Montag, 29. September 2014

2014.09.29.: APA Bildung

APA vom 29. September 2014

Bildungscampus Sonnwendviertel erfolgreich gestartet

 

Der neue Bildungscampus "Sonnwendviertel" beim Hauptbahnhof Wien ist am 1. September erfolgreich in sein "erstes Schul- und Kindergartenjahr gestartet: Nach rund zwei Jahren Bauzeit haben Kindergarten, Volksschule und Neue Mittelschule ihren Betrieb aufgenommen. Damit hat Wien nun insgesamt vier Campus-Standorte, im Sonnwendviertel ist erstmals auch eine Schule für 10-bis 14-Jährige dabei. Wien hat in das von der Architektengruppe PPAG architects geplante Projekt insgesamt 65 Mio Euro investiert. Damit liegen die Gesamtkosten aufgrund effizienter Abwicklung und Planung um 14 Mio Euro unter dem veranschlagten Wert.

 

"Es freut mich sehr, dass wir auch bei diesem Bildungscampus den Zeitplan so gut einhalten konnten und in rund zwei Jahren Bauzeit ein wirklich tolles Projekt realisiert haben", betont Bildungsstadtrat Christian Oxonitsch.

 

"Der Bildungscampus Sonnwendviertel bietet Bildung auf höchstem Niveau und unter einem Dach. Kindergarten und Schule rücken näher zusammen, und durch gemeinsame Raumnutzung und Projekte gibt es einen fließenden Übergang zwischen den Bildungseinrichtungen. Von dieser guten Zusammenarbeit profitieren alle, Kinder, Eltern und PädagogInnen", betont Bildungsministerin Gabriele Heinisch-Hosek.

 

"Optimale räumliche Bedingungen und innovative Schulprojekte, damit Wiens Kinder nicht nur einen guten Lernerfolg, sondern vor allem auch Freude am Lernen haben und so wissbegierige Menschen bleiben: Darum setzen wir in unserer Stadt auf das Modell des Bildungscampus", betont Bürgermeister Michael Häupl.

 

"Der Bildungscampus Sonnwendviertel stellt idealtypisch genau das dar, was aus unserer Sicht die Schule der Zukunft sein soll. Hier wird moderne Pädagogik auch räumlich perfekt ermöglicht und das mitunter enge Korsett der klassischen Schulklasse bewusst geöffnet. Marktplätze, Frei-, Projekt- und Teamräume bieten optimale Voraussetzungen für innovativen Unterricht und dafür, dass alle - Kinder wie Lehrer - sich wohlfühlen. Dieses Bildungsprojekt am neuen Hauptbahnhof schafft österreichweit einen neuen Standard", stellte Wiens Amtsführende Stadtschulratspräsidentin Susanne Brandsteidl fest.

 

"Der neue Bildungscampus Sonnwendviertel ist neben Monte Laa die zweite derartige Bildungseinrichtung in Favoriten und ein optimales Angebot für den gesamten 10. Bezirk", bedankt sich Bezirksvorsteherin Hermine Mospointner für diese Investition bei der Stadt Wien.

 

Zwtl.: Lernen "wie zu Hause"

 

Am Bildungscampus Sonnwendviertel wurde erstmals ein neues pädagogisches Konzept auch architektonisch umgesetzt: Herzstück sind die sogenannten "Marktplätze" mit variablen Möbeln, die von allen Kindern gemeinsam genutzt werden können. Jeweils vier Klassen (auch "Bildungsräume" genannt), ein Projektraum und ein Teamraum für die LehrerInnen sind um einen Marktplatz angeordnet, der auch als zusätzliche Unterrichtsfläche für Projektarbeiten und freies Lernen sowie für Freizeitangebote zur Verfügung steht. Im Kindergarten ist der Marktplatz ein nutzungsoffener Bereich für eine Versammlung aller Kinder, für Bewegung und Spiel. Durch räumliche Gliederung entsteht ein ruhiger Teilbereich, in dem die Mahlzeiten eingenommen werden. Weiters gibt es auch eine sogenannte "Freiklasse" mit Sonnenschutz und einer Tafel im Freien. Auch der Garten ist von überall unmittelbar erreichbar.

