Mittwoch, 13. August 2014

Bildungs-Newsletter 13. August 2014

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OTS0064 II 13.08.2014 11:48:01

 

Grossmann ad Lopatka: Neue Mittelschule weiterentwickeln statt schlechtreden

 

Utl.: Evaluierungsergebnisse abwarten und konstruktiv diskutieren statt NMS-Konzept vorverurteilen - ÖVP-Attacken führen zu Verunsicherung bei Eltern, SchülerInnen und Lehrenden

 

Mit Kopfschütteln reagiert SPÖ-Bildungssprecherin Elisabeth Grossmann heute, Mittwoch, auf die jüngsten Äußerungen von ÖVP-Klubobmann Lopatka in Sachen Neue Mittelschule (NMS). "Es ist eine Binsenweisheit, dass durch dauerndes Schlechtreden nichts besser wird. Umso unverständlicher ist es daher, dass Lopatka jetzt zum wiederholten Male über das gemeinsam von SPÖ und ÖVP erarbeitete Konzept der Neuen Mittelschule herzieht", sagte Grossmann. Die Neue Mittelschule setze auf Individualisierung und Förderung von Kompetenzen und habe einen Paradigmenwechsel hin zu mehr Chancengerechtigkeit in der Bildung eingeleitet, so Grossmann, die betonte, dass "es nicht hingenommen werden darf, dass noch immer viel zu stark Einkommen und Herkunft der Eltern über die Chancen unserer Kinder entscheiden - und nicht ihre Talente und Begabungen".

 

Statt die Resultate der Evaluierung und eine konstruktive Diskussion darüber abzuwarten, ergehe sich Lopatka in Vorverurteilungen und stelle sogar einen Ausbaustopp der Neuen Mittelschule in den Raum. "Der ÖVP-Klubobmann sei daran erinnert, dass der Ausbau nicht nur voll auf Schiene ist, sondern auch zwischen SPÖ und ÖVP akkordiert ist", sagte Grossmann.

 

Für die SPÖ-Bildungssprecherin ist außerdem klar: "Die ständigen Angriffe von ÖVP-Klubobmann Lopatka auf die Neue Mittelschule sind alles andere als ein konstruktiver Beitrag in Sachen Bildung, sondern führen lediglich zu großer Verunsicherung von Eltern, SchülerInnen und Lehrenden." (Schluss) mb/bj

 

Rückfragehinweis: SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Löwelstraße 18, 1014 Wien,

 Tel.: 01/53427-275

http://www.spoe.at/online/page.php?P=100493

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/199/aom

 

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APA0362 CI, XI 13.08.2014 14:39:29

 

Grazer Forscher weisen Einfluss von Musikunterricht auf Gehirn nach

 

Utl.: Musikschüler sind u.a. besser beim Zuhören, Lesen und Schreiben - Hirnhälften arbeiten synchroner - Asynchronität bei Kindern mit ADHS und Lese-Rechtschreibdefizit wird geringer

 

ADHS, Lese-Rechtschreibschwäche und auditive Verarbeitungs- und Wahrnehmungsstörungen treten häufig gemeinsam auf. Grazer und Heidelberger Psychologen, Neurowissenschafter und Musikologen haben entdeckt, dass in diesen Gruppen Teile des beiden Gehirnhälften asynchron reagieren, wie sie in der aktuellen Ausgabe des "Journal of Neuroscience" publizierten.

 

Wie wirkt sich regelmäßiges Musizieren im Volksschulalter auf das Hörvermögen und möglicherweise auf außermusikalische Fähigkeiten wie Kreativität, Intelligenz, Aufmerksamkeit, Lesen, Rechtschreiben, Rechnen aus? Diesen Fragen gehen Forscher der Universitäten Heidelberg und Graz nach. Speziell wird untersucht, ob sich Lerneffekte auch über funktionelle und neuroplastische Veränderungen des Gehirns nachweisen lassen.

