Freitag, 17. Oktober 2014

2014.10.17: Bildung

OTS0152 II 17.10.2014 13:31:25

 

Kindergarten - StR Oxonitsch: "Rechtsanspruch bringt keine Verbesserung für Betroffene, sondern nur für Anwälte!"

Utl.: Grüne Vorschläge auch frauenpolitisch bedenklich

Kommunales/SPÖ/Wien/Klub/Bildung/Jugend/Kinder/Oxonitsch

"Man braucht sich nur das Beispiel Deutschland anschauen - im Internet lassen sich zahlreiche Artikel dazu finden: Der Rechtsanspruch auf einen Kindergartenplatz hat dort zu keiner Verbesserung für die Betroffenen geführt, sondern im Gegenteil zu Qualitätsverlusten und Frustration bei den Eltern"; sagte heute Wiens Bildungsstadtrat Christian Oxonitsch in Reaktion auf Aussagen der Wiener Grünen. "Der grüne Vorschlag einer Platzgarantie ab zwei Jahren würde vor allem auf Kosten der Plätze der Kinder von 0 bis 2 Jahren gehen. Das heißt, dass Eltern, und hier wohl vor allem Frauen, länger zu Hause bleiben müssten. Das ist auch aus frauenpolitischer Sicht höchst bedenklich. Immerhin besuchen in Wien 12.500 Kinder unter zwei Jahren den Kindergarten - konsequent zu Ende gedacht, müssten diese beim grünen Modell benachteiligt werden!"

Bei der Platzvergabe gehe Wien derzeit den Weg, Eltern mit dringendem Platzbedarf Priorität einzuräumen, "dabei ist Berufstätigkeit natürlich ein Faktum, das berücksichtig wird. Das heißt nichts anderes als, dass, wenn zwei Kinder für einen Platz angemeldet sind, derzeit dem Kind mit unmittelbarem Betreuungsbedarf der Vorzug gegeben wird", betonte Oxonitsch. "Aber selbstverständlich haben wir auch Kinder nicht berufstätiger Mütter/Väter in unseren Kindergärten."

Erst diese Woche habe Wien die aktuellsten Zahlen zum Kindergarten präsentiert und dabei auch auf die sehr positive Entwicklung beim Ausbau der Kindergartenplätze hingewiesen - diese Zahlen sind auch den Wiener Grünen bekannt", so Oxonitsch. "Erfreulicherweise hat Wien gerade bei den Plätze für 0-3-Jährige die meisten Plätze unter allen Bundesländern und kommt aktuell auf eine Versorgungsquote von über 40 Prozent, bei den 1- bis 3-Jährigen sind es sogar rund 60 Prozent."

Der Ausbau gehe schwerpunktmäßig vor allem bei den Kleinkinderlätzen intensiv weiter - "insgesamt werden wir weiterhin rund 3.000 neue Plätze im Jahr schaffen", so Oxonitsch. Aktuell gibt es in Wien 78.800 Kinderbetreuungsplätze im städtischen und privaten Bereich, davon 21.800 Kleinkindergruppenplätze (Krippe). Seit Herbst 2009 hat Wien über 16.800 neue Plätze geschaffen, das jährliche Budget der Wiener Kindergärten ist heuer auf über 700 Mio Euro gestiegen.

Rückfragehinweis:
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APA0256 II, XI 17.10.2014 12:20:12

 

Vassilakou will garantierten Kindergartenplatz ab zweitem Lebensjahr

Utl.: Wiener Grüne starten Herbstkampagne zum Thema Bildung

Bildung/Kommunalwahlen/Kindergarten/Grüne/Wien

Die Wiener Grünen legen ihren Schwerpunkt im Herbst auf das Thema Bildung. Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou und Landessprecher Georg Prack präsentierten am Freitag die Plakatkampagne mit dem Slogan "Baustelle Bildung. Packen wir's an.". Vassilakou forderte dabei auch einen garantierten Kinderbetreuungsplatz für alle Kinder ab dem zweiten Lebensjahr.

Etwa die Hälfte aller Kinder in Wien haben eine andere Muttersprache als Deutsch und jedes fünfte Wiener Kind könne mit 15 Jahren nicht lesen und rechnen. "Mit Bildung kann man nicht früh genug anfangen", betonte sie. "Der Kindergarten ist der zentrale Schlüssel, damit sie fließend Deutsch sprechen und ohne Probleme dem Unterricht folgen können", begründete sie ihre Forderung nach einer Betreuungsgarantie schon für die Kleinsten.

