Donnerstag, 8. Mai 2014

Bildungsletter v. 8.5.2014: Bewertungsschlüssel für Englisch-Matura

 
 

8. Mai 2014
 
 
Betrifft: Bewertungsschlüssel für Englisch-Matura

„Ich verstehe, dass die neue Reifeprüfung ein sehr sensibles Thema ist. Es ist aber gerade hier sehr wichtig, auf die Fakten zu schauen und das Thema sachlich zu behandeln“ (Bildungsministerin Gabriele Heinisch-Hosek)
 
Für die Benotung der Matura in einer lebenden Fremdsprache gibt es einen flexiblen Beurteilungsschlüssel, das bedeutet: Bei leichteren Angaben muss man mehr Prozentpunkte erreichen, bei vergleichsweise schwierigeren Angaben weniger Prozentpunkte, um positiv zu sein.
Es ist schwer möglich, Aufgaben zu finden, die bei jedem Matura-Termin exakt gleich schwierig sind. Um die Matura fair und auf konstantem Anspruchsniveau zu halten, wurde also ein flexibler Beurteilungsschlüssel geschaffen.
 
Die 63%, die medial gerade diskutiert werden, sind aber keine spontane Verschärfung des Beurteilungsschlüssels. Denn diese Zahl kann je nach Schwierigkeitsgrad der Prüfungen leicht variieren. Bei der Englisch-Matura wurde ein Beispiel aus dem Pool an möglichen Angaben bestimmt, das von der Angabe her etwas leichter ist, deshalb mussten die SchülerInnen 63% erreichen. Das ist korrekt und entspricht dem neuen Benotungsprinzip. Und es ändert auch nichts am Ablauf der Matura selbst.
 
Im Vorfeld wurde vom Bifie von rund 60% als Richtwert gesprochen, um positiv zu sein. Das Bifie hat in diversen Informationsveranstaltungen und Mails auf diesen Umstand hingewiesen. Die aktuelle Diskussion zeigt aber, dass das Bifie das im nächsten Jahr noch viel stärker tun muss.
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