 

Die klassische Tafel wurde am Campus von modernstem High-Tech abgelöst: 35 interaktive Smartboards ermöglichen eine neue Art der Informationsvermittlung. Bei den Sitzmöbeln im Innen- und Außenbereich wurde der Fokus auch auf die Erholungs- und Freizeitphasen gerichtet. Die Kinder und Jugendlichen können sich beispielsweise in eigenen Rückzugsbereichen ("Nest") erholen und sollen sich ganz wie "zu Hause" fühlen.

 

Das Miteinander wird aber auch in gemeinsamen Räumen von Schule und Kindergarten wie einer zentralen Bibliothek, einem großen (teilbaren) Turnsaal und einem Gymnastikraum, einer großen zentralen Halle mit einer sogenannten "Theatertreppe" sowie weitläufigen Außenanlagen gelebt. Der Außenbereich wird bis Ende Oktober 2014 komplett fertig gestellt.

 

Um die Orientierung zu erleichtern, zieht sich durch das ganze Haus ein Farbcode, in dem die einzelnen Bildungseinrichtungen bestimmten Farben zugeordnet sind. Die verwendeten Zeichen sind nicht eindeutig, können verschieden gelesen und interpretiert und daher von den Kindern auch diskutiert werden.

 

Zwtl.: Werdegang des Bildungscampus im Rückblick

 

Aus insgesamt 102 Einreichungen wurde im Frühjahr 2011 das Siegerprojekt der Wiener Architektengruppe PPAG architects ztgmbh aus Wien-Mariahilf gekürt. Bemerkenswert am seinerzeitigen EU-weiten Wettbewerb war die Gleichsetzung von pädagogischen Ansprüchen mit den "üblichen" bautechnischen Anfordernissen für den Bildungsbau: Dank eines neuen Raumkonzeptes, das nicht mehr Maß am normalen Klassenzimmer nimmt, bietet sich allen Beteiligten eine neue Fülle an modernen Räumlichkeiten an. Rückzugsorte, Speisebereiche, ein mehrfach unterteilbarer Turnsaal, ein großzügiges Außenraum-Konzept gehören ebenso dazu, wie auch kluge Synergieeffekte zwischen den einzelnen Bildungstypen.

 

Nach entsprechender Präsentation des Siegerprojektes fand im Juni 2012 der Spatenstich für den innovativen Bau statt. Der 20.000 m2 große Bildungscampus "Sonnwendviertel" ist am 1. September 2014 mit fünf Klassen Volksschule, fünf Klassen Mittelschule und sechs Kindergartengruppen gestartet, künftig soll er einen 11-gruppigen Kindergarten, eine 17-klassige Ganztagsvolksschule sowie eine 16-klassige Neue Mittelschule umfassen.

 

Der Bildungscampus Sonnwendviertel ist neben Monte Laa (Favoriten), Campus Gertrude-Fröhlich-Sandner (Leopoldstadt) und Donaufeld (Floridsdorf) der vierte seiner Art.

 

Zwtl.: Neuer Jugendtreff als "Campus-Nachbar"

 

Neben dem Bildungscampus gibt es vor Ort auch einen rund 200 m2 großen Jugendtreff für Kinder und Jugendliche. Neben direkten Anknüpfungen für 10- bis 14-jährige Schülerinnen und Schüler wird der Jugendtreff auch Angebote für ältere Jugendliche bieten.

 

Der Jugendtreff Sonnwendviertel, die neueste Einrichtung des Vereins Wiener Jugendzentren, liegt im Keller des Campus Sonnwendviertel an der Marianne-Pollak-Straße 4. "Es macht Sinn, Jugendarbeit von Anfang an in neu entstehenden Stadtgebieten zu verankern, da Aneignungsprozesse in der Phase der Neubesiedelung von den JugendarbeiterInnen begleitet und strukturiert werden können", freut sich Gabriele Langer, Geschäftsführerin der Wiener Jugendzentren. Seit September 2014 ist das Team komplett und die Räumlichkeiten stehen bereits als Treffpunkt, Begegnungs- und Kommunikationsraum sowie als Projektraum zur Verfügung. Der Jugendtreff ist jeden Mittwoch von 17.30 bis 19.30 Uhr geöffnet, die JugendarbeiterInnen sind zusätzlich von Mittwoch bis Samstag im Öffentlichen Raum unterwegs. Die konkrete Angebotsstruktur des Jugendtreffs wird nach Bedarf und unter Beteiligung der 10- bis 20-jährigen BesucherInnen geplant und gestaltet. Ein weiterer Fokus des Teams liegt auf der Vernetzung in der Schule und in der Region. Infos: www.jugendzentren.at, www.facebook.com/JTsonnwendviertel

