Mittwoch, 19. November 2014

2014.11.20: Newsletter Bildung

Die Presse – 20. November 2014

 

 

Ab in die Schule mit den Fünfjährigen?

Die Industrie wünscht sich ein "Schulstartjahr" mit fünf Jahren. Für Experten aus dem Elementarbereich widerspricht das den Bedürfnissen junger Kinder.

Ein Fall für die "bildungspolitische Mottenkiste" ist aus Sicht der Elemetarpädagogenplattform EduCare das von der Industriellenvereinigung (IV) vorgeschlagene "Schulstartjahr" mit fünf Jahren. Dieses Modell widerspreche allen wissenschaftlichen Erkenntnissen, die das Bedürfnis junger Kinder nach einem ganz speziellen Umfeld nachweisen würden, so die Plattform.

Kleine Kinder müssten ihre Neugier befriedigen und individuell herausfinden können, wie die "Welt der Großen" funktioniert, wofür es elementarpädagogische Konzepte gebe. In einem von der IV geforderten Startschuljahr würden hingegen Fünfährige wie in einem Vorschuljahr "in der Schule sitzen und jene Art von Lernen praktizieren, die von der IV zu Recht als reformbedürftig angesehen wird".

Ein Pädagoge kann nicht 25 Kinder fördern

"Man darf nicht die Schule vorziehen, sondern sollte ein Konzept des kindzentrierten Lernens anhalten lassen - und das in Teams mit Lehrern und Kindergartenpädagogen", sagt Raphaela Keller von der Plattform Educare zur "Presse". Übergreifende Arbeit sei sehr wichtig, man müsse aber ins Personal investieren. Denn ein Pädagoge für 25 Kinder sei ein Förderkonzept, das nicht funktionieren könne - weder im Kindergarten noch in der Volksschule.

Vor allem auch der Bewegungsdrang der kleinen Kinder spreche dagegen, dass man sie einfach in ein Klassenzimmer verlegen könne. Aber auch emotional seien Kinder in dem Alter schnell überfordert, sagt Keller. Eine neue Gruppe, ein neues Umfeld könnten da schnell Probleme verursachen. Weshalb Keller die Schnittstelle zwischen Kindergarten und Schule am liebsten überhaupt streichen würde und Institutionen begrüßt, bei denen alles unter einem Dach stattfindet.

"Kinder brauchen ganz viel Bindung"

Der Kernpunkt sei aber immer, dass das Kind dort abgeholt werden müsse, wo es steht. Das werde im Schulsystem prinzipiell viel zu wenig gemacht. "Kinder brauchen Spiel, Kinder brauchen ganz viel Bindung und Kinder brauchen ganz viel Individuelles", so Keller. Um dies zu ermöglichen, bräuchten die Pädagogen Zeit mit dem einzelnen Kind.

Dass der Schuleintritt in den meisten Ländern um das sechste Lebensjahr herum stattfindet, ist kein Zufall: Es gibt zu dieser Zeit einen enormen Schub in der Gehirnentwicklung. Dem Konzept der Industrie zufolge soll die Bildungspflicht außerdem bereits mit vier Jahren, nämlich mit  einem nach vorne verschobenen verpflichtenden Kindergartenjahr beginnen.

 

 

Die Presse – 20. November 2014

 

 

Nur jedes 40. Kind geht in eine "echte" Ganztagsschule

In Österreich steckt die "echte" Ganztagsschule - bei der sich Unterricht und Freizeit abwechseln - noch in den Kinderschuhen. International ist das anders.

Nur 2,4 Prozent der Sechs- bis 14-Jährigen besuchen derzeit in Österreich eine "echte" Ganztagsschule mit einem Wechsel aus Unterricht, Lern- und Freizeit. Schließt man auch Mittags- und reine Nachmittagsbetreuung mit ein, sind es 17,5 Prozent. Im internationalen Vergleich ist Österreich damit ein "Nachzügler", heißt es in einer Studie des Instituts für Bildungsforschung der Wirtschaft (ibw).

