Dienstag, 16. Dezember 2014

2014.12.16: Bildung

OTS0138 II 16.12.2014 13:11:04

 

Grossmann: "Ganztägige Schulen werden jetzt noch attraktiver!"

Utl.: Ministerrat beschließt Gesetzespaket für mehr Bewegung und Qualität an ganztägigen Schulen - Tägliche Bewegungseinheit an ganztägigen Schulen fördert Gesundheit und Lernerfolge

SPÖ/Grossmann/Bildung/Ganztagsschulen/Bewegung

SPÖ-Bildungssprecherin Elisabeth Grossmann begrüßt das heute, Dienstag, im Ministerrat beschlossene Gesetzespaket in Sachen ganztägige Schulformen. "Es ist erfreulich, dass es gelungen ist, dieses wichtige Vorhaben in die Realität umzusetzen. Das im Ministerrat fixierte Gesetzespaket für mehr Bewegung und Qualität sorgt dafür, dass unsere ganztägigen Schulen jetzt noch attraktiver werden", sagte Grossmann. Mit dem Maßnahmenpaket, das im Schuljahr 2015/16 umgesetzt wird, setze die Regierung Faymann einen "wichtigen Schritt zur Aufwertung von Bewegung und Sport und initiiert gleichzeitig auch einen großen Qualitätsschub für ganztägige Schulformen, von dem Eltern und Kinder gleichermaßen profitieren", so Grossmann gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. ****

Die tägliche Bewegungseinheit an ganztägigen Schulen "leistet einen zentralen Beitrag zur Gesundheitsförderung unserer Kinder, steigert ihre Konzentrationsfähigkeit und damit auch die Lernerfolge". Zu den vielen Vorteilen der Ganztagsschulen, wie z.B. bester individueller Förderung und besserer Vereinbarkeit von Familie und Beruf, gesellt sich nun ein weiterer Vorteil, nämlich der gesundheitliche Nutzen durch mehr Bewegung.

"Absolut zu begrüßen" sei auch, dass die Qualität der ganztägigen Schulformen für Eltern und Kinder erhöht wird. Im Kern geht es hier darum, dass in Zukunft auch die Aufgaben und Ziele von Lernzeit in den Betreuungsplänen als Teil der Lehrpläne präzisiert werden. Außerdem werde auch die Gestaltung der Freizeit in die Lehrpläne aufgenommen, erklärte Grossmann. Mit dem heute im Ministerrat beschlossenen Gesetzespaket werden nach der "Initiative Erwachsenenbildung" bereits die nächsten zwei Punkte des 6-Punkte-Programms der Regierungsklausur in Schladming umgesetzt. "Das zeigt, dass die SPÖ-geführte Regierung konsequent an der weiteren Verbesserung unseres Bildungssystems arbeitet", sagte Grossmann. (Schluss) mb/bj

Rückfragehinweis:
SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Löwelstraße 18, 1014 Wien,
Tel.: 01/53427-275
http://www.spoe.at/online/page.php?P=100493


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OTS0139 II, WI 16.12.2014 13:11:38

 

Mahrer: Zwei Punkte der "Bildungs-to-do-Liste" erledigt

Utl.: Utl.: Paket mit Maßnahmen zur Qualitätssteigerung ab Schuljahr 2015/2016 in Kraft

Schule/Qualitätsoffensive/Bewegungsschwerpunkt/Mahrer

Im heutigen Ministerrat wurde ein wichtiges Paket für die beste Bildung beschlossen. "Dieses Paket beinhaltet zwei konkrete Punkte: eine Qualitätsoffensive für unsere Schülerinnen und Schüler in ganztägigen Schulformen und einen Bewegungsschwerpunkt. Auf unserer 'Bildungs-to-do-Liste' konnten wir somit zwei Punkte des in Schladming beschlossenen 6-Punkte-Programms erledigen", so Staatssekretär Harald Mahrer und führt weiter aus: "Durch die Erhöhung der Qualität in den ganztägigen Schulformen und durch die bessere Miteinbindung durch die Trainer und Sportvereine sind wir auf einem guten Weg, damit jedes Kind die beste Bildung erhält."

Ab dem Schuljahr 2015/2016 wird dieses Paket in Kraft treten.

Rückfragehinweis:
Bundesministerium für Wissenschaft,Forschung und Wirtschaft
Mag. Markus Habermann
Pressesprecher des Staatssekretärs
Tel.: +43 1 711 00 2688
mailto:markus.habermann@bmwfw.gv.at
www.bmwfw.gv.at


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OTS0065 II 16.12.2014 10:59:32

 

Heinisch-Hosek: Paket "Ganztägige Schulformen: mehr Qualität und mehr Bewegung" passiert den Ministerrat

Utl.: Paket für mehr Bewegung und Qualität tritt im Schuljahr 2015/2016 in Kraft

Bildung/Ganztagsschule/Bewegung/Sport/Heinisch-Hosek

"Die tägliche Bewegungseinheit wird in der ganztägigen Schule umgesetzt", betont Bildungs- und Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek nach dem heutigen Ministerrat. Konkret werde die tägliche Bewegungseinheit unter Hinzuziehung der im Unterrichtsteil vorgesehenen Stunden, in Kombination mit dem Freizeitteil, Realität. Erstmals werden die Schulen für Vereine und Trainer/innen aus dem Sport geöffnet. Schulkooperationen werden im Rahmen des Sports verstärkt.

"Durch die Öffnung für Sportvereine und für Trainerinnen und Trainer wird das Angebot wesentlich breiter und attraktiver für Schülerinnen und Schüler", so Heinisch-Hosek. Für Trainer/innen werde die Qualifikation durch die Anerkennung bestehender Qualifikationen an PHs erleichtert. Zusätzlich werde ein Bewegungscoach neu etabliert.

Weiters sehe das Gesetzespaket vor, dass die Aufgaben der österreichischen Schulen um "gesundheitsbewusst" und "sportlich aktive Lebensweise" ergänzt werden. Das sei ein wichtiges Zeichen, so Heinisch-Hosek, werde damit doch die Notwendigkeit einer sportlich aktiven Lebensweise unterstrichen. "Die tägliche Bewegungseinheit hat langfristige Auswirkungen auf Gesundheit und Wohlbefinden. Kinder sollen Spaß und Freude an der Bewegung während der Schulzeit und darüber hinaus haben", so die Bildungsministerin.

Neben der täglichen Bewegungseinheit, werde die Qualität der ganztägigen Schulformen für Eltern und Kinder erhöht. Konkret werden für den Nachmittagsteil in ganztägigen Schulformen Aufgaben und Ziele der Lernzeit und Ausgestaltung der Freizeit über die Betreuungspläne als Teil der Lehrpläne aufgenommen und präzisiert, erklärt die Bildungsministerin. Die Qualitätskontrolle wird durch die Schulaufsicht gewährleistet und in Zukunft ist ihr Aufgabengebiet um den Betreuungsteil konkretisiert.

"Das heute im Ministerrat beschlossene Paket beinhaltet zwei weitere Punkte des 6-Punkte-Programms der Regierungsklausur", so die Ministerin, die abschließend betont, dass man konsequent an der Abarbeitung des Programms arbeite.

Rückfragehinweis:
Mag.a Veronika MARIA
Büro der Bundesministerin Gabriele Heinisch-Hosek
Pressesprecherin
Tel.: +43 1 53120-5011
Mobil: +43 664 612 47 29
veronika.maria@bmbf.gv.at


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APA0075 II, XI 16.12.2014 09:21:01

 

AHS: Immer mehr Lehrer für gleich viele Schüler

Utl.: Zahl der AHS-Lehrer stieg seit 2006 um 13 Prozent von 18.600 auf 21.000 - Schülerzahl stagnierte bei knapp über 200.000 - GRAFIK

Schule/Österreich

Die Zahl der AHS-Lehrer ist seit dem Jahr 2006 von 18.600 auf 21.000 gestiegen. Im gleichen Zeitraum stagnierte die Schülerzahl praktisch: Im Schuljahr 2006/07 besuchten 203.700 Jugendliche eine AHS, 2013/14 waren es 203.300. Das zeigt die Beantwortung einer parlamentarischen Anfrage von ÖVP-Bildungssprecherin Brigitte Jank durch Bildungsministerin Gabriele Heinisch-Hosek (SPÖ).

Dieser starke Lehrkräfte-Zuwachs um rund 13 Prozent geht vor allem auf das Konto von zwei Bundesländern: In Wien stieg die Zahl der AHS-Lehrer um rund 900 auf mehr als 6.400, in Niederösterreich um 600 auf rund 3.300. Die Steiermark verzeichnete einen Zuwachs von rund 250 Pädagogen, Salzburg von 200, Oberösterreich und Tirol von jeweils rund 150 und Vorarlberg von rund 100 AHS-Lehrern. Das Burgenland kommt auf ein Plus von 50 Lehrern, einzig Kärnten verzeichnete ein Minus von 40.

Ähnlich sieht es bei der Zahl der Klassen aus: Gab es 2006/07 noch etwas über 7.900 Klassen, waren es 2013/14 schon 8.600. Die meisten neuen Klassen wurden dabei in Niederösterreich mit einem Plus von mehr als 200 geschaffen. Das gleiche Bild zeigt sich bei den AHS-Standorten, deren Zahl im gleichen Zeitraum von 330 auf 346 stieg: Auch hier liegt Niederösterreich mit acht neuen Standorten voran, gefolgt von Wien mit fünf.

Die Klassenschülerzahlen haben sich dementsprechend ebenfalls verringert: 2006/07 saßen in einer durchschnittlichen AHS-Klasse noch 25,2 Jugendliche, 2013/14 waren es nur mehr 23,1. Die höchsten Schülerzahlen gibt es nach wie vor in den ersten Klassen AHS: Auch hier sank die durchschnittliche Klassengröße aber von 28,1 auf 24,5 Schüler.

Die Senkung der Klassenschülerhöchstzahl ist auch der Hauptgrund für diese Entwicklungen. Seit 2008 dürfen (aufsteigend von den damals ersten Klassen) nur mehr 25 Schüler in einer AHS-Unterstufenklasse sitzen, wobei dieser Höchstwert auf bis zu 30 Schüler überschritten werden darf, um Abweisungen zu vermeiden. 2006/07 gab es dementsprechend noch rund 3.100 AHS-Unterstufenklassen mit mehr als 25 Schülern, 2013/14 waren es noch knapp 1.400.

(GRAFIK 1469-14, Format 42 x 90 mm)

(schluss) aku;nt;jul

 

 

Andrea Steiner
Büro Kurt Schober
SPÖ-Parlamentsklub
Tel.: 01/40110-3945

 

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