Donnerstag, 15. Mai 2014

2014.05.15: Bildung

OTS0143 II 15.05.2014 11:24:10

 

Grossmann: Bildungsministerin setzt mit Reform des BIFIE richtigen Schritt

Utl.: SPÖ-Bildungssprecherin begrüßt BIFIE-Überprüfung durch Expertengruppe

SPÖ/Grossmann/Bildung/Schule/BIFIE/Matura/Heinisch-Hosek

SPÖ-Bildungssprecherin Elisabeth Grossmann unterstützt das entschlossene Handeln von Bildungsministerin Gabriele Heinisch-Hosek in Sachen BIFIE: "Mit einer umfassenden Reform und Neuausrichtung des Bundesinstituts für Bildungsforschung zieht die Ministerin die richtigen Konsequenzen und legt den Grundstein dafür, dass die neue Matura im nächsten Jahr reibungslos ablaufen kann", sagte Grossmann am Donnerstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst.****

Die Bildungsministerin will das BIFIE durch eine Expertengruppe prüfen und anschließend mit einem Reformprozess neu ausrichten lassen. Der TÜV, der bereits eine Gesamtüberprüfung des Instituts in Bezug auf die Entscheidungsstrukturen und IT-Sicherheit durchführt, begleitet und unterstützt diesen Prozess. "Nächstes Jahr wird die neue Matura flächendeckend durchgeführt. Mit einer Reform und umfassenden Überprüfung der Abläufe im BIFIE stellt die Bildungsministerin sicher, dass sich Fehler, die heuer für Irritationen gesorgt haben, nicht wiederholen können. Die Qualität der neuen Matura, die für mehr Fairness und Vergleichbarkeit sorgt, ist damit gewährleistet", betonte Grossmann. (Schluss) sc

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OTS0141 II 15.05.2014 11:17:52

 

Heinisch-Hosek: BIFIE wird umfassend reformiert

Utl.: Fehler bei Matura dürfen nicht mehr passieren - Überprüfung durch interne Expertengruppe mit TÜV-Monitoring - BIFIE-Direktoren machen Weg frei - Bekenntnis zur neuen Matura

SPÖ/Heinisch-Hosek/Bildung/Schule/BIFIE/Matura

Das Bundesinstitut für Bildungsforschung (BIFIE) wird nach dem Motto "weniger Abgehobenheit und mehr Bodenhaftung, weniger Elfenbeinturm und mehr Praxistauglichkeit" umfassend reformiert. Das hat Bildungsministerin Gabriele Heinisch-Hosek heute, Donnerstag, bei einer Pressekonferenz betont. Nach den Fehlern, die bei der heurigen Generalprobe zur neuen Matura passiert sind, "wollen wir uns für nächstes Jahr so gut rüsten, dass keine Pannen mehr passieren", sagte Heinisch-Hosek. In den BIFIE-Reformprozess werden die Schulpartner sowie nationale und internationale ExpertInnen genauso eingebunden wie der Aufsichtsrat und der wissenschaftliche Beirat des BIFIE, unterstrich Heinisch-Hosek. Die Ministerin bekannte sich weiters zu einer professionellen Bildungsforschung und zur neuen Matura, "die Sinn macht und mehr Fairness bringt". ****

Die Neuausrichtung des BIFIE wird in einem mehrstufigen Prozess erfolgen. Zunächst wird eine interne Expertengruppe des Bildungsministeriums das BIFIE und die Prozesse der heurigen Matura-Abwicklung genauestens evaluieren. Das TÜV Austria wird dabei das Monitoring übernehmen. Einen Abschlussbericht dieser Taskforce erwartet die Ministerin in rund einem Monat. Im intensiven Gespräch mit den beiden BIFIE-Direktoren Martin Netzer und Christian Wiesner sei man übereingekommen, dass diese "den Weg freimachen und sich bis Ende Juli aus ihren Funktionen zurückziehen", sagte Heinisch-Hosek, die unterstrich, dass es darum gehe, weiteren Schaden und Imageverlust vom BIFIE abzuwenden.

In einem weiteren Schritt gehe es um eine Neuausrichtung des BIFIE auf Basis einer Aufgabenkritik, einer Stärken-Schwächen-Analyse und einer Aufarbeitung von Fehlern, die in der Vergangenheit passiert sind. Ziel ist es, das BIFIE, "das grundsätzlich gut arbeitet, auf die starken Beine zu stellen, die es verdient hat", sagte die Ministerin. (Schluss) mb/mo

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OTS0151 II 15.05.2014 11:34:03

 

Blümel: Auch Heinisch-Hosek muss Verantwortung für Schüler, Eltern und Lehrer wahrnehmen

Utl.: Unterrichtsministerium muss Aufgaben wahrnehmen – Eine Entschuldigung bei den Maturantinnen und Maturanten wäre ein erster Schritt und würde nicht wehtun