Außerdem müssten die Schulen "von Proporz und Bürokratie befreit werden" und mehr Autonomie erhalten, forderte Vassilakou. Sie sollten selbst über die Aufnahme von Lehrern, die Unterrichtsmethoden und den Einsatz von Fördermitteln entscheiden können. Auch die Direktorenwahl müsse unabhängig und im Rahmen eines transparenten Hearings erfolgen. Als Paradebeispiel nannte sie die "Lernwerkstatt Brigittenau": "Eine Schule, die so ziemlich jede Regel gebrochen hat, mit ausgezeichneten Ergebnissen."

"Dabei brauchen wir auch die Unterstützung des Bundes", betonte Vassilakou: "Wir wissen, dass die Entpolitisierung der Landesschulräte nur auf Bundesebene erfolgen kann."

Von 27. Oktober bis Mitte November werden die rund 1.000 Citylights und 8-Bogen-Plakate in Wien zu sehen sein. Das Sujet zeigt Vassilakou umringt von Kindern vor herbstlichem Hintergrund. "Dieses Plakat ist für uns auch ein Versprechen, dass wir uns mit Lösungen befassen werden", sagte Prack und betonte, auch die Bürger einbinden zu wollen. Seit Montag sind die Grünen auf Hausbesuch unterwegs, rund 2.000 Haushalte haben sie bereits erreicht, erzählte er. Insgesamt wollen sie bis zum nächsten Herbst - also zum planmäßigen Wien-Wahl-Termin - an 100.000 Türen klopfen.

(schluss) ban;rie;mac;has

APA0204 II, XI 17.10.2014 11:22:41

 

Sonderschulen: VP-Landesschulratschefs gegen Abschaffung

Utl.: Und für Erhalt einer eigenen Lehrerausbildung für diesen Bereich

Schule/Behinderte/Österreich

Die von der ÖVP gestellten Präsidenten und Vizepräsidenten der Landesschulräte sowie VP-Lehrervertreter sind gegen die Abschaffung von Sonderschulen. "Es geht dabei nicht darum, eine Ideologie in den Vordergrund, sondern darum, die Kinder mit ihren besonderen Bedürfnissen in den Mittelpunkt zu stellen", begründet Oberösterreichs Landesschulratspräsident Fritz Enzenhofer die Ablehnung.

Sowohl Bildungsexperten aus der Praxis als auch Eltern dieser "besonders betreuten" Kinder seien gegen eine totale Inklusion in das Regelschulwesen, heißt es am Freitag in einer Aussendung anlässlich der Herbsttagung der VP-Landesschulratschefs. Es komme ja auch niemand auf die Idee, die geschützten Werkstätten für Menschen mit Beeinträchtigungen in Frage zu stellen. "Auch Eltern von Kindern mit speziellen Bedürfnissen müssen sich darauf verlassen können, dass sich ihre Kinder optimal entwickeln", das sei in zu Kompetenzzentren für Sonder- und Inklusionspädagogik entwickelten Sonderschulen der Fall.

Die Landesschulratschefs fordern deshalb, anstelle einer Abschaffung der Sonderschulen die Durchlässigkeit und Übergänge zu Regelschulen durch gemeinsame Projekte zu verbessern. Auf eine eigene Schulform werde man "im Interesse der Kinder und deren Eltern" nicht verzichten können. Es brauche auch weiterhin eine eigene Ausbildung von Sonderschullehrern, so die Forderung.

Pläne des Bildungsministeriums sehen vor, dass das Modell der Sonderschule, in der Kinder und Jugendliche mit körperlicher oder psychischer Einschränkung separat unterrichtet werden, bis 2020 zur Ausnahme werden soll. Stattdessen soll es flächendeckend inklusive Modellregionen geben, in denen Schüler mit und ohne besondere Bedürfnisse gemeinsam lernen. Ab 2015 soll dazu in der Steiermark ein Pilotprojekt starten.

Mit Verweis auf die 2008 von Österreich ratifizierte UN-Menschenrechtskonvention gibt es allerdings auch die Forderung nach einer kompletten Abschaffung von Sonderschulen. Im vergangenen Schuljahr wurden von den 30.500 Kindern und Jugendlichen mit Sonderpädagogischem Förderbedarf (SPF) 61 Prozent integrativ unterrichtet. Der Anteil reicht von knapp 47 Prozent in Tirol bis 85 in der Steiermark.