Den weitaus größten Anteil an Schülern der Primar- und Sekundarstufe I (Volksschule, Hauptschule, Neue Mittelschule/NMS, AHS-Unterstufe) in verschränkten Ganztagsschulen gibt es mit 7,8 Prozent in Wien (Schuljahr 2012/13), weist das ibw in seiner aktuellen Kurzexpertise "Ganztägige Schulangebote in Wien" aus. Weit abgeschlagen folgen Vorarlberg (2,9 Prozent), Kärnten (2,5), Salzburg (1,5), Steiermark (1,4) und Oberösterreich (1,2). In Niederösterreich, Tirol und das Burgenland sind es weniger als ein Prozent.

Berücksichtigt man alle Formen ganztägiger Betreuung, schwankt der Anteil zwischen 36 Prozent in Wien und 8,8 in Tirol (ebenfalls 2012/13). Die "echte" Ganztagsschule macht damit derzeit nur "einen kleinen Teil" der schulischen Tagesbetreuung aus. Im Regierungsprogramm ist allerdings eine Ausweitung der verschränkten Ganztagsschule vorgesehen: Künftig soll es an jedem Standort mit mehr als einer Jahrgangsklasse bzw. "in zumutbarer Entfernung" eine Klasse geben, die nach diesem Modell geführt wird, sobald 15 (bzw. in bestimmten Fällen 12) Schüler dafür angemeldet werden.

International: Ganztagsschule gang und gäbe

In Österreich wurde erst Mitte der 1970er Jahre mit ersten Schulversuchen zu ganztägiger Schulbetreuung begonnen. International sind ganztägige Schulformen in den verschiedensten Ausprägungen allerdings "vor allem im Primarschulbereich (Volksschule, Anm.) gang und gäbe" und haben seit den 1990ern auch in der Sekundarstufe I zugenommen, heißt es in der ibw-Studie.

In Österreich lasse sich indes - ähnlich wie in Deutschland - Widerstand vor allem von Lehrerorganisationen gegen eine Verlängerung des Schulalltags und damit ihrer Wochenarbeitszeit sowie von den von Bildungsbürgern dominierten Elternverbänden feststellen. Die Autoren wünschen sich eine "entspanntere und wissensfundierte Diskussion" abseits des Gegensatzpaars "Staat versus Familie". Stattdessen soll "ein komplementäres Verhältnis und mögliche Arrangements" im Mittelpunkt stehen, um den Bedürfnissen der Kinder gerecht zu werden.

 

 

"Der Standard" vom 20.11.2014                                Seite: 1

Ressort: SEITE 1

 

Bundesland, Bundesland Abend, Niederösterreich

 

Bildungspläne der Industrie: Pädagogen kritisch, ÖVP wartet ab

 

   Wien – Von dem Vorschlag der Industriellenvereinigung (IV), ein „Schulstartjahr“ im Alter von fünf Jahren einzurichten, halten die Elementarpädagogen der Plattform „EduCare“ wenig. „Die Schule ist der falsche Ort für Kinder dieses Alters“, sagt Koordinatorin Heide Lex-Nalis zum Standard.

 

   Die ÖVP reagiert zurückhaltend auf das Bildungskonzept der IV, in dem die Industriellen eine ganztägige Gesamtschule vorschlagen. Bildungssprecherin Brigitte Jank kündigt in eine Stellungnahme für den Standard an, „die Dinge offen und vorurteilsfrei“ in der Bildungsreformkommission besprechen zu wollen. Grundsätzlich begrüße sie jeden Vorschlag für Bildungsreformen, da das Thema „ein extrem wichtiges ist“. (red)

 

    Seite 8, Kommentar Seite 30

 

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Der Standard – 20. November 2014

 

 

Kritik an Schule ab fünf Jahren

19. November 2014, 22:01

Elementarpädagogin Lex-Nalis zum Bildungskonzept der IV: "Die Schule ist nicht der richtige Ort für Kinder dieses Alters"

Wien - Mit ihrem Bildungskonzept für eine bessere Schule hat sich die Industriellenvereinigung (IV) nicht nur Freunde gemacht. Wie berichtet, schlägt die IV eine gemeinsame Schule im Alter zwischen fünf und 14 vor. Der Unterricht soll ganztägig zwischen 8.30 Uhr und 15.30 Uhr stattfinden.