 

Dazu wurden in der AMseL-Studie ("Audio- und Neuroplastizität des musikalischen Lernens") rund 150 Schüler mit und ohne Instrumentalunterricht über mehrere Jahre hinweg mit psychoakustischen Messungen, psychologischen Tests und Kreativitätstest sowie Kernspintomografie und Magnetencephalografie untersucht. Es zeigte sich, dass Kinder, die ein Instrument lernen, beim Zuhören, Lesen und Rechtschreiben Vorteile haben und Hyperaktivität und Impulsivität besser kontrollieren können, schilderte Annemarie Seither-Preisler vom Institut für Psychologie der Uni Graz im Gespräch mit der APA. Darüber hinaus zeigte sich eine verbesserte Hörfähigkeit im Bezug auf Klangspektrum, Tonhöhe, Rhythmus und Tonlänge sowie neuroanatomische und funktionelle Besonderheiten der für Sprache und Musik besonders wichtigen Hörarealen des Gehirns.

 

Im Laufe ihrer jüngsten Untersuchung stellte das deutsch-österreichische Forscherteam fest, dass der rechte und linke Hörrinde (Hörkortex) bei musikalisch geübten Kindern praktisch synchron auf auditorische Reize reagierten. Bei untrainierten Kindern reagieren sie minimal zeitverschoben. Bei Kindern mit ADHS konnte jedoch eine markante Zeitverschiebung zwischen den beiden Hirnhälften festgestellt werden, erklärte Seither-Preisler.

 

"Diese Entdeckung könnte erklären, warum auditive Verarbeitungs- und Wahrnehmungsstörungen, ADHS und Lese-Rechtschreib-Schwäche häufig gemeinsam auftreten", vermutet die Grazer Forscherin: Einige der Probleme der Kinder dürften auf eine unzureichende Zusammenarbeit beider Hemisphären mit den negativen Folgen für Aufmerksamkeit, rasche Sprachverarbeitung sowie die Lese- und Rechtschreibfähigkeit zurückzuführen sein. In einer kleinen Folgestudie sei bereits sichtbar geworden, dass bei musizierenden Kinder mit ADHS die gesteigerte Asynchronität der Hirnhälften verringert werden konnte.

 

"Eine musikalische Ausbildung wirkt genau diesen Defiziten entgegen", betonte auch Peter Schneider von der Universität Heidelberg. "Es wäre daher förderlich, neue Formen für Musikerziehung für Kinder mit ADHS und Lese-Rechtschreib-Schwäche anzubieten", so die Studienautoren.

( S E R V I C E - Seither-Preisler, A., Parncutt, R. Schneider, P. (2014). Bilateral synchronization of auditory cortex promotes musical and attentional skills in children. Journal of Neuroscience. August 2014)

 

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OTS0041 II 13.08.2014 11:13:15

 

Bildungscampus Sonnwendviertel im Endspurt

 

Utl.: Innovative Schulmöbel und interaktive Whiteboards, 3,9 Mio Euro für die komplette Ausstattung

 

Der Start des neuen Bildungscampus "Sonnwendviertel" beim Hauptbahnhof Wien im Herbst rückt immer näher. Derzeit wird die komplette Ausstattung für den Volks- und Neuen Mittelschulbereich angeliefert und aufgebaut. Insgesamt werden mehr als 1.300 Sessel, 360 Tische und 180 Hocker für die Ausstattung des Bildungscampus geliefert. Die sechseckigen Tische sind Spezialanfertigungen aus einem Werk im Burgenland und bieten drei Kindern und - wenn notwendig - auch LehrerInnen Platz. Sie können noch flexibler eingesetzt werden und sollen vor Allem das Arbeiten in Gruppen und die Kommunikation miteinander fördern.

 

"Wir investieren hier rund 550.000 Euro in innovative Schulmöbel, um den Schülerinnen und Schülern optimale Rahmenbedingungen für ihren Schulalltag zu bieten", betonte heute Bildungsstadtrat Christian Oxonitsch bei einem Rundgang durch das neue Gebäude. Die komplette Ausstattung des ganzen Campus (Kindergarten und Schule) kostet insgesamt 3,9 Mio Euro.

