Montag, 8. September 2014

2014.09.08: Bildung

APA0087 II, XI 08.09.2014 09:54:01

 

Wiener Stadtschulrat - Häupl lehnt FP-Kandidaten Krauss ab 1

Utl.: "Bestellung nicht möglich" - BILD

Schule/Regionalbehörde/Wien

Der Wiener Bürgermeister Michael Häupl (SPÖ) wird den von der FPÖ für die Position des Vizepräsidenten im Stadtschulrat nominierten 21-jährigen Burschenschafter Maximilian Krauss nicht in die Funktion berufen. Dies teilte ein Sprecher des Bürgermeisters am Montag der APA mit.

Bereits in der Früh habe Häupl den Klubobmann der FPÖ im Rathaus, Johann Gudenus, zu einem Gespräch getroffen. Dort habe der Bürgermeister Gudenus mitgeteilt, dass eine Bestellung von Krauss "nicht möglich" sei. Die FPÖ sei ersucht worden, einen neuen Kandidaten zu nominieren, hieß es.

(B I L D A V I S O - Fotos von Maximilian Krauss wurden am 25. Juli 2014 über den AOM versendet.)

(fortsetzung) mac;rie;jul

 

APA0107 II, XI 08.09.2014 10:19:41

 

Wiener Stadtschulrat - Häupl 2 - Günther bleibt vorerst im Amt

Utl.: Kollegiumsfraktion der FPÖ im Stadtschulrat soll neuen Bewerber nennen

Schule/Regionalbehörde/Wien

Der amtierende Vizepräsident im Stadtschulrat, Helmut Günther, wird noch weiter amtieren - auch wenn er dies nicht will. Laut Häupl-Büro wird der Bürgermeister das Rücktrittsgesuch nicht annehmen. Häupl wird Günther erst abberufen, wenn ein neuer FPÖ-Kandidat nominiert ist.

Laut dem Sprecher ergeht nun ein Schreiben an die Kollegiumsfraktion der FPÖ im Stadtschulrat, die formal das Recht hat, einen neuen Bewerber zu nennen. Darin werde ersucht, einen Vorschlag für die Besetzung des Vize-Postens zu unterbreiten, hieß es.

Die FPÖ hat als derzeit zweitstärkste Fraktion im Gemeinderat das Recht auf das Amt des Vizepräsidenten. Dieser übt lediglich eine Kontrollfunktion aus, als Stellertreter des jeweiligen amtsführenden Präsidenten fungiert er nicht. Die Bestellung selbst erfolgt jedoch durch den Landeshauptmann.

Häupl hat bereits zuletzt wiederholt Aussagen von Krauss kritisiert. Dass dieser etwa die chemische Kastration von Kinderschändern gefordert habe, sei "ein Wahnsinn", so der Bürgermeister. Krauss wiederum hatte Häupl als "Türken-Bürgermeister" bezeichnet. Gegen die Kandidatur von Krauss waren zuletzt auch Schüler-Organisationen aufgetreten.

(schluss) mac;rie;jul

 

 

OTS0052 II 08.09.2014 10:25:28

 

Bundesjugendvertretung zu Schulbeginn: Nachhilfe für die Regierung!

Utl.: Die BJV fordert endlich Bewegung in der festgefahrenen Bildungsdebatte.

Innenpolitik/Bildung/Bundesregierung/Jugend/Kinder/Schule

Der heutige Schulbeginn in ganz Österreich verheißt für viele SchülerInnen leider nichts Gutes: "Der vielzitierte Stehsatz "Jetzt beginnt der Ernst des Lebens" bringt die Problematik des österreichischen Schulsystems auf den Punkt: nicht der Spaß am Entdecken steht im Vordergrund, sondern Auswendiglernen und Testergebnisse. Von Beginn wird Kindern die Freude am Lernen regelrecht ausgetrieben", kritisiert Johanna Tradinik, Vorsitzende der Bundesjugendvertretung (BJV).

Zwtl.: Regierungsumbildung als Chance

Für die BJV sind die Umstellungen in der Regierung eine Chance, neue Wege einzuschlagen und nachhaltige Akzente zu setzen. "Der vermittelten Aufbruchsstimmung müssen jetzt Taten folgen! Das sture Aussitzen von ideologischen Konflikten, wie wir es bisher erlebt haben, muss gerade im Bildungsbereich endlich ein Ende haben. Hier wird parteipolitisches Tauziehen auf dem Rücken der nächsten Generationen ausgetragen", so Tradinik. Die BJV spricht sich für eine längst fällige Schulreform aus: "Wir brauchen endlich ein Bildungssystem, das die Vererbung von Bildung aufhebt. Jedes Jahr, in dem wieder nichts passiert, schadet jungen Menschen direkt", betont Tradinik.

Zwtl.: Fächerkanon aufbrechen

Nicht zu der Zugang zu Bildung sondern auch die Inhalte müssen endlich in der Gegenwart ankommen, erklärt die Vorsitzende: "Der vorsintflutliche Fächerkanon muss endlich aufgebrochen werden. Für die Entwicklung von sozialen Kompetenzen und neuen Fächern wie Politischer Bildung ist im Schulalltag kaum Platz. Vieles wird daher an die außerschulische Jugendarbeit ausgelagert, dennoch erhalten Kinder- und Jugendorganisationen Jahr für Jahr unterm Strich weniger Unterstützung." Die Vorsitzende appelliert daher an den neuen Finanzminister, neue Weichen zu stellen: "Bei Bildung und der Förderung junger Menschen darf nicht gespart werden!"

"Österreich braucht ein Bildungssystem in dem jedes einzelne Kind optimal gefördert wird. Wir können es uns nicht länger leisten, Talente verkümmern zu lassen", betont Tradinik abschließend.

Rückfragehinweis:
Bundesjugendvertretung
Mag.a Nicole Pesendorfer-Amon
Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: 0676/ 880 111 048
mailto: nicole.pesendorfer@bjv.at


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Andrea Steiner
Büro Kurt Schober
SPÖ-Parlamentsklub
Tel.: 01/40110-3945

 

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