 

Zwtl.: Bildungscampus Sonnwendviertel: Wichtiges Projekt für Stadtviertel-Entwicklung

 

Der Bildungscampus Sonnwendviertel ist nicht nur Favoritens modernste Bildungsadresse. Er spielt auch bei der weiteren Entwicklung des neuen Stadtteils rund um den Hauptbahnhof eine relevante Rolle. Insgesamt werden rund um den Bahnhof etwa 5.500 Wohnungen errichtet. Zusammen mit dem 7 Hektar großen Helmut-Zilk-Park, der bereits kommendes Jahr zu etwa 2 Drittel fertig gestellt sein wird (2017 folgt die völlige Fertigstellung), bietet das Sonnwendviertel hohe Wohn- und Lebensqualität.

 

Pressebilder demnächst unter http://www.wien.gv.at/pressebilder abrufbar.

 

Rückfragehinweis:

 

Mag. Michaela Zlamal

Mediensprecherin StR Christian Oxonitsch

Mob.: 0676/8118 81930

E-Mail: michaela.zlamal@wien.gv.at

 

Bundesministerium für Bildung und Frauen

Dr.in Julia Valsky

Pressesprecherin

Tel.: +43-1-53120-5025

julia.valsky@bmbf.gv.at

 

Paul Weis

Präsidialabteilung des Bürgermeisters

Telefon: 01 40 00 81 846

E-Mail: paul.weis@wien.gv.at

 

 

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/174/aom

 

 

 

 

APA vom 29. September 2014

Erstmals Kindergarten bis Unterstufe: Neuer Bildungscampus in Wien

Utl.: Null- bis Vierzehnjährige gemeinsam in einem Gebäude - Ziel: Architektur an moderne Pädagogik anpassen

 

Alle unter einem Dach heißt es seit Anfang September im Bildungscampus Sonnwendviertel: Hier sind erstmals Kindergarten, Volksschule und Neue Mittelschule in einem Gebäude untergebracht. Ziel sei es dabei gewesen, die Architektur der modernen Pädagogik anzupassen - unter anderem mit offenen "Marktplätzen", wie Architekt Georg Poduschka bei der offiziellen Einweihung am Montag erklärte.

 

Mit dem neuen Bildungscampus habe man nicht nur den nächsten Schritt zum "Zusammenwachsen" der unterschiedlichen Schulformen getan, sondern auch neue architektonische, gestalterische und pädagogische Wege beschritten, meinte Bildungsstadtrat Christian Oxonitsch (SPÖ). Das Besondere am Campus Sonnwendviertel sind die Marktplätze, die - mit variablen Möbeln ausgestattet - jeweils Herzstück und Begegnungszone zwischen vier Klassenräumen bzw. drei Kindergartenräumen sowie einem Team- und Projektraum bilden.

 

"Wir haben das Konzept der Fluchtwege überarbeitet und können daher Gänge als pädagogische Flächen nutzen", schilderte Poduschka von PPAG architects den ungewöhnlichen Platzgewinn. Zudem ist der Campus, in dem mit hellen Materialien und viel Glas gearbeitet wurde, mit einem großen Turnsaal, einem Gymnastikraum inklusive Kletterwand, einer Bibliothek und der Möglichkeit einer "Freiklasse" im Garten ausgestattet. Der Zeitplan konnte eingehalten werden, wie Oxonitsch betonte, nur in den Außenanlagen fehlt noch der letzte Schliff. Sie sollen bis Ende Oktober ganz fertig werden.

 

Insgesamt tummeln sich die Schüler und Kindergartenkinder hier auf 20.000 Quadratmetern, sechs Kindergartengruppen sowie jeweils fünf Volksschul- und neue Mittelschulklassen sind im Campus Sonnwendviertel untergebracht. Im Vollbetrieb wird der 14 Millionen Euro teure Campus elf Kindergartengruppen, 17 Ganztagsvolksschulklassen und 16 Neue-Mittelschulklassen beherbergen - insgesamt 1.100 Kinder.