Mit der neuen Lehrerausbildung soll es außerdem keine eigene Ausbildung für Sonderschulpädagogen mehr geben. Stattdessen sollen alle angehenden Lehrer im Unterrichten von Schülern mit speziellen Bedürfnissen geschult werden, Lehrer der Sekundarstufe (Neue Mittelschule, AHS, berufsbildende mittlere und höhere Schulen/BMHS) sollen außerdem anstelle eines zweiten Unterrichtsfachs eine Spezialisierung in Inklusion wählen können.

(schluss) jle;aku;has

OTS0076 II 17.10.2014 11:07:44

 

Wiener Grüne wollen im Herbst Bildung thematisieren

Kommunales/Wien/Politik/Grüne

Die Wiener Grünen gehen mit dem Schwerpunkt Bildung in den Herbst. Denn etwa 20 Prozent der 15-jährigen WienerInnen könnten nicht richtig lesen und rechnen, so Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou und Landessprecher Georg Prack heute, Freitag, im Rahmen einer Pressekonferenz. Der Gratiskindergarten sei "eine enorme Entlastung" für Familien. Dennoch plädierte Vassilakou für einen garantierten Kinderbetreuungsplatz für alle Kinder ab zwei Jahren - egal ob beide Eltern berufstätig seien oder nicht. Der Kindergarten sei auch ein "zentraler Schlüssel" dafür, dass alle Kinder bei Schuleintritt ausreichend Deutsch sprechen.

Schulen sollten von "Proporz und Bürokratie befreit" werden, forderte Vassilakou. Zudem sollte Schulen die Möglichkeit gegeben werden, selbst über die Aufnahme von LehrerInnen, Unterrichtsmethoden, Beginn und Dauer des Unterrichts, den Einsatz von Fördermitteln und die Wahl der DirektorInnen zu bestimmen.

Weitere Informationen dazu: Grüner Klub im Rathaus, Telefon: 01 4000-81814, im Internet unter http://wien.gruene.at/. (Schluss) tai

Rückfragehinweis:
PID-Rathauskorrespondenz
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Stadtredaktion, Diensthabende/r Redakteur/in
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OTS0070 II 17.10.2014 11:01:54

 

Skepsis bei Lehrern und Eltern gegenüber dualer Ausbildung

Utl.: Wieser und Zwazl präsentieren Sozialpartnerstudie zum Image der Lehre

Bildung/WKNÖ/AKNÖ/Lehre/Ausbildung

Niederösterreichs Eltern und Lehrer sehen die Lehre viel skeptischer als eine schulische Ausbildung und unterschätzen nach wie vor die Möglichkeiten, die mit einer Lehre verbunden sind. Zu diesem Schluss kommt eine von den Sozialpartnern Niederösterreichische Arbeiter-kammer (AKNÖ) und Wirtschaftskammer Niederösterreich (WKNÖ) in Auftrag gegebene IFES-Studie "Image der Lehre", die nun von WKNÖ-Präsidentin Sonja Zwazl und AKNÖ-Präsident Markus Wieser präsentiert wurde. Die NÖ Sozialpartner wollen mit gezielten Info-Aktivitäten dagegenhalten.

Als Datengrundlage dienten standardisierte telefonische Befragungen in der Zielgruppe der Lehrlinge (n=400), der Lehrbetriebe (n=400), niederösterreichischer Eltern mit zumindest einem schulpflichtigen Kind (n=350) und der Lehrkräfte an niederösterreichischen Volksschu-len, neuen Mittelschulen, allgemeinbildenden höheren Schulen, sowie berufsbildenden mitt-leren und höheren Schulen (n = 314). Die Befragung fand im Zeitraum November 2013 bis Februar 2014 statt.

Lehrlinge wünschen sich mehr Berufsorientierung in der Schule Zu den Ergebnissen: 98 Prozent der befragten Lehrlinge stimmen der Aussage, die Lehre würde ihnen Spaß machen, voll (76%) oder eher (22%) zu. Ähnlich hoch ist die Einschät-zung, für den späteren Beruf gut vorbereitet zu werden.

Kritik kommt seitens der Lehrlinge allerdings an der fehlenden schulischen Berufsorientie-rung. Ein gutes Fünftel der befragten Lehrlinge fühlt sich seitens der Schule nicht bzw. nicht ausreichend auf die Lehre vorbereitet. Andererseits wird gerade das Thema "rechtzeitige Berufsorientierung vor der Lehre" von der Zielgruppe als wesentlicher Bestandteil für eine richtige und gute Berufswahl wahrgenommen.

"Man kann die Bedeutung der schulischen Berufsorientierung gar nicht hoch genug ein-schätzen. Es ist daher wichtig, dass diese bereits frühzeitig beginnt und die SchülerInnen bis zum Schulabschluss begleitet", so AKNÖ-Präsident Markus Wieser und WKNÖ-Präsidentin Sonja Zwazl.

Das erklärte Ziel der Sozialpartner liegt in einer möglichst frühen und verstärkten Berufsori-entierung an allen Schultypen. Diesbezügliche Gespräche mit dem Bundesministerium für Bildung und Frauen sind gegenwärtig im Laufen.

Eltern bevorzugen schulische Ausbildung Skeptischer als die niederösterreichischen Lehrlinge beurteilen die befragten Eltern die Be-rufsaussichten nach einer Lehrausbildung. Während etwa Lehrlinge in ihrer Ausbildung zu 85 Prozent die Basis für eine interessante Arbeit sehen, sind es bei den Eltern nur 32 Prozent. Gute Arbeitsplatzaussichten attestieren der Lehre nur 33 Prozent der Eltern und bei den Lehrern sogar nur 27 Prozent. Umgekehrt unterstützen 72 Prozent der Eltern die Aussage, dass die Lehre aufgewertet und mehr Jugendliche für die Lehre gewonnen werden sollten. "Irgendwo ist zwar offenbar bereits "angekommen", dass die Lehre hervorragende berufliche Chancen eröffnet, grundsätzlich hängen Eltern aber immer noch einem Bild nach, das allein in Matura und Uni Karriere und Aufstieg sieht - obwohl es gerade Fachkräfte sind, die unsere Wirtschaft dringend braucht", resümiert Zwazl.

Selbst jene Eltern, deren Kinder in Lehrausbildung stehen, beurteilen die Möglichkeiten im Anschluss an die Lehre zwiespältig: Demnach biete eine Lehre zwar bessere Aussichten auf einen Arbeitsplatz. Im Hinblick auf die Arbeitsbedingungen, die beruflichen Karrierechancen und den zu erwartenden Verdienst hingegen, ist selbst aus Sicht der Lehrlingseltern die Schule vorzuziehen.

AKNÖ-Präsident Markus Wieser: "Diese Sichtweise mag vor vielen Jahren zutreffend gewe-sen sein. Heute ist die Situation anders. Fast 76% der LehrabsolventInnen sind 18 Monate nach Abschluss ihrer Ausbildung erwerbstätig, 5% in einer weiteren Ausbildung. Im Vergleich dazu liegt der Anteil der Erwerbstätigen unter BMS-AbsolventInnen lediglich bei 55%. Beim Medianeinkommen liegen die LehrabsolventInnen 12 Monate nach Abschluss ihrer Ausbildung mit Euro 1.900,- gleichauf mit AbsolventInnen der BHS und über dem Einkommen von AbsolventInnen berufsbildender mittlerer Schulen (Euro 1.500) bzw. allgemeinbildender höherer Schulen (Euro 1.300)."

Auch LehrerInnen empfehlen weiterführende Schulen Ähnliche Befragungsergebnisse wie bei den Eltern liefert die Studie in der Zielgruppe der Lehrkräfte. Auch sie äußern hinsichtlich des Bildungsweges ihrer SchülerInnen ihre eindeuti-ge Präferenz für eine weiterführende Schule. 85% stimmen der Aussage zu, dass - bei ent-sprechenden schulischen Leistungen - die Matura anstatt einer Lehrausbildung angestrebt werden sollte. Dieser Sichtweise schließen sich selbst die schulischen BildungsberaterInnen, sowie die für die Berufsorientierung (BO) verantwortlichen Lehrkräfte auf ähnlichem Zustim-mungsniveau an. Und das, obwohl eine Mehrheit der befragten LehrerInnen (72%) die Auf-fassung vertritt, dass man es mit einer guten Lehrausbildung genau so weit bringen könne, wie mit einem Studium.

"Regionale Drehscheiben": Berufsorientierung stärken und ausbauen Die Studie zeigt, wie wichtig es ist, bestehende Informationsdefizite bei LehrerInnen und El-tern auszugleichen. Vorhandene Kooperationen - wie beispielsweise bei der Schulung von BO-Lehrkräften - sollen ausgebaut werden. Neue regionale Drehscheiben sollen das In-strument der Betriebsbesuche und der berufspraktischen Tage weiter stärken.

"Die schulische Berufsorientierung ist vom Wissen und vom Engagement der Lehrkräfte am jeweiligen Schulstandort aber auch von guten Kontakten zu den Betrieben abhängig. Dort wo diese Kontakte bestehen, entwickelt sich ein breites Spektrum der Zusammenarbeit. Gelun-gene Betriebsbesuche und berufspraktische Tage sind für die SchülerInnen ein Erlebnis, liefern die praktischen Grundlagen für die richtige Berufsentscheidung und erleichtern den Berufseinstieg", so AKNÖ-Präsident Markus Wieser.

Um die Schulen bei der Herstellung dieser Kontakte zu unterstützen, soll in jeder niederös-terreichischen Region und in Kooperation zwischen Schulbehörden und Sozialpartnern eine sogenannte "Drehscheibe" eingerichtet werden. Diese regionalen Drehscheiben sollen sich professionell und kostenlos um die Vernetzung von LehrerInnen und SchülerInnen mit Be-trieben und Personen aus dem Arbeitsleben bemühen. Die breite Palette an in Niederöster-reich bestehenden Berufsorientierungsmaßnahmen wie etwa der NÖ Begabungskompass, die WKNÖ-Plattform frag-jimmy oder die AKNÖ-Berufsinfo-Messe Zukunft - Arbeit -Leben werden natürlich weitergeführt - unter möglichst verstärkter Einbindung von Eltern und Leh-rern. WKNÖ-Präsidentin Zwazl: "Denn wer selbst genauer über berufliche Möglichkeiten in-formiert ist, der kann sich auch unseren Kindern und Jugendlichen besser helfen, wenn es um die Berufswahl geht."

Rückfragehinweis:
Christian Buchar
Pressebetreuung, Büro der Präsidentin
Wirtschaftskammer Niederösterreich
Landsbergerstraße 1 | 3100 St.Pölten
T 02742 851-14600 | F 02742 851-14199
E christian.buchar@3wknoe.at | W http.//wko.at/noe


Manfred Domschitz
Pressesprecher des Präsidenten
NÖ Arbeiterkammer
Windmühlgasse 28 | 1060 Wien
T 01 58883-1262
E manfred.domschitz@aknoe.at


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OTS0064 II 17.10.2014 10:57:13

 

Wiener Stadtschulrat - Brandsteidl: Zur Information, Frau Vassilakou

Kommunales/SPÖ/Wien/Klub/Bildung/Jugend/Kinder/Brandsteidl

"Es ist der Frau Vizebürgermeisterin Vassilakou natürlich nicht verwehrt, plötzliche Eingebungen zum Thema Schule zu haben. Zu behaupten, dass zwei Drittel der Entscheidungen des Stadtschulrats von den Schulen zu treffen wären zeugt aber von Unwissenheit. Man kann Schulen nicht mit den Aufgaben einer Behörde belasten - die Schulen sind für die Kinder da und sollen nicht zu Minibürokratien werden", stellte Wiens Amtführende Stadtschulratspräsidentin Susanne Brandsteidl heute fest.

Zur Information Frau Vassilakou: "Pädagogische Entscheidungen wie Lernmethoden und Förderunterricht fallen ohnedies schon jetzt in die Entscheidungskompetenz der Schulen. Und Direktoren werden schon längst nach dem Wiener Modell der Objektivierung - somit unter Einbindung der Wünsche der Eltern, Lehrer und Schüler - bestellt."

"Vassilakou ist eingeladen, sich nicht nur gelegentlich in Interviews zum Thema Schule zu äußern, sondern sich bei ihren eigenen Kollegiumsmitglieder im Stadtschulrat über den tatsächlichen Stand der Schulautonomie schlau zu machen", so Brandsteidl abschließend.

Rückfragehinweis:
SPÖ Wien Rathausklub
Tom Woitsch
Kommunikation
Tel.: (01) 4000-81 923
mailto:tom.woitsch@spw.at
www.rathausklub.spoe.at


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Andrea Steiner
Büro Kurt Schober
SPÖ-Parlamentsklub
Tel.: 01/40110-3945

 

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