Mittwoch, 21. Mai 2014

2014.05.21: Bildung

OTS0055 II 21.05.2014 09:40:10

 

FSG-PflichtschullehrerInnen: "Die billigste Schulverwaltung ist der Verzicht darauf"

Utl.: Landesvorsitzende sagen "NEIN zu neun Bildungsministerien"

Schule/FSG/Bildung

"Der Bund ist für die Schulgesetzgebung zuständig. Der Bund zahlt die LehrerInnen. Der Bund hat eine einheitliche LehrerInnenausbildung und ein gemeinsames Dienstrecht geschaffen. Warum soll Österreich nun jedem Bundesland sein Bildungsministerium finanzieren?", fragen sich die FSG-Landesvorsitzenden in der Gewerkschaft der PflichtschullehrerInnen anlässlich der Landeshauptleutekonferenz.

Laut FSG-PflichtschullehrerInnen würden neun Schulverwaltungen in den neun "Landesfürstentümern" zu einer Zersplitterung des Schulsystems führen. Ihren Landeshauptmännern richten die roten PersonalvertreterInnen aus: "Wir lehnen die Kostenexplosion durch neun machtpolitisch motivierte Parallelsysteme ab." Nach Ansicht der FSG-PflichtschullehrerInnen ist die derzeitige Verwaltung nicht reformierbar. Mehr Mittel für die Schulen würden nur frei werden, wenn sich das Ministerium auf zentrale Qualitätsvorgaben und die Qualitätskontrolle beschränkt, Schulautonomie und Schulpartnerschaft hingegen die Bürokratie auf die für den Standort notwendigen Verwaltungsaufgaben reduzieren.

Rückfragehinweis:
MMag. Dr. Thomas Bulant
APS-FSG-Bundesvorsitzender
Allgemeinbildende Pflichtschulen - Fraktion Sozialdemokratischer GewerkschafterInnen
Schenkenstraße 4/5
1010 Wien


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Andrea Steiner
Büro Kurt Schober
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Tel.: 01/40110-3945

 

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