Für die Elementarpädagogen der Plattform "EduCare" ist das vorgeschlagene "Schulstartjahr" im Alter von fünf Jahren ein Griff in die "bildungspolitische Mottenkiste". Koordinatorin Heide Lex-Nalis hält die Schule für den falschen Ort für Kinder dieses Alters. "Sie brauchen sehr viel Freiheit im Denken. Sie sollen neugierig sein und nachfragen und nicht Wissen vorgesetzt bekommen", sagt sie im STANDARD-Gespräch.

Christian Friesl, Bereichsleiter für Bildung in der IV, beruhigt. Es sei vorgesehen, das letzte Kindergartenjahr mit der Schule räumlich, persönlich und inhaltlich zu verschränken, um den Übergang möglichst fließend zu gestalten. "Wo das stattfindet, ist noch nicht festgelegt. Das kann zur Gänze in der Schule oder zur Gänze im Kindergarten sein." Details sollen in einem eigenen Konzept zur Elementarpädagogik folgen.

Vorbild Schweiz

Bildungspsychologin Christiane Spiel von der Uni Wien sieht die Reformvorschläge positiv. "Wir können es uns nicht leisten, so viele Kinder zurückzulassen, wie wir es derzeit tun", sagt sie zum STANDARD. Details des Konzepts müssten aber erst ausgearbeitet werden. Bezüglich des Übergangs vom Kindergarten zur Schule nennt sie als Vorbild die Schweiz, wo Kinder in manchen Kantonen im Alter von fünf bis sieben Jahren langsam zum Schuleintritt hingeführt werden.

ÖVP zurückhaltend

Die ÖVP, die sich immer gegen die gemeinsame Schule ausgesprochen hat, sagt nicht viel zu den Ideen der IV. Bildungssprecherin Brigitte Jank begrüßt in einer Stellungnahme für den STANDARD "alle Vorschläge, die zum Thema Bildung kommen, weil es ein extrem wichtiges Thema ist und mittlerweile Verunsicherung bei Eltern, Schülern und Lehrern herrscht". Es sei daher klug, die Dinge in der Bildungsreformkommission offen und vorurteilsfrei zu besprechen und damit zu einem Ergebnis zu kommen. Auch ÖVP-Staatssekretär Harald Mahrer hat am Montag lediglich verkündet, die Vorschläge "weltoffen und ideologiefrei" diskutieren zu wollen.

Kein automatisches "Nein" kommt von Parteichef Reinhold Mitterlehner: "Wir werden uns das genau anschauen, diskutieren und Vorschläge daraus erarbeiten". Die Regierung wolle die Bildungsreform bis März auf Schiene bringen. Bis April sieht Mitterlehner ein "Fenster für Lösungen", dann kommen die Landtagswahlen im Burgenland, Oberösterreich, der Steiermark und Wien.

Heinisch-Hosek skeptisch

Unterrichtsministerin Gabriele Heinisch-Hosek (SPÖ) begrüßt, dass die IV wie sie für eine ganztägige gemeinsame Schule eintritt. Skeptisch steht sie allerdings dem Vorschlag gegenüber, dass die Trennung in öffentliche und private Schulen aufgelöst werden soll. Schulträger könnte dann jeder sein, der die Qualitätsauflagen erfüllt. Damit würde auch eine personelle und finanzielle Unabhängigkeit von Schulen einhergehen, sagt Heinisch-Hosek.

 

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Der Standard – 20. November 2014

 

 

Eine Chance für die Einheitsschule

Kommentar | Conrad Seidl

Schulorganisation gleicht einem gordischen Knoten - die Industrie will ihn nun lösen

Eine Schule, in die man als fünfjähriges Kind aufgenommen wird und die man als 14 Jahre alter, für eine Lehrlingsausbildung oder für ein Oberstufengymnasium reifer Jugendlicher verlässt. Zwischendurch gibt es mehr oder weniger Sport, mehr oder weniger individuelle Förderung, mehr oder weniger raschen Bildungsfortschritt. Und viel Betreuung, damit die Eltern dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen.