 

Zwtl.: Lernen "wie zu Hause"

 

Herzstück des Bildungscampus sind die sogenannten "Marktplätze" mit variablen Möbeln, die von allen Kindern gemeinsam genutzt werden können. Jeweils vier Klassen (auch "Bildungsräume" genannt), ein Projektraum und ein Teamraum für die Lehrer sind um einen Marktplatz angeordnet, der auch als zusätzliche Unterrichts- und Freizeitfläche für Projektarbeiten und freies Lernen zur Verfügung steht. Weiters gibt es auch eine sogenannte "Freiklasse" mit Sonnenschutz und einer Tafel im Freien. Auch der Garten ist von überall unmittelbar erreichbar.

 

Die klassische Tafel wird am Campus von modernstem High-Tech abgelöst: 35 interaktive Whiteboards ermöglichen eine neue Art der Informationsvermittlung. Bei den Sitzmöbeln im Innen- und Außenbereich wurde der Fokus auch auf die Erholungs- und Freizeitphasen gerichtet. Die Kinder und Jugendliche können sich beispielsweise in eigenen Rückzugsbereichen ("Nest") erholen und sollen sich ganz wie "zu Hause" fühlen.

 

Das Miteinander wird aber auch in gemeinsamen Räumen von Schule und Kindergarten wie einer zentralen Bibliothek, einem großen (teilbaren) Turnsaal und einem Gymnastikraum, einer großen zentralen Halle mit einer sogenannten "Theatertreppe" sowie weitläufigen Außenanlagen gelebt. Der Außenbereich wird bis Ende Oktober 2014 komplett fertig gestellt.

 

Um die Orientierung zu erleichtern, zieht sich durch das ganze Haus ein Farbcode, in dem die einzelnen Bildungseinrichtungen bestimmten Farben zugeordnet sind. Die verwendeten Zeichen sind nicht eindeutig, können verschieden gelesen und interpretiert und daher von den Kindern auch diskutiert werden.

 

"Die Architektur des Campus ist für eine Pädagogik konzipiert, die die Kinder bei ihrer natürlichen Neugier packt und die Freude am Lernen fördert", sagt Architektin Anna Popelka von PPAG architects.

 

Insgesamt geht der ganztägig und ganzjährig geführte, 20.000 m2 große Bildungscampus "Sonnwendviertel" am 1. September 2014 mit fünf Klassen Volksschule, fünf Klassen Mittelschule und sechs Kindergartengruppen in Betrieb, künftig soll er einen 11-gruppigen Kindergarten, eine 17-klassige Ganztagsvolksschule sowie erstmals eine 16-klassige Neue Mittelschule umfassen. "Es freut mich sehr, dass wir auch bei diesem Bildungscampus den Zeitplan so gut einhalten konnten und in rund zwei Jahren Bauzeit ein wirklich tolles Projekt realisiert haben", betont Christian Oxonitsch. Wien stellt für den neuen Campus im Sonnwendvierte rund 79 Millionen Euro zur Verfügung.

 

Zwtl.: Neuer Jugendtreff wird Campus-Nachbar

 

Neben dem Bildungscampus wird es vor Ort auch einen rund 200 m2 großen Jugendtreff für Kinder und Jugendliche geben, der ebenfalls im Herbst eröffnet wird. Neben direkten Anknüpfungen für 10- bis 14-jährige Schülerinnen und Schüler wird der Jugendtreff auch Angebote für ältere Jugendliche bieten.

