Montag, 10. November 2014

2014.11.10: Bildung

OTS0159 II 10.11.2014 12:48:52

 

Brunner: Ganztagsschulen eröffnen neue Chancen

Utl.: Informationsoffensive der Bundesregierung bietet Plattform für Interessierte

SPÖ/Frauen/Brunner/Ganztagsschule

"Für Kinder eröffnen Ganztagsschulen neue Chancen. Für die Eltern sind sie eine wichtige Voraussetzung, um Job und Familie zu vereinbaren" sagte heute, Montag, SPÖ-Bundesfrauengeschäftsführerin Andrea Brunner gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. Bis 2018 investiert die Bundesregierung in einer großen Ausbauoffensive insgesamt 800 Millionen Euro. "Die heute gestartete Kampagne der Bundesregierung hat eine wichtige Informations- und Drehscheiben-Funktion", so Brunner. ****

"In der Ganztagsschule ist mehr Zeit auf die Bedürfnisse der Kinder einzugehen. Lern- und Freizeiteinheiten werden abgewechselt und die Aufgaben werden in der Schule erledigt", sagte Brunner.

"Durch die geballte Information im Internet unter http://mehrschule-mehrchancen.at und den zusätzlichen Materialien wie dem Film können sich Kinder und Eltern ein gutes Bild machen, was sie erwartet", so Brunner abschließend. (Schluss) up/mp

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APA0240 II, XI 10.11.2014 12:41:08

 

Ganztagsschule: Heinisch-Hosek startet Info-Kampagne

Utl.: Weniger klassische Inserate, Infos "dort, wo man in Wartezimmern sitzt" - Nächster Schritt dann Erleichterung der verschränkten Form

Schule/Österreich

Bildungsministerin Gabriele Heinisch-Hosek (SPÖ) startet eine Info-Kampagne zur ganztägigen Schule. Dies sei aus Budgetgründen die "einzige Kampagne heuer", so die Ministerin bei einer Pressekonferenz am Montag. Dabei setze man weniger auf klassische Inserate, sondern wolle vor allem "überall dort informieren, wo man in Wartezimmern sitzt" - etwa bei Kinderärzten.

Mit der Informationsoffensive "Mehr Schule. Mehr Chancen" solle vor allem den Eltern ins Bewusstsein gebracht werden, dass es ganztägige Schulen gebe - zwar noch nicht so viele, aber doch, meinte die Ministerin. Die Kampagne dreht sich dabei um beide Formen der ganztägigen Schule - also der Ganztagsschule in verschränkter Form mit mehrmaligem Wechsel der Unterrichts- und Freizeiteinheiten am Tag als auch der Nachmittagsbetreuung (Unterricht am Vormittag, Betreuungszeit am Nachmittag).

Bis 2018/19 werden 800 Mio. Euro in den Ausbau ganztägiger Schulformen investiert, bis dahin soll für jedes dritte Kind im Pflichtschulalter ein solcher Schulplatz zur Verfügung stehen. Die Kampagne solle unter anderem aufzeigen, dass ganztägige Schulformen "mehr von allem" bringen, so Heinisch-Hosek. Es gehe nicht nur um die Vermittlung von Wissen, sondern auch um eine andere Freizeitstruktur daheim. "Wenn man heimgeht, soll man möglichst wenig Hausübungen haben und möglichst wenig nachlernen müssen."

Als nächste Schritte will die Ministerin einerseits die ganztägigen Schulen für Vereine öffnen sowie die Hürden für die Einrichtung der verschränkten Form der Ganztagsschule erleichtern. Derzeit muss dafür das Schulforum mit Zwei-Drittel-Mehrheit zustimmen. Künftig soll die Anmeldung von 15 Kindern ausreichen, um zumindest eine Klasse in verschränkter Form an der Schule bzw. "in zumutbarer Entfernung" zu führen, heißt es Regierungsprogramm. Dazu müsse aber noch etwa die Sprengelfrage mit den Ländern geklärt werden, so Heinisch-Hosek: Derzeit können Kinder grundsätzlich nur Pflichtschulen in "ihrem" Schulsprengel besuchen - treffen Sprengelgrenzen gerade ungünstig aufeinander, wäre manchmal der Besuch einer Ganztagsschule "in zumutbarer Entfernung" nicht erlaubt.

(S E R V I C E - http://www.mehrschule-mehrchancen.at)

(schluss) aku;jle;cts

OTS0146 II, CI 10.11.2014 12:26:04

 

Heinisch Hosek: Jedes Kind soll die gleichen Möglichkeiten und Chancen haben

Utl.: Utl.: Heinisch-Hosek fordert Chancengerechtigkeit, Inklusion, Partizipation und Schutz vor Gewalt bei der parlamentarischen Enquete "25 Jahre UN-Kinderrechtskonvention"

SPÖ/Heinisch-Hosek/Enquete/Kinderrechte/Kinderrechtskonvention

Bildungs- und Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek hat am Montag bei der parlamentarischen Enquete anlässlich des 25. Jubiläums der UN-Kinderrechtskonvention über die Situation von Kindern und Jugendlichen in Österreich und weltweit gesprochen. "In Österreich sind wir bei Kinderrechten bereits sehr weit gekommen", sagte Heinisch-Hosek. Viele Punkte der UN-Kinderrechtskonvention seien in Österreich bereits verfassungsrechtlich verankert, so etwa das Recht auf gewaltfreie Erziehung. "Man kann aber immer noch mehr tun, etwa durch Investitionen in Kinderbetreuung und Bildung", so die Ministerin. Wichtig sei es vor allem, allen Kindern und Jugendlichen die gleichen Möglichkeiten und Chancen zu bieten. ****

"Schon beim Bildungseinstieg haben Kinder oft unterschiedliche Voraussetzungen", sagte Heinisch-Hosek. Diese müssen ausgeglichen werden, zum Beispiel durch die Ganztagsschule. "Wenn Kinder einen ganzen Tag lang in einer guten Abwechslung lernen, wiederholen, kreativ sein und ihre Talente ausleben können, ist das schon ein wichtiger Schritt", betonte die Bildungsministerin.

Sonderschulen sollen abgebaut werden, denn sie widersprechen dem demokratischen Prinzip der Chancengleichheit und der Vielfalt in der Gesellschaft, unterstrich Heinisch-Hosek weiter. "Auf welche Art auch immer Kinder benachteiligt sind, sie sollen alle die gleichen Bildungsmöglichkeiten haben." Integration ist bisher gut gelungen, in Zukunft solle auch Inklusion schrittweise umgesetzt werden.

Kinder und Jugendliche sollen außerdem die Möglichkeit haben, in allen Belangen mitreden und sich einbringen zu können. "Partizipation soll im Bildungswesen noch mehr forciert werden", betonte Heinisch-Hosek. Beispielsweise solle jedes Kind die Möglichkeit haben, Feedback an die Lehrer zu geben.

Ein weiterer wichtiger Punkt sei es, Kinder vor Gewalt zu schützen. Das Recht auf gewaltfreie Erziehung ist in Österreich bereits verfassungsrechtlich verankert, trotzdem könne immer noch mehr getan werden. "Das Kindeswohl muss immer im Mittelpunkt stehen. Bei strittigen Scheidungen oder Gewalt in der Familie leiden immer auch die Kinder, oft mit gravierenden Langzeitfolgen", sagte Heinisch-Hosek. Hier müsse vor allem auch präventiv gearbeitet werden. (Schluss) ve/up

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Andrea Steiner
Büro Kurt Schober
SPÖ-Parlamentsklub
Tel.: 01/40110-3945

 

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