So stellt sich die Industrie die ideale Schule vor, in der die Arbeitnehmer von morgen für eine optimale Karriere geformt werden sollen. Den Industriellen ist damit zweierlei gelungen: Sie haben ein arbeitsmarktgerechtes Konzept vorgelegt - und sie haben gleichzeitig vermieden, eines der seit Jahrzehnten ohne große Bewegung diskutierten Modelle aufzugreifen.

Denn seit Otto Glöckel (1874-1935) kannte die linke Reichshälfte nur das Bekenntnis zur gemeinsamen Schule der zehn bis 14 Jahre alten Schüler. Ob man diese nun "Gesamtschule" nannte oder den Begriff anders verbrämte - die konservative Seite war immer gegen die "Einheitsschule"; da gilt (und galt seit Jahrhunderten), dass man frühzeitig Latein lernen soll, schön abgeschieden vom einfachen, wenig gebildeten Volk.

Mit dem müssen sich die Kinder der oberen Schichten ohnehin die Volksschule teilen. Das ist eine Form der Einheitsschule, die jedem Kind bis zum Alter von zehn Jahren das Lesen, Schreiben und Rechnen beibringen soll und daran elendiglich scheitert. Ein Fünftel der Schüler hat diese Grundfertigkeiten auch mit 15 Jahren noch nicht, was aber niemand als Versagen der Volksschule zu deuten bereit ist.

Der aktuelle Vorschlag zeigt den Mut, die Volksschule aufzulösen und die Mittelschule noch dazu. Das mag man als Gleichmacherei bezeichnen - aber im pädagogischen Diskurs der vergangenen Jahre hat sich ja abgezeichnet, dass Gleichmacherei zumindest im Bereich der Lehrerbildung - und in der Folge im Dienstrecht - durchaus gewünscht ist: Österreichs Bildungswesen braucht bestausgebildete Pädagogen für junge Menschen aller Altersstufen, ob diese nun in ein Gymnasium, eine Hauptschule oder eine Volksschule gehen. Nur wenn es um die Kindergärten geht, haben noch nicht alle Zuständigen verstanden, dass auch dort akademisch gebildete Pädagogen gefragt wären. Aber mit dem auf fünf Jahre vorverlegten Schuleintrittsalter im Konzept der Industrie erübrigt sich diese Diskussion immerhin teilweise.

Wenn man das Konzept ernst nimmt - und die ÖVP zeigt mit ihren zurückhaltenden Stellungnahmen, dass sie eine ernsthafte, ideologiefreie Diskussion zumindest zulassen will -, dann ließe sich durchaus ein Einheitsschulmodell verwirklichen, das bei ganztägiger, individueller Betreuung kein Kind zurücklässt. Man weiß ja, dass Kinder unterschiedlich lange brauchen, bis ihnen "der Knopf aufgeht".

Bei Schulpolitikern ist dieser "Knopf" ja längst zum gordischen Knoten geworden. Einige der darin verwirrten Fäden - vor allem jene des Lehrerdienstrechts - sind in den vergangenen Jahren herausgezogen worden, was die Lösung erleichtern könnte.

Das Grundproblem, dass man an der bestehenden schulischen Gliederung mit zwei nacheinander gestaffelten vierklassigen Schulen festhält, weil dies nun einmal Tradition hat, bleibt aber ungelöst, wenn man nicht eine umfassende Organisationsreform durchführt. Der Knoten würde dadurch zerschlagen wie einst jener in Gordion.

 

 

Kurier – 20. November 2014

 

Salcher fordert "Reset-Taste für Schulsystem".

Der ÖVP-Berater und Experte ist auf einer Reform-Linie mit Industrie.