 

Zwtl.: Campus Sonnwendviertel: Wichtiges Projekt für Stadtviertel-Entwicklung

 

Der Campus Sonnwendviertel wird nicht nur Favoritens modernste Bildungsadresse sein. Er spielt auch bei der weiteren Entwicklung des neuen Stadtteils rund um den Hauptbahnhof eine relevante Rolle. Insgesamt werden rund um den Bahnhof etwa 5.500 Wohnungen errichtet. Zusammen mit dem 7 Hektar großen Helmut-Zilk-Park, der bereits kommendes Jahr zu etwa 2 Drittel fertig gestellt sein wird (2017 folgt die völlige Fertigstellung), bietet das Sonnwendviertel hohe Wohn- und Lebensqualität.

 

Pressebilder demnächst unter http://www.wien.gv.at/pressebilder abrufbar.

 

Rückfragehinweis: Mag. Michaela Zlamal

Mediensprecherin StR Christian Oxonitsch

Mob.: 0676/8118 81930

E-Mail: michaela.zlamal@wien.gv.at

 

Ing. Patrick Timmelmayer

Stabsstelle Öffentlichkeitsarbeit

MA 56 - Wiener Schulen

Tel.: +43 59916 96057

E-Mail: patrick.timmelmayer@wien.gv.at

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/174/aom

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OTS0039 CI, WI 13.08.2014 11:07:42

 

Volkshilfe und LIBRO: Thomas Brezina bei Auftakt der Schulstartaktion

 

Utl.: Dreh-/Fototermin: Österreichweite Aktion unterstützt Familien mit dringend benötigten Schulartikeln

 

Volkshilfe und LIBRO unterstützen mit ihrer 4. Schulstartaktion erneut benachteiligte Familien zum Schulstart 2014/2015. Zum Auftakt der Aktion lädt die Volkshilfe zu einem Dreh-/Fototermin ins Wiener MuseumsQuartier mit Thomas Brezina, Volkshilfe Bundesgeschäftsführer Erich Fenninger und Jakob Nalbant, Head of Category Management LIBRO

 

Auftakt der Volkshilfe Schulstartaktion mit Thomas Brezina Donnerstag, 21.08.2014 10:00 Uhr Innenhof MuseumsQuartier

 

Thomas Brezina, Gesicht der Schulstartaktion 2014, erzählt vor Ort eine von ihm für die Aktion geschriebene Geschichte über den Schulstart als "Die Tür in die Welt". Dazu wird ein übergroßes Kreidebild von Grafiker und Illustrator Lukas Philippovich (arteffekt) im Innenhof des MuseumsQuartiers gestaltet. Anwesende Kinder werden zu Akteuren, indem sie in das Bild einsteigen und Teil dessen werden.

 

In Österreich gibt es 574.000 armutsbetroffene Haushalte mit Kindern. "Gerade zu Schulbeginn wenden sich viele alleinerziehende Mütter und Väter und Familien mit Kindern an uns, weil sie dringend Hilfe benötigen. Wir sorgen für einen guten Schulstart und können 60.000,- Euro an benachteiligte Familien in Form von LIBRO Gutscheinen ausgeben. Das hat sich als direkte Unterstützung in den vergangenen Jahren sehr bewährt", erklärt Erich Fenninger. Im Jahr 2013 konnten rund 1.200 Familien durch die Schulstartaktion unterstützt werden.

 

Auch LIBRO KundInnen können durch den Kauf einer LIBRO-Tragtasche mithelfen, noch mehr Familien in Österreich zu unterstützen. Beim Erwerb einer Tragtasche gehen Euro 0,10 an die Schulstartaktion.

 

Mehr Infos zur Aktion: www.volkshilfe.at/schulstartaktion

Rückfragehinweis: Erwin Berger, MAS

 Leiter Kommunikation Volkshilfe Österreich

 Tel.: +43 (0) 676 83 402 215

 E-Mail: erwin.berger@volkshilfe.at

www.facebook.com/volkshilfe

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/334/aom

 

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Mit freundschaftlichen Grüßen

 

Kurt Schober
Klubsekretär

SPÖ-Parlamentsklub
01/40110-3569

0664 / 44 45 005
kurt.schober@spoe.at

 

 

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