 

Es handelt sich neben Monte Laa in Favoriten, den Gertrude-Fröhlich-Sandner-Campus in der Leopoldstadt und Donaufeld in Floridsdorf bereits um den vierten Bildungscampus der Stadt Wien, dennoch sei das Konzept noch lange nicht fertig entwickelt, erklärte Oxonitsch. Bereits im fünften Campus in der Attemsgasse in Wien-Donaustadt werde man noch einen Schritt weiter gehen und die Bereiche des Kindergartens in jene der Schulen integrieren.

 

Auch Unterrichtsministerin Gabriele Heinisch-Hosek (SPÖ) lobte das ganztägige und ganzjährige Konzept des Bildungscampus, bei dem man "alle Regeln gebrochen, aber trotzdem die Kosten unterschritten" habe. Sie wünsche sich, dass dieses Konzept nicht nur in großen Städten, sondern auch als Vorbild für kleinere Einheiten in Kommunen dienen wird.

 

 

 

 

APA vom 29. September 2014

FP-Nepp: Tägliche Turnstunde und gesunde Jause sind Gebot der Stunde

Utl.: SPÖ-Stadtrat Oxonitsch weiter aufreizend untätig

 

Die Folgen der Bewegungsarmut bei Kindern und Jugendlichen sind fatal. Schäden an Wirbelsäule und Gelenken, Atemwegserkrankungen, Blutdruckprobleme und depressive Verstimmungen - alles Symptome, die unter 20-Jährige eigentlich nur vom Hörensagen kennen sollten. Eine Vielzahl muss sie aber leider am eigenen Leib verspüren, denn 25% der Kinder und Jugendlichen in der Bundeshauptstadt sind übergewichtig.

 

"Unglaublich, dass man unseren Kindern so etwas antut. Die rot-grüne Stadtregierung muss hier endlich präventiv gegensteuern", fordert der Wiener FPÖ-Jugendsprecher LAbg. Dominik Nepp einmal mehr die gesunde Jause und tägliche Turnstunde in den Pflichtschulen endlich bindend einzubauen. (Schluss) hn

 

Rückfragehinweis:

FPÖ-Wien, Pressestelle

Tel.: 01/ 4000 81794

 

 

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/85/aom

 

 

 

 

APA vom 29. September 2014

BSO-Präsident Kocher: "6-Punkte Programm ist ein erster wichtiger Schritt für unsere Jugend" - BILD

 

BSO-Präsident Herbert Kocher begrüßte die Ergebnisse der Regierungsklausur am Wochenende in Schladming. In einem 6-Punkte-Programm zur Verbesserung des qualitativen Bildungsangebotes in Österreich ist auch die tägliche Bewegungseinheit enthalten. Diese Forderung der Österreichischen Bundes-Sportorganisation besteht seit Herbst 2012 und soll in einem ersten Schritt an allen ganztägigen Schulen eingeführt werden.

 

"Die Bundesregierung hat die Wichtigkeit von täglicher Bewegung für die Gesundheit unserer Kinder erkannt. Sport/Bewegung und Gesundheit wird als Aufgabe der österreichischen Schulen verankert. Damit wurde ein erster, zentraler Schritt gesetzt. Die Öffnung der Schulen für Trainer aus Vereinen sowie das Bekenntnis zur verstärkten Zusammenarbeit zwischen Schulen und Vereinen macht deutlich, welche bedeutende Rolle dem Sport zukommt. Dabei ist es unerlässlich, die Ausbildung zum Freizeitpädagogen praxisorientiert zu adaptieren. Es gilt, die Erfahrung und das Know-how der Trainer und Betreuer in den Sportvereinen auch in die Schulen zu bringen. Davon können unsere Kinder nur profitieren", so BSO-Präsident Kocher.

 

Die Österreichische Bundes-Sportorganisation, die Dachorganisation und Interessensvertretung des österreichischen Sports, fordert die tägliche Turnstunde im Kindergarten, in der Volksschule und in allen weiteren Schultypen seit dem Herbst 2012. Mittlerweile haben auch alle sechs Parlamentsparteien ein klares Bekenntnis dazu abgegeben.

 

Bild(er) zu dieser Aussendung finden Sie im AOM / Originalbild-Service sowie im OTS-Bildarchiv unter http://bild.ots.at

 

Rückfragehinweis:

Pressekontakt/i.A. der BSO

MR-PR, Martin Roseneder

Telefon: +43 664 913 76 77

E-Mail: martin@mr-pr.at

 

 

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/1603/aom

 

 

 

 

 

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