ÖVP/SPÖ/BIFIE/Bildung/Schule/Heinisch-Hosek/Blümel

"Bei all dem, was im Unterrichtsministerium in den vergangenen Wochen und Monaten an mangelnder Kompetenz, Steuerung und Aufsicht augenscheinlich geworden ist, wäre es wohl schäbig und einer Ministerin mit Führungsverantwortung unwürdig, sich selbst von jeglicher Verantwortung freizusprechen und die gesamte Verantwortung für alles, was nicht funktioniert hat, allein auf die beiden Direktoren des BIFIE abzuwälzen", sagte heute, Donnerstag, ÖVP-Generalsekretär Gernot Blümel. Alle am Bildungswesen beteiligten Partner forderten zu Recht "Datensicherheit, Transparenz und Verlässlichkeit" ein: "Maturanten wollen ihre Matura machen, Eltern Sicherheit für Daten und Bildungserfolg ihrer Kinder, Lehrer transparente Vorgaben sowie wissenschaftlich fundierte Materialen und Vorbereitungen", so der Generalsekretär. "Eine Entschuldigung bei den Maturantinnen und Maturanten wäre ein erster Schritt und würde nicht wehtun", betont Blümel. ****

"Es kann daher nicht nur um eine Aufgabenreform des BIFIE gehen. Es braucht endlich eine gesamthafte, professionelle Steuerung im Bildungswesen", so Blümel, der abschließend festhält: "Wer hat wann welche Aufgabe zu erledigen, wer kontrolliert und gibt vor, wer setzt um. Das alles ist von der Ministerin gemeinsam mit den Landesschulräten, den Schulpartnern und dem BIFIE auszuarbeiten - endlich."

Rückfragehinweis: ÖVP Bundespartei, Abteilung Presse und Medien, Tel.:(01) 401 26-620; Internet: http://www.oevp.at, www.facebook.com/volkspartei, www.twitter.com/gernot_bluemel

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OTS0147 II 15.05.2014 11:29:47

 

Walser zu BIFIE: Weitere Hauruck-Aktion von Pleiten- Pech & Pannen-Ministerin Heinisch-Hosek

Utl.: Grüne bringen parlamentarische Anfrage zu Pannen bei Zentralmatura ein

Innenpolitik/Grüne/Bildung/Walser/Schule/BIFIE/Zentralmatura

"Nun haben also die beiden BIFIE-Direktoren von der Ministerin die seidene Schnur überreicht bekommen", kommentiert der Grüne Bildungssprecher Harald Walser den "Rückzug" von Martin Netzer und Christian Wiesner, und ergänzt: "Das ist eine weitere ministerielle Hauruck-Aktion und das letztmögliche Bauernopfer vor der Frage, wer denn die politische Verantwortung für die Pleiten-, Pech- & Pannen-Serie der letzten Wochen trägt."

"Ausgelöst wurde diese nämlich durch unüberlegte Maßnahmen der Bildungsministerin: Sie konstruierte eine Datenleck-Affäre, die es nicht gab. Am BIFIE waren die Daten zu jeder Zeit sicher. Sie hat vorschnell einen Testungsstopp befohlen und die Vorbereitungen für die Zentralmatura wochenlang ausgesetzt. Der dadurch entstandene Zeitdruck für die schriftliche Matura (neue Themenstellungen, Druck der 94.000 Fragebögen in kürzester Zeit an Sonn- und Feiertagen, ...) hat zu einem Versagen der Kontrollen wegen Überlastung des Personals geführt", kritisiert Walser.

"Ein Aussetzen der PISA-Testungen würde uns international blamieren, ein Ende der Standards-Überprüfung einen nicht wiedergutzumachenden Schaden für eine evidenzbasierte Bildungspolitik bedeuten", meint Walser und ergänzt: "Es muss endlich Ruhe einkehren, die MitarbeiterInnen an den BIFIE-Standorten müssen ihren Job professionell erledigen können und der Neuaufbau muss behutsam in Angriff genommen werden. Bildungsstandard-Überprüfungen und die Zentralmatura dürfen nicht in Frage gestellt werden."

"Wir Grünen fordern, dass die rot-schwarzen Proporzbestellungen endlich ein Ende haben. Die Leitung des BIFIE muss öffentlich ausgeschrieben werden. Und: Eine DirektorIn ist ausreichend. Auch ein einziger Standort in Salzburg ist genug, der Standort in Wien kann zu einem Kompetenzzentrum umgebaut werden und soll künftig als nachgeordnete Dienststelle des Ministeriums die Zentralmatura durchführen. Die Nebenstellen in Graz und Klagenfurt können aufgelöst werden. Abschließend möchte ich noch einmal festhalten, dass Zentralmatura, PISA, und Bildungsstandards wie geplant durchgeführt werden müssen", sagt Walser.

Rückfragehinweis:
Grüner Klub im Parlament
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Andrea Steiner
Büro Kurt Schober
SPÖ-Parlamentsklub
Tel.: 01/40110-3945

 

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