Montag, 12. Januar 2015

2015.01.12: Bildung

APA0367 II, CI, XI 12.01.2015 14:40:37

 

Schulbücher - Ministerium: Gendern und Lesbarkeit kein Widerspruch

Utl.: Bewertung von Arbeiten im Ermessen der Lehrer

Schule/Frauen und Männer/Sprache/Österreich

Im Bildungsministerium verteidigt man die Verwendung gendergerechter Sprache in Schulbüchern. "Es werden jene Schulbücher genehmigt, die die Genderaspekte ausreichend beachten", hieß es gegenüber der APA. "Das beinhaltet auch eine geschlechtergerechte Sprache, da sowohl Mädchen als auch Buben sich angesprochen fühlen sollen. Gendergerechte Sprache und Lesbarkeit schließen einander nicht aus."

Das Ministerium für Bildung und Frauen setze sich für "eine sprachliche Gleichbehandlung von Mädchen/Buben bzw. Frauen/Männer in allen gesellschaftlichen Bereichen ein. Das gilt natürlich auch für die Schulen und den Unterricht." Insgesamt sei es "ein großes Anliegen, dass SchülerInnen von Beginn an die Potenziale einer geschlechtergerechten und diskriminierungsfreien Gesellschaft näher gebracht werden und sie Vielfalt als Chance begreifen."

Über den Einfluss der gendergerechten Formulierung auf die Notengebung etwa bei der vorwissenschaftlichen Arbeit (VWA) bei der neuen Matura entscheiden die Lehrkräfte. "Bei der vorwissenschaftlichen Arbeit liegt es im Ermessen der Lehrerin/des Lehrer, jedoch soll grundsätzlich im Unterricht geschlechtergerecht formuliert werden."

Das Team Stronach fordert in einer Aussendung einen Stopp des "Genderwahnsinns": So habe auch der Präsident des Bundesverbandes der Elternvereine darauf hingewiesen, dass kein anderes deutschsprachiges Land solche Experimente wage - "auch nicht die von Heinisch-Hosek kürzlich besuchten Niederlande", so Team Stronach-Bildungssprecher Robert Lugar.

(schluss) aku;cm;hac

OTS0123 II, XI 12.01.2015 14:22:24

 

Stronach/Lugar: Stopp dem "Genderwahnsinn" in Schulbüchern!

Team Stronach/Lugar/Schulen/Reformen/Frauen und Männer/Sprache

Anlässlich der Pressekonferenz des Bundeselternverbandes fordert auch Team Stronach Bildungssprecher Robert Lugar von Bildungsministerin Heinisch-Hosek die Abschaffung des Genderwahnsinns in den österreichischen Schulbüchern ein. Seit 2012 werden neue Schulbücher für die Sekundarstufe nur mehr dann zugelassen, wenn Sie durchgängig geschlechtsneutral formuliert wird.

In Zeiten, in denen immer weniger Schüler sinnerfassend lesen können und das Chaos in den Probeläufen zur Zentralmatura kein Ende nehmen will, seien solche Experimente der blanke Wahnsinn, empört sich Lugar: "Unsere Kinder werden als Versuchskaninchen einer falsch verstandenen Gleichstellungsideologie missbraucht!" Auch der Präsident des Bundesverbandes der Elternvereine weist bei der Pressekonferenz darauf hin, dass kein anderes deutschsprachiges Land solche Experimente wage - auch nicht die von Heinisch-Hosek kürzlich besuchten Niederlande. Er resümiert, dass diese Politik nicht für Menschen gemacht werde.

Das Team Stronach hat bereits vor zwei Monaten eine Anfrage an Frau Minister Heinisch-Hosek gestellt, in der vorgeschlagen wurde, den Verfassungsdienst mit dieser Causa zu beschäftigen. Ministerin Heinisch-Hosek sieht in ihrer Anfragebeantwortung dafür allerdings keinen Grund. "Frauen brauchen gleiche Chancen und Bezahlung und Schulkinder brauchen leicht lesbare Bücher!", stellt Lugar klar und fordert: "Die Ministerin soll ihre groben Versäumnisse im Bildungsbereich nicht durch unbrauchbare Konzepte im Frauengleichstellungsbereich auszugleichen versuchen!"

Rückfragehinweis:
Team Stronach Parlamentsklub/Presse
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Andrea Steiner
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