Freitag, 9. Mai 2014

2014.05.09: Bildung

 

OTS0192 II 09.05.2014 13:33:49

 

Zentralmatura: Schlampigkeiten dürfen nicht passieren!

Utl.: Schülerunion fordert lückenlose Pannen-Aufklärung nach Ende der Matura

Bildung/Jugend, Schule, Gaar, Schülerunion, Matura

"Die heutigen Vorfälle in Wien bei der Mathematik-Matura können nur als Chaos bezeichnet werden", zeigt sich Thomas Gaar, Bundesobmann der Schülerunion enttäuscht. "Das Ministerium und das BIFIE haben seit Jahren einen Lauf. Leider aber im negativen Sinn, denn sie lassen kein Fettnäpfchen aus. Es darf bei einer Matura schlichtweg zu keinen Pannen kommen. Das sorgt bei den Schülern für viel Unsicherheit und Aufregung", so Gaar.

"Die Missstände bei der Englisch- und Mathematikmatura diese Woche müssen lückenlos aufgeklärt werden. Nächste Woche sollen die letzten Prüfungen in Ruhe und hoffentlich problemlos geschrieben werden, dann muss das Ministerium alle Probleme klären", fordert Gaar.

Rückfragehinweis:
Edin Kustura
Pressesprecher Schülerunion
edin.kustura@schuelerunion.at
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APA0379 II, XI 09.05.2014 13:00:54

 

Zentralmatura - Ministerin: Nicht zur Tagesordnung übergehen

Utl.: "Da ist zu viel passiert" - Nach Ende der Matura nächste Woche "Überprüfung ohne Tabus"

Oberstufe/Österreich-weit

Bildungsministerin Gabriele Heinisch-Hosek (SPÖ) will nach den Pannen bei der Zentralmatura "nicht einfach zur Tagesordnung übergehen": "Es ist genug, da ist zu viel passiert", hieß es aus dem Ministerium gegenüber der APA. Nach dem Ende des Matura-Testlaufs am Mittwoch werde sowohl die Reifeprüfung als auch das verantwortliche Bundesinstitut für Bildungsforschung (Bifie) "ohne Tabus überprüft".

"Die Ministerin schaut nicht länger zu", betonte man weiters. Es werde eine interne Überprüfung des Bifie-Managements eingeleitet. Zunächst hätten aber die Schüler das Recht, die Matura - soweit das noch möglich sei - einigermaßen in Ruhe zu Ende zu bringen. In der kommenden Woche stehen bis Mittwoch noch die Klausuren in Italienisch, Latein und Griechisch am Programm. Dann müsse aber ergebnisoffen überprüft werden, welche Fehler passiert seien: "Es wird im Rahmen einer internen Revision sehr genau nachgeschaut, was hier passiert ist."

Der heurige Maturatermin ist die Generalprobe für die verpflichtende Einführung der neuen Matura ab dem kommenden Schuljahr 2014/15 an den AHS. Die berufsbildenden höheren Schulen (BHS) folgen im Jahr darauf. Die neue Reifeprüfung mit der schriftlichen Zentralmatura als Herzstück wird derzeit in mehr als 90 Prozent der AHS in zumindest einem Fach - meist Englisch - als Schulversuch erprobt.

(schluss) aku;mk

 

 

 

Andrea Steiner
Büro Kurt Schober
SPÖ-Parlamentsklub
Tel.: 01/40110-3945

 

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