsprecher und ÖVP-Bildungssprecherin: Finanzielle Mittel müssen effizient eingesetzt werden

Parlament/ÖVP/Bildung/Rechnungshof/Gahr/Jank

Der heute in der Sitzung des Rechnungshofausschusses behandelte RH-Bericht zu den Modellversuchen Neue Mittelschule belegt, dass eine rasche Evaluierung der Neuen Mittelschulen dringend erforderlich ist. Das stellten heute, Mittwoch, die beiden ÖVP-Abgeordneten Brigitte Jank, ÖVP-Bildungssprecherin, und Hermann Gahr, ÖVP-Rechnungshofsprecher, fest. Eine Überprüfung müsse insbesondere im Hinblick auf die Finanzen, die pädagogischen Fördermöglichkeiten und Durchlässigkeit bis spätestens Frühjahr 2015 erfolgen, auch um in der Folge die finanziellen Mittel effizienter einsetzen zu können, fordern die beiden Politiker.

Die Ausgaben für die Modellversuche beliefen sich in den Schuljahren 2008/2009 bis 2011/2012 auf rund 114 Millionen Euro. Knapp über 90 Prozent davon betrafen die zusätzlich den Schulen zur Verfügung gestellten Personalressourcen. Die Neuen Mittelschulen bekommen zusätzlich sechs Wochenstunden Lehrerressourcen für "Teamteaching", also den verschränkten Lehrereinsatz in den Fächern Deutsch, Mathematik und lebende Fremdsprache. Im Vollausbau ist mit jährlich zusätzlichen Mitteln von 230 Millionen Euro zu rechnen.

Die Lehrerpersonalkosten betrugen je Schüler im Schuljahr 2011/2012 an Hauptschulen bundesweit rund 6.600 Euro, an den Neuen Mittelschulen wegen des verschränkten Lehrereinsatzes aber etwa 7.200 Euro. Im Gegensatz dazu lagen die Lehrerpersonalkosten je Schüler an den AHS-Unterstufen bei rund 4.700 Euro. Dennoch zeigte sich noch kein Unterschied in den Leistungen der Schülerinnen und Schüler zu den Ergebnissen an Hauptschulen. Jank: "Sowohl der RH-Bericht über die Neue Mittelschule als auch die Bildungsstandards-Tests in Englisch werfen Fragen über die Wirksamkeit des Mitteleinsatzes und die Vorgaben des Bildungsministeriums auf, die man sich im Sinne der Chancen unserer Kinder und Jugendlichen sowie des effizienten Einsatzes von Steuermitteln stellen muss".

"Man muss genau evaluieren, ob diese zusätzlichen Mittel auch wirklich zu besseren Leistungen führen und wie man diese optimieren kann. Die sechs zusätzlichen Stunden, die den Neuen Mittelschulen pro Klasse zur Verfügung stehen, sollten schließlich optimal eingesetzt werden, insbesondere dort, wo es Kinder mit Förderbedarf wie z.B. Kinder mit Lernschwächen oder mit Migrationshintergrund gibt", so Gahr und Jank ergänzt: "Wichtig ist dabei auch eine Analyse der Unterschiede zwischen städtischer und ländlicher Region, um hier die richtigen Schlüsse ziehen zu können."

Einen weiteren Nachteil in der bildungspolitischen Entwicklung sieht Jank darin, dass die Bildungsstandard-Testungen für die achte Schulstufe nunmehr sogar um zwei Jahre verschoben wurden - Vergleichsdaten für AHS und Neue Mittelschule werde es damit erst wieder 2016 geben. "Damit gibt es erst später Grundlagen, um die wichtigen Schritte umsetzen zu können." (Schluss)

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