Mittwoch, 21. Mai 2014

2014.05.21: Bildung

OTS0205 II 21.05.2014 12:52:24

 

Heinisch-Hosek zu AK-Nachhilfebarometer: Ganztagsschule entlastet Kinder und Eltern

Utl.: Verlängerung der Sprachförderkurse verbessert Chancengerechtigkeit

Bildung/Schule/Ganztagsschule/Nachhilfe

"Kinder werden in der verschränkten Ganztagsschule optimal gefördert", so die Bildungsministerin anlässlich der Präsentation des AK Nachhilfebarometers 2014. Eine ganztägige Betreuung verringert Aufwand und die Kosten für Nachhilfe beträchtlich, das belege das AK-Barometer deutlich. "Die Bundesregierung investiert bis 2018 insgesamt 400 Millionen Euro in den Ausbau der Ganztagsschule, damit schaffen wir Plätze für rund 200.000 Schülerinnen und Schüler."

Dieses Reformprojekt wird wie geplant umgesetzt und zeige, dass der eingeschlagene Weg der richtige sei. "Ich will Ganztagsschulen ohne Hausübungen. Die Eltern sollen mit den Kindern den Rest des Tages in Ruhe, mit Freizeit verbringen und nicht mit Hausübungschreiben und Nachhilfe bezahlen", unterstrich die Bildungsministerin.

Um vor allem Schülerinnen und Schüler mit Deutsch als Zweitsprache zu unterstützen, werden außerdem die Sprachförderkurse für die nächsten zwei Jahre verlängert, unterstrich die Bildungsministerin. "Wir investieren 25 Millionen Euro pro Jahr in diesen Bereich, weil Sprachkompetenz eine wesentliche Voraussetzung für eine erfolgreiche Schullaufbahn ist", so Heinisch-Hosek. Hier sei die Abstimmung mit den Kindergärten essentiell, wo es ebenfalls Unterstützung beim Spracherwerb gebe. "Als Bildungsministerin ist es mir ein großes Anliegen, Kinder jahrgangsübergreifend und langfristig zu fördern", so Heinisch-Hosek.

Auch der Forderung nach einer "indexbasierten Mittelverteilung", so wie es die AK fordert, stehe die Ministerin offen gegenüber. Hier werde man sich gemeinsam mit den Ländern und SchulpartnerInnen anschauen, wie das Bildungsbudget noch effektiver bei den Schülerinnen und Schüler ankommen kann, so die Ministerin abschließend.

Rückfragehinweis:
Dr.in Julia Valsky
Pressesprecherin der Bundesministerin Gabriele Heinisch-Hosek
Telefon: + 43 1 53120-5025
julia.valsky@bmbf.gv.at


Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/4920/aom

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OTS0088 II 21.05.2014 10:22:43

 

FSG-GÖD: 9 x 1 ergibt die teuerste Bildungsverwaltung der Welt

Utl.: "Verländerung" der Bildungszuständigkeit auf alle neun Bundesländer ist kostspielig, kompliziert und unkontrollierbar.

Bildung/Schule/FSG

Immer wieder versuchen einzelne Landespolitiker/innen ihren Machtbereich auszuweiten und die Bildungsverwaltung neun Mal aufzuteilen und damit zu filetieren. In den letzten Jahren wurde immer wieder der Anschein erweckt, die Länder könnten Bildung besser und billiger verwalten. Das Gegenteil stimmt. Vielfach wurde schon nachgewiesen, dass diese Idee keine Vorteile für Schüler/innen bringt oder das Budget schont. Das deutliche Ergebnis wäre: Die Kosten steigen. Die Undurchsichtigkeit nimmt zu.

"Wir brauchen Bildungsverantwortung aus einer Hand - für ganz Österreich", stellt dazu der Vorsitzende der Fraktion sozialdemokratischer Gewerkschafter/innen (FSG) an berufsbildenden mittleren und höheren Schulen, Heinrich Himmer, fest. Und der Vorsitzende der FSG-AHS, Michael Zahradnik, ergänzt: "Die Kleinteiligkeit unseres Schulwesens macht das System jetzt schon teuer. Sich neun verschiedene Liliput-Schulverwaltungen zu leisten, wäre völlig absurd."

"Autonomie gehört in die Schulen und nicht in die Bundesländer. Eine zentrale Bundesebene mit klaren Kompetenzen und gleichzeitig mehr Schulautonomie sind der richtige Weg in die Zukunft", so Himmer abschließend.

Rückfragehinweis:
FSG in der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst (FSG-GÖD)

Mag. Heinrich Himmer
Tel. 0676 531 32 42
heinrich.himmer@fsgbmhs.eu
BMHS - Gewerkschaft der LehrerInnen an berufsbildenden mittleren und höheren Schulen

Mag. Michael Zahradnik
Tel. 0676 541 42 35
michael.zahradnik@inode.at
AHS - Gewerkschaft der LehrerInnen an allgemeinbildenden höheren Schulen


Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/88/aom

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Andrea Steiner
Büro Kurt Schober
SPÖ-Parlamentsklub
Tel.: 01/40110-3945

 

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