Dienstag, 4. November 2014

2014.11.04.: APA Bildung

APA – 4. November 2014

 

Gesetzesnovelle soll tägliche Turnstunde an Ganztagsschulen bringen

 

Utl.: Öffnung der Schulen für Vereine und Sporttrainer - Stärkere Qualitätssicherung an Ganztagsschulen in Lern- und Freizeitteil geplant - Pflichtmodul Politische Bildung soll 2015/16 starten

 

Eine Gesetzesnovelle, die Bildungsministerin Gabriele Heinisch-Hosek (SPÖ) am Dienstag in Begutachtung geschickt hat (Fristende: 2.12.), soll die schon länger angekündigte tägliche Turnstunde an Ganztagsschulen auf den Weg bringen. Durch Turnstunden und Sport im Freizeitteil soll es jeden Tag eine Stunde Bewegung geben, dafür sollen auch vermehrt Trainer aus Vereinen an die Schulen geholt werden.

 

Ganztagsschulen dürfen dem Entwurf zufolge zwar weiterhin autonom festlegen, wie viel Zeit für Lernen und Freizeit vorgesehen ist. Künftig sind dabei aber "Bewegungseinheiten in ausreichender Zahl sicherzustellen", sodass es fünf davon pro Woche gibt. Außerdem dürfen demnach nicht mehr nur Freitzeitpädagogen im Freizeitteil die Schüler betreuen, sondern auch Sporttrainer. Durch die Öffnung der Schulen für Vereine und Sporttrainer erhofft sich Heinisch-Hosek u.a. mehr Vielfalt beim Angebot.

 

Neben der täglichen Turnstunden soll in der Novelle noch ein zweiter Punkt des Sechs-Punkte-Programms der Regierung zur Bildung umgesetzt werden, nämlich eine "Qualitätsoffensive" bei den Ganztagsschulen: Künftig sollen auch die Aufgaben und Ziele von Lernzeit und die Ausgestaltung von Freizeit über die Betreuungspläne als Teil der Lehrpläne aufgenommen und präzisiert werden. Die Qualitätssicherung soll auch in diesem Bereich die Schulaufsicht übernehmen.

 

Außerdem auf dem Weg ist auch die Etablierung eines Pflichtmoduls Politische Bildung ab der 6. Schulstufe (2. Klasse AHS/Hauptschule/Neue Mittelschule). Dieses soll im Rahmen des Unterrichtsgegenstandes Geschichte und Sozialkunde umgesetzt werden, schulautonom kann aber auch ein eigener Unterrichtsgegenstand eingerichtet werden, kündigte die Ministerin in einer Aussendung an. Geplanter Start des Pflichtmoduls ist im Schuljahr 2015/16, wie es auf APA-Nachfrage aus dem Ministerium hieß. Zusätzliche Kosten werden dafür nicht erwartet.

 

 

 

 

APA – 4. November 2014

 

Heinisch-Hosek: Paket "Ganztägige Schulformen: mehr Qualität und mehr Bewegung" geht in Begutachtung

 

Utl.: Qualitätsoffensive für den Ausbau ganztägiger Schulformen

 

Die Bundesregierung investiert bis 2018/19 insgesamt 800 Millionen Euro in den Ausbau der ganztägigen Schulformen, bis dahin soll für jedes dritte Kind ein Schulplatz zur Verfügung stehen. Nun legt die Bundesregierung mit weiteren Offensivmaßnahmen nach, um die Qualität dieser Schulform für Eltern und Kinder nochmals zu erhöhen. Konkret werde für den Nachmittagsteil in ganztägigen Schulformen Aufgaben und Ziele der Lernzeit in den Betreuungsplänen als Teil der Lehrpläne präzisiert und die Ausgestaltung der Freizeit in diese aufgenommen, erklärt Bildungsministerin Gabriele Heinisch-Hosek. Die Qualitätskontrolle wird durch die Schulaufsicht gewährleistet und in Zukunft ist ihr Aufgabengebiet um den Betreuungsteil konkretisiert.

 

"Die tägliche Bewegungseinheit wird in einem ersten Schritt in der ganztägigen Schule umgesetzt", so Heinisch-Hosek und erklärt, dass unter Hinzuziehung zu den im Unterrichtsteil vorgesehenen Stunden, in Kombination mit dem Freizeitteil die tägliche Bewegungseinheit Realität werde. Erstmals werden die Schulen auch für Vereine und Trainer/innen aus dem Sport geöffnet. "Das Angebot wird dadurch wesentlich breiter und attraktiver für Schülerinnen und Schüler". In Zukunft werden außerdem Schulkooperationen im Rahmen des Sports verstärkt und Raumüberlassungen vereinfacht. Für Trainer/innen werde die Qualifikation durch Anerkennung bestehender Qualifikationen an PHs erleichtert.

 

Weiters sieht der Entwurf vor, dass die Aufgaben der österreichischen Schulen um "gesundheitsbewusst" und "sportlich aktive Lebensweise" ergänzt werden. Damit soll die Notwendigkeit einer sportlich aktiven Lebensweise unterstrichen werden. Das habe vor allem auch langfristige Auswirkungen auf Gesundheit und Wohlbefinden, so Heinisch-Hosek.

 

In einem weiteren Schritt werde ein Bewegungscoach neu etabliert. Eine einschlägige polysportive Ausbildung an den Bundessportakademien erleichtert in Zukunft den Zugang zur Ausbildung für interessierte BewerberInnen. Hier laufen die Vorbereitungen bereits auf Hochtouren.

 

"Mit der Begutachtung dieses Pakets werden zwei weitere Punkte des 6-Punkte-Programms der Regierungsklausur auf den Weg gebracht", so Bildungsministerin Gabriele Heinisch-Hosek, die abschließend betont, dass die Maßnahmen ab nächstem Schuljahr Realität werden.

 

Rückfragehinweis:

Bundesministerium für Bildung und Frauen

Dr.in Julia Valsky

Pressesprecherin

Tel.: +43-1-53120-5025

julia.valsky@bmbf.gv.at

 

 

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/4920/aom

 

 

 

 

APA – 4. November 2014

 

Sonderschule - Heinisch: Österreich widerspricht nicht UN-Konvention

 

Utl.: Bildungsministerin verweist auf sukzessiven Abbau von Sondereinrichtungen bis 2020 - BILD

 

Bildungsministerin Gabriele Heinisch-Hosek (SPÖ) hat am Dienstag erklärt, dass Österreichs Situation betreffend Kinder in Sondereinrichtungen oder Regelschulwesen nicht der UN-Behindertenkonvention widerspreche. Sie verwies aber gegenüber Journalisten vor dem Ministerrat auf den geplanten sukzessiven Abbau von Sondereinrichtungen bis 2020.

 

Im Lauf der Jahre soll sich dann herausstellen, ob etwa schwerstbehinderte Kinder eine Sondereinrichtung brauchen. Denn die Rahmenbedingungen würden noch nicht überall passen. Sie kann sich auch vorstellen, betroffene Kinder beispielsweise in kleinen Gruppen in das Regelschulwesen zu integrieren.

 

Der "Standard" hat am Dienstag von einem vom Sozialministerium in Auftrag gegebenen, noch unveröffentlichten Gutachten der Uni Innsbruck berichtet, wonach das österreichische Sonderschulmodell eindeutig gegen die 2008 von Österreich unterzeichnete UN-Konvention für Menschen mit Behinderung und damit Völkerrecht widerspreche.

 

Dieser Ansicht widersprach Heinisch-Hosek grundsätzlich und verwies auf die Möglichkeit, dass Eltern ihre Kinder in jede Schulform geben können. Ob künftig noch Sonderschulen nötig sein werden, werde man bis 2020 wissen. Sie verwies auch auf die Bereitschaft von den drei Bundesländern Tirol, Kärnten und Steiermark, die eine inklusive Modellregion sein wollen.

 

Sozialminister Rudolf Hundstorfer (SPÖ) erklärte, dass er das im "Standard" zitierte Gutachten noch nicht kenne. Man habe diese Studie beauftragt, um zu schauen wo man steht.

