Dienstag, 28. Oktober 2014

2014.10.27.: APA Bildung

APA – 28. Oktober 2014

 

Pressetermine der Bildungs- und Frauenministerin am Mittwoch, 29.10.2014

 

BM Heinisch-Hosek besucht Schulzentrum Ybbs an der Donau Das Schulzentrum umfasst eine HAK, HAS und IT-HTL und lädt am 29. Oktober zum "Tag der berufsbildenden Schulen". Bundesministerin Gabriele Heinisch-Hosek nimmt gemeinsam mit Bürgermeister Alois Schroll sowie dem 2. LT-Präsidenten Johann Heuras an einer Diskussionsrunde mit SchülerInnen und LehrerInnen teil.

 

Die als COOL (Cooperatives Offenes Lernen) zertifizierte Schule wird weiters ein neues Unterrichtskonzept der Presse vorstellen.

 

Wann: Mittwoch, 29. Oktober 2014, 10.00 Uhr Wo: Schulring 1-6, 3370 Ybbs an der Donau

 

EuroSkills 2014 - Empfang bei Bundespräsident Dr. Heinz Fischer BM Heinisch-Hosek nimmt am Empfang teil.

 

Wann: Mittwoch, 29. Oktober 2014, 15:30 Uhr Wo: Österreichische Präsidentschaftskanzlei 1010 Wien, Hofburg Bellariator/Ballhausplatz

 

Verleihung der Johanna-Dohnal-Förderpreise und Johanna-Dohnal-Stipendium 2014 Johanna-Dohnal-Förderpreise werden an Dissertantinnen und Diplomandinnen, die ein technisches und/oder ein feministisches Studium absolvieren, verliehen. Weiters wird ein Johanna-Dohnal-Stipendium vergeben.

 

Wann: Mittwoch, 29. Oktober 2014, 17.00 Uhr Wo: Bundesministerium für Bildung und Frauen (Audienzsaal), Minoritenplatz 5, 1014 Wien

 

Eröffnung des Medienfestivals mla:connect durch BM Heinisch-Hosek Die media literacy awards [mla] 2014 für die besten Medienprojekte an österreichischen und europäischen Schulen werden vergeben. Im Rahmen des Medienfestivals mla:connect zeichnet das BMBF 21 Medienprojekte mit dem media literacy award [mla] aus, die österreichische und europäische Schulen im Schuljahr 2013/14 entwickelt haben.

 

Weitere Informationen und das Programm zum dreitägigen Medienfestival finden Sie unter: http://www.mediamanual.at/mediamanual/network/medienfestival.php

 

Wann: Mittwoch, 29. Oktober 2014, 19.00 Uhr Wo: Dschungel Wien, MQ / Museumsplatz 1, 1070 Wien

 

Wir laden die MedienvertreterInnen sehr herzlich ein und bitten um Anmeldung unter: veronika.maria@bmbf.gv.at

 

Rückfragehinweis:

Bundesministerium für Bildung und Frauen

Dr.in Julia Valsky

Pressesprecherin

Tel.: +43-1-53120-5025

julia.valsky@bmbf.gv.at

 

 

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/4920/aom

 

 

 

 

APA – 28. Oktober 2014

 

Tröls-Holzweber: Ganztägige Schulformen werden gefördert

Utl.: Besonders Schulen mit verschränktem Unterricht müssen forciert werden

 

Erfreut äußerte sich die Bildungssprecherin der SPÖ-Niederösterreich, LAbg. Ilona Tröls-Holzweber, über den Beschluss einer 15a-Vereinbarung über den Ausbau der ganztägigen Schulformen. Die vom Landtag kürzlich beschlossene Bund-Länder-Vereinbarung bedeutet die Fortschreibung der bisherigen Vereinbarung und damit die Sicherstellung, dass auch weiterhin die notwendigen Mittel für diesen wichtigen Bereich zur Verfügung gestellt werden. Im Wesentlichen handelt es sich um eine Ausweitung des Zeitraums in dem die Gelder "abgeholt" werden können. Die bisherige Frist für die bisher nicht ausgeschöpften Beträge wird von den Jahren 2014 und 2015 auf 2017 und 2018 verlängert. Die Summe, der vom Bund den Ländern bereitgestellten Mittel bleibt dabei gleich. "Bildung bereitet unsere Kinder und Jugendlichen auf ihr kommendes Leben vor, Bildung gibt das Wissen von Generationen an unser Kinder und Jugendlichen weiter. Bildung eröffnet Zugänge zu Wissenschaft, Kunst und Kultur und Bildung sollte neugierig machen. Daher ist es unsere Aufgabe, die Bildung unserer Kinder chancengerecht zu gestalten und in entsprechend hoher Qualität anzubieten", so LAbg. Tröls-Holzweber.

