Mittwoch, 3. Dezember 2014

2014.12.04: Newsletter Bildung

"Salzburger Nachrichten" Nr. 281 vom 04.12.2014              Seite: 2

Ressort: Innenpolitik

 

Österreich

 

Bei der Ministerin wächst das Vertrauen

 

   Für viele ist die Zentralmatura ein Reizwort. Dass alle Schülerinnen und Schüler, ganz egal welche Schule sie besuchen, dieselben Prüfungsaufgaben erhalten sollen, finden viele nicht wirklich sinnvoll. Dazu kam, dass es bei den ersten Probeläufen zur Zentralmatura viele Probleme gab. Die waren ein Grund dafür, dass die beiden Leiter des Bifie, das für die Einführung der Zentralmatura verantwortlich war, den Hut nehmen mussten. Trotz aller Schwierigkeiten hielt Bildungsministerin Gabriele Heinisch-Hosek (SPÖ) an der Zentralmatura fest.

 

   Wie man Probleme löst, zeigte Heinisch-Hosek nun auch. Weil das Bifie in einigen Fällen vergessen hatte, die vollständigen Prüfungsaufgaben in die Kuverts zu geben, müssen die Schulen, sprich die Direktoren und zuständigen Lehrer, nun kontrollieren, ob die Aufgaben vollständig sind. Also gerade jene Personen, die bisher so spät wie möglich die Unterlagen, die in einem Safe gelagert werden mussten, sehen sollten, damit ja alles geheim bleibt. Man kann das durchaus positiv sehen. Das Vertrauen der Frau Ministerin in die Lehrerschaft wächst.

 

 

Österreich – 4. Dezember 2014

 

 

Mitterlehner startet Debatte über Bildungsreform

Laut ÖVP soll es im kommenden Jahr eine Bildungsreform geben.

 

Am Dienstag lädt VP-Chef Reinhold Mitterlehner zu einer überparteilichen Bildungsveranstaltung. Thema: „Bildung für die Wissensgesellschaft“.
Bei der VP-Veranstaltung soll es anlässlich der Bildungsreform eine Diskussion mit dem Vorstandsmitglied von Bertelsmann, Jörg Dräger, geben.

Mit dabei werden auch der Bildungsforscher Stefan Hopmann, Lehrergewerkschafter Paul Kimberger und die Vorständin des In­stituts für Angewandte Psychologie, Christiane Spiel, sein.

In der SPÖ beobachtet man das Treiben der ÖVP in Sachen Bildungsreform jedenfalls mit Argusaugen.

Allerdings könnte es mit Mitterlehner in der Bildungsreform durchaus zu einem Durchbruch kommen. Der schwarze Vizekanzler zeigt sich bezüglich einer gemeinsamen Schule jedenfalls weit aufgeschlossener als seine Vorgänger.
Bei der Debatte am Dienstag im Dachfoyer der Hofburg solle es „nur um Erkenntnisgewinne“ gehen, betont die ÖVP. Kommendes Jahr soll es aber eine Bildungsreform geben.

 

 

"Oberösterreichische Nachrichten" vom 04.12.2014             Seite: 3

Ressort: Politik

 

 

Zentralmatura: Schulen sollen Aufgaben prüfen

 

   Wien. Heuer ist die Zentralmatura an den AHS noch im Probelauf durchgeführt worden, im kommenden Jahr wird sie flächendeckend an allen Gymnasien Pflicht. Und um dabei jene Pannen zu vermeiden, die beim Probelauf aufgetreten sind - Klausuren mussten unterbrochen werden, da manche Testteile unvollständig waren -, sollen die Schulen die vom Bundesinstitut für Bildungsforschung (Bifie) ausgearbeiteten Aufgaben 2015 früher geliefert bekommen, um diese auf Vollständigkeit zu prüfen. Bisher wurden die Maturaaufgaben erst wenige Tage vor der Reifeprüfung an die Schulen geliefert und mussten dort bis zur Matura im Safe verwahrt werden.

 

 

 

"Der Standard" vom 04.12.2014                                Seite: 9

Ressort: Inland

 

Bundesland, Bundesland Abend

 

Zentralmatura: Schulen sollen Aufgaben prüfen

 

   KURZ GEMELDET

 

   Wien – Die Schulen sollen vor der ab 2015 an den AHS abzuhaltenden Zentralmatura die Vollständigkeit der vom Bundesinstitut für Bildungsforschung gelieferten Aufgaben kontrollieren. Darüber wurden die AHS-Direktoren vom Bildungsministerium informiert. Bei den bisherigen Probeläufen durften die Aufgabenkuverts erst unmittelbar vor der Prüfung geöffnet werden. (APA)

 

 

 

 

 

 

 

Andrea Steiner
Büro Kurt Schober
SPÖ-Parlamentsklub
Tel.: 01/40110-3945

 

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