Donnerstag, 17. Juli 2014

AW: Bildungs-Newsletter 17. Juli 2014

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APA0242 II, XI 17.07.2014 11:44:20

Interimistische Leitung von Bildungsforschungsinstituts Bifie ist fix

Utl.: Bifie-Forscherin Claudia Schreiner leitet Standort Salzburg, Jürgen Horschinegg aus dem Bildungsministerium den Wiener Standort

Das Bundesinstituts für Bildungsforschung (Bifie) bekommt mit 1. August eine neue Leitung: Claudia Schreiner, derzeit Leiterin des Departments Bildungsstandards und Internationale Assessments des Bifie, und Jürgen Horschinegg aus dem Bildungsministerium werden bis zur Einsetzung eines neuen regulären Direktoriums dem Institut interimistisch vorstehen, hieß es aus dem Ministerium zur APA.

"Beide ExpertInnen kommen aus dem System und kennen das Bifie sowie die Herausforderungen der Bifie-Reform sehr gut", wird in der schriftlichen Stellungnahme des Unterrichtsressorts betont. Schreiner wird den Standort Salzburg leiten, der für Bildungsstandards und internationale Leistungsstudien wie PISA zuständig ist, und Horschinegg, der derzeit im Ministerium die Abteilung für Strategie und Qualitätsentwicklung in der Berufsbildung leitet, den Wiener Standort mit Fokus auf die Zentralmatura.

Die beiden übernehmen das Amt von Martin Netzer und Christian Wiesner, die nach etwas mehr als einem Jahr die Bifie-Leitung mit Ende Juli zurücklegen mussten. Die Probleme bei der Generalprobe zur Zentralmatura hatten sie ihre Jobs gekostet. Deren einvernehmliche Vertragsauflösung wurde am 14. Juli vom Aufsichtsrat beschlossen, beide nehmen ihr Rückkehrrecht wahr: Netzer geht zurück ins Ministerium, Wiesner ins Bifie.

Amtsantritt von Schreiner und Horschineg ist der 1. August. Ihr Vertrag läuft bis 30. Juni 2015, längstens allerdings bis zur Findung einer neuen fixen Leitung des Bifie. Derzeit arbeitet das Ministerium neben einer Reform des Bildungsinstituts an einer Neufassung des Bifie-Gesetzes, das im Laufe des kommenden Jahres vorliegen soll. Wegen des noch geltenden Gesetzes war es auch nicht möglich, nur einen interimistischen Leiter zu benennen.

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Mittagsjournal, 17.7.2014

BIFIE mit neuer Übergangsleitung

Regina Pöll

Die beiden vorigen Leiter des Bifie, des Bundesinstituts für Bildung, mussten gehen - nach einem Datenleck und Pannen bei der Zentralmatura. Jetzt hat Unterrichtsministerin Heinisch-Hosek (SPÖ) neue interimistische Leiter eingesetzt, Jürgen Horschinegg aus dem Ministerium und die bisherige PISA-Expertin am Bifie, Claudia Schreiner.

Sie wolle das Bifie wieder in ruhigere Fahrwasser bringen, sagt eine der neuen Spitzen des Instituts, die bisherige PISA-Expertin, Claudia Schreiner. In ihrer interimistischen Leitung gemeinsam mit Jürgen Horschinegg aus dem Bildungsministerium gehe es darum, das BIFIE arbeitsfähig zu halten - und das seien Schülervergleiche wie etwa der internationale PISA-Test 2015, und nächstes Jahr wolle man auch die Deutschüberprüfungen in der vierten Klasse Volksschule nachholen, heuer sind sie nach einem Datenleck am zuständigen Bifie ausgefallen.

Ebenfalls in die Amtszeit der interimistischen Bifie-Chefs wird fallen, ob das Institut verkleinert wird, das hat Unterrichtsministerin Gabriele Heinisch-Hosek von der SPÖ angedeutet. Entscheiden müsse das Ministerium, sagt Schreiner, aber, man müsse diskutieren, ob einzelne Schülertests auch ausgelagert werden können.

Bis maximal Mitte 2015 dauert die Amtszeit von Schreiner und ihrem Interimskollegen Jürgen Horschinegg aus dem Bildungsministerium, Amtsantritt ist am 1. August.

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Mit freundschaftlichen Grüßen

 

Kurt Schober
Klubsekretär

SPÖ-Parlamentsklub
01/40110-3569

0664 / 44 45 005
kurt.schober@spoe.at

 

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