Donnerstag, 22. Mai 2014

2014.05.22: Bildung

OTS0254 II 22.05.2014 15:40:24

 

Nationalrat - Gusenbauer-Jäger: Neue Mittelschule als Zukunftsmodell

SPÖ/Nationalrat/Gusenbauer-Jäger/Budget/Bildung

"Die Neue Mittelschule verbindet Leistung und Förderung durch neue Unterrichtsformen" und sei somit ein zukunftsträchtiges Modell, betont die SPÖ-Abgeordnete Marianne Gusenbauer-Jäger heute im Rahmen der Debatte zum Bildungsbudget im Nationalrat. "Durch die verstärkte Betonung von sozialem Lernen und Integration, werden Jugendliche optimal für den weiteren Bildungsweg vorbereitet", ergänzt die Abgeordnete. ****

Im Jahr 2012 wurde die Neue Mittelschule als Regelschule eingeführt. Bis zum Schuljahr 2014/15 werden sich bereits 1072 Schulstandorte für diese Schulform entschieden haben. Unter anderem durch die individuelle Förderung in den neuen Mittelschulen sei es gelungen die EU-2020-Ziele, wie zum Beispiel die Senkung der frühzeitigen Schulabbrüche, bereits zu erreichen. "Es gilt also hier auf einem guten Weg zu bleiben, für ein soziales Europa", so Gusenbauer-Jäger. (Schluss) kw/(up

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OTS0251 II 22.05.2014 15:33:31

 

Nationalrat - Kuntzl zu Nachhilfe: Lernerfolg darf nicht von der Geldbörse der Eltern abhängen

Utl.: Neue Mittel- und Ganztagsschule sowie Sprachförderung stärken Chancengerechtigkeit

SPÖ/Nationalrat/Kuntzl/Bildung/Schule/Nachhilfe

SPÖ-Wissenschaftssprecherin Andrea Kuntzl nahm heute im Nationalrat die aktuellen Zahlen der ArbeiterInnenkammer (AK) zum Anlass, sich für chancengerechtere Schulen auszusprechen: "Die Zahlen der AK zur Nachhilfe sind für uns ein Arbeitsauftrag. Dabei geht es nicht darum, Eltern zu verwehren, ihre Kinder zu unterstützen. Jedoch soll der Lernerfolg nicht von der Geldbörse der Eltern abhängen. Wir wollen chancengerechtere Schulen und mit dem aktuellen Unterrichtsbudget treiben wir genau dieses Ziel voran." ****

Kuntzl zeichnet nach, dass Nachhilfe sowohl zeitlich als auch finanziell sehr aufwändig ist. "Dass sich gemäß der Studie der AK 40.000 Eltern die Nachhilfe für ihre Kinder nicht leisten können, ist ein Beleg für ungerechte Bildungschancen. Ministerin Heinisch-Hosek forciert hier die richtigen Mittel. Wir müssen die Neue Mittelschule und Ganztagsschule ausbauen, die Sprachförderung verlängern und das kostenlose Nachholen von Pflichtschulabschlüssen fortführen", ist Kuntzl überzeugt.

Zu den unterschiedlichen Bildungswegen in Österreich führt Kuntzl aus: "Ja, es soll und es wird weiterhin unterschiedliche Bildungswege geben. Aber die Wahl dieser Wege soll auf Interessen und Talente der Kinder begründet sein und nicht von der Herkunft der Eltern bestimmt werden." (Schluss) kg/up

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APA0495 II, XI 22.05.2014 15:23:07

 

Nationalrat: Auch Bildungsdebatte ruhig

Utl.: Oppositionskritik vor allem am Bifie

Budget/Nationalrat/Bildung/Österreich

Auch das traditionell eher emotionsgeladene Bildungsthema hat bei der Budgetdebatte des Nationalrats die Wogen nicht hoch gehen lassen. Kritik an der Koalition blieb freilich trotzdem nicht aus. So pochte etwa der Grüne Bildungssprecher Harald Walser darauf, die Zentralmatura wieder durch das Ministerium und nicht mehr durch das Bifie durchführen zu lassen.

Kritik am Bifie setzte es auch von den Freiheitlichen. Seitens des Team Stronach beklagte Mandatar Robert Lugar, dass Unterrichtsministerin Gabriele Heinisch-Hosek (SPÖ) keine Reformen angehe, da sie wisse, sich ohnehin nicht gegen die Länder durchsetzen zu können.

