Mittwoch, 9. April 2014

2014.04.09: Bildung

APA0393 II, XI 09.04.2014 14:30:49

 

Neue Mittelschule: Bundes-VP gegen Ausbau der "Wiener Mittelschule"

Utl.: Bildungssprecherin Jank fordert vorherige Evaluierung - Bildungsministerin Heinisch-Hosek: Schon jetzt möglich

Schule/Politische Bewegungen/ÖVP/Wien

Die Wiener VP ist bei der Bundespartei mit ihrem Wunsch, die Neue Mittelschule (NMS) bundesweit zur "Wiener Mittelschule" (WMS) umzuwandeln, vorerst abgeblitzt. ÖVP-Bildungssprecherin Brigitte Jank will zunächst die Evaluierung von NMS und WMS abwarten, sagte sie im Ö1-"Mittagsjournal".

Positiv hat hingegen Bildungsministerin Gabriele Heinisch-Hosek (SPÖ) auf den Vorschlag des Wiener VP-Chefs Manfred Juraczka reagiert. Sie lobte die WMS für deren echte Vielfalt unter den Schülern, da in dieser Schulform ehemalige Hauptschulen verpflichtend mit Gymnasien zusammenarbeiten. Eine bundesweite Umsetzung sei allerdings ohnehin schon jetzt möglich, sie werde nur von den Gymnasien wenig genutzt. Das von Juraczka gelobte Kurssystem mit Leistungs- und Förderkursen könne ebenfalls schon jetzt an den NMS umgesetzt werden.

In einer Aussendung hat der Wiener VP-Landesgeschäftsführer Alfred Hoch noch eine weitere Forderung seiner Partei ins Spiel gebracht: Er plädiert für mehr Wettbewerb der Schulstandorte, indem die Ergebnisse der einzelnen Schulstandorte bei den Bildungsstandard- und PISA-Testungen veröffentlicht werden. Voraussetzung sei jedoch mehr Autonomie für die Schuldirektoren, um wettbewerbsfähiger werden zu können.

(schluss) jle;aku;ks

OTS0153 II 09.04.2014 12:40:01

 

JVP Landesobmann Michlmayr: Politisches Interesse früh fördern!

Utl.: Nur jeder zweite Erstwähler nützt sein Wahlrecht!

Politik/JVP NÖ/Niederösterreich/Bildung

Laut einer kürzlich präsentierten Studie (Wählen mit 16 bei der Nationalratswahl 2013) lag die Wahlbeteiligung bei Erstwähler deutlich unter jener der restlichen Bevölkerung. Die Studie zeigt eindeutig einen Zusammenhang zwischen Interesse an Politik und der Bereitschaft wählen zu gehen. Je geringer das Interesse an Politik ist, desto geringer die Wahlbeteiligung. Im aktuellen Regierungsprogramm konnte "Politische Bildung" als Pflichtmodul im Geschichtsunterricht verankert werden.

Die JVP setzt sich seit Jahren für mehr politische Bildung an Schulen ein. "Je früher man die Jungen für Politik sensibilisiert, erklärt, wie Politik und die System funktionieren, umso besser wird ihre Wahrnehmung sein und umso mehr werden wählen gehen. Wenn man in Zukunft mehr als die Hälfte der Erstwähler bei einer Wahl haben möchte, so muss man bereits in der Schule und am Lehrplatz durch verschiedene Aktionen das Interesse an Politik wecken", schlussfolgert JVP Landesobmann Lukas Michlmayr. "Besonders unseren männlichen Lehrlingen müssen wir in Zukunft mehr Aufmerksamkeit schenken, von ihnen gingen nur vier von zehn zur Wahl."

Selbige Forderung stellt auch Landesobmann der Schülerunion Niederösterreich, Felix Wagner: "Wenn Schulen mehr Angebote im Bereich der politischen Bildung setzen, steigert das nachweislich das Interesse junger Menschen an Politik. Die Jungwählerstudie zeigt deutlich, dass die Umsetzung unserer Forderung nach Einführung eines Schulfachs

"Politische Bildung" ab der 7ten Schulstufe notwendiger denn je ist. Hier muss gehandelt werden, um keine "Lost Generation" in Punkto Wahlbeteiligung zu erzeugen. Bei einer Umfrage der Bundesschülervertretung letzten Herbstes stimmten 83% von 1300 Schülerinnen und Schülern für ein eigenes Schulfach Politische Bildung".

"Die Einführung eines Pflichtmoduls ist ein guter erster Schritt. Ich appelliere an die Direktionen und Schulpartner, schulautonom möglichst viele Aktionen zur Aufwertung der politischen Bildung durchzuführen. Langfristig führt aus unserer Sicht an der flächendeckenden Einführung eines eigenständigen Schulfachs in allen Schultypen jedoch kein Weg vorbei, um alle Schülerinnen und Schüler bestmöglich auf eine politische und gesellschaftliche Partizipation vorzubereiten", zeigt sich auch die junge Landtagsabgeordnete Mag. Bettina Rausch, Bildungssprecherin der VP NÖ überzeugt.

Rückfragehinweis:
Junge Volkspartei Niederösterreich
Landesgeschäftsführer MMag. Markus Krempl
0676/9672739
markus.krempl@jvpnoe.at
www.jvpnoe.at


Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/167/aom

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OTS0128 II 09.04.2014 12:08:12

 

Wiener Mittelschule - Oxonitsch/Brandsteidl: "Erfreulich, aber nur halber Schritt der ÖVP!"

Bildung/Kommunales/Wien

"Es ist erfreulich, dass die Wiener ÖVP jetzt zumindest ansatzweise erkennt, wie wichtig eine gemeinsame Schule für 10- bis 14-Jährige ist und dass Wien mit der Wiener Mittelschule ein gutes Konzept entwickelt hat", reagierten heute Bildungsstadtrat Christian Oxonitsch und Stadtschulratspräsidentin Susanne Brandsteidl auf Aussagen vom Wiener VP-Obmann Manfred Juracka. "Dieses Bekenntnis ist aber nur ein halber erster Schritt: Eine wichtige Voraussetzung für mehr Wiener Mittelschulen ist, dass auch mehr AHS-Standorte mitmachen können. Deswegen wäre im Bereich der AHS die Abschaffung der derzeit notwendigen Zweidrittel-Mehrheit der Schulgemeinschaft, die sich für eine Umstellung auf eine Mittelschule aussprechen muss, dringend notwendig!"

"Die Wiener ÖVP sollte jetzt ihrer Forderung nach mehr Mittelschulen auch Taten folgen lassen und sich beim Bund für die Abschaffung dieser Zweidrittel-Mehrheit einsetzen", so Oxonitsch und Brandsteidl.

Rückfragehinweis:

Michaela Zlamal
Mediensprecherin Stadtrat Christian Oxonitsch
Telefon: 01 4000 81930
E-Mail: michaela.zlamal@wien.gv.at
http://www.oxonitsch.at/

Matias Meißner und Dragana Lichtner
Medien- und Pressereferat des Stadtschulrates
Telefon: 01 525 25 77014
E-Mail: matias.meissner@ssr-wien.gv.at
E-Mail: dragana.lichtner@ssr-wien.gv.at


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Andrea Steiner
Büro Kurt Schober
SPÖ-Parlamentsklub
Tel.: 01/40110-3945

 

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