 

Tröls-Holzweber betonte in der Landtagsdebatte die Bedeutung ganztätiger Schulformen mit verschränktem Unterricht, da diese in besonderer Weise dazu geeignet seien, Chancengerechtigkeit herzustellen und alle Kinder und Jugendlichen optimal nach ihren Stärken und Schwächen zu fördern. "Mit den wechselnden Lern- und Spielzeiten aber auch den Förder- und Ruhezeiten kann gut auf den Tagesablauf der Kinder eingegangen werden", so Tröls-Holzweber. "Niederösterreich befindet sich schon auf einem guten Weg, aber er muss noch weiter gegangen werden. Denn noch existiert keine wirkliche Wahlfreiheit zwischen verschränkter und getrennter Ganztagsschule, weil es noch nicht die entsprechende Zahl von Schulen mit verschränktem Unterricht vorhanden ist", appellierte die Mandatarin abschließend.

 

Rückfragehinweis:

SPNÖ-Landtagsklub

Mag.a Rita Klement

Pressereferentin

Tel.: 02742 9005 DW 12560, Mobil: 0676/7007309

mailto:rita.klement@noel.gv.at

 

 

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/193/aom

 

 

 

 

APA – 27. Oktober 2014

 

Caritas unterstützt Initiative Neustart Schule

Utl.: Caritas Präsident Michael Landau: "Bildung ist beste Armutsprävention. Kein Kind darf dabei zurückgelassen werden!"

 

"Bildung schützt wesentlich vor Armut. Jedes Kind muss daher ein Recht auf optimale Unterstützung und Förderung haben. Alle Kinder müssen auf die Bildungsreise mitgenommen werden, damit kein Talent und keine Begabung verloren geht", so Caritas Präsident Michael Landau. "Daher begrüßt die Caritas die Initiative Neustart Schule, ins Leben gerufen von der Industriellenvereinigung. Gemeinsam mit anderen Bildungsinitiativen, Bildungsinteressierten und der österreichischen Bevölkerung soll auf die Politik eingewirkt werden, eine grundlegende Neukonzeption des Bildungssystems anzugehen.

 

300.000 Sekundär - Analphabeten und vererbte Bildungsarmut Heute oder Aktuell können immer mehr junge Menschen trotz positiven Pflichtschulabschlusses nur unzureichend lesen, schreiben und rechnen. BildungsforscherInnen schätzen, dass es mittlerweile etwa 300.000 funktionelle AnalphabetInnen in Österreich gibt. Während 21 Prozent der PflichtschulabsolventInnen armutsgefährdet sind, sind es nur neun Prozent der Personen mit Matura. Mehr als die Hälfte der arbeitlosen Wienerinnen und Wiener hat maximal einen Pflichtschulabschluss in der Tasche und österreichweit leben schon heute neun Prozent der Personen mit Pflichtschulabschluss in manifester Armut. Zum Vergleich: Bei Personen mit Matura sind es lediglich drei Prozent. Noch immer wechseln aus bildungsfernen Schichten nur 15 von 100 Kindern nach der Volksschule in ein Gymnasium. Bei Kindern von Akademikerinnen und Akademikern sind es hingegen 69 von 100. Und der Anteil der Studierenden aus niedrigen sozialen Schichten beträgt lediglich 18 Prozent. Im Jahr 1998 waren es noch 26 Prozent. "Bildungsarmut wird in Österreich noch immer vererbt. Das ist untragbar. Bildung ist das Transportmittel für bessere Lebenschancen. Das Kind, seine Entwicklung und seine Zukunftsperspektiven sind dabei in den Mittelpunkt zu stellen: Die Würde des Kindes und die Wertschätzung gegenüber jedem Kind sind das Fundament, auf dem ein nachhaltig erfolgreiches Bildungssystem aufbaut", ergänzt Landau

