Mittwoch, 7. Mai 2014

2014.05.07: Bildung

OTS0195 II, CI 07.05.2014 14:21:45

 

Grossmann gegen Werbeflut an Schulen

SPÖ/Grossmann/Bildung/Konsumentenschutz/Werbung

"Werbung an Schulen gehört geregelt", fordert Elisabeth Grossmann, SPÖ-Sprecherin für Bildung und Konsumentenschutz am Mittwoch anlässlich des heute bekannt gewordenen Urteils des Handelsgerichts Wien, wonach "Volksschulen zwar keine werbefreien Zonen darstellen", aber überbordende, aggressive Werbung verboten sind. Anlass war eine Verbandsklage des Vereins für Konsumentenschutz (VKI) gegen ein Werbeunternehmen, das "Gratis-Mitteilungshefte" voll mit Werbung an 800 Volksschulen verteilte. "Mit diesem noch nicht rechtskräftigen Urteil wird dieser Form von Werbung erstmals eine deutliche Grenze gesetzt", freut sich Grossmann. ****

Ärgerlich sei bei dieser Art von Werbung zudem, dass dies zwar ein gutes Geschäft für Marketingfirmen ist, aber die Schulen meist gar nichts davon haben. "Wenn schon auf Schulwänden, Sportanlagen oder etwa Elternbriefen Firmenlogos prangen oder sogenannte 'Gratishefte' oder Lineale mit Werbung drauf an die SchülerInnen verschenkt werden, dann sollen die Schulen auch was davon haben. Denn Werbewert wird oftmals unterschätzt, von den Firmen aber sehr wohl erkannt", so Grossmann.

Jetzt müsse man darüber reden, wie man das besser regeln könne. Denkbar wären zum Beispiel Infoveranstaltungen zum Thema in den Schulleiterausbildungen oder -fortbildungen, so die SPÖ-Bildungssprecherin. (Schluss) bj/sl/mp

Rückfragehinweis:
SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Löwelstraße 18, 1014 Wien,
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OTS0182 II 07.05.2014 13:55:00

 

Englisch-Matura: Unklarheit bei Beurteilungsschlüssel

Utl.: Schülerunion bittet um Stellungnahme der Bildungsministerin: Prozenthürde unerwartet bei 63 Prozent

Bildung/Jugend/Schule/Gaar/Schülerunion/Matura

Nach der zentralen Reifeprüfung in Englisch am Dienstag gab es zwei wesentliche Unklarheiten bei den Schülern zum Beurteilungsschlüssel. Thomas Gaar, Bundesobmann der Schülerunion, bittet daher um eine Stellungnahme von Bildungsministerin Heinisch-Hosek: 1. Warum war der Beurteilungsschlüssel der einzelnen Aufgaben nicht angegeben? Für die Schüler war nicht nachvollziehbar, wie viele Punkte bei den einzelnen Aufgaben erzielbar sind beziehungsweise wie sie gewichtet werden. 2. Der Gesamtschlüssel verschiebt sich entgegen der ursprünglichen Erwartung: Ein "Genügend" gibt es somit erst ab 63 Prozent statt der angekündigten 60-Prozent-Hürde. Warum wurde diese Änderung des Notenschlüssels nicht im Vorhinein kommuniziert?

Rückfragehinweis:
Edin Kustura, Pressesprecher Schülerunion, edin.kustura@schuelerunion.at, 0664 520 12 11


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Andrea Steiner
Büro Kurt Schober
SPÖ-Parlamentsklub
Tel.: 01/40110-3945

 

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