Montag, 17. November 2014

2014.11.17: Bildung

 

OTS0078 II 17.11.2014 11:15:56

 

GÖD-BMHS-Gewerkschaft fordert dringlich Erstellung eines Sozialplans

Utl.: Kündigungen aus Bedarfsmangel treffen immer Frauen

Gewerkschaften/Bildung/Schule

Im Namen der GÖD-BMHS-Gewerkschaft fordere ich Frau Bundesministerin Heinisch-Hosek dringlich auf, unserer Forderung nach Erstellung eines Sozialplans zur Sicherung der Beschäftigung langjährig unterrichtender Lehrerinnen dringlich nachzukommen. Diesbezügliche Anträge des Zentralausschusses blieben seit Monaten ohne Reaktion.

Die Einführung neuer Lehrpläne führt stets zur Kreierung neuer Gegenstände und zur Veränderung des Stundenausmaßes anderer Gegenstände. Daraus resultieren vorübergehende Unterbeschäftigungen, die - wie zuletzt - zur Kündigung von Lehrerinnen führen. In einem Fall wurde eine 49-jährige Kollegin aus "Bedarfsmangel" gekündigt. Die Behörde weigerte sich über Monate beharrlich, wegen fehlender Ressourcen (Werteinheiten) vom Ministerium und der zu erwartenden Folgewirkungen die Kündigungen zurückzunehmen.

Während dieser Monate versuchte die Standesvertretung der BMHS mit der Frau Bundesministerin zur Erstellung einer verbindlichen Regelung (Sozialplan) ins Gespräch zu kommen. Bis heute blieben schriftlich eingebrachte Anträge von ihr und ihrem Büro unbeantwortet.

Rückfragehinweis:
Prof. MMag. Jürgen RAINER
Vorsitzender der BMHS-Gewerkschaft
0664/498 14 30
Strozzigasse 2, 1080 Wien


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OTS0052 II 17.11.2014 10:21:15

 

NEOS zu Zentralmatura: Strolz pocht auf Aufstockung der Vorbereitungsstunden

Utl.: Matthias Strolz: "Bundesministerin Heinisch-Hosek muss Stunden nachlegen, sonst kommt eine Online-Petition"

Innenpolitik/NEOS/Bildung/Zentralmatura/Vorereitungsstunden

Mit 2015 gehen die Allgemeinbildenden Höheren Schulen in die Zentralmatura. Verhandlungen zwischen Bundesschülervertretung (BSV) und dem Bundesministerium für Bildung und Frauen laufen noch. Unterstützen wollen die NEOS die BSV bei ihrer Forderung nach mehr Vorbereitungsstunden.

Während bisher für die Vorbereitung der mündlichen Matura bis zu 20 Stunden vorgesehen waren, soll die Vorbereitung nun auf maximal vier Unterrichtseinheiten pro Prüfungsgebiet beschränkt werden. "Das finde ich nicht fair. Diese Kürzung geht auf Kosten der Qualität und auf Kosten der Schülerinnen und Schüler. Die Regierungsparteien sparen auf dem Rücken der Jugendlichen, während sie nach wie vor verweigern, den kostenintensiven Parteipostenschacher zum Beispiel in den Landesschulräten abzustellen", kritisiert Strolz.

Vor allem sei diese rigide Stundenkürzung nicht fair gegenüber jenem Maturajahrgang, der als erster in die Umsetzung der Zentralmatura gehe. "Naturgemäß gibt es bei einer solchen Umstellung viele offene Fragen und Unsicherheiten. Darauf mit Kürzung der Vorbereitungsstunden zu reagieren, ist der falsche Ansatz. Da fehlt dem Ministerium jedes Gespür für die richtigen Prioritäten", so Strolz.

Jedenfalls für den Einführungsjahrgang erwarte sich der NEOS-Bildungssprecher daher eine Aufstockung der Vorbereitungsstunden. Die Einigung über die Stundenanzahl müsse jedoch schnell getroffen werden, denn die Nervosität seitens Schüler_innen und Lehrer_innen wachse mit jeder Woche. "Bundesministerin Heinisch-Hosek muss hier verantwortungsvoll agieren und bei der Stundenanzahl nachlegen. Wenn es bis Anfang Dezember zu keiner Entscheidung für mehr Vorbereitungsstunden kommt, werde ich eine Online-Petition mit ins Leben rufen", so Strolz abschließend.

Rückfragehinweis:
NEOS - Presseteam im Parlament
Tel.: 01 40 110 9091
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presse.neos.eu




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Andrea Steiner
Büro Kurt Schober
SPÖ-Parlamentsklub
Tel.: 01/40110-3945

 

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