Donnerstag, 10. April 2014

2014.04.10.: Bildung

APA0286 II, XI 10.04.2014 12:35:01

 

Budget: Ausbau der Ganztagsschule trotz Sparvorgaben fix

Utl.: Heinisch-Hosek: "Reformprojekte im Bildungsbereich nicht gefährdet"

Budget/Öffentliche Finanzen/Innenpolitik/Wien

Bildungsministerin Gabriele Heinisch-Hosek (SPÖ) muss in ihrem Ressort heuer 68 Mio. und 2015 laut "Österreich" (Donnerstag-Ausgabe) noch einmal 60 Mio. Euro einsparen. Der angekündigte Ausbau der Ganztagsschule sei dennoch fix, betonte sie am Donnerstag in einer Aussendung. "Trotz der Einsparungen, die auch mein Ressort bringen wird, sind die Reformprojekte im Bildungsbereich nicht gefährdet."

Für mehr Ganztagsschulen sind demnach zusätzliche 400 Mio. Euro für die Jahre 2014 bis 2018 reserviert. Das Regierungsprogramm sieht hier vor, dass künftig an jedem Standort "mindestens eine Klasse pro Jahrgang" ganztägig geführt wird. Wo Heinisch-Hosek einsparen will, soll erst nach der Budgetrede am 29. April bekannt gegeben werden - zu einem Großteil soll dies allerdings in der Verwaltung passieren. Im Bereich Frauen, für den Heinisch-Hosek ebenfalls verantwortlich ist, wird übrigens wegen des ohnehin schon geringen Budgets nicht gespart, hieß es auf Nachfrage der APA aus dem Ressort.

(schluss) jle;mk

OTS0153 II 10.04.2014 12:29:11

 

Rosenmaier/Tröls-Holzweber: Sparen bei Bildung ist der falsche Weg

Utl.: Bildung muss auch etwas wert sein

Politik/Niederösterreich/Bildung

Besorgnis äußern der Klubobmann der SPNÖ, LAbg. Alfredo Rosenmaier, und die SPNÖ-Bildungssprecherin, LAbg. Ilona Tröls-Holzweber, über die aktuell kolportierten Einsparungspläne im Bildungsbereich. "Die Neuen Mittelschulen sind gute und wichtige Fortentwicklungen unseres Bildungssystems und ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einer umfassenden Bildungsreform. Ein entscheidender Faktor bei der Qualität dieser Schulform ist die Möglichkeit der gezielten Förderung von Stärken und des Ausgleichs von Defiziten der SchülerInnen durch eine zweite Lehrkraft. Wenn es genau hier zu Einsparungen käme, würden wir massiv an Qualität einbüßen", so Tröls-Holzweber.

"Dass für diesen bildungspolitischen Meilenstein aber auch die entsprechenden Finanzmittel notwendig sind, und nicht gerade ich diesem Bereich derart große Einsparungen gefordert werden dürfen, müsste eigentlich auch das Finanzministerium einsehen", unterstreicht Klubobmann Rosenmaier.

"Es spricht nichts gegen eine Steigerung der Effizienz und damit eine Reduktion der Kosten im Verwaltungsbereich, aber was nicht eingespart werden darf, ist die Qualität, die bei den Kindern ankommt. Denn Bildung entscheidet über die Zukunft jedes einzelnen Kindes und sie entscheidet letztendlich über die Zukunft unseres ganzen Landes, hier den Rotstift anzusetzen ist zweifellos der falsche Weg, denn Bildung muss auch etwas wert sein", betonten Rosenmaier und Tröls-Holzweber.

(Schluss) kr

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