Donnerstag, 8. Mai 2014

2014.05.08: Bildung

 

OTS0161 II 08.05.2014 12:31:30

 

NEOS: Schulentwicklung braucht mehr Professionalität und Transparenz

Utl.: Matthias Strolz: "Heinisch-Hosek ist als Führungskraft gefordert"

Innenpolitik/NEOS/Bildung/Bifie

Die neuen Diskussionen rund um das Bifie und um die Beurteilungs- bzw. Benotungsinstrumente bei der Englisch-Matura machen einmal mehr die mangelnde Professionalität und Transparenz in der Schulentwicklung deutlich. "Die anhaltenden Irritationen im Schulbereich gefährden massiv die ohnehin schon wenigen Fortschritte, die wir zuletzt gesehen hatten", betont NEOS-Klubobmann Matthias Strolz. Es dürfe nicht passieren, dass während der Zentralmatura offenbar Unklarheiten bezüglich der Benotung auftreten. Es dürfe nicht passieren, dass sich auf der Homepage des Bifie keine Informationen über den Notenschlüssel finden lassen. Es dürfe nicht passieren, dass es möglicherweise zu unterschiedlichen Kenntnisständen der eingebundenen Direktor_innen und Lehrer_innen komme. "Das ist weder professionell noch transparent", bringt es Strolz auf den Punkt.

Die mangelnde Professionalität ist nicht nur auf die Benotung bei der neuen Matura beschränkt, sie zieht sich durch sämtliche bildungspolitischen Themen durch. "Vom Trouble-Shooting beim Bifie-Datenleck bis hin zur neuen Pädagog_innenausbildung - lauter Baustellen, die nicht gut laufen. Und sie laufen auch deswegen nicht gut, weil es an Entschlossenheit und Führungsqualität fehlt", so Strolz. Gerade in der Pädagog_innenbildung NEU sei mit dem Gesetz ein guter Schritt gelungen, aber die Umsetzung drohe nun zu verunfallen.

"Wir brauchen hier eine Zusammenarbeit auf Augenhöhe zwischen Pädagogischen Hochschulen und Universitäten. Die Minister Heinisch-Hosek und Mitterlehner müssen hier entschlossen hinein. Sie müssen sich zu Mentoren dieses Projekts erklären. Ohne Entschlossenheit der Bildungsministerin und des Wissenschaftsministers wird es hier offensichtlich vielerorts kein gedeihliches Miteinander geben. Es regiert Dünkelhaftigkeit. Und auf der Strecke bleibt das Ziel einer zeitgemäßen Lehrerausbildung. Hier ist echt Gefahr in Verzug. Wenn wir die Besitzstandswahrer gewinnen lassen, dann werden auch hier ein weiteres Mal die Schülerinnen und Schüler den Preis dafür zahlen. Wenn die politisch Verantwortlichen nicht entschlossen und verantwortungsvoll handeln, wird weder die Schule noch die Lehrerausbildung im 21. Jahrhundert ankommen", mahnt Strolz.

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OTS0154 II, CI 08.05.2014 12:17:53

 

FPÖ-Walter Rosenkranz: Bifie-Pannen reißen nicht ab

Utl.: Praxisferne von Ministerium und Bifie evident=

FPÖ/Rosenkranz/Bildung/Zentralmatura/Bifie/BMBF

"Das Bildungsministerium wäre gut beraten, sich endlich Kommunikationsprofis ins Haus zu holen, denn bei jedem Skandal aus dem BMBF, der an die Öffentlichkeit dringt, werden Mängel in der Kommunikation vorgeschoben", kommentiert FPÖ-Bildungssprecher NR Walter Rosenkranz ironisch die jüngste Aufregung um unklare Notenschlüssel bei der Zentralmatura. Sei bei der Datenleck-Affäre eine mangelnde Kommunikation zwischen Bifie und Ministerium schuld gewesen, so rede man sich nun auf eine fehlende Weiterkommunikation des Bifie an die Lehrer aus; ebenso bei den geplanten Einsparungen bei den Ganztagsschulen.

"Das Bifie ist eigentlich gegründet worden, um mehr Professionalität in den Bildungsbereich zu bringen. Stattdessen ist auch der aktuelle Fall um den geänderten Notenschlüssel bei der Zentralmatura in Englisch wieder ein Beispiel für chaotisches Vorgehen und Inkompetenz. Und das nach einer jahrelangen Vorbereitung!", führt Rosenkranz weiter aus. "Hier geht es auch um eine Rechtssicherheit, schließlich ist auch das Maturazeugnis formal gesehen ein amtlicher Bescheid. Die Ministerin sollte sich mit der Schadensbegrenzung also nicht zu viel Zeit lassen", so Rosenkranz.

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