 

 

 

 

APA – 4. November 2014

 

AKS ad Bildungsministerium: Inklusion muss endlich Praxis werden

 

Erneut hat ein Gutachten ergeben, dass Österreich mit der Trennung in Sonderschule und Volksschule, Hauptschule/Neue Mittelschule, bzw. Gymnasium gegen Völkerrecht verstößt. Die Aktion kritischer Schüler_innen (AKS) kritisiert das rückschrittliche Verhalten der österreichischen Politik und fordert die umfassende Inklusion aller körperlich und geistig beeinträchtigten Kinder und Jugendlichen in Österreich. "Die Gesamtschule für alle 6- bis 14-jährigen Kinder ermöglicht die Inklusion aller. Inklusion darf nicht als Vorwand für Sparmaßnahmen benutzt werden, wie das zur Zeit passiert. Grundvoraussetzungen sind kleinere Klassen, eine adäquate Pädagog_innenausbildung und die Unterstützung des Lehrpersonals durch Expert_innen", fordert Christina Götschhofer, Bundesvorsitzende der AKS.

 

Die AKS setzt sich außerdem dafür ein, dass die Inklusion von beeinträchtigten Kindern mit einer verstärkten Thematisierung von Diskriminierung und Ausgrenzung im Unterricht einhergeht. "Um ein inklusives Schulsystem zu ermöglichen, müssen Ausgrenzungsmechanismen im Rahmen des Unterrichts behandelt werden. Anti-Diskriminierungsarbeit muss in der Schule aktiv betrieben werden, um eine Atmosphäre zu schaffen, in der sich alle wohlfühlen können. So lernen Kinder und Jugendliche sensibel miteinander umzugehen und sich gegenseitig zu respektieren", so Götschhofer.

 

Beeinträchtigte Menschen werden in der Arbeitswelt und in der Gesellschaft ständig marginalisiert. Auch wenn Betriebe einen gewissen Betrag bezahlen müssen, wenn sie die vorgeschriebenen Quoten nicht erfüllen, hat das zu keiner Verbesserung geführt. "Der Zugang zu gleicher Bildung ist ein wichtiger Schlüssel, um im späteren Leben die gleichen Chancen zu haben. Außerdem müssen die vorhandenen Sanktionen verschärft werden. Um Inklusion in der Gesellschaft zu erreichen, muss in der Schule anfangen werden", erklärt Götschhofer abschließend.

 

Rückfragehinweis:

Christina Götschhofer

AKS Bundesvorsitzende

0699/11408142

 

 

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/5430/aom

 

 

 

 

APA – 4. November 2014

 

BSV ad Heinisch-Hosek: Nach Worten müssen Taten folgen!

 

Utl.: Bundesschülervertretung erwartet sich nach Verhandlungen vor allem Entgegenkommen bei Vorbereitungsstunden

 

Gestern, Montag, fand ein weiteres Treffen zwischen Bundesschülervertretung (BSV) und dem Bundesministerium für Bildung und Frauen (BMBF) statt. Die BSV erwartet sich nach dem Treffen eine Umsetzung der angekündigten Maßnahmen - vor allem was die Vorbereitungsstunden für die mündlichen Reifeprüfungen angeht.

 

Bei dem Treffen sprach die BSV erneut die Problematik der gekürzten Vorbereitungsstunden an: In Zukunft soll es pro Fach nur mehr vier Vorbereitungsstunden für die mündliche Matura geben. Für die BSV ist diese Kürzung untragbar und ein grober Nachteil für die Schüler. "Die Schüler müssen auch weiterhin gut vorbereitet in die mündliche Matura geschickt werden. Deshalb ist eine Kürzung der Vorbereitungszeit eindeutig ein Sparen am falschen Ende", so Bundesschulsprecher Lukas Faymann.

 

"Bei dem gestrigen Treffen wurde uns zugesichert, dass sich das Bundesministerium erneut der Problematik annehmen wird und möglicherweise bei der Anzahl der Vorbereitungsstunden nachbessern wird. Wir erwarten uns nun, dass auf die Worte auch Taten folgen, und hier tatsächlich den Schülern entgegengekommen wird", so Faymann weiters. Abschließend fordert die BSV generell eine rasche Durchführung der versprochenen Reformen: "Vor allem was das vor kurzem beschlossene 6-Punkte-Programm angeht, müssen die Reformen nun rasch erfolgen. Die Schüler von heute haben nichts von Reformen, die erst in zehn Jahren erfolgen. Will man der jetzigen Generation noch eine gute schulische Bildung ermöglichen, so muss jetzt gehandelt werden", so Faymann abschließend.

 

Rückfragehinweis:

Lukas Faymann

Bundesschulsprecher

lukas.faymann@bsv.at

0664 588 64 71

 

 

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/1493/aom

 

 

 

 

APA – 4. November 2014

 

Grossmann begrüßt Fortführung der Erwachsenenbildung

 

Utl.: Kostenloses Nachholen des Pflichtschul-Abschlusses gesichert

 

Als "eine weitere wichtige Maßnahme gegen Arbeitslosigkeit" bezeichnet SPÖ-Bildungssprecherin Elisabeth Grossmann die Fortführung und Sicherung der Erwachsenenbildung für die nächsten drei Jahre. Die 15a-Vereinbarung "Initiative Erwachsenenbildung" wird aufgrund des dringenden Bedarfs und der großen Nachfrage fortgesetzt und betrifft österreichweit eine Vielzahl an Einrichtungen der Erwachsenenbildung. "Aktuelle Studien gehen davon aus, dass bis zu eine Million Menschen in Österreich über nicht ausreichende Kompetenzen in den Schlüsselkompetenzen Lesen, Schreiben und Rechnen verfügen. Sie können damit nicht angemessen am sozialen Leben teilnehmen und haben nur geringe bis keine Chancen am Arbeitsmarkt", betont Grossmann am Dienstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. Im heutigen Unterrichtsausschuss stehen unter anderem das kostenlose Nachholen des Pflichtschulabschluss und die Teilnahme an einem anderen Bildungsprogramm für erwerbsfähige Personen auf der Tagesordnung. ****

 

Mit dieser wichtigen arbeitsmarktpolitischen Maßnahme solle der Anteil an gering qualifizierten Personen im Erwachsenenalter nachhaltig gesenkt und die Chancen auf eine aktive Teilnahme am sozialen Leben verbessert werden. "Damit geben wir den Menschen eine Perspektive für eine bessere Zukunft in wirtschaftlich schwierigen Zeiten", so die SPÖ-Bildungssprecherin. Insgesamt lobt Grossmann die Fortführung der Initiative Erwachsenenbildung als "ein gemeinsames Bekenntnis im Kampf gegen Arbeitslosigkeit" zwischen Bund und Ländern. Die kostenlose Teilnahme an Bildungsprogrammen werde nämlich zu 50 Prozent von den Ländern und zu 50 Prozent vom Bund finanziert. Außerdem gibt es klar definierte Mindeststandards für Anbieter, für die Kursgestaltung und -inhalte sowie einheitliche Qualifikationsanforderungen an TrainerInnen und PrüferInnen. Als ehemalige steirische Bildungslandesrätin liegt Grossmann die Erwachseneninitiative besonders am Herzen, da sie die kostenlose zweite Chance zum Pflichtschulabschluss 2012 für die Steiermark initiiert hat. (Schluss) mb/rm/mp

 

Rückfragehinweis:

SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Löwelstraße 18, 1014 Wien,

 Tel.: 01/53427-275

http://www.spoe.at/online/page.php?P=100493

 

 

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/199/aom

 

 

 

 

APA – 4. November 2014

 

Jank: Erfolgsprogramm zur Förderung von Basisbildung und zum Nachholen von Pflichtschulabschlüssen wird sichergestellt

 

Utl.: ÖVP-Bildungssprecherin: Bildung ist ein Mittel gegen Arbeitslosigkeit

 

Das Erfolgsprogramm für Jugendliche ohne positiven Pflichtschulabschluss sowie für gering qualifizierte Erwachsene, die damit Bildungsabschlüsse kostenlos nachholen können, soll für weitere drei Jahre sichergestellt werden. Das sieht eine Bund-Länder-Vereinbarung vor, die heute im Ausschuss für Unterricht auf der Tagesordnung steht. Damit wird ein wichtiger Teil des Sechs-Punkte-Programms, das bei der Regierungsklausur im September in Schladming vereinbart wurde, umgesetzt, sagte heute, Dienstag, ÖVP-Bildungssprecherin Abg. Brigitte Jank.

