Donnerstag, 15. Mai 2014

2014.05.15: Bildung

APA0497 II, XI 15.05.2014 14:54:38

 

Bifie - Aufsichtsratsvorsitzender Mettinger warnt vor Schnellschüssen

Utl.: Will vorerst weder über Zukunft der beiden Standorte noch über Abgabe von Zentralmatura spekulieren

Oberstufe/Österreich-weit

Arthur Mettinger, Aufsichtsratsvorsitzender des Bundesinstituts für Bildungsforschung (Bifie), warnt vor Schnellschüssen bei der Neuorganisation des wegen der Pannen bei der Zentralmatura unter Druck geratenen Instituts. Er will vorerst weder über die Schließung von Teilen des Bifie noch über eine Reduzierung seiner Aufgaben spekulieren. Hier sei ein längerer Prozess notwendig.

"Das muss man alles sehr gründlich überlegen", so der Rektor der Fachhochschule Campus Wien zur APA. Er sei dagegen, schon im Vorhinein zu sagen, dass etwa einer der beiden Bifie-Standorte in Wien oder Salzburg aufgelassen werden soll. Das Bifie sei nun sechs Jahre alt. "Da macht so etwas wie eine institutionelle Evaluation sicher Sinn um zu sehen, ob das, was man sich in der Gründungsphase vorgenommen hat, auch eingelöst werden kann und wie die Zukunft aussehen soll."

Sollte am Ende herauskommen, dass nicht mehr das Bifie, sondern das Bildungsministerium die Zentralmatura durchführen soll, müsse man jedenfalls diverse Fragen klären - etwa wie das Ministerium dann zu den Prüfungsfragen und Items käme, die derzeit in einem mehrstufigen Prozess am Bifie entstehen. "Wir werden das jetzt alles durchanalysieren, um Probleme für nächstes Jahr auszuräumen."

Die vorzeitige Vertragsauflösung der beiden Bifie-Chefs Martin Netzer und Christian Wiesner nennt Mettinger "anerkennenswert": "Im Hinblick auf die Handlungsfähigkeit des Direktoriums und den Ruf des Bifie war das vermutlich ein vernünftiger Schritt."

(schluss) jle;aku;bei

APA0359 II, XI 15.05.2014 12:41:29

 

Bifie - ÖVP fordert rasche Neustrukturierung

Utl.: Mikl-Leitner: Restrukturierung bis Ende des Jahres - Spindelegger: Heinisch-Hosek trägt Verantwortung

Schule/Österreich

Die ÖVP hat am Donnerstag eine rasche Neustrukturierung des Bundesinstituts für Bildungsforschung (Bifie) gefordert. Innenministerin und ÖAAB-Chefin Johanna Mikl-Leitner erklärte am Rande einer Veranstaltung gegenüber der APA: "Nach den vielen Pannen in den vergangen Wochen ist es jetzt wichtig, über die Neuordnung des Bifie zu diskutieren."

Mikl-Leitner verwies auch auf die Koordinierungsrolle von SPÖ-Bildungsministerin Gabriele Heinisch-Hosek. Zeitlich solle die Restrukturierung bis Ende des Jahres erfolgen, so die Spiegelministerin Heinisch-Hoseks in Bildungsfragen.

Auch Vizekanzler und ÖVP-Obmann Michael Spindelegger erklärte nach seiner heutigen "Österreich-Rede" gegenüber der APA, bei der Koordinierung des Ausschreibungsprozesses sei nun die zuständige Bildungsministerin gefragt. "Wir brauchen rasch eine gute Struktur, um Leistung wieder überprüfbar zu machen", so Spindelegger. Auf einen Zeitplan bei der Neustrukturierung wollte er sich nicht festlegen.

(schluss) fpr;jul;jle;bei

 

 

 

 

 

Andrea Steiner
Büro Kurt Schober
SPÖ-Parlamentsklub
Tel.: 01/40110-3945

 

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