Montag, 12. Mai 2014

2014.05.13: Newsletter Bildung

Die Presse – 13. Mai 2014

 

 

Flops bei Zentralmatura: Erste Konsequenzen am Donnerstag

Unterrichtsministerin Heinisch-Hosek greift jetzt durch: Ein Zeitplan wird vorgelegt. Noch kein Köpferollen im Bildungsinstitut.

Wien. Nicht immer ist das Bildungsinstitut (BIFIE) oder die Verwaltung Schuld, wenn bei der Matura etwas schiefgeht. Bei einer Deutschmatura im Akademischen Gymnasium in Salzburg wurde die schriftliche Reifeprüfung in der Vorwoche nach einem Irrtum eines Lehrers laut ORF Salzburg um 50 Minuten zu früh beendet. Heute, Dienstag, wird die Deutschmatura wiederholt, wobei die bessere Noten der beiden Arbeiten zählen soll.

Dieses Malheur hatte nichts mit der Zentralmatura zu tun. Die Pannenserie bei der Zentralmatura (zuletzt zu wenig Mathematik-Beispiele an einer Wiener Schule, davor eine kurzfristige Verschärfung der Notenkriterien in Englisch) bleibt nicht ohne Folge. Voraussichtlich am Donnerstag dieser Woche wird die wegen Probleme um das ausgelagerte Bundesbildungsinstitut (BIFIE) politisch unter Druck geratene Unterrichtsministerin Gabriele Heinisch-Hosek (SPÖ) verkünden, wie es nun weitergeht. Die Ressortchefin wird nach Informationen der „Presse" einen Zeitplan für den weiteren Prozess, Verbesserungen und Konsequenzen vorstellen.

Möglicherweise führt dies auch zu Sanktionen im und für die Führung des BIFIE. Heinisch-Hosek hat erst am Freitag angesichts der zahlreichen Hoppalas erklärt, sie habe „die Nase voll". Personelle Konsequenzen im BIFIE bereits am Donnerstag dürfte es nach derzeitigem Stand noch nicht geben. Allerdings hat das Unterrichtsressort diese zuletzt nicht mehr ausgeschlossen, zuerst werden allerdings die Abläufe und Erkenntnisse bei der Zentralmatura geprüft.

Beobachtung bis morgen, Mittwoch

In Bildungskreisen wurde am Montag nicht mehr ausgeschlossen, dass die Leitung des BIFIE von sich aus Konsequenzen nach den Flops der vergangenen Monate (das von der „Presse" enthüllte Datenleck, die Pannen bei der Zentralmatura) ziehen wird.

Bis morgen, Mittwoch, werden jedenfalls die Probeläufe bei der Zentralmatura beobachtet. Am Montag war dabei die Reifeprüfung in Italienisch an der Reihe. Heute, Dienstag, folgt Latein, am Mittwoch dann Griechisch. An diesen drei Tagen wird einmal abgewartet, ob die Reifeprüfungen ohne Schwierigkeiten in den Schulen über die Bühne gehen. Danach wird Heinisch-Hosek aktiv werden, um nicht zuvor von außen für zusätzliche Verunsicherung zu sorgen.

 

 

Die Presse – 13. Mai 2014

 

 

Empört Euch! Der wahre Skandal der Zentralmatura

In Deutsch war der Text eines anrüchigen Autors zu interpretieren.

Michaela Masek  (Die Presse)

Jeder Gymnasiallehrer mit einigen Jahren Unterrichtserfahrung weiß, wie viel Mühe und Aufwand in der Vorbereitung der Prüfungsaufgaben für die Matura steckt: Auswahl gut interpretierbarer Texte, interessante Themenstellungen mit diversen Bezugsmöglichkeiten, Beschaffung von geeigneten (Bild)-Materialien, Ausarbeitung passender Beispiele etc.

Und je näher der Tag X der schriftlichen Reifeprüfung rückt, umso akribischer die letzten Kontrollen: Sind alle notwendigen Mittel bereitgestellt, ist die Funktionsfähigkeit audiovisueller Medien überprüft, die nötige Anzahl an Kopien vorhanden, um letztlich bestens vorbereitet zu erscheinen?

All dies kümmerte die Verantwortlichen für die heurige Generalprobe der ab 2015 an allen Schulen verpflichtend durchzuführenden Zentralmatura offenbar wenig. Die erste Welle der Entrüstung rollte bereits vor einer Woche über das Land, als die Englischlehrer vom verantwortlichen Bundesinstitut für Bildungsforschung, Innovation und Entwicklung (BIFIE) einen nachträglich hinaufgesetzten Bewertungsschlüssel erhielten.

Ende vergangener Woche dann schwitzten zunächst nicht die Schüler, sondern etliche Mathematiklehrer und Direktoren einiger jener Schulen, in denen die Zentralmatura in Mathematik stattfand. Diese waren nämlich dann gefragt, als es darum ging, die fehlenden Beispiele aus dem Internet herunterzuladen, auszudrucken, zu kopieren... So weit, so schlecht.

Was unentschuldbar ist

Immerhin konnten diese Mängel noch, auch wenn sie an Unprofessionalität wohl nicht zu überbieten sind, durch Kooperation der zuständigen Lehrer ausgebügelt werden. Was aber völlig unentschuldbar ist und bisher im Medienwirbel um Englisch und Mathematik leider etwas im Hintergrund blieb, spielte sich bereits am Montag bei der Deutschklausur ab. Hier sind Empörung und Aufschrei am Platz. Denn es kann nicht angehen, dass die Kandidaten, die mit dem Prosatext „Die Schnecke" von Manfred Hausmann konfrontiert und völlig überfordert wurden, einen Text vorgelegt bekamen, dessen Autor von der neueren Forschung eine regimefreundliche Haltung in der Zeit des Dritten Reiches nachgewiesen werden konnte. Hausmann war auch Mitarbeiter in Joseph Goebbels Propagandawochenzeitschrift „Das Reich".

Das totale Versagen des BIFIE

Dass den „Experten" des BIFIE die Dimension des ziemlich schwülstigen Textes offenbar überhaupt nicht bewusst war, zeigt sich nicht zuletzt in den völlig einseitigen Interpretationsvorgaben, die den Lehrern als Bewertungskriterien zur Verfügung gestellt wurden.

Hier manifestiert sich nicht nur das totale Versagen der Aufgabensteller, sondern führt mit aller Deutlichkeit das durch das BIFIE gelenkte Vorhaben der Zentralmatura ad absurdum: Einerseits werden Lehrer in unzumutbarer Weise entmündigt, andererseits müssen die uns viele Jahre hindurch anvertrauten Schüler, denen wir vor allem kritisches Denken beizubringen versuchten, am Ende ihrer Schullaufbahn vor solchen Zumutungen bewahrt werden!

Die „Lehr- und Lernfreiheit" für Lehrende und Lernende wurde in den Universitätsgesetzen bereits im 19. Jahrhundert verankert. Im Staatsgrundgesetz von 1867 heißt es: „Die Wissenschaft und ihre Lehre ist frei." Eine Rechtsnorm wie diese ist zweifellos eines der wichtigsten Fundamente freier Gesellschaften, und es darf nicht sein, dass sie aufgrund eines seit seinem Entstehen mit vielerlei Pannen und Inkompetenzen behafteten „Experteninstituts" mit Füßen getreten wird.

Mag. Michaela Masek unterrichtet seit 1981 Latein, Griechisch und Psychologie/Philosophie an einem Wiener Gymnasium. Seit 2002 Universitätslektorin am Institut für Philosophie.

 

 

Österreich – 13. Mai 2014

 

 

Ministerin greift durch 

Millionen-Skandal um Zentral-Matura

Bifie: 180 Mitarbeiter & fast 18 Millionen Kosten pro Jahr

 

Zwischenfälle wie das Datenleck, fehlende Mathematik-Angaben und verschärfte Benotungen bei der Zentralmatura sind im Bildungsinstitut Bifie offenbar nur die Spitze des Eisberges. Im Bifie, eigentlich ausgegliedert, um Projekte wie ­PISA-Test und Zentralmatura effizient durchzuführen, versiegen jedes Jahr Millionen an Steuergeldern.

 

Rechnungshof kritisierte Missstände am Bifie scharf

  • Bekam das Bifie 2008 vom Ministerium noch eine Basisabgeltung von 6,3 Millionen Euro, liegt diese laut Ministerium derzeit bei insgesamt 20 (!) Millionen Euro.
  • Auch die Zahl der Mitarbeiter stieg laufend. Laut Bildungsministerin Gabriele Heinisch-Hosek (SPÖ) arbeiten derzeit 180 Leute am Bifie – und das, obwohl die PISA- und Bildungsstandard-Testungen abgesagt wurden. Zumindest heuer soll niemand gekündigt werden.
  • Weitere Geldvernichtung: Das Bifie ist bereits ein vom Ministerium ausgegliedertes Institut, gliedert aber selbst weiter aus: So gibt es bei der Zentralmatura für jedes Fach eine externe Expertenkommission aus rund 15 Lehrern und Uni-Professoren. Ihnen werden Reisekosten, den Wissenschaftern auch Honorare ausbezahlt.

 

Heinisch-Hosek kündigt gegenüber ÖSTERREICH an, hart durchzugreifen. Sie werde nach dem Ende der Matura „alles lückenlos kontrollieren und Konsequenzen ziehen". Zumindest für Bifie-Direktor Martin Netzer dürfte es jetzt eng ­werden.D. Knob

 

Verwirrung um Noten

Am Montag war Italienisch-Matura dran. Auch hier gilt verschärfte Benotung.
Die verschäfte Benotung (63 statt 60 Prozent) der Sprachen-Matura stellt die Lehrer vor eine Herausforderung. Besonders leiden Lehrer, die an mehreren Schulen unterrichten. So wird ÖSTERREICH-Recherchen zufolge an einer Wiener Schule aus Protest nach dem 60-Pozent-Schlüssel benotet, andere halten sich strikt an die 63 % Vom Bifie gibt es die Anweisung, im Zweifel den Gesamteindruck zu bewerten.
Am Ende müssen die Landesschulinspektoren über die Arbeiten entscheiden.

 

 

Der Standard – 13. Mai 2014

 

 

"Daraus sollte man dem Bifie nicht den Strick drehen"

Lisa Nimmervoll

Mitglied des wissenschaftlichen Beirats warnt nach "peinlicher" Maturapanne vor "überzogenen Reaktionen"

Wien - Unterrichtsministerin Gabriele Heinisch-Hosek (SPÖ) hat wegen der vom Bundesinstitut für Bildungsforschung (Bifie) verantworteten Pannen bei der Zentralmatura "die Nase voll" und will nun die Reifeprüfungskandidaten "ihre Matura in Ruhe fertigschreiben" lassen, um spätestens am Donnerstag, wenn auch Latein und Griechisch vorbei sind, "über das weitere Vorgehen in Sachen Bifie zu informieren", hieß es am Montag auf STANDARD-Anfrage.

Mit dem wissenschaftlichen Beirat des Bifie ist sie dazu nicht in Kontakt, sagte ein Mitglied - Hans Schachl, emeritierter Rektor der Pädagogischen Hochschule der Diözese Linz - zum STANDARD. Er warnt vor "überzogenen Reaktionen". Dass fünf Mathematik-Testpakete unvollständig waren, sei zwar "peinlich, aber man sollte auch fair sein. Solche Fehler können passieren, und es muss geprüft werden, warum es zu so einer Fehlleistung gekommen ist. Aber daraus sollte man dem Bifie jetzt nicht den Strick drehen und dies zum Anlass nehmen, dass es insgesamt ,abgedreht' und die Führungsmannschaft ausgetauscht wird", sagt Schachl, der bei der Bifie-Kritik "verschiedene Bereiche unterscheiden" will.

Die Aufregung um die Notenschwelle in Englisch (63 statt 60 Prozent) etwa hält er für "wirklich überzogen". Und auch das "Datenleck" könne man nicht dem Bifie "anlasten, wenn es ein krimineller Akt war". Dass die Ministerin dies als Anlass nahm, den "fatalen" Pisa-Totalstopp zu verhängen, war aus Sicht des Bifie-Beirats eine "überzogene Reaktion", vor der das Wissenschaftergremium auch eindringlich gewarnt habe bzw. um dessen Rücknahme man Heinisch-Hosek ersucht habe, sagt Schachl angesichts einer jahrelangen Datenlücke für die Forschung in Österreich. Aus eben diesem Anlass und aus wissenschaftlicher Sicht empfiehlt er daher, "die strikte Anbindung des Bifie an das Ministerium zu überdenken".

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Der Standard – 13. Mai 2014

 

 

Bifie: Richtig redimensionieren

Kommentar | Lisa Nimmervoll

Beim Bifie gehört vor allem der politische Einfluss reduziert

Redimensionierung entwickelt sich zum geheimen Motto der laufenden Matura-Saison. Die Unterrichtsministerin droht dem Bundesinstitut für Bildungsforschung (Bifie) damit, weil die Zentralmatura in den Echtzeittest gestolpert ist. In fünf von 48 Schulen war die Dimension der Mathematik-Testhefte zu klein, weil unvollständig gedruckt. Aber auch bei der guten alten Matura ohne Zusatz "Zentral" gab es eine Panne. Am Akademischen Gymnasium Salzburg pfiff ein Lehrer die Deutsch-Prüfung 50 Minuten zu früh ab - die Schüler störte es nicht, sie haben den Irrtum nicht einmal gemerkt und müssen die Arbeit nun wiederholen, es gilt die bessere Note.

Redimensionierung ist in der Tat ein gutes Stichwort, wenn es um das mittlerweile als zerrüttet zu beschreibende Verhältnis zwischen SPÖ-Ministerin Gabriele Heinisch-Hosek und dem für viele ganz praktischen Watschenbaum Bifie geht. Aber dann bitte richtig redimensionieren - und das Richtige! Es ist zuallererst der politische Einfluss im und auf das Bifie, der reduziert gehört. Den politischen Zurufen und Schließungsdrohungen gehört ein Ende gemacht. Maulkörbe bei unliebsamen Ergebnissen und staatlich verweigerte Rechte des Zugriffs für die Scientific Community auf Bifie-Daten sind ein No-Go. Diese gesetzlichen Möglichkeiten des Zugriffs auf ein Forschungsinstitut - auch wenn es für die Republik arbeitet - sind Konstruktionsfehler. Es sei denn, die Politik will sich unfreie Wissenschaft leisten.

 

 

"Kronen Zeitung" vom 13.05.2014                           Seite: 13

Ressort: Lokal

 

Wi, Abend, Ti, Bgld, Ktn, Wi, N.Ö., O.Ö., Sbg, Stmk, Vbg, Wi, Wi, Morgen

 

Kritik an Bildungsreformer "Schule keine Test-Maschinerie"

 

Hunderte Pädagogen schicken Protest-Brief an "Mister Pisa"!

 

Die Jugend auf die Herausforderungen der globalen Welt vorbereiten - das sollten die regelmäßigen Tests rund um ihr Wissen bringen. Dank sei "Mr. Pisa" alias Andreas Schleicher. Doch der gilt mittlerweile als Persona non grata - da er Schulen in ganz Europa zu regelrechten "Test-Maschinerien" umfunktioniert haben soll.

 

   Schüler als künftige Wirtschafts-Sklaven? Laut Kritiker wollte "Mr. Pisa" (kl. Foto) genau das

 

   Hunderte europäische Pädagogen und Bildungsexperten haben ihrem Ärger jetzt Luft gemacht: Und zwar in einem offenen Brief, den sie an den Erfinder der Pisa-Tests, Andreas Schleicher, verfasst haben. AuchBRIGITTE BLABSREITERwenn Österreich bei dem undankbaren Pisa-Spiel nicht mehr mitmacht - die "Krone" berichtete -, werden auch bei uns die Folgen noch lange spürbar sein. Das behaupten zumindest Schleichers scharfe Kritiker.

 

   So wurden dank der permanenten Tests rund um den Bildungs-Status-quo die Schüler dazu gezwungen, sich nur noch mit dem zu beschäftigen, was ihnen später die Wirtschaft abverlangt. Ganz nach dem Motto: Geld regiert die Welt und nur wer das befolgt, kriegt später einen Job.

 

   "Moralische Denkfähigkeit, gestalterische, musische oder historische Belange, persönliche Entwicklung - das alles ist Andreas Schleicher völlig egal", erklärt zum Beispiel einer der heimischen Pädagogen, der das Schreiben unterzeichnet hat. So wären für "Mr. Pisa" Lehrstunden in diesen Gebieten unnötig. "Ihr Tun wird Folgen haben", heißt es in dem Brief abschließend.

 

 

"Kurier" vom 13.05.2014                                    Seite: 2

Ressort: Innenpolitik

 

Wi, Abend

 

ÜBERBLICK weitere Meldungen

 

   Deutschmatura-Text rechtfertigt Holocaust

 

IG Autoren. Heftige Kritik übt die IG Autoren an dem literarischen Text, der bei der Zentralmatura als mögliche Aufgabe gewählt werden konnte. Dessen Autor Manfred Hausmann sei ein Blut-und-Boden-Literat, der einst für das NS-Blatt Das Reich geschrieben hat. "Der Text ist eine Parabel zur Rechtfertigung des Holocausts", empört sich IG-Geschäftsführerer Gerhard Ruiss. Erschreckend sei, dass die Ersteller der Matura-Aufgabe "entweder völlig naiv an die Sache herangingen oder den fürchterlichen Ideologemen (Gedankengebilde) selbst beipflichten".

 

 

"Heute" vom 13.05.2014                                        Seite 4

Ressort: Politik

 

Von Peter Reidinger

 

Heute Hauptausgabe, Heute Niederösterreich, Heute Oberösterreich

 

Neue Zentralmatura: Ergebnisse gibt's erst Ende Mai

 

Eines gleich vorweg: Die Schüler erfahren natürlich schon in den nächsten Tagen, welche Noten sie auf die schriftlichen Teile der Zentralmatura erhalten haben. Der Rest des Landes muss sich jedoch noch einige Zeit gedulden. Laut Unterrichtsministerium soll es "Ende Mai" erste Auswertungen über die Ergebnisse geben.

 

Genaue Resultate aus den einzelnen Schulen werden dann aber nicht verraten, es wird Zahlen nach Schultypen und z. B. Bundesländern geben.

 

Vergangene Woche startete die Generalprobe für die Zentralmatura mit Deutsch und Englisch. Morgen steht mit Griechisch der letzte Termin auf dem Programm.

 

Zur Zukunft des umstrittenen Bifie will Bildungsministerin Heinisch-Hosek (SP) frühestens morgen Auskunft geben. Nach Datenleck und Noten-Chaos drohen ernste Konsequenzen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Andrea Steiner
Büro Kurt Schober
SPÖ-Parlamentsklub
Tel.: 01/40110-3945

 

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