Dienstag, 11. November 2014

2014.11.11: Newsletter Bildung

Die Presse – 11. November 2014

 

 

Ganztagsschule: Info-Kampagne statt Inserate

Die Hürden für die Einrichtung der verschränkten Form sollen gesenkt werden.

Wien. Ihre Vorgängerin, Claudia Schmied (SPÖ), musste sich bisweilen gegen den Vorwurf wehren, ihre Reformprojekte mittels Inseraten (vor allem in Boulevardblättern) zu promoten. Bildungsministerin Gabriele Heinisch-Hosek (SPÖ) dürfte das vorerst nicht passieren. Sie startet nun eine Info-Kampagne zur Ganztagsschule. Man setze dabei aber weniger auf klassische Inserate, sondern wolle „überall dort informieren, wo man in Wartezimmern sitzt“ – zum Beispiel beim Kinderarzt. Aus budgetären Gründen sei dies „die einzige Kampagne heuer“.

Mit der Informationsoffensive solle vor allem den Eltern bewusst gemacht werden, dass es ganztägige Schulen gebe – zwar noch nicht so viele, aber doch, meinte die Ministerin. In der Kampagne geht es um die verschränkte Form, in der Unterricht und Freizeit sich abwechseln, und um jene mit Betreuung am Nachmittag. Bis 2018 soll für jedes dritte Kind im Pflichtschulalter ein ganztägiger Platz zur Verfügung stehen.

Als Nächstes sollen ganztägige Schulen für Vereine geöffnet und die Hürden für die Einrichtung der verschränkten Form gesenkt werden. Wie im Regierungsprogramm festgelegt, soll schon ab 15 Anmeldungen eine solche Klasse „in zumutbarer Entfernung“ eingerichtet werden.

 

 

"Heute" vom 11.11.2014                                        Seite 4

Ressort: Politik

 

Heute Hauptausgabe, Heute Oberösterreich

 

"Herzensanliegen der Regierung"

 

Heinisch-Hosek wirbt für Ganztagsschule

 

Bis 2018 will Bildungsministerin Gabriele Heinisch-Hosek (SP) mehr als 200.000 Plätze in Ganztagsschulen anbieten. Um über die Vorteile dieser Schulform zu informieren, startet sie eine bundesweite Kampagne.

 

 

 

 

 

Andrea Steiner
Büro Kurt Schober
SPÖ-Parlamentsklub
Tel.: 01/40110-3945

 

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