 

Caritas Lerncafés Österreichweit sind derzeit 34 Caritas Lerncafés in Betrieb. Im Schuljahr 2013/14 wurden über 1000 SchülerInnen aus sozial benachteiligten Familien mit oder ohne Migrationshintergrund kostenlos, individuell und altersgerecht betreut und gefördert. 94 Prozent der Kinder haben das Schuljahr positiv abgeschlossen. Konkret bieten die österreichweiten Lerncafés Betreuung bei Hausaufgaben und Unterstützung in Lerngruppen. Das kostenlose Lern- und Nachmittagsbetreuungsangebot gibt Kindern Vertrauen in ihre eigenen Fähigkeiten, stärkt ihre Deutsch-Kenntnisse und vermittelt Freude am Lernen. Damit soll den Kindern über den Weg der Bildung der Einstieg in eine bessere Zukunft erleichtert werden. Eine gesunde Jause sowie der regelmäßige Kontakt mit den Eltern gehören im Lerncafé ebenfalls zum Alltag. "Natürlich bin ich stolz auf die Erfolgsgeschichte der Lerncafés. Klar ist aber auch, dass die Caritas hier einen Bereich kompensiert, den eigentlich das Schulsystem abdecken sollte", so Caritas Präsident Michael Landau. Die Arbeit in den Lerncafés ist nur durch den engagierten Einsatz von freiwilligen MitarbeiterInnen möglich. Österreichweit unterstützten im Schuljahr 2013/14 über 470 Freiwillige SchülerInnen in Lerncafés. LernbegleiterInnen werden aber weiterhin dringend gesucht, denn die Nachfrage ist groß: Über 470 Kinder warteten auf einen Platz im Lerncafé.

 

www.neustart-schule.at www.caritas.at

 

Rückfragehinweis:

Caritas Österreich

Margit Draxl

Pressesprecherin

Tel.: +43/1/488 31-417; +43/664/8266920

mailto:margit.draxl@caritas-austria.at

http://www.caritas.at/

 

 

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/61/aom

 

 

 

 

APA – 28. Oktober 2014

 

Rotes Kreuz: Bildung sichert Wohlstand und Gesundheit

 

"Die Vererbung von Bildung als die Wurzel vieler Übel gehört endlich wirksam bekämpft." Mit diesen Worten reagierte der Präsident des Österreichischen Roten Kreuzes, Gerald Schöpfer, auf die gestern veröffentlichten Ergebnisse der Sozialstaatsenquete des Hauptverbandes der österreichischen Sozialversicherungsträger.

 

"Niedrige Bildung erhöht die Einkommensungleichheiten und das Risiko von Arbeitslosigkeit und Armut", sagt der Rotkreuz-Präsident. "Besser Gebildete sind im Schnitt nachweislich gesünder und später weniger oft pflegebedürftig." Diese Ergebnisse gehen auch aus dem "future.monitor" hervor, den das Rote Kreuz gemeinsam mit der Industriellenvereinigung, dem Internationalen Institut für angewandte Systemanalysen (IIASA) und der WU Wien entwickelt hat (www.futuremonitor.at).

 

Reformen im Bildungswesen hält Gerald Schöpfer daher für unumgänglich. Deshalb sei das Rote Kreuz auch Partner der Initiative "Neustart Schule" geworden (www.neustart-schule.at). Denn, so Schöpfer: "Wenn wir unseren Wohlstand erhalten wollen und die soziale Sicherung, die daran hängt, dann wird Österreich in Sachen Forschung, Technologie und Innovation künftig weltweit zu den Klassenbesten zählen müssen. Im Übrigen fällt mir überhaupt nichts ein, wofür nicht mehr Bildung besser wäre als weniger."

 

Rückfragehinweis:

Österreichisches Rotes Kreuz

Mag. Thomas Marecek,

 Presse- und Medienservice

Tel.: Tel.: +43 1 589 00-151, Mobil: +43 664 823 48 02

mailto:thomas.marecek@roteskreuz.at

http://www.roteskreuz.at

 

 

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/163/aom

 

 

 

 

 

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen