Dienstag, 18. November 2014

2014.11.18: Bildung

OTS0192 WI, II 18.11.2014 14:02:37

 

Industrie zu Foglar: Gemeinsam alle entlasten

Utl.: IV-GS Neumayer: Bei Arbeitszusatzkosten insgesamt ansetzen, um Arbeitsplätze zu sichern und zu schaffen - Neue und noch höhere Steuern gefährden Arbeitsplätze und sind ein No-Go

Wirtschaft und Finanzen/IV/Neumayer/ÖGB/Foglar/Steuern

"Wer das IV-Steuerkonzept genau liest, weiß, dass wir eine Entlastung für alle wollen. Im Unterschied zum ÖGB wollen wir aber eben nicht nur bei der Lohnsteuer ansetzen, sondern dort, wo der Faktor Arbeit am stärksten belastet ist: bei den gesamten Arbeitszusatzkosten. Nur so können neue Arbeitsplätze entstehen und bestehende gesichert werden. Das sollte angesichts der derzeit schwachen Konjunktur und der problematischen Situation auf dem Arbeitsmarkt oberste Priorität haben - und nicht partei- oder verbandstaktische Überlegungen", so der Generalsekretär der Industriellenvereinigung (IV), Mag. Christoph Neumayer zu den aktuellen Aussagen von ÖGB-Präsident Erich Foglar heute, Dienstag.

Die Lohnsteuer mache bei den Arbeitskosten nur 12,6 Prozent aus, drei Viertel seien auf die Sozialversicherungsbeiträge von Arbeitnehmer- und Arbeitgeberseite sowie sonstige Lohnsummenabgaben zurückzuführen. "2013 ist daher weniger als die Hälfte der Kosten, die dem Unternehmen entstehen, auch wirklich bei den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern angekommen - hier gilt es anzusetzen", wie Neumayer ausführte. Mehr Steuern seien hingegen ein absolutes No-Go, so der IV-Generalsekretär: "Wir sind bereits ein Hochsteuerland, mehr geht einfach nicht mehr. Außerdem haben wir ein klares Ausgaben- und sicher kein Einnahmenproblem. Es sind die Unternehmen die die Gehälter bezahlen, daher muss alles getan werden um diese auch in Österreich zu halten."

Auch der populistische Ruf nach "Reichensteuern" sei in diesem Zusammenhang ein reines "Täuschungsmanöver": "Wenn man mit sogenannten 'Reichensteuern' das Volumen für eine echte Steuerstrukturreform zusammenbringen wollte, müsste man tief in den Mittelstand eingreifen und das Unternehmensvermögen besteuern - das ist das Gegenteil einer Entlastung. Wir rufen den ÖGB daher dazu auf, gemeinsam an einer sinnvollen Entlastung, für und im Interesse aller Menschen in diesem Land, zu arbeiten", so Neumayer.

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Mittagsjournal, 18.11.2014

Industrie mit Bildungskonzept: Gesamtschule

Astrid Plank

Die Industriellenvereinigung kommt heute mit einem neuen Vorstoß, die Schullandschaft in Österreich zu erneuern. Und zwar grundlegend. Der Kern des Modells: Eine gemeinsame, ganztägige Schule für alle bis zum Alter von 14 Jahren, also über acht Jahre hinweg. Aber auch der Kindergarten ab vier Jahren soll laut Industriellenvereinigung verpflichtend werden.

 

 

 

 

Andrea Steiner
Büro Kurt Schober
SPÖ-Parlamentsklub
Tel.: 01/40110-3945

 

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