Dienstag, 20. Januar 2015

2015.01.20: Bildung

OTS0052 II 20.01.2015 09:57:29

 

Schülerunion ad Bildungs-Reformkommission: Bedürfnisse der Schülerinnen und Schüler müssen im Vordergrund stehen

Utl.: Struktur- und Verwaltungsstreitereien sind Nebensache

Schule/Bildung/Jugend/Felix Wagner/Schülerunion/Reform/Zentralmatura

Am Donnerstag tagt die Bildungsreform-Kommission. Die Schülerunion fordert alle Beteiligten dazu auf, die Bedürfnisse der Schülerinnen und Schüler in den Vordergrund zu stellen und Ideologien aus der Diskussion herauszuhalten. Die Kommission muss sich darauf konzentrieren, was in der Klasse passiert - Struktur- und Verwaltungsfragen müssen auf das Notwendigste beschränkt werden. Außerdem muss auf akute Probleme, wie beispielsweise die Kürzung der Vorbereitungsstunden, eingegangen werden.

"Ich erwarte mir von der Bildungsreform-Kommission Diskussionen, die sich um das Geschehen in der Klasse drehen. Struktur- und Verwaltungsfragen hatten wir in letzter Zeit genug. Es wird Zeit, dass sich die Diskussionen um die Zukunft der Schülerinnen und Schüler drehen. Ewige ideologiebehaftete Streitereien führen nur in eine Sackgasse", so Bundesobmann Felix Wagner.

Wagner fordert außerdem eine Behandlung des bei der Regierungsklausur im September präsentieren Sechs-Punkte-Programms. "Im September hat man gute Ansätze, wie beispielsweise Talenteförderung, hervorgebracht. Nun ist es wichtig, dass es in der Reformkommission um die Umsetzung dieser Versprechen geht. Die individuelle Förderung der Stärken und Interessen der Schülerinnen und Schüler muss dabei ganz klar eine gewichtige Rolle spielen", so Wagner weiter.

Abschließend betont Wagner die Wichtigkeit, auf akute Probleme einzugehen. Als Beispiel nennt er die Probleme rund um die Zentralmatura. Vor allem bei den Kürzungen der Vorbereitungsstunden für die Zentralmatura herrscht akuter Handlungsbedarf.

"Die Reformkommission muss sich auch um aktuelle Probleme kümmern. Das Thema Vorbereitungsstunden ist keineswegs vom Tisch. Auch darum wird sich die Bildungsreform-Kommission kümmern müssen, wenn der erste Durchgang der Zentralmatura dieses Jahr gelingen soll", so Wagner abschließend.

Rückfragehinweis:
Joel Tölgyes
Pressesprecher Schülerunion
joel.toelgyes@schuelerunion.at
0699 173 66 505


Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/1493/aom

*** OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT ***

OTS0034 II, CI 20.01.2015 09:13:45

 

Mödlhammer über Einlenken der Bildungsministerin erleichtert

Utl.: "Ministerin hat unsere volle Unterstützung bei sinnvollen Effizienzmaßnahmen"

Kommunales/Bildung/Schule

Erleichtert zeigte sich heute, Dienstag, Gemeindebund-Präsident Helmut Mödlhammer über das Einlenken von Bildungsministerin Gabriele Heinisch-Hosek. "Ich bin froh, dass nun klargestellt wurde, dass keine Kleinschulen geschlossen werden sollen", so Mödlhammer. "Das wäre nicht nur ein fatales Signal für den ländlichen Raum gewesen, sondern hätte auch in der Sache kaum Einsparungen gebracht." Kürzlich hatte die Ministerin angekündigt, kleine Schulstandorte zusammenlegen zu wollen und