Die Koalition wollte die Oppositionskritik nicht teilen. SP-Bildungssprecherin Elisabeth Grossmann sprach im Zusammenhang mit dem Bildungsbudget von einer "wunderbaren Lösung". Entgegen ersten Plänen werde nun doch nicht in der Klasse gespart und die für die Ganztagsbetreuung vorgesehenen Mittel gingen nicht verloren sondern würden lediglich später eingesetzt.

VP-Bildungssprecherin Brigitte Jank verwies darauf, dass es schon in der Vergangenheit für den Bildungsbereich zunehmend mehr Finanzmittel gegeben habe, obwohl die Anzahl der Schüler zurückgegangen sei. Was die Aufstellung des Systems angeht, will Jank einen breiten Diskussionsprozess einzuleiten, bei dem es um die Klärung der Aufgaben- sowie Finanzierungsverantwortung geht. Heinisch-Hosek sicherte diesbezüglich ergebnisoffene Verhandlungen zu.

Das Budget der Unterrichtsministerin sinkt sowohl heuer als auch kommendes Jahr. Heuer stehen 8,1 Mrd. Euro zur Verfügung, 2015 sind es 8,0 Mrd. Euro. Zumindest ein Teil des heurigen Minus ist darauf zurückzuführen, dass die Kultur-Agenden im März ans Kanzleramt abgetreten wurden, dafür hat das Unterrichtsministerium die Frauen neu dazubekommen. Die echten Einsparungen werden mit heuer 87 und kommendes Jahr 90 Mio. Euro beziffert - u.a. wird ein Teil der Mittel für den Ausbau der Ganztagsschule auf 2018 verschoben. Bis dahin soll das Unterrichtsbudget um etwa 3,9 Prozent ansteigen.

(schluss) bei;ks

OTS0248 II 22.05.2014 15:19:36

 

Nationalrat - Grossmann: Keine Einsparungen im Klassenzimmer

Utl.: Chancengerechtigkeit durch Ausbau ganztägiger Schulformen

SPÖ/Nationalrat/Grossmann/Bildung/Frauen/Budget

"Es wird nicht im Klassenzimmer gespart", versichert SPÖ-Bildungssprecherin Elisabeth Grossmann heute, Donnerstag, bei der Budgetdebatte im Nationalrat. Trotz der strengen Sparvorgaben des Finanzministers ist es Bildungsministerin Heinisch-Hosek gelungen, jene Mittel für ganztägige Schulformen zur Konsolidierung heranzuziehen, die in der Vergangenheit nicht abgeholt wurden. "Es ist eine wunderbare Lösung zustande gekommen, weil die Mittel nicht verloren gehen, sondern später eben zusätzlich ausbezahlt werden. Das Bildungsbudget wurde nicht gekürzt, sondern vielmehr erhöht", so Grossmann. ****

Gerade das Angebot von ganztägigen Schulformen muss flächendeckend ausgebaut werden. "Um Bildungsgerechtigkeit und Wahlfreiheit zu schaffen, brauchen wir erst Wahlmöglichkeiten, die wir mit dem Ausbau von ganztägigen Schulen gewährleisten", betont Grossmann. Im Bildungsbudget wurden die Mittel für Bauförderungen und die Personalförderung aufgestockt. "Künftig ist es möglich, ab 12 Kindern in Betrieb gehen zu können. Das kommt vor allem ländlichen Schulstandorten zu Gute", ergänzt Grossmann. Weiters wurde die jährliche Bundesfinanzierung für Nachhilfe verdoppelt.

"Es soll nicht vom Bildungsgrad, vom Wohnort oder vom Geldbörserl der Eltern abhängen, welche Bildungschancen ein Kind vorfindet. Wir wollen Chancengerechtigkeit im Bildungswesen und Chancengerechtigkeit für berufstätige Eltern", so Grossmann.

Trotz des strengen Konsolidierungskurses werden auch wichtige Schwerpunkte in der Frauenpolitik forciert. Gleichstellungsziele sollen durch Gender Budgeting verwirklicht werden. (Schluss) bm

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Andrea Steiner
Büro Kurt Schober
SPÖ-Parlamentsklub
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