Mittwoch, 19. November 2014

2014.11.19: Bildung

OTS0027 II, WI 19.11.2014 09:12:12

 

FSG BMHS: Studien allein schaffen noch keine Verbesserungen

Utl.: Wer Burn-Out, Stress und Erschöpfung wirksam bekämpfen möchte, muss agieren und nicht nur analysieren.

Bildung/Gesundheit/Gewerkschaften/BMHS/Burnout

Immer wieder werden Studien in Auftrag gegeben, die mehr oder weniger repräsentativ erstellt, zum gleichen Ergebnis kommen: Der Beruf einer Lehrerin, eines Lehrers ist fordernd, intensiv und braucht die volle Konzentration und das punktgenaue Abrufen von Leistung. Oft genug wird dabei die Schwelle zur Überforderung deutlich überschritten. Der Vorsitzende der FSG an berufsbildenden mittleren und höheren Schulen (BMHS) Heinrich Himmer meint dazu: "Die Ergebnisse von Burn-Out Studien sind seit vielen Jahren eindeutig und werden von niemandem bestritten. Dass immer wieder die gleichen Daten gesammelt und auf bunten Grafiken dargestellt werden, führt uns in eine Sackgasse. Wir brauchen Lösungen für die Kolleg/innen."

Himmer empfiehlt daher auch der LehrerInnen-Gewerkschaft: "Mehr Mut!. Lassen wir die Befragungskeule endlich stecken und kümmern uns gemeinsam um echte Verbesserungen für die Lehrerinnen und Lehrer."

Rückfragehinweis:
Fraktion Sozialdemokratischer GewerkschafterInnen
Berufsbildende mittlere und höhere Schulen (BMHS)
Mag. Heinrich Himmer
Tel: 0676/5313242
heinrich.himmer@fsgbmhs.eu


Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/143/aom

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OTS0025 II, WI 19.11.2014 09:07:41

 

"Unsere Poly-Lehrer sind unverzichtbar."

Utl.: FSG fordert Ausbau der PTS zu berufsbildenden mittleren Schulen.

Bildung/Gewerkschaften/Schule/Lehre

"Die Karriere mit Lehre wird in unseren Polytechnischen Schulen grundgelegt", sagt Thomas Bulant, Vorsitzender der FSG. "Wir unterstützen das Regierungsvorhaben, die 9. Schulstufe aufzuwerten." Aktuellen Meldungen, dass die Industriellenvereinigung mit ihrem Bildungsreformprogramm die PTS abschaffen möchte, hält Bulant entgegen, dass die Lehre ab dem 15. Lebensjahr in der 9. Schulstufe vorbereitet werden muss. Die Polytechnischen Schulen würden nach Ansicht der FSG Basis der dualen Ausbildung bleiben.

Rückfragehinweis:
MMag. Dr. Thomas Bulant
FSG-Vorsitzender in der PflichtschullehrerInnengewerkschaft
Schenkenstraße 4/5
M: thomas.bulant@apsfsg.at
T: 069919413999


Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/88/aom

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KATHPRESS-Tagesdienst Nr.275, 18. November 2014

 

 

Tagung: Gute Bildungssysteme brauchen Beitrag der Kirche

Katholische Bildungsexperten verweisen bei Symposion in Wien auf hervorragenden Ruf von kirchlichen Schulen in vielen Ländern

 

Wien, 18.11.14 (KAP) Gute Bildungssysteme können auf kirchliche Bildungseinrichtungen nicht verzichten. Das war der Tenor bei einem Symposium am Montag in Wien zum Thema "Freiheit und Subsidiarität: Das Bildungswesen - ein Prüfstein der Staat-Kirche-Beziehung in Mittel- und Osteuropa", an dem zahlreiche internationale Fachleute für das kirchliche Bildungswesen teilnahmen. Angefangen von Kindergärten über Schulen, Universitäten und Erwachsenen-bildungseinrichtungen würden kirchliche Institutionen für ganzheitliche Bildungsansätze stehen, hieß es.

 

Die Tagung, die noch bis Mittwoch andauert, wurde von der ökumenischen Stiftung "Pro Oriente", von "Renovabis", der Solidaritätsaktion der deutschen Katholiken mit den Menschen in Mittel- und Osteuropa sowie dem Kardinal-König-Haus in Wien organisiert. Referenten des ersten Tages waren der Untersekretär der Kongregation für das Katholische Bildungswesen am Heiligen Stuhl, Friedrich Bechina, sowie die Leiterin des Erzbischöflichen Amts für Unterricht und Erziehung Wien, Christine Mann.

 

Identität, Qualität und Glaubwürdigkeit nannte Bechina als drei Grundelemente katholischer Bildungseinrichtungen. In vielen Ländern hätten katholische Schulen einen hervorragenden Ruf und seien auch bei nicht-katholischen Eltern oftmals die erste Adresse für eine qualitätsvolle Ausbildung ihrer Kinder. Darauf könne man durchaus stolz sein, zu-mal derzeit weltweit rund 60 Millionen Schüler katholische Bildungsinstitutionen besuchen. Und die gesellschaftliche Bedeutung dieser Einrichtungen nehme weiter zu, merkte Bechina an.

 

Die Gesellschaft könne auf religiöse Bildungsansätze nicht verzichten. Der Ansatz einer rein auf ökonomische Bedürfnisse ausgerichteten Wissens-gesellschaft werde demgegenüber wieder verstärkt hinterfragt, wies der Vatikan-Experte hin.

 

Wertemodell und ganzheitliches Menschenbild

Katholische Bildungseinrichtungen seien ein unverzichtbarer Teil auch des österreichischen Bildungs-systems, bestätigte Christine Mann in ihrem Vortrag. Fragte man in der Bevölkerung nach positiven Ein-drücken von der katholischen Kirche, würde sich wohl ein Großteil der Antworten auf das hoch geschätzte Schulwesen beziehen. Katholische Schulen und Kindergärten bräuchten sich im gesamtgesellschaftlichen Bildungsdiskurs somit nicht zu verstecken, sondern sollten vielmehr aktiv ihre Positionen vertreten.

 

Dabei müssten sie gar nicht so sehr kirchlich argumentieren, sondern könnten auf ihre grundlegende pädagogische Sichtweise verweisen, sagte Mann. Kirchliche Schule bedeute nämlich nicht "Schule plus Religionsunterricht", sondern stehe vielmehr für ein umfassendes Wertemodell und ganzheitliches Menschenbild. In diesem Punkt seien konfessionelle private Bildungseinrichtungen ein-zigartig und würden sich von anderen, rein gewinn-orientierten Privatschulen unterscheiden, so Mann, die 2011 zur Präsidentin des "Comité Européen pour l'Enseignement Catholique" (CEEC) gewählt wurde.

Das Symposium widmet sich in seinen weiteren Diskussionen und Workshops besonders der Situation von kirchlichen Bildungseinrichtungen in Osteuropa. Anlässlich der gesellschaftlichen Umbrüche vor einem Vierteljahrhundert solle der Fokus auf der zum Teil immer noch schwierigen Lage in den Ländern der ehemaligen Sowjetunion liegen, hieß es von Seiten der Veranstalter.

 

 

 

Andrea Steiner
Büro Kurt Schober
SPÖ-Parlamentsklub
Tel.: 01/40110-3945

 

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