 

 

 

ÖVP-Vizekanzler Reinhold Mitterlehner wollte sich zum revolutionären Schulreformvorschlag der Industriellenvereinigung nicht äußern. Auch Wissenschaftsstaatssekretär Harald Mahrer gab sich neutral. "Wir werden die Vorschläge weltoffen und ideologiefrei diskutieren", lautet sein Statement.

IV-Chef Georg Kapsch forderte am Dienstag einen Neustart für das heimische Schulsystem. Das Zukunftsmodell der Industrie ist eine ganztägige Gesamtschule (von fünf bis 14 Jahren), die mit einer mittleren Reife endet.

Bestsellerautor Andreas Salcher, der Reinhold Mitterlehner in Bildungsfragen berät, wird bei der Bewertung konkreter. "In dem Konzept gibt es für mich einen Punkt, über den man genauer diskutieren müsste. Den Schulstart mit fünf Jahren finde ich zu früh", sagt Salcher. Der Autor favorisiert zwei verpflichtende Kindergartenjahre, um den Nachwuchs schulfit zu machen. "Die meisten Schulsysteme starten mit sechs Jahren den Unterricht. Man muss den Kindern auch die Kindheit lassen."

Einige Punkte des Bildungskonzeptes sind für Salcher die Zukunft und auch auf einer Linie mit seinem Fünf-Punkte-Katalog, um den Notstand bei der Bildung zu beheben. "Dass die Industriellenvereinigung einen Neustart fordert, kann ich nur unterstützen. Unser Schulsystem präsentiert sich wie ein Computersystem, das hängen geblieben ist. Da kann man nur mehr auf die Reset-Taste drücken."

Ja zur Gesamtschule

Den Schulunterricht künftig erst um 8.30 Uhr starten zu lassen, fordert Salcher schon seit vielen Jahren. "Spricht man mit Volksschullehrern, dann berichten sie, dass sie in der ersten Stunde mit den Kindern nur Tanzen oder Singen können, weil sie noch nicht aufnahmefähig sind."

D’accord geht Salcher auch mit der Idee einer bundesweiten Ganztagsschule, die von 8.30 bis 15.30 Uhr verpflichtend sein soll. "Fast alle guten Schulen auf der Welt sind echte Ganztagsschulen. Das trifft auf die teuersten Privatschulen genauso zu wie auf soziale Brennpunktschulen", so Salcher.

Kritischer analysiert Paul Kimberger, der Chefsprecher der Lehrergewerkschaft, das Konzept. Von einer Zwangsverpflichtung bei der Ganztagsschule hält er gar nichts. "Ja, wir wollen eine qualitative Ganztagsschule. Nur sollten die Eltern die Wahlmöglichkeiten haben. Nicht jeder will eine Ganztagsschule." Ähnlich kritisch wie Salcher sieht auch Kimberger den Schulstart schon mit fünf Jahren. "Ich würde vorschlagen, man sollte das verpflichtende Kindergartenjahr mit Bildungszielen versehen." Von einem Neustart im Schulsystem will der Gewerkschafter-Chef aber nichts wissen. "Diese Wortwahl stört mich. Wir haben eine gute Schule, sonst würden unsere Schüler beim Euro-Skills-Wettbewerb nicht Medaillen holen. Die Schule muss nur weiterentwickelt werden. "

Einigkeit herrscht bei der Forderung nach mehr Autonomie für die Schulen: "Da führt kein Weg vorbei."

Was die IV fordert

Eine für alle Eine Schulform für alle Schüler vom  5. bis zum 14. Lebensjahr.

Mittlere Reife Statt Schulpflicht eine „mittlere Reife“  als verpflichtender Abschluss jedes Schülers.

Ganztägig Nur als ganztägige Schulform geführt, grundsätzlich von 8.30 Uhr bis 15.30 Uhr. Schulen sollen von 7 bis 19 Uhr  geöffnet haben.

Eigenständig Autonome Schule, Schulleitung bestimmt alles, sucht Lehrer aus.

 

 

 

 

 

 

 

 

Andrea Steiner
Büro Kurt Schober
SPÖ-Parlamentsklub
Tel.: 01/40110-3945

 

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