Mittwoch, 3. Dezember 2014

2014.12.03: Bildung

OTS0142 II 03.12.2014 11:58:29

 

Bildungsdialog wird intensiviert: Heinisch-Hosek informiert 350 AHS-Direktorinnen und Direktoren zur neuen Matura

Utl.: Bildungsministerien lädt erstmals zu DirektorInnenkonferenzen ein

Bildung/Heinisch-Hosek/Schule/Matura/BMBF/Reifeprüfung

Die neue Reifeprüfung wird 2015 an den AHS flächendeckend, an den BHS an 94 Standorten als Schulversuch umgesetzt. Erstmals ladet das Bildungsministerium alle Schulleiter/innen der berufsbildenden und allgemeinbildenden Schulen zu einer eigenen Konferenz ein.

"Es freut mich, dass rund 350 AHS-Direktorinnen und Direktoren unserer Einladung gefolgt sind und die Konferenz nutzen, um sich über die Durchführung der Reifeprüfung und über Neuerungen im Regelbetrieb zu informieren," erklärt Bildungsministerin Gabriele Heinisch-Hosek bei der Eröffnung der Konferenz. Die Konferenz mit den DirektorInnen der berufsbildenden Schulen hat bereits stattgefunden.

"Bei den Konferenzen geht es uns um umfassende Informationen und um die Möglichkeiten, aktuelle Fragestellungen vor Ort zu klären und darüber hinaus den Schulen weitere Info-Services anzubieten", so die Ministerin. So werde es in Zukunft einen eigenen Newsletter zur neuen Matura geben, DirektorInnen können Bedarf melden und werden bei den Vorbereitungen unterstützt. Schulen, die bereits viel Erfahrungen mit der neuen Reifeprüfung haben, stehen Schulen zur Verfügung, die noch Unterstützung brauchen. Dieses "Partnerschulkonzept" wird von der Schulaufsicht koordiniert.

Neben aktuellen Fragestellungen der TeilnehmerInnen, informierte das BMBF über die Überarbeitung der Korrektur- und Beurteilungsanleitungen sowie über die Erstellungs- und Auslieferungslogistik. In Zukunft wird es möglich sein, die Vollständigkeit der Aufgaben an den Schulen vor dem Einsatz zu überprüfen und eventuell fehlende Unterlagen nachzufordern. Das bisher komplizierte System der Zuteilung dieser Kompensationsprüfungen wird außerdem vereinfacht.

"Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren", so die Ministerin die darauf verweist, dass das Bildungsministerium bereits rund 1.200 Anfragen zu diesem Thema beantwortet hat sowie über 120 Lehrer/innenfortbildungsveranstaltungen und über 50 Workshops an den Schulen durchgeführt wurden.

"Die DirektorInnen sind unsere wichtigsten Partnerinnen und Partner vor Ort, damit die Reifeprüfung gemeinsam gelingen kann", eine optimale Vorbereitung sei deshalb wesentlich, so die Ministerin abschließend.

Fotos der Konferenz finden Sie in Kürze unter http://bdb.bmbf.gv.at/

Rückfragehinweis:
Bundesministerium für Bildung und Frauen
Mag.a Veronika MARIA
Pressesprecherin
Tel.: +43-1-53120-5011
veronika.maria@bmbf.gv.at


Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/4920/aom

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OTS0112 II 03.12.2014 11:28:39

 

Forderung nach einer eigenständigen Pädagogischen Universität für Niederösterreich

Utl.: LR Schwarz: Angebot der pädagogischen Ausbildung muss erhalten bleiben

Politik/VPNÖ/Niederösterreich/Bildung/Universität/Schule

Mit Herbst 2016 soll die neue, einheitliche LehrerInnen-Ausbildung für PädagogInnen an Neuen Mittelschulen und Allgemeinbildenden Höheren Schulen starten. Nach einem achtsemestrigen Bachelorstudium muss für eine fixe Anstellung berufsbegleitend zusätzlich ein universitäres, dreisemestriges Master-Studium angehängt werden.

Bildungslandesrätin Mag. Barbara Schwarz fordert dazu eine eigenständige Pädagogische Universität für Niederösterreich: "Für mich ist klar, dass wir in Niederösterreich eine eigene Universität für die Ausbildung unserer Lehrerinnen und Lehrer brauchen. Als flächengrößtes Bundesland müssen wir auch angesichts der Neuerungen eine umfassende pädagogische Ausbildung garantieren. Der Bedarf an Pädagoginnen und Pädagogen in Niederösterreichs Schulen ist weiterhin groß, das zeigen die steigenden Studierendenzahlen. Wir haben bereits bisher eine hochwertige Ausbildung in unserem Bundesland angeboten, durch die Neuerungen darf es keinesfalls zu einer Abwanderung der Ausbildung nach Wien oder in andere Bundesländer kommen."

Die Pädagogischen Hochschulen Niederösterreichs wären dabei als Universitäts-Standorte bestens geeignet. "Bei der Verwirklichung dieses Vorhabens müssen wir auch über die Grenzen denken und auch Kooperationsmodelle mit internationaler Beteiligung mitdenken. Ich bin überzeugt, dass dieser innovative Weg der richtige ist, um zukünftig eine qualitativ hochwertige LehrerInnen-Ausbildung in Niederösterreich zu schaffen", so Schwarz.

Rückfragehinweis:
Volkspartei Niederösterreich, Presse
Mag.(FH) Martin Brandl
Tel.: 02742/9020 DW 1400 Mob: 0664/1464897
mailto:martin.brandl@vpnoe.at
www.vpnoe.at


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Andrea Steiner
Büro Kurt Schober
SPÖ-Parlamentsklub
Tel.: 01/40110-3945

 

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