 

"Die aktuelle Arbeitslosenstatistik zeigt einmal mehr, dass ein unmittelbarer Zusammenhang zwischen Ausbildung und Chance auf Beschäftigung gegeben ist", erklärt Jank. Ende Oktober 2014 finden sich unter den 310.000 arbeitslos vorgemerkten Personen 47 Prozent Arbeitsuchende, die keine berufliche Ausbildung haben. Auch in Österreich liege damit das Arbeitslosigkeitsrisiko von Personen ohne berufliche Ausbildung mit Abstand über jenem von Personen mit beruflicher Ausbildung, so die Abgeordnete.

 

Der Bund fördert die Bildungsmaßnahmen mit einem Gesamtbetrag von 48,51 Millionen Euro (inklusive Mittel des Europäischen Sozialfonds in Höhe von 21,2 Millionen Euro) über die gesamte Programmlaufzeit. Die restlichen 27,28 Millionen Euro übernehmen die Länder. Damit werden rund 13.600 Personen im Bereich Basisbildung erreicht, rund 5.800 Personen soll das Nachholen des Pflichtschulabschlusses ermöglicht werden. (Schluss)

 

Rückfragehinweis:

Pressestelle des ÖVP-Parlamentsklubs

Tel.: 01/40110/4436

http://www.oevpklub.at

 

 

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/169/aom

 

 

 

 

APA – 4. November 2014

 

Lebenshilfe Österreich fordert Verbesserungen bei Pflegereform und inklusiver Schule

 

Die Lebenshilfe Österreich begrüßt die heute von Bundessozialminister Hundstorfer im Ministerrat beschlossene sozialrechtliche Verbesserung für pflegende Eltern von Kindern mit Beeinträchtigungen. Allerdings sollten darüber die angedachten Verschlechterungen bei der Pflegegeldgesetzesnovelle, die einen erschwerten Zugang zu den ersten zwei Pflegegeldstufen vorsehen, nicht vergessen werden. Die Lebenshilfe Österreich hofft, dass hierbei Sonderregelungen für Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung seitens des Ministeriums eingeplant werden.

 

Menschen mit Beeinträchtigungen sind auch Thema in der heute veröffentlichten - von Bundessozialminister Hundstorfer in Auftrag gegebenen - Studie der Universität Innsbruck, die deutlich macht, dass Österreich mit der Aufrechterhaltung der Sonderschulen die UN Behindertenrechtskonvention eindeutig verletzt.

 

Daher unterstützt die Lebenshilfe Österreich den Antrag der Grünen auf inklusiven Unterricht für alle, der heute im Unterrichtsausschuss diskutiert wurde. Lebenshilfe-Präsident Univ. Prof. Dr. Germain Weber fordert von Unterrichtsministerin Heinisch-Hosek erneut einen klaren Zeitrahmen und erinnert an den von der Lebenshilfe präsentierten Stufenplan zur inklusiven Schule, der die kontinuierliche Umwandlung von Sonderschulen in inklusive Schulen für alle Kinder österreichweit bis 2020 vorsieht. Dies beinhaltet keinen weiteren Ausbau von neuen Sonderschulstandorten. "An der Umwandlung von Regel- und Sonderschulen in inklusive Schulen führt kein Weg vorbei, wenn wir zukunftsorientiert und zum Wohle der nächsten Generationen denken", so Weber abschließend.

 

Rückfragehinweis:

Lebenshilfe Österreich

Mag. Albert Brandstätter

Tel.: 01/812 26 42 - 74 oder 0664/81 64 801

mailto:brandstaetter@lebenshilfe.at

www.lebenshilfe.at

 

 

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/1351/aom

 

 

 

 

 

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