Freitag, 24. Oktober 2014

2014.10.24.: APA Bildung

APA – 24. Oktober 2014

 

Wirtschaft für Integration: "Wir brauchen dringend 'Neustart Schule'!"

Utl.: Kraft-Kinz: "Chancengerechtigkeit braucht andere Strukturen und anderes Klima!"

 

Für den Obmann von Wirtschaft für Integration, Georg Kraft-Kinz ist es "Fünf vor zwölf, um den Neustart Schule in Angriff zu nehmen!" Deshalb hat sich der Verein Wirtschaft für Integration auch der gleichnamigen Initiative der Industriellenvereinigung angeschlossen.

 

Kraft-Kinz: " Wir brauchen Chancengerechtigkeit in unserem Schulsystem für alle Kinder und Jugendlichen - unabhängig von sozialem Background oder Herkunft: D.h. nicht auf die Defizite fokussieren sondern negativer Bildungsvererbung vorbeugen, in dem wir die Talente und Fähigkeiten der jungen Menschen, wie z.B. Mehrsprachigkeit, gezielt fördern! Wir brauchen ein Klima in dem individuelle Fähigkeiten erkannt, wertgeschätzt und weiterentwickelt werden."

 

Gerade beim Mehrsprachigen Redewettbewerb "SAG'S MULTI!" wird deutlich, welches Potential in den jungen Menschen dieses Landes vorhanden ist. "Dort wo junge Menschen aber dann wirklich gefördert werden und ihre Talente entwickeln können, ist das zum großen Teil der Verdienst von engagierten LehrerInnen und nicht ein Ergebnis einer zukunftsorientierten Schulstruktur!", sieht Kraft-Kinz dringenden Handlungsbedarf.

 

Die Industriellenvereinigung hat mit 22. Oktober die Initiative "Neustart Schule" gestartet, um Bewegung in die österreichische Bildungspolitik zu bringen. "Neustart Schule" ist eine Initiative, die dem Bildungs-Stillstand ein Ende setzen und gemeinsam mit anderen Bildungsinitiativen, Bildungsinteressierten und der österreichischen Bevölkerung auf die Politik einwirken will, eine grundlegende Neukonzeption des Bildungssystems anzugehen.

 

Die Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien ist Gründungs- und Hauptsponsor von "Wirtschaft für Integration".

 

www.neustart-schule.at; www.vwfi.at www.sagsmulti.at

 

Rückfragehinweis:

MMag.a Maria Mayrhofer

Pressesprecherin

Verein Wirtschaft für Integration

Brunnengasse 72/10

1160 Wien

+43 1 94 44 846 -12

+43 676 920 04 16

m.mayrhofer@vwfi.at

www.vwfi.at

 www.wienermut.at

 

 

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/12395/aom

 

 

 

 

APA – 24. Oktober 2014

 

Grüne wollen Herbstferien für ganz Österreich

Utl.: Zwischen Nationalfeiertag und Allerheiligen - Stattdessen freie Dienstage nach Ostern und Pfingsten und Tag des Landespatrons abschaffen

 

Die Grünen wollen österreichweit Herbstferien zwischen Nationalfeiertag und Allerheiligen/Allerseelen einführen und stattdessen die freien Dienstage nach Ostern und Pfingsten sowie den ebenfalls unterrichtsfreien Tag des Landespatrons streichen. So hätten Schüler und Lehrer zwischen Ende der Sommerferien und Weihnachten einmal länger frei, so Bildungssprecher Harald Walser.

 

Diese drei Tage wären in den meisten Jahren bereits ausreichend, um die Herbstferien zu realisieren. In jenen Jahren, in denen Nationalfeiertag und Allerheiligen/Allerseelen wie heuer auf Wochenenden fallen, sollten außerdem verpflichtend schulautonome Tage für die Schaffung der Ferien herangezogen werden, so Walser bei einer Pressekonferenz am Freitag. Eine ähnliche Regelung gibt es bereits in Vorarlberg. Im Rahmen ihrer Autonomie könnten Schulen sie auch jetzt schon umsetzen, tun dies aber kaum.

 

Zwei jeweils sechs- bis achtwöchige Schulphasen vor bzw. nach den Herbstferien entsprächen viel besser den lernpsychologischen Erkenntnissen, argumentierte Walser. Schwächere Schüler hätten in dieser Pause die Chance, Defizite aufzuholen. Die Regelung bringe außerdem klarere Strukturen und zusätzliche Lerntage gegen Ende des Schuljahrs. Als in seiner Zeit als Direktor des Gymnasiums in Feldkirch schulautonom Herbstferien eingeführt wurden, hätten sich die Krankheitstage von Schülern wie Lehrern schlagartig verringert, so Walser - "weil der Stress einfach weniger wurde".

 

Die freien Tage nach Pfingsten und Ostern seien im 19. Jahrhundert als Anreisetage für Internatsschüler gedacht gewesen und heute nicht mehr nötig, meinte der Grüne Bildungssprecher. Und der Tag des Landespatrons sei "überhaupt merkwürdig" und werde eigentlich nirgendwo mehr gefeiert - außer mit einem freien Tag an den Schulen.

 

Ein entsprechenden Antrag der Grünen soll im nächsten Unterrichtsausschuss des Nationalrats behandelt werden. Weitere Forderungen der Grünen: Statt der schulautonomen Tage sollen die Fenstertage im Mai und Juni (nach Fronleichnam bzw. Christi Himmelfahrt) fix freigegeben werden, die Osterferien zur Schaffung eines Sechs-Wochen-Rhythmus je nach Ostertermin variabel entweder vor oder nach den Feiertagen stattfinden. An unterrichtsfreien Tagen, die aber reguläre Arbeitstage außerhalb der Ferien sind, müsse es außerdem ein Betreuungsangebot für Pflichtschüler geben.

 

 

 

 

 

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