Donnerstag, 8. Januar 2015

2015.01.08: Bildung

OTS0111 II 08.01.2015 13:08:04

 

Walser: Krisenhotline zur Zentralmatura dringend gefordert

Utl.: Grüne: SchülerInnen dürfen nicht die Leidtragenden des Projekts Zentralmatura werden

Innenpolitik/Grüne/Walser/Bildung/Schule/Zentralmatura

"Ich nehme die Ängste der SchülerInnen ernst. Bildungsministerin Gabriele Heinisch-Hosek muss sofort eine Krisenhotline zur Zentralmatura einrichten", fordert Harald Walser, Bildungssprecher der Grünen in seiner Reaktion auf die heute bekannt gewordenen Ergebnisse der Probeschularbeiten zur Zentralmatura.

"Die Verunsicherung bei SchülerInnen, Eltern und LehrerInnen gefährdet zunehmend das Projekt Zentralmatura", warnt Walser. Von der Ministerin habe er allerdings eine "massiv ablehnende Reaktion erhalten", berichtet Walser von der derzeitig stattfindenden gemeinsamen Bildungsreise in den Niederlanden. "Die Detailresultate in Mathematik sind alarmierend und verlangen eine sofortige Abkehr vom Business-as-usual seitens des Bildungsministeriums und des Bifie", fordert Walser. "Augen zu und durch ist keine geeignete Strategie", so sein Vorwurf an Heinisch-Hosek.

Die Tatsache, dass ein dermaßen hoher Prozentsatz an Arbeiten negativ bewertet wurde beweise den dringenden Handlungsbedarf. "Es ist offensichtlich, dass die Aufgabenstellung seitens des Bifie zu textlastig waren und eher die Lesekompetenz der SchülerInnen auf die Probe stellten", so Walser und: "Die Aufgabestellungen müssen deutlich verbessert werden, damit SchülerInnen eine faire Chance auf Erfolg bei der Zentralmatura haben."

Zusätzliche Mathematik-Vorbereitungskurse oder die Erhöhung der Wochenstunden in den Hauptfächern können die Probleme in der Aufgabenstellung nicht wettmachen und bestrafen letztlich die SchülerInnen. "Dass das Bifie aus den Resultaten einen Ansporn zu höheren Leistungen sehen will, ist für mich als Pädagoge ein Zeichen von Inkompetenz", kommentiert Walser die für ihn inakzeptable Reaktion des Bifie. "Ich fordere daher sofortige Maßnahmen, um das Gesamtprojekt Zentralmatura nicht zu gefährden."

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