Dienstag, 24. November 2015

Reminder: Bildung aus Kindersicht - Dienstag, 01.12.2015, 16:00-18.30 Uhr, Parlament-Abgeordnetensprechzimmer

 

Liebe Genossin!

Lieber Genosse!

 

 

Wir erinnern nochmals an die Veranstaltung:

 

 

Wir freuen uns auf dein Kommen und ersuchen, deine Teilnahme per Mail unter veranstaltung@spoe.at bekanntzugeben.

 

Solltest du dich bereits angemeldet haben, bitten wir dich, dieses Mail als gegenstandlos zu betrachten.

 

 

Mit freundschaftlichen Grüßen,

 

Dein SPÖ-Klub-Veranstaltungsteam

 

Donnerstag, 12. November 2015

Veranstaltung: Bildung aus Kindersicht - Dienstag, 1. Dezember 2015, 16.00-18.30 Uhr, Parlament-Abgeordnetensprechzimmer

 

Liebe Genossin!

Lieber Genosse!

 

Der SPÖ-Parlamentsklub und die Österreichischen Kinderfreunde möchten dich herzlich zur Veranstaltung „Bildung aus Kindersicht“ einladen.

 

Wir freuen uns auf dein Kommen und ersuchen, deine Teilnahme per Mail unter veranstaltung@spoe.at bekanntzugeben.

 

Mit freundschaftlichen Grüßen

SPÖ-Klub-Veranstaltungen

www.klub.spoe.at


 

Mittwoch, 14. Oktober 2015

AK: Einladung - Veranstaltung "Ich habe Migrationshintergrund - na und? Studieren und Arbeiten in Ö"; 28.10.2015 um 16 Uhr, Technikum Wien

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Kolleginnen und Kollegen!

 

Die AK Wien hat gemeinsam mit der FH Technikum Wien ein Kooperationsprojekt zum Thema „Technik & Migration“ durchgeführt und möchte Sie/dich zur

 

Veranstaltung

„Ich habe Migrationshintergrund - na und? Studieren und Arbeiten in Österreich zwischen Vorteil und Vorurteil"

am 28. Oktober 2015 von 16-17:30 Uhr

im Technikum Wien (Höchstädtplatz 6, 1200 Wien - Festsaal)

 

einladen.

 

Im Rahmen der Veranstaltung wird die Studie „Zur Situation von berufstätigen Studierenden mit Migrationshintergrund in berufsbegleitenden Studiengängen an der FH Technikum Wien“ von Frau Ao. Univ.-Prof. Mag. Dr. Annette Sprung präsentiert.

 

Anschließend gibt es eine Podiumsdiskussion. Details dazu gibt es in der Anlage.

 

Wir ersuchen um Online-Anmeldung bis 21. Oktober unter www.technikum-wien.at/diversity und freuen uns auf Ihre/deine Teilnahme.

 

Mit herzlichen Grüßen

 

Gabriele Schmid

Leiterin der Abteilung Bildungspolitik

Dieses Mail ist ausschließlich für die Verwendung durch die/den darin genannten AdressatInnen bestimmt und kann vertrauliche bzw rechtlich geschützte Informationen enthalten, deren Verwendung ohne Genehmigung durch den/ die AbsenderIn rechtswidrig sein kann. Falls Sie dieses Mail irrtümlich erhalten haben, informieren Sie uns bitte und löschen Sie die Nachricht. UID: ATU 16209706 I AK Wien DVR: 0063673 I BAK DVR: 1048384

Donnerstag, 10. September 2015

Kinderfreunde: Einladung / KINDER DENKEN BILDUNG

 

Liebe FreundInnen und KollegInnen!

 

In der laufenden Bildungsdebatte wird die Stimme der Kinder und Jugendlichen selten gehört. Die Ö. Kinderfreunde haben nun im Auftrag des BMBF eine Veranstaltungsreihe konzipiert, bei der Kinder und Jugendliche verschiedenen Alters (von Kindergarten bis NMS) zu Workshops eingeladen werden, um ihre Vorstellungen von Schule und Bildung zum Ausdruck zu bringen.

  

An 4 Terminen zu 4 verschiedenen Themenbereichen werden die Ergebnisse der Kinder-Workshops präsentiert und mit ExpertInnen und Verantwortlichen der Politik diskutiert.

 

Teil 1 und 2 sind erfolgreich gelaufen. Ein Kurzbericht kann unter

http://kinderfreunde.at/News/Aktuelle-News/Schmetterlinge-draussen-beobachten

nachgelesen werden.

 

 ZU TEIL 3 „Inhalte" möchten wir Sie/dich/euch nun sehr herzlich einladen!

8. Oktober 2015, 17:00-19:00 Uhr

„Was und mit wem lerne ich am liebsten?" (Teil 3 – Pädagogik und Inhalte)

 

Diesmal denken die Kinder und Jugendlichen gemeinsam mit uns darüber

nach, WAS sie lernen möchten und WIEVEIL davon. Wie sehr eigenverantwortlich

soll dieses Lernen organisiert sein? Wie können Kinder selbst bestimmen, was

sie lernen möchten? Wie sollen Themen, Gegenstände und Projekte ineinandergreifen?…

oder soll das überhaupt alles ganz anders funktionieren?

 

Mit Maga. Drin. Christa Könne, Bildungsexpertin, Uni Wien;

Stadtrat Christian Oxonitsch, Bildungsstadtrat und Kinderfreunde-Vorsitzender;

Maga. Marion Hackl, Pädagogin und Bildungsforscherin, Institut für Kinderrechte und Elternbildung;

Nationalrat Elmar Mayer, SPÖ

 

Moderation: Mag. Jürgen Czernohorszky,

Geschäftsführer der Österr. Kinderfreunde

 

und mit den Jugendlichen der Roten Falken Penzing;

 

Ausklang mit Buffet

 

Ort: Bildungszentrum der Wiener Kinderfreunde,

Ballgasse 2, 1010 Wien (Nähe U1,3 Stephansplatz)

 

UM ANMELDUNG WIRD GEBETEN:

yesim.karakas@kinderfreunde.at / 01 5121298-0

 

 

 

 

Mag. Günther Leeb

gemeinsamInitiative Interkulturelle Arbeit

 

Österr. Kinderfreunde

Rauhensteing. 5/5

1010 Wien

 

0699 1706 3837

01 512 12 98 51

www.kinderfreunde.at/gemeinsam

 

 

Dienstag, 23. Juni 2015

2015.06.23: Bildung

APA0354 II, CI, XI 23.06.2015 13:55:30

 

Sexualerziehung: Lehrern fehlt enge Kooperation mit Eltern

Utl.: Kimberger: "Auch Schutzmaßnahme für Lehrer" - Katholischer Familienverband vermisst die Liebe

Schule/Lehrende/Sexualität/Österreich

Der Lehrer-Gewerkschaft fehlt im neuen Grundsatzerlass zur Sexualpädagogik die Festschreibung einer engen Kooperation zwischen Schule und Eltern. "Das ist mir im Erlass zu wenig abgebildet", so der Vorsitzende der ARGE Lehrer in der GÖD, Paul Kimberger (FCG), zur APA. Für die Pädagogen wäre dies auch eine "Schutzmaßnahme".

"Es wird zwar gesprochen von Informationen an die Eltern - dieser sensible Bereich kann aber nur mit engster Kooperation gelingen", betonte Kimberger. "Für die Lehrer ist das auch eine Schutzmaßnahme, weil das so ein heikler Bereich ist mit Ansichten über die ganze Bandbreite, der noch dazu Brisanz bekommt durch unterschiedliche Kulturen und Religionen." Die Lehrer dürften dabei nicht Schwierigkeiten ausgesetzt werden. Er habe aber großes Vertrauen in die Pädagogen, die schon bisher das Thema "in eine guten Art und Weise behandelt" hätten: "Daran wird sich nix ändern."

In einem Punkt sei der Erlass außerdem "nicht modern und zeitgemäß genug", meinte Kimberger: Die Frage der Digitalisierung mit Themen wie Pornografie im Internet, Social Networks, eng verbunden mit Mobbing und Internetkriminalität, fehle. "Das ist ein Problem, das vom Gesetzgeber angegangen werden muss." Dieses Thema spiele zwar bei der Sexualerziehung nur am Rande herein, werde die Schule in den nächsten Jahren aber noch stärker beschäftigen als derzeit ohnehin schon. "Da hätte ich mir eine Grundlage gewünscht, weil das können weder Eltern noch Lehrer allein unter Kontrolle halten."

Der Katholische Familienverband anerkennt zwar die stärkere Einbeziehung der Eltern gegenüber dem Entwurf. Bedenklich sei aber auch die fehlende Wertorientierung: "Liebe, Verantwortung und Familie sind - wenn es um Sexualpädagogik geht - nicht die einzigen, aber doch zentrale Werte. Verantwortlichkeit verkommt in dem Erlass zur Beliebigkeit", wiederholte der Verband seine Stellungnahme zum Entwurf. "'Liebe' und 'Familie' als Begriffe kommen nach wie vor nicht vor, das ist falsch", so Präsident Alfred Trendl in einer Aussendung.

Auch die ÖVP besteht auf eine Einbindung der Eltern "in jeder Phase": "Sexualerziehung ist und bleibt ein primäres Elternrecht, das nicht beschnitten werden darf. Daher gehen wir davon aus, dass Unterrichtsmittel und -inhalte den Eltern zeitgerecht vorgestellt und ausreichend diskutiert werden", so Bildungssprecherin Brigitte Jank in einer Aussendung. Klar begrüßt wird der Erlass von der Bundesjugendvertretung und der SPÖ.

(schluss) aku;nt;jul

OTS0130 II 23.06.2015 11:33:01

 

Bayr/Kucharowits: Moderne Sexualerziehung bedeutet Recht auf Selbstbestimmung

Utl.: SPÖ-Abgeordnete begrüßen neuen Erlass zur Sexualpädagogik

SPÖ/Bayr/Kucharowits/Bildung/Sexualpädagogik

"Der neue Erlass zur Sexualpädagogik ist ein Meilenstein für eine moderne Sexualpädagogik und bedeutet eine Stärkung der Schülerinnen und Schüler in deren Recht auf faktenbasiertes Wissen und Selbstbestimmung", begrüßen die beiden SPÖ-Nationalratsabgeordneten Petra Bayr und Katharina Kucharowits den gestern veröffentlichten Erlass. Mit dem Erlass erreicht Österreich, was in anderen europäischen Ländern längst Alltag sei, sind die Abgeordneten überzeugt. "Das Ernstnehmen der Lebensrealitäten jungen Menschen konnte sich schlussendlich gegen die konservative Panikmache durchsetzen", freuen sich die Abgeordneten. ****

Das Zustandekommen des neuen Erlasses ist ein gemeinsamer Erfolg von Bildungsministerin Gabriele Heinisch-Hosek und vielen Organisationen, die für eine Überarbeitung eingetreten sind. "Mit der Kampagne ‚rdn wr klrsex‘ hat etwa die Bundesjugendvertretung einen wichtigen Teil dazu beigetragen, das Thema Sexualität aus der Tabuzone zu holen", sind sich Bayr und Kucharowits einig.

Neben dem Erlass zur Sexualpädagogik wurde gestern auch der Erlass zur politischen Bildung veröffentlicht. Eine altersgerechte Information über politisch oft komplexe Zusammenhänge und die Befähigung von jungen Menschen, sich aktiv in die Gesellschaft einzubringen, ist für die Selbstbestimmung von Kindern und Jugendlichen extrem wichtig. "Beide Themen betreffen Jugendliche direkt in deren täglichem Leben, beide Erlässe bedeuten eine Stärkung der jungen Menschen in Österreich", sagen Bayr und Kucharowits abschließend. (Schluss) ve/rm/mp

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OTS0079 II 23.06.2015 10:37:25

 

Brigitte Jank zur Sexualerziehung an den Schulen: Vertraue auf die Kompetenz der Lehrerinnen und Lehrer

Utl.: ÖVP-Bildungssprecherin: Rolle der Eltern nach Protesten der Familien gestärkt

Parlament/ÖVP/Bildung/Jank

Die Rolle der Eltern musste nach den massiven Protesten der Elternvertreter von der Unterrichtsministerin gestärkt werden. Dennoch hält ÖVP-Bildungssprecherin Abg. Brigitte Jank fest: "Sexualerziehung ist und bleibt ein primäres Elternrecht, das nicht beschnitten werden darf. Daher gehen wir davon aus, dass Unterrichtsmittel und -inhalte den Eltern zeitgerecht vorgestellt und ausreichend diskutiert werden", so Brigitte Jank heute, Dienstag, anlässlich des neuen Grundsatzerlasses Sexualpädagogik.

Der Prozess der Entstehung des neuen Erlasses zur Sexualerziehung sei kein bildungspolitisches Vorzeigeprojekt, weil dieser mehr Verunsicherung an den Schulen und bei den Eltern erzeugt hat als Vertrauen. "Das darf bei sensiblen Materien, die auf einem breiten gesellschaftlichen Konsens beruhen müssen, nicht passieren", sagte Jank.

"Es ist in die Verantwortung der Lehrerinnen und Lehrer gelegt, ob eine altersgerechte, adäquate Sexualpädagogik an den Schulen umgesetzt wird. Ich vertraue auf die Lehrerinnen und Lehrer, dass sie bei der Vorbereitung und Umsetzung der neuen Sexualerziehung an der Schule ausreichend Sensibilität aufbringen und den Eltern jene primäre Rolle zusprechen, welche diesen in dieser wichtigen Wertefrage zusteht. Die Eltern sind in jeder Phase einzubinden", sagte Jank abschließend. (Schluss)

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Andrea Steiner
Büro Kurt Schober
SPÖ-Parlamentsklub
Tel.: 01/40110-3945

 

Montag, 22. Juni 2015

2015.06.23: Newsletter Bildung

KLZ – 23. Juni 2015

 

 

"Grundsatzerlass Sexualpädagogik" veröffentlicht

 

Das Bildungsministerium hat am Montag den umstrittenen neuen "Grundsatzerlass Sexualpädagogik" veröffentlicht. Gegenüber dem Entwurf finden sich darin Änderungen. So wird nun die Zusammenarbeit mit Eltern, etwa im Rahmen von Elternabenden, stärker betont. Enger umschriebene Wertvorstellungen sollen im Rahmen der Sexualerziehung nicht vermittelt werden, heißt es in dem der APA vorliegenden Erlass.

 

Da es sich hier um ein "sensibles Thema" handelt, habe man sich um einen offenen Prozess bemüht, so Bildungsministerin Gabriele Heinisch-Hosek (SPÖ) in einer Aussendung. Insgesamt seien etwa 50 Stellungnahmen eingegangen, die bei der Überarbeitung des von einem Expertenbeirat erstellten Entwurfs berücksichtigt wurden. Der alte Erlass habe seinen Ursprung in den 1970er Jahren und sei 1990 nur geringfügig aktualisiert worden. "Eine Berücksichtigung gesellschaftlicher Veränderungen und die Anpassung an aktuelle Lebensrealitäten war deshalb hoch an der Zeit", so die Ministerin.

           

"Sexualität ist ein mit unterschiedlichen Werten verbundenes Thema. Daher soll Schule dazu beitragen, dass Kinder und Jugendliche befähigt werden, eigene Wertvorstellungen zu entwickeln, wie auch zu erweitern und Respekt vor anderen Werten und Sichtweisen zeigen zu können", so nun der Wortlaut des bereits an die Landesschulräte versendeten Rundschreibens, das am Montag auch auf der Website des Bildungsministeriums online geht. "Ebenso sollen Kinder und Jugendliche in der Schule ihre Fähigkeit zur kritischen Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Sichtweisen erlernen können, ohne Angst haben zu müssen, aufgrund der eigenen Meinung diskriminiert zu werden."

 

Der Erlass definiert den inhaltlichen und didaktischen Rahmen des fachübergreifenden Unterrichtsprinzips "Sexualpädagogik". Ausgangspunkt für dessen Umsetzung müsse die Alltagserfahrungen der Schüler darstellen, sowie das "Zusammenwirken von Lehrkräften, Eltern/Erziehungsberechtigten, Schülerinnen und Schülern". Zur guten Zusammenarbeit mit Erziehungsberechtigten "gehören u.a. Elternabende und die regelmäßige Information der Eltern und Erziehungsberechtigen".

 

Betont wird in dem Erlass, der den rund 25 Jahre alten "Grundsatzerlass Sexualerziehung in den Schulen" ersetzt, auch, dass die reine Vermittlung von biologischem Basiswissen zwar ein wichtiger Teil, "aber keinesfalls ausreichend ist, um dem ganzheitlichen Anspruch einer umfassenden Schulpädagogik zu genügen". Fühlen sich Lehrer im Umgang mit dem Thema unwohl oder überfordert, wird auf die Möglichkeit hingewiesen, externe Experten zuzuziehen.

 

In den vergangenen Wochen war es um den Entwurf des Erlasses zu Diskussionen über die Rolle der Familie und der Elternvertreter gekommen. Kritiker wendeten auch ein, dass sich die Sexualpädagogik nicht an definierten Werten orientiere. Anstoß nahmen vor allem katholische Familienverbände und Familienministerin Sophie Karmasin (ÖVP). "Mehr Sachlichkeit hätte der Sache gut getan", so Heinisch-Hosek heute. Viele Aspekte, die im Voraus kritisiert wurden, wären so nie im Erlass enthalten gewesen.

 

Neben dem Sexualkunde-Erlass erging heute auch der neue "Grundsatzerlass Politische Bildung". Als Unterrichtsprinzip wurde die Politische Bildung im Jahr 1978 verankert, sie habe daher einer Überarbeitung geharrt.

 

 

"Heute" vom 23.06.2015                                        Seite 6

Ressort: Politik

 

Heute Hauptausgabe, Heute Niederösterreich, Heute Oberösterreich

 

Mehr Zusammenarbeit mit Eltern

 

Sexualkunde-Richtlinie kommt trotz großer Kritik

 

Das Bildungsministerium erließ gestern den neuen "Grundsatzerlass Sexualpädagogik". Der alte stammte noch aus den 1970er-Jahren. Leichte Änderung nach Kritik: Die Zusammenarbeit mit Eltern wird stärker betont.

 

 

"Tiroler Tageszeitung" Nr. 172 vom 23.06.2015               Seite: 11

Ressort: Nachrichten1u2

 

 

Sex-Erlass lässt Eltern mitreden

 

   Wien - Das Bildungsministerium hat den umstrittenen neuen ? Grundsatzerlass „Sexualpädagogik" veröffentlicht. Einige Änderungen wurden noch eingefügt. So wird nun die Zusammenarbeit mit Eltern, etwa im Rahmen von Elternabenden, stärker betont. Dass Mütter und Väter außen vorgelassen würden, hatte etwa ÖVP-Familienministerin Sophie Karmasin kritisiert. Enger umschriebene Wertvorstellungen sollen im Rahmen der Sexualerziehung aber nicht vermittelt werden. Das von der Bischofskonferenz geführte Institut für Ehe und Familie hätte „bestimmte Werte" gerne im Erlass gesehen.

 

   Bildungsministerin Gabriele Heinisch-Hosek (SPÖ) betonte, dass der Erlass seinen Ursprung in den 1970er-Jahren habe und 1990 nur geringfügig aktualisiert wurde: Eine Berücksichtigung gesellschaftlicher Veränderungen und die Anpassung an aktuelle Lebensrealitäten waren deshalb hoch an der Zeit."

 

 

"Kurier" vom 23.06.2015                                    Seite: 4

Ressort: Innenpolitik

 

Wi, Abend, Länder, Morgen

 

ÜBERBLICK

 

   Grundsatzerlass: Politische Bildung. Änderungen. Als Unterrichtsprinzip wurde Politische Bildung 1978 verankert, nun soll sie endgültig überarbeitet werden. Zeitgleich veröffentlichte das Bildungsministerium den umstrittenen "Grundsatzerlass Sexualpädagogik", der gegenüber dem jüngst heftig kritisierten Entwurf Änderungen vorsieht. Im neuen Erlass wird etwa Eltern im Rahmen von Elternabenden eine stärkere Rolle zuteil.

 

 

 

 

 

 

Andrea Steiner
Büro Kurt Schober
SPÖ-Parlamentsklub
Tel.: 01/40110-3945

 

Bildungs-Newsletter 22.6.2015


 

OTS0143 II 22.06.2015 14:10:17

 

Lueger ad Gratis-Kindergarten: Gemeinsam mit Bundesländern rasch 15a-Vereinbarung umsetzen

Utl.: Keine Gefährdung des Gratis-Kindergartenjahres durch Verzögerung

 

Unverständnis zeigt SPÖ-Familiensprecherin Angela Lueger hinsichtlich der Vorgehensweise der Familienministerin bei den Verhandlungen zur 15a-Vereinbarung zum Gratis-Kindergarten. "Es ist wichtig, dass das verpflichtende Kindergartenjahr auch 2015/16 weitergeführt wird. Die Verhandlungen müssen nun rasch zu einem Ende gebracht werden, damit die Bundesländer die Sicherheit haben, den geplanten Gratis-Kindergartenbesuch umsetzen zu können. Eine weitere Verzögerung gefährdet diese positive Bildungsmaßnahme", so Lueger am Montag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. ****

Die SPÖ-Familiensprecherin kritisiert insbesondere das Vorhaben der Familienministerin, die 70 Millionen Euro, die für den Ausbau des Gratis-Kindergartenjahres für 5jährige vorgesehen war, nun auch auf Vierjährige aufzuteilen - mit der Begründung es sei ohnehin eine "Opting-Out-Variante" geplant. Die Aufnahme der Gruppe der Vierjährigen bedeutet für die Bundesländer einen enormen finanziellen und bürokratischen Mehraufwand. Für die SPÖ-Familiensprecherin derzeit kein Thema, sie fordert die Verhandlungen nun so zu führen, dass eine Umsetzung in den Bundesländern möglich ist. "Die SPÖ ist klar für einen verpflichtenden Kindergarten-Besuch auch für Vierjährige, aber ohne Ausnahme!", so Lueger.

Dafür brauche es aber eine professionelle Vorbereitung. Vor allem müsse man überprüfbare Standards erarbeiten, die bundesweit einheitlich sind. "Denn die Sprachförderung kann ja nur ein Teil sein, für Vier- bis Fünfjährige sind auch andere Kompetenzen wichtig", so die SPÖ-Abgeordnete. Die Länder brauchen Sicherheit und nicht sich ständig ändernde Regelungen. "Ich fordere die Familienministerin auf, endlich für eine einheitliche Vorgehensweise und damit verbunden für einheitliche Bildungsstandards und gesicherten Ausbau zu sorgen", so Lueger abschließend. (Schluss) ve/rm/mp

Rückfragehinweis: SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Löwelstraße 18, 1014 Wien  01/53427-275 Http://www.spoe.at/impressum

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/199/aom

 


 

APA0213 II, CI, XI 22.06.2015 11:59:27

 

Gratis-Kindergarten - Karmasin bei zweitem Jahr "optimistisch"

Utl.: Grundsatzeinigung sei gegeben, aber noch "finanzielle Details" zu klären - Ministerin plant für diese Woche weiteren Termin mit Länderreferenten

 

Familienministerin Sophie Karmasin (ÖVP) hat sich "optimistisch" hinsichtlich einer Einigung auf ein zweites verpflichtendes Kindergartenjahr für Vierjährige in den kommenden Wochen gezeigt. "Im Grundsatz" sei man sich einig, nun gelte es noch "finanzielle Details" zu klären, sagte Karmasin am Montag bei einer Pressekonferenz in Innsbruck.

 

Derzeit laufen die Verhandlungen mit den Bundesländern über eine neue "15a-Vereinbarung" für das verpflichtende Gratis-Kindergartenjahr für Fünfjährige. Bei dieser Gelegenheit will die Bundesregierung die in ihrem Arbeitsprogramm vorgesehene Ausweitung vornehmen. Vergangene Woche kam es bei einer Tagung der Familienreferenten der Länder in Salzburg noch zu keiner Einigung. Sie plane für diese Woche einen weiteren Termin mit den Ländervertretern, sagte Karmasin.

 

Die Ministerin trat am Montag beim Gratis-Kindergartenjahr für Vierjährige erneut für eine Verpflichtung mit einer "Opt-out-Variante" ein. Eltern bräuchten demnach in bestimmten Ausnahmefällen ihr Kind noch nicht mit vier Jahren in den Kindergarten zu schicken - etwa bei medizinischen Gründen, weiten Anfahrtswegen oder bei altersgemäßer Beherrschung der deutschen Sprache. "Übrig bleiben" würden damit jene Fälle, in denen ein Sprachentwicklungsbedarf bestehe, meinte die Ministerin. Karmasin hatte bisher bereits den Standpunkt vertreten, dass Vierjährige dann zu einem Gratis-Kindergartenbesuch verpflichtet werden sollten, wenn sie einen sprachlichen Förderbedarf aufweisen.

 

Tirols zuständige Landesrätin Beate Palfrader (ÖVP) hielt es bei der Pressekonferenz im Falle einer Verpflichtung "nicht für sinnvoll", einzelne auszunehmen. Palfrader zeigte sich aber erneut skeptisch, ob es überhaupt zu einer Verpflichtung kommen sollte. In Tirol ist der halbtägige Besuch des Kindergartens für Vierjährige seit dem Jahr 2009/10 gratis.

 


 

"Österreich" vom 22.06.2015                                  Seite 16

 

Vollversorgung für alle Vierjährigen

98 Prozent der Kinder besuchen Kindergarten

Das verpflichtende zweite Kindergartenjahr ist in Niederösterreich längst Realität.

 

NÖ. Bei der Familienreferentenkonferenz am Wochenende in Salzburg mit Vertretern aller Bundesländer gab es keine Einigung bezüglich eines weiteren verpflichtenden Kindergartenjahres ab 4 Jahren. NÖ steht einem zweiten Pflichtjahr positiv gegenüber. "Wir haben seit Jahren Betreuungsquoten von 98 Prozent bei den 4und 5-Jährigen. Aus diesem Grund ist das zweite Kindergartenjahr in NÖ bereits Realität", hält Familienlandesrätin Barbara Schwarz (ÖVP) fest.

 


 

OTS0113 II 22.06.2015 12:38:36

 

NEOS Wien startet Aufbegehren: „Lieber g’scheite Kinder als g’stopfte Politiker“

Utl.: Meinl-Reisinger: „Die Stadt braucht Veränderung. Stehen wir gemeinsam auf“

 

NEOS Wien startete heute mit dem Bürgeraufruf "Lieber g’scheite Kinder als g’stopfte Politiker". "Alle Wienerinnen und Wiener sind eingeladen, gemeinsam gegen dieses System aus rotem Filz und Günstlingswirtschaft aufzustehen und Teil einer Bürgerbewegung zu sein. Die Stadt braucht Veränderung, und wir sind bereit dazu. Holen wir uns unsere Stadt zurück und gestalten unsere Zukunft", appelliert Beate Meinl-Reisinger, Spitzenkandidatin von NEOS in Wien.

 

Rekordarbeitslosigkeit und die große Kluft zwischen Einkommen und Lebenshaltungskosten, diese Themen bestimmen heute das Leben vieler Wiener_innen. "Ich bin selbst Mutter und kenne die Ängste der Eltern. Ich frage mich: Wie kann ich meine Kinder bestmöglich auf die Herausforderungen der Zukunft vorbereiten?", so Meinl-Reisinger. In der Wiener Stadtpolitik vermisst die NEOS-Spitzenkandidatin Lösungen in der Bildungspolitik: "Die durchschnittliche Klassengröße an den Wiener Pflichtschulen liegt weit über dem österreichweiten Durchschnitt. Unsere Kinder werden nicht gefördert, sie werden in ein Korsett aus überholten Gesetzen, Verordnungen und Erlässen gezwängt. Es mangelt an Geld und den Willen, um unsere Kinder auf die Herausforderungen der Zukunft vorzubereiten." Anstatt in die Zukunft der Kinder zu investieren, versickert das Geld der Wiener_innen in der Günstlingswirtschaft der SPÖ: "Es braucht eine nachhaltige Veränderung. Es braucht ein starkes NEOS, damit wir Bewegung in dieses System bringen", erklärt Beate Meinl-Reisinger.

 

Aus diesem Grund startet NEOS Wien die Bürgeraktion "G’scheite Kinder statt g’stopfte Politiker." "Wir wollen nicht mehr zusehen, wie die Politik die Zukunft unserer Kinder verspielt und tatenlos zusieht, wie es mit unserem Bildungssystem bergab geht", ruft Beate Meinl-Reisinger zum Aufbegehren auf. "Gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern stehen wir heute auf, um dieses System zu verändern. Arbeiten wir gemeinsam daran, dass unsere Stadt und unsere Zukunft nicht mehr im roten Filz versinkt. Mit dieser Unterschriftenaktion, die wir heute starten, nehmen wir gemeinsam unsere Zukunft in die Hand. Wir brauchen eine neue Politik, die sich um die Anliegen ihrer Bürgerinnen und Bürger kümmert, anstatt unsere Stadt mit leeren Phrasen zu plakatieren. Marschieren wir Hand in Hand mit den Wienerinnen und Wienern gegen den Saustall, der die Zukunft unserer Kinder bedroht. Wien braucht Veränderung, aber ohne H.C. Strache."

 

"Jede Unterschrift für unser Aufbegehren stärkt unsere Forderungen: Schaffen wir die unnötigen Posten in der Stadtverwaltung und in den Bezirken ab, halbieren wir die Parteienförderung und die Millionen Ausgaben für die politische Eigenwerbung. Wir fordern die Abschaffung der Pensionsprivilegien für Politiker und Spitzenbeamte und machen in dieser aufgeblähten Verwaltung 120 Millionen Euro im Jahr frei, die wir in die Zukunft unserer Kinder, unserer Stadt investieren", fordert Meinl-Reisinger.

 

Das sind 1.000 Euro pro Kind im Jahr, die für Schulen und Lehrer_innen zur Verfügung gestellt werden können. "Sie bringen damit endlich die Unterrichtsmethoden auf den neuesten Stand, können zusätzliches Lehrpersonal einstellen, Laptops für alle Schülerinnen und Schüler zur Verfügung stellen. Damit wir unseren Kindern einen guten Start in die Zukunft ermöglichen", so Meinl-Reisinger abschließend.

 

Das Aufbegehren "Lieber g’scheite Kinder als g’stopfte Politiker" kann online unter www.aufbegehren.at oder an den in der Stadt organisierten Informationsständen von NEOS Wien unterschrieben werden.

 

Der erste Informationsstand findet heute, 22. Juni, ab 18 Uhr auf der Mariahilferstraße Ecke Zollergasse statt.

Weitere Bilder unter: http://www.apa-fotoservice.at/galerie/6827

Bild(er) zu dieser Aussendung finden Sie im AOM / Originalbild-Service sowie im OTS-Bildarchiv unter http://bild.ots.at

 

Rückfragehinweis:  NEOS Wien Anja Herberth  Zollergasse 13/5, 1070 Wien  anja.herberth@neos.eu  Mobil: 0650/558 03 19

 

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/14795/aom

 


 

"Österreich" vom 22.06.2015                                  Seite 15 Josef Galley

 

Nicht genügend -Zahl sinkt leicht

Zeugnisse: Es hagelt 14.500 Fünfer in Wien

Erste Hochrechnung von Experten ergibt leicht rückläufigen Trend bei Fünfern.

 

Schulschluss. noch sind nicht alle Rückmeldungen über die notenkonferenzen beim Wiener Stadtschulrat eingetroffen. Experten haben am Wochenende dennoch eine erste tendenz und eine erste Prognose erstellt, wie viele nicht genügend es heuer in den Zeugnissen an Wiens 670 Schulen setzen wird.

 

14.500 Fünfer. Von den insgesamt 220.000 Wiener Schülern gehen rund 65.000 in Volksschulen, in denen der Fünfer praktisch gar keine Rolle spielt - hier gibt es pro Jahr niedrige zweistellige Zahlen an nicht genügend. auch in den neuen mittelschulen ist die Fallzahl traditionell niedrig, im mittleren dreistelligen Bereich. in den höheren Schulen schaffen es immerhin 83,5 Prozent der mehr als 90.000 Schüler keinen Fünfer zu haben, vier Prozent dürfen trotz einer negativen note aufsteigen, weitere vier Prozent müssen wegen eines Fünfers die Klasse wiederholen und 8,5 Prozent haben zwei oder mehr nicht genügend. insgesamt gibt es damit 14.500 Schüler mit einem oder mehreren nicht genügend im Zeugnis, 13.000 davon treten im Herbst zu nachprüfungen an.

 

Gratis-Nachhilfe. aus Rückmeldungen von Direktoren weiß man, dass die heuer in den unterstufen erstmals angebotene gratis-nachhilfe daf ür verantwortlich ist, dass der trend bei den nicht genügend leicht nach unten geht.

 

Direktoren sagen: "Die Gratis-Nachhilfe wirkt sich positiv aus."

 


 

"Österreich" vom 22.06.2015                                  Seite 15

 

Stadtschulrats-Chefin gibt Tipps, was bei Fünfern zu tun ist

»Auch bei Nachzipf Ferien genießen, aber trotzdem lernen«

Eine Nachprüfung ist kein Grund zur Verzweiflung - wenn man es richtig angeht.

 

Nachprüfung. Stadtschulrats-Chefin Susa n ne Brandsteidl fasst die tipps von Pädagogen für Schüler mit einem Fünfer im Zeugnis so zusammen: "Keine Frage: Ein nachzipf zipft jeden an. andererseits sollte man aber vermeiden, daraus ein zu großes Drama zu machen. mein tipp für alle, die einen Fünfer im Zeugnis haben: Jetzt schon nach den ursachen forschen, die Probleme an der Wurzel packen, sich für die nachprüfung vorbereiten und auch die Ferien genießen."

 

So lernt man richtig. Zunächst sollte man Stärken und Schwächen genau analysieren. Dann sollte man gezielt und genau portioniert lernen, sodass auch die -dringend notwendige -Erholung nicht zu kurz kommt.

 

Susanne Brandsteidl.

 


 

"NÖ Nachrichten" Nr. 26/2015 vom 22.06.2015                 Seite: 19    Von Stefan Jedlicka

 

Gymnasium Frauengasse  Mathematik-Arbeiten wurden zu positiv beurteilt. 12 Noten  von Landesschulrat herabgesetzt. Eine davon nun negativ. Schüler sind schockiert.

 

Professor suspendiert

 

    BADEN So hätte sich Direktor Roderich Magyar die letzte Matura seiner Amtszeit im Gymnasium Frauengasse wohl nicht vorgestellt. Nach einem anonymen Hinweis ließ der Landeschulrat die schriftlichen Mathematik-Arbeiten der 8C Klasse noch einmal unter die Lupe nehmen – und stellte fest, dass diese zu positiv beurteilt worden waren. Der zuständige Professor wurde suspendiert.

 

   „Wir haben bei 12 von 16 Arbeiten die Noten nach unten korrigieren müssen“, bestätigt Landesschulinspektorin Hermine Rögner. Es sei einhellige Meinung der Fachexperten, dass die Beurteilungen deutlich zu milde ausgefallen seien. Die Gründe dafür seien noch unklar. „Aber die mathematische Korrektheit muss gewahrt bleiben“, begründet Rögner die Abänderungen. Sie betont aber auch: „Mit einer Ausnahme sind alle Arbeiten weiterhin positiv. Und die Leistungen der Schüler im Gymnasium Frauengasse waren generell hervorragend. Ich will nicht, dass der Fall ein schlechtes Licht auf die Schule wirft.“

 

   Sie habe den Sachverhalt pflichtgemäß ans Unterrichtsministerium weitergeleitet, das noch am Freitag entschied, den zuständigen Mathematik-Professor vorläufig zu suspendieren. Im Gymnasium reagierten viele Schüler schockiert auf die Nachricht über den beliebten Lehrer. „Wir treffen natürlich alle Vorkehrungen, dass bis zum Schulschluss seine Aufgaben übernommen werden“, versichert Rögner, die selbst in den vergangenen Wochen mehrmals in der Frauengasse war.

 

    Was passiert mit „Nicht genügend“?

 

    Auf Drängen der Eltern der betroffenen Schüler seien auch alle Mathematik-Arbeiten der übrigen Klassen noch einmal geprüft worden. „Dort gab es aber nur Kleinigkeiten, die immer wieder vorkommen können“, so Rögner. Dennoch sei auch hier in vier Fällen die Note abgeändert worden. Unklar ist nun, wie im Fall der von „Genügend“ auf „Nicht genügend“ herabgestuften Matura vorgegangen werden soll. Denn im Normalfall steht negativ beurteilten Schülern eine sogenannte „Kompensationsprüfung“ vor der mündlichen Matura zu. Dies in nun nachträglich aber nicht mehr möglich. „Ein Einspruch der Betroffenen ist zu erwarten. Wir werden das prüfen“, verspricht Rögner. Derzeit gebe es dazu noch keine Entscheidung.

 

   Direktor Magyar, der nach diesem Schuljahr seine Pension antritt, wollte zu dem Fall nicht Stellung nehmen, verwies auf den Landesschulrat.

 

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Mit freundschaftlichen Grüßen

 

Kurt Schober
Klubsekretär

SPÖ-Parlamentsklub
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Freitag, 19. Juni 2015

Bildungs-Newsletter 19.6.2015


 

"Wiener Zeitung" Nr. 117 vom 19.06.2015                     Seite: 12 Petra Tempfer

 

Digitale Schulbücher sollen die gedruckte Version ersetzen.

Schule auf der Online-Plattform

 

    Wien. Das Smartphone noch schnell in die Hosentasche gesteckt und ab in die Schule: Der Schüler der Zukunft geht mit leichtem Gepäck zum Unterricht. Seine Aufgaben erledigt er auf der Online-Plattform – in digitalen Schulbüchern, die die gedruckte Version vorerst in höheren Schulen ersetzen sollen.

 

   Bis es so weit ist, werden freilich noch Jahre vergehen. Der erste Schritt erfolgt allerdings schon 2016/17. Dann wird die Schulbuchaktion in Oberstufen-Klassen auf digitale Schulbücher ausgeweitet, verkündeten Familienministerin Sophie Karmasin (ÖVP) und Bildungsministerin Gabriele Heinisch-Hosek (SPÖ) am Donnerstag. Dafür sind laut Karmasin 850.000 Euro veranschlagt, die aus dem Familienlastenausgleichsfonds kommen, aus dem die Schulbuchaktion mit jährlich 106 Millionen Euro gespeist wird.

 

   Ob sich eine Lehrkraft für die digitale oder gedruckte Form der Wissensvermittlung entscheidet, soll ihr zwar freigestellt bleiben, aber: „Das Schulbuch wird Schritt für Schritt ersetzt werden“, sagte Heinisch-Hosek. Nach erfolgter Umsetzung in der Oberstufe will man über eine Erweiterung des Angebots auf die Pflichtschulen entscheiden. Das „ein oder andere Schulbuch“ werde es bald nicht mehr geben, so Heinisch-Hosek.

 

   „Gedruckte Schulbücher müssen bleiben“

 

   Stattdessen greifen die Schüler auf ihrem Tablet oder Smartphone über Codes auf ihre „Bücher“ auf der Plattform zu. Übungsbeispiele füllen sie über die Tastatur aus – und nicht mehr mit dem Bleistift. Es ist eine intensivere Form des bereits gängigen E-Learnings. Aufgaben werden nicht unterstützend über die Online-Plattform erledigt, sondern direkt in das digitale Buch hineingeschrieben.

 

   „Das kann nicht der Weisheit letzter Schluss sein“, sagt dazu Andreas Ehlers vom Elternverein im Gespräch mit der „Wiener Zeitung“. Die Grundkompetenzen wie Schreiben und Rechnen müssten unbedingt weiterhin handschriftlich gelernt werden. Schreiben mit der Hand trägt zur Festigung der Buchstabenbilder bei, belegen auch sprachwissenschaftliche Studien. Vor allem in den niedrigeren Schulstufen müssten gedruckte Bücher daher bleiben, so Ehlers weiter, und: „Die fortschreitende Digitalisierung darf keinesfalls die Schulnebenkosten der Familien erhöhen.“

 

   „Längerfristig müssen wir uns die Gerätefrage stellen“, sagt auch Heinisch-Hosek. Die Kosten könne man nicht den Eltern „umhängen“. Eine mögliche öffentliche Finanzierung hänge damit zusammen, welche Wege man bei der für Herbst angekündigten Bildungsreform gehen wird.

 

   An der Digitalisierung in der Schule führe jedenfalls kein Weg vorbei, ist Bildungsexpertin Heidi Schrodt überzeugt. Großer Vorteil sei die Aktualität des Wissens – etwa bei politischer Bildung –, die kein gedrucktes Buch bieten könne. Auch in der Volksschule sei das digitale Buch gut, so Schrodt – allerdings nur als Zusatz.

 


 

"Die Presse" vom 19.06.2015                                Seite: 8

 

Schulbücher gibt es ab 2016 auch digital

 

   Ab Herbst 2016 werden über die Schulbuchaktion in Oberstufenklassen erstmals digitale Versionen der gedruckten und vom Bildungsressort approbierten Schulbücher angeboten. Jeder Schüler bekommt aber auch das echte Buch. Das kündigten Familienministerin Sophie Karmasin (ÖVP) und Bildungsministerin Gabriele Heinisch-Hosek (SPÖ) an. Für das Projekt "digi4school" sind im Rahmen der Schulbuchaktion - die beim Familienressort liegt - 850.000 Euro veranschlagt. Neue Geräte - etwa Laptops - sind aber vorerst nicht veranschlagt.

 

   Ehrenfreund geht: FWF braucht neue Chefin

 

   Die Chefin des Wissenschaftsfonds FWF, die Astrophysikerin Pascale Ehrenfreund, wird Chefin des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). Im FWF zeigte man sich überrascht. Der Fonds braucht nun eine neue Leitung - die beiden Funktionen seien nicht vereinbar.

 

   Fekters "Bikinifigur": Schellhorn sagt Sorry

 

   Nach einem sexistischen Ausritt im Nationalrat hat sich Neos-Mandatar Sepp Schellhorn gestern bei Ex-Finanz- und Innenministerin Maria Fekter (ÖVP) mit einem Blumenstrauß entschuldigt. "Das war nicht nur unpassend, es war völlig daneben", sagte er. Bei aller Zerknirschung attestierte er sich selbst "Anstand und Niveau" für das Eingestehen seines Fehlers.

 

   Schellhorn hatte am Mittwoch in Richtung Fekter gemeint, als die Kammerumlage II eingeführt worden sei, sei sie ein "junges Dirndl", ein "junges hübsches Mädchen" gewesen. "Heute ist das Alter vorangeschritten, Sie sind immer noch da." Und weiter: "Was sagt Ihnen die Zahl 44-31-40? Das ist nicht Ihre Bikinifigur wie vor 30 Jahren, nein." Der gerade Vorsitz führende Dritte Präsident Norbert Hofer (FPÖ) verpasste ihm einen Ordnungsruf. Die Zahlenreihe meint übrigens laut Schellhorn Steigerungen bei Beiträgen und Ausgaben der Wirtschaftskammer.

 


 

"Der Standard" vom 19.06.2015                                Seite: 7

 

Erste Schulbücher werden digital

Ab dem Schuljahr 2016/2017 können Oberstufenschüler digitale Schulbücher nutzen

 

   Wien – Die Schule aus der „Kreidezeit zu holen“ und die Digitalisierung in Österreichs Klassenzimmer einziehen zu lassen haben sich Bildungsministerin Gabriele Heinisch-Hosek (SPÖ) und Familienministerin Sophie Karmasin (ÖVP) vorgenommen. Geschehen soll das mit der Digitalisierung bereits vorhandener Schulbücher. In einer ersten Ausbaustufe sollen die Bücher für Schüler der 540 Oberstufenklassen zusätzlich zu den gedruckten Ausgaben auch digital verfügbar sein, beginnend mit dem Schuljahr 2016/17. Das Familienministerium, das jährlich 106 Millionen Euro für 8,9 Millionen kostenlose Schulbücher im Rahmen der Schulbuchaktion bereitstellt, investiert 850.000 Euro in diese „erste Ausbaustufe“. Dass es sich tatsächlich nur um eine erste Ausbaustufe handelt, wurde bei der Präsentation eines digitalisierten Französisch-Lehrbuchs deutlich.

 

   Multimediale Inhalte, die etwa auch Interaktion erlauben, werden vergeblich gesucht. Von der Digitalisierung erhofft sich Karmasin, die bei der Präsentation von einem „großen Tag“ sprach, viel. So soll Österreich, das derzeit im EU-Vergleich bei den digitalen Kompetenzen im Mittelfeld liegt, an die Spitze kommen. Dass bis zur flächendeckenden Digitalisierung des Schulwesens noch einiges zu bewerkstelligen ist, wurde bei der Pressekonferenz deutlich. So monierte Friedrich Hinterschweiger, Vertreter der Schulbuchwirtschaft bei der Wirtschaftskammer, dass die Schulen technisch unterschiedlich gut ausgestattet seien. Außerdem kritisierte er den mangelhaften Breitbandausbau „am flachen Land“.

 

   Heinisch-Hosek erklärte, langfristig müsse man sich auch die „Gerätefrage“ stellen, nämlich ob Computer und Tablets für alle Haushalte leistbar sind. Auf Nachfrage des Standard sagte sie, für notwendige technische Ausstattung des digitalisierten Unterrichtes seien neben den Eltern auch der Bund und die Kommunen zuständig. In fünf bis zehn Jahren könnte ein „Sozialtopf“ für die Anschaffung der Geräte bereitgestellt werden. (burg)

 

Familienministerin Sophie Karmasin und Bildungsministerin Gabriele Heinisch-Hosek geleiten Österreichs Schulen in die digitale Ära.

 


 

"Salzburger Nachrichten" Nr. 139 vom 19.06.2015             Seite: 10

 

Schulbücher gibt es ab 2016 auch digital

 

   Wien. Ab dem Schuljahr 2016/17 werden über die Schulbuchaktion in Oberstufenklassen neben den gedruckten Büchern auch digitale Versionen angeboten. Das soll nicht nur leichtere Schultaschen und Rucksäcke, sondern auch Veränderungen im Unterricht bringen, hieß es bei der Präsentation von „Digi4School“ am Donnerstag. Im ersten Schritt können die Bücher jedoch nicht mehr als die Druckversionen., APA

 


 

"Oberösterreichische Nachrichten" vom 19.06.2015            Seite: 24   Von Jasmin Bürger

 

Digitale Schulbücher vorerst nur für Oberstufe

Verzicht auf gedrucktes Schulbuch ab 2016 möglich

 

 

  WIEN. Für Familienministerin Sophie Karmasin (VP) hat der ab dem Schuljahr 2016/17 geplante Umstieg vom gedruckten zum digitalen Schulbuch auch "ganz pragmatische" Gründe: "Damit wird die Schultasche leichter".

 

   Die Möglichkeit zu geringerer Buchlast wird allerdings vorerst Oberstufenschülern vorbehalten sein. Deren Schulbücher sind über die Plattform "digi4school" ab nächstem Jahr online abrufbar, wie Karmasin bei der gestrigen Präsentation der neuen Schulbuchaktion mit Bildungsministerin Gabriele Heinisch-Hosek (SP) erklärte.

 

   Kostenlos und freiwillig

 

   Digitalisiert zur Verfügung gestellt werden alle vom Bildungsministerium approbierten Schulbücher. Ob Lehrer und Schüler das - kostenlose - Angebot nutzen, können sie selbst entscheiden. Finanziert wird die Online-Version aus dem jährlichen Budget der Schulbuchaktion (106 Millionen Euro).

 

   Von gewöhnlichen E-Books unterscheiden sich die digitalen Schulbücher durch umfangreichere Zusatzelemente und Bebilderungen, es gibt auch die Möglichkeit, Notizen hinzuzufügen und einzelne Passagen farbig zu markieren. Eine digitale Revolution ist die Maßnahme aber nicht: Verknüpfungen mit Internetangeboten etwa sind vorerst nicht vorgesehen. Für Karmasin ist das Angebot auch "nur die Erstausbaustufe".

 

   Heinisch-Hosek verwies auf "Überlegungen, Schulbücher komplett durch digitale Medien zu ersetzen". Einen Zeitplan dafür gibt es freilich nicht - das Tablet für jeden Schüler ist schließlich auch eine Kostenfrage, "das kann man nicht nur den Eltern umhängen", so Heinisch-Hosek. In der Sekundarstufe II wird derzeit in 15 Prozent aller Klassen vorwiegend mit Notebook oder Tablet gearbeitet.

 

Schulbuch bald am Laptop

 


 

"Österreich" vom 19.06.2015                                   Seite 7

 

Lernmaterial soll es bald digital geben:

Schulbücher ab jetzt auch auf Tablets &Co.

Die Oberstufenschüler sollen künftig mit digitalen Schulbüchern lernen.

 

Wien. "Von der Steinzeit weg und in die digitale Zukunft" will Jugendministerin Sophie Karmasin (ÖVP) den unterricht führen. gemeinsam mit SP-Bildungsministerin gabriele Heinisch-Hosek startet sie die Initiative Digi4School: Schüler sollen ihre unterrichtsmaterialien künftig in digitaler Form erhalten.

 

Die digitale Offensive basiert allerdings auf Freiwil ligkeit -die nutzung liegt im Ermessen des Lehrers.

 

Vorerst werden die Online-Schulbücher nur von Oberstufenschülern genutzt. nach 2017 könnte die Initiative aber auf sämtliche Schulen ausgeweitet werden.

 

Karmasin und Heinisch-Hosek.

 


 

"Vorarlberger Nachrichten" vom 19.06.2015

 

Ab 2016/17 gibt es digitale Schulbücher

 

   Wien. Ab dem Schuljahr 2016/17 werden über die Schulbuchaktion in Oberstufen-Klassen digitale Versionen gedruckter Bücher angeboten. Das soll nicht nur leichtere Schultaschen bzw. Rucksäcke, sondern auch Veränderungen des Unterrichts bringen, hieß es am Donnerstag. Im ersten Schritt können die Bücher jedoch nicht mehr als die Druck-Versionen.

 


 

"Tiroler Tageszeitung" Nr. 168 vom 19.06.2015               Seite: 28

 

Schüler lernen künftig (auch) digital

Ab 2016 kommen digitale Schulbücher in die Klassen. Gedruckte Bücher soll es aber weiterhin geben.

 

   Wien - Schüler bekommen ab dem Schuljahr 2016/17 leichteres Gepäck: Denn dann sollen erstmals auch digitale Schulbücher für Oberstufenschüler angeboten werden. Herkömmliche Schulbücher sollen aber nicht abgeschafft werden, betonte Familienministerin Sophie Karmasin (ÖVP) bei der Präsentation von ?Digi4School".

 

   Die Aktion soll ein Weg aus der ?Kreidezeit" sein und die digitalen Kompetenzen der Schüler stärken. Studien hätten nämlich ergeben, dass Österreichs Schüler in diesem Bereich nicht an der Spitze liegen. Im Rahmen der Schulbuchaktion sind für das Projekt 850.000 Euro vorgesehen. Eltern sollen dafür nicht in die Tasche greifen müssen.

 

   Ob Lehrer das Angebot digitaler Schulbücher annehmen, die ihnen kostenlos zur Verfügung gestellt werden, entscheidet am Ende die Schule. Man rechnet damit, dass rund 50 Prozent der digitalen Schulbücher auch in Verwendung kommen.

 

   In diesem Fall können Schüler mit Codes auf einer Online-Plattform auf die Bücher zugreifen. Zusätzlich gibt es die Möglichkeit, Kommentare an beliebigen Stellen im Buch einzufügen. Ansonsten unterscheiden sich die digitalen Versionen aber nicht von den gedruckten Büchern.

 

   Dass es in Österreich bisher kaum digitale Angebote für Schulen gebe, sei nicht richtig. Vier von fünf Schülern nutzen bereits eine geschützte virtuelle Lernplattform und an Neuen Mittelschulen ist E-Learning ein definierter Schwerpunkt, erklärte Bildungsministerin Gabriele Heinisch-Hosek (SPÖ). (APA)

 

Bald bekommen Oberstufenschüler auch digitalen Lernstoff.

 


 

"Die Presse" vom 19.06.2015                                Seite: 8

 

Kärnten: Lehrer half Schüler bei Matura beim Schummeln

 

   Während der mündlichen Deutschmatura wurde ein Kärntner Junglehrer am Dienstag bei einem Schummelversuch ertappt. Dem Lehrer blüht ein Disziplinarverfahren - die Sanktionspalette reicht von einer Rüge mit Geldstrafe über die Rückversetzung in eine niedrigere Gehaltsstufe bis zum Rauswurf. Der Schüler schaffte die Prüfung mit einer anderen Aufgabe trotzdem. "Der Versuch war plump und einfallslos", meinte Landesschulratspräsident Rudolf Altersberger. Der Lehrer eines Klagenfurter Gymnasiums gab dem Schüler zu Beginn der Vorbereitungszeit nicht nur den Zettel mit der Aufgabe zum gewählten Thema, sondern zusätzlich ein zweites Blatt mit Lösungsansätzen. Der Prüfungsaufsicht fiel auf, dass sie nur einen Zettel, der Schüler aber mehrere erhalten hatte - so flog der Schwindel auf.

 

   Rot versus Ex-Rot: Match in der Wirtschaftskammer

 

   In der Innung der Wiener Fotografen ist nach der vergangenen Wirtschaftskammerwahl ein Streit zwischen dem einstigen Spitzenkandidaten des Sozialdemokratischen Wirtschaftsverbandes (SWV), Leopold Vodicka, und dem aktuellen, Markus Thumd, entbrannt, der nun in einem Misstrauensantrag von Thumd gegen Vodicka gipfelt. Der Vorwurf: Vodicka soll seine Position als Innungsmeisterstellvertreter, die laut SWV eigentlich Thumd zugestanden wäre, durch vorsätzliche Täuschung der Mitglieder des Innungsausschusses erreicht haben. Indem er nämlich Verhandlungen geführt sowie Zusagen gemacht haben soll, für die er seitens der Fraktion gar keinen Auftrag hatte. Vodicka wurde deshalb auch schon aus dem SWV ausgeschlossen. Über den Antrag wird in zwei bis vier Monaten im Innungsausschuss abgestimmt.

 


 

"Salzburger Nachrichten" Nr. 139 vom 19.06.2015             Seite: 11

 

Kärntner Lehrer half Schüler bei Deutschmatura schummeln

 

   Klagenfurt. Normalerweise ist es umgekehrt: Doch in Kärntner ist kein Schüler, sondern ein Junglehrer während der mündlichen Deutschmatura bei einem Schummelversuch ertappt worden. Der geschäftsführende Landesschulratspräsident Rudolf Altersberger bestätigte am Donnerstag einen Bericht der „Kleinen Zeitung“. Dem Lehrer droht ein Disziplinarverfahren, der Schüler bestand die Prüfung mit einer anderen Aufgabe.

 

   „Der Versuch war plump und einfallslos“, meinte Altersberger. Der Lehrer gab dem Schüler zu Beginn der Vorbereitungszeit nicht nur den Zettel mit der Aufgabe, sondern zusätzlich ein zweites Blatt mit Lösungsansätzen. Der Prüfungsaufsicht fiel auf, dass sie nur einen, der Schüler aber mehrere Zettel erhalten hatte, so flog der Schwindel auf.

 

   Altersberger ortet ein „eindeutiges Fehlverhalten“ des Pädagogen, der unter 30 Jahre alt und noch nicht lang an der Schule sein soll. Altenberger betonte auch, dass dieser Schummelversuch nichts mit der Umstellung auf die Zentralmatura zu tun habe. Bei der mündlichen Prüfung legt nicht mehr der Klassenlehrer, sondern alle Fachlehrer gemeinsam die Maturathemen fest. Trotzdem muss sich auch dieser Lehrer nun in einem Disziplinarverfahren verantworten, so wie alle anderen, die bei der schriftlichen Matura beim Schummeln geholfen haben. , APA

 


 

"Kurier" vom 19.06.2015                                   Seite: 21

 

Lehrer half Schüler beim Schummeln

 

   Disziplinarverfahren.Ein Kärntner Junglehrer ist am Dienstag während der mündlichen Deutschmatura bei einem Schummelversuch ertappt worden. Der geschäftsführende Landesschulratspräsident Rudolf Altersberger bestätigte einen entsprechenden Bericht der Kleinen Zeitung. Dem Lehrer droht nun ein Disziplinarverfahren, der Schüler schaffte die Prüfung mit einer anderen Aufgabe trotzdem.

 

   "Der Versuch war plump und einfallslos", meinte Altersberger. Der Lehrer eines Klagenfurter Gymnasiums gab dem betreffenden Schüler zu Beginn der Vorbereitungszeit nicht nur den Zettel mit der Aufgabe zum gewählten Thema, sondern zusätzlich auch ein zweites Blatt mit Lösungsansätzen, etwa mit dem Inhalt des Buchs, Interpretationen und zentrale Fragen. Der Prüfungsaufsicht fiel auf, dass sie nur einen Zettel, der Schüler aber mehrere erhalten hatte - so flog auch der Schwindel auf. Der Lehrer argumentierte, er habe dem Schüler helfen wollen, weil dieser die Matura ansonsten vielleicht nicht geschafft hätte.

 

   Für den Schüler nahm der Prüfungstag eine glückliche Wendung: Er durfte ein anderes Thema wählen und bestand die Matura. Für den Lehrer dürfte der Schummelversuch hingegen Folgen haben. Er wird sich in einem Disziplinarverfahren verantworten müssen. An Konsequenzen ist vieles möglich, die Sanktionspalette reicht von einer Rüge mit Geldstrafe über die Rückversetzung in eine niedrigere Gehaltsstufe bis zum Rauswurf, betonte Altersberger.

 


 

"Österreich" vom 19.06.2015                                  Seite 14

 

Schummel-Lehrer flog bei Deutsch-Matura auf

Pädagoge steckte einem Schüler die Prüfungs-Unterlagen zu

Für den Lehrer gibt es Konsequenzen, der Schüler bekam ein anderes Prüfungsthema.

 

Kärnten. Der nächste Matura-Skandal: Nachdem an zwei Wiener Schulen bei der Mathematik-Matura geschummelt wurde und diese im Herbst wiederholt werden muss, erschüttert nun ein Schwindel das Bundesrealgymnasium in Viktring.

 

Ein Junglehrer hat einem Schüler zu Beginn der Vorbereitungszeit zur mündlichen Prüfung bei der Deutsch-Matura den Zettel mit der Aufgabe zum gewählten Thema zugesteckt. Zusätzlich gab er ihm ein zweites Blatt mit Lösungsansätzen, etwa dem Inhalt des Buchs, Interpretationsansätze und zentralen Fragen.

 

Schummelei flog auf. Der Prüfungsaufsicht fiel aber auf, dass die übrige Klasse nur einen Zettel, der Schüler aber mehrere bekommen hatte. "Ein einfallsloser und plumper Versuch", ärgert sich Landesschulrats-Präsident Rudolf Altersberger: "Schwindeln bei der Matura ist kein Kavaliersdelikt." Die Rechtfertigung des Lehrers: Er habe dem Schüler helfen wollen, weil er sonst vielleicht die Matura nicht geschafft hätte.

 

Konsequenzen. Gegen ihn wurde ein Disziplinarverfahren eingeleitet, an der Schule bleibt er jedoch. Der Schüler bekam ein anderes Thema, bestand die Matura.

 

Junglehrer trickste bei Deutsch-Matura am BRG Viktring. Der Schüler bekam vom Pädagogen vorab das Thema zugesteckt.

 


 

"Neues Volksblatt" vom 19.06.2015                            Seite 12

 

Junglehrer beim Schummeln erwischt

 

KLAGENFURT-Ein Kärntner Junglehrer ist am Dienstag während der mündlichen Deutschmatura bei einem Schummelversuch ertappt worden. Dem Lehrer blüht ein Disziplinarverfahren, der Schüler schaffte die Prüfung mit einer anderen Aufgabe trotzdem. "Der Versuch war plump und einfallslos", meinte der geschäftsführend Landesschulratspräsident Rudolf Altersberger. Der Lehrer eines Klagenfurter Gymnasiums gab dem Schüler zu Beginn der Vorbereitungszeit zusätzlich zum Zettel mit der Aufgabe zum gewählten Thema ein zweites Blatt mit Lösungsansätzen. Der Prüfungsaufsicht fiel auf, dass sie nur einen Zettel, der Schüler aber mehrere erhalten hatte, weshalb der Schwindel aufflog.

 


 

"Heute" vom 19.06.2015                                       Seite 12

 

Lehrer trickste bei Matura

 

Am BRG Viktring (Kärnten) steckte ein Lehrer einem Schüler vor der Matura Lösungen zu, da er befürchtete, der Teenager würde sonst durchfallen. Eine Kollegin verpfiff den Pädagogen allerdings. Der Bursch durfte seine Reifeprüfung dennoch ablegen, der Lehrer bekommt ein Disziplinarverfahren.

 


 

"Kleine Zeitung" vom 19.06.2015                             Seite: 20

Ressort: Bundesland

 

Kärnten

 

Verwarnung nach Maturaschwindel

 

Junglehrer bekommt vom Landesschulrat eine zweite Chance. Der Professor hatte einem Schüler vor der Matura Unterlagen zugesteckt.

 

   THOMAS MACHER

 

   Der Tat folgen der Prozess und dann das Urteil. Im Fall eines Klagenfurter Lehrers geht das alles sehr rasch. Am Dienstag hatte der Professor am BRG Viktring in Klagenfurt seinem Schüler Unterlagen zu dessen Prüfungsthema zugesteckt. Der Schwindel flog auf. In den kommenden Tagen muss sich der Pädagoge deshalb vor dem Landesschulrat verantworten. Schon gestern stand für Landesschulinspektorin Susanne Traußnig fest, was ihn dort erwarten wird: „Der Kollege wird wohl eine Verwarnung erhalten.“ Damit bekommt der junge Lehrer eine zweite Chance. Das Disziplinarverfahren hätte auch dazu führen können, dass der Lehrer entlassen wird.

 

   Davon wird abgesehen, weil er seine Tat gestand und einsah, dass er sich falsch verhalten hat. „Er steht nun aber unter Beobachtung. Bei einer weiteren Verfehlung werden die Konsequenzen schwerwiegender sein“, sagt Traußnig. Ob der Lehrer weiterhin in Viktring unterrichten wird dürfen, steht noch nicht fest. „Das hat aber nichts mit seinem Verhalten zu tun. Wie bei vielen jungen Lehrern entscheidet sich erst im Herbst, ob sein Vertrag mit der Schule verlängert wird“, sagt Traußnig.

 

   Dass er verwarnt wird, dürfte seine Chance auf eine Vertragsverlängerung wohl nicht erhöhen. „So eine Rüge scheint natürlich auch auf, wenn sich der Lehrer woanders bewirbt. Das ist eine Abmahnung, die wehtut“, sagt Landesschulratspräsident Rudolf Altersberger. Die Tat des Professors sei ein Einzelfall gewesen. „Sonst wurden uns heuer keine Zwischenfälle gemeldet. Auch aus der Vergangenheit ist mir kein derartiger Fall bekannt“, sagt Altersberger.

 

   Der Landesschulratspräsident lobt indes, wie schnell im BRG Viktring reagiert wurde: „Der Betrugsversuch wurde entdeckt und die Schulleitung hat rasch und professionell gehandelt.“

 


 

"Oberösterreichische Nachrichten" vom 19.06.2015            Seite: 21

 

Lehrer half Schüler beim Schummeln

 

   klagenfurt. Beim Versuch, einem Schüler während der mündlichen Deutschmatura beim Schummeln zu helfen, wurde am Dienstag ein Lehrer an einem Klagenfurter Gymnasium ertappt. Er hatte dem Schüler nicht nur die Aufgabe gegeben, sondern zusätzlich auch ein Blatt mit Lösungsansätzen. Der Prüfungsaufsicht fiel auf, dass der Schüler zwei Zettel, sie aber nur einen hatte. Der Schüler schaffte die Matura mit einer anderen Aufgabe, dem Lehrer droht nun ein Disziplinarverfahren.

 

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Mit freundschaftlichen Grüßen

 

Kurt Schober
Klubsekretär

SPÖ-Parlamentsklub
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