Freitag, 19. September 2014

2014.09.19: Bildung

 

OTS0158 II, CI 19.09.2014 13:25:25

 

Kaske: Soziale Schulfinanzierung muss rasch kommen

Utl.: Vorschlag der Bildungsministerin für Finanzierung von Pilotschulen nach Sozialindex "wichtiger Schritt Richtung Chancengerechtigkeit"

Schule/Arbeiterkammer

"Das wäre ein wichtiger Schritt Richtung Chancengerechtigkeit", sagt AK Präsident Rudi Kaske zum heutigen Vorschlag der Bildungsministerin, zunächst einmal an Pilotstandorten die Mittelvergabe an die Schulen nach einem Sozialindex zu probieren: "Österreich bekommt Jahr für Jahr ungleiche Chancen im Bildungssystem nachgewiesen. Dagegen müssen wir etwas tun."

Die Arbeiterkammer fordert seit längerem eine soziale Schulfinanzierung: Schulen sollen umso mehr Mittel bekommen, je mehr sozial benachteiligte SchülerInnen sie haben. Die Schule muss individuell Förderung anbieten, wo die Eltern keine Nachhilfe zahlen können, wo bildungsferne Eltern keine Unterstützung geben können - am besten kindgerecht über verschränkten Unterricht in der Ganztagsschule.

"Der Vorschlag der Bildungsministerin geht genau in diese Richtung", sagt Kaske. "Jetzt kommt es auch auf die Länder an, mit denen die Bildungsministerin die soziale Schulfinanzierung besprechen will. Sie sollten da rasch mitziehen."

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OTS0152 II, II 19.09.2014 13:15:20

 

FPÖ-Walter Rosenkranz: Heinisch-Hosek verwechselt das Unterrichts- mit dem Sozialministerium

Utl.: "Schulen sind in erster Linie Bildungseinrichtungen und erst in zweiter Linie Sozialeinrichtungen."

FPÖ/Walter Rosenkranz/Bildung/Schulen/Heinisch-Hosek

Verwundert reagiert FPÖ-Bildungssprecher NAbg. Dr. Walter Rosenkranz auf den Vorstoß von Bildungsministerin Heinisch-Hosek, finanzielle Mittel nach sozialen Gesichtspunkten an Schulstandorten zu verteilen. "Sie begeht dabei den fatalen Fehler, Schulen zu Sozialeinrichtungen zu machen. In erster Linie sind Schulen jedoch Bildungseinrichtungen und erst in zweiter Linie Sozialeinrichtungen", betont Rosenkranz. Die Worte Begabtenförderung, Leistungsgedanke und Disziplin seien ohnehin Fremdworte in der sozialistischen Bildungspolitik.

"Gespannt darf man sein, wie die ÖVP auf diesen Vorschlag reagiert. Meine Erwartungen an die bildungspolitische Verantwortung der ÖVP sind aber nicht sehr hoch", so Rosenkranz.

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Andrea Steiner
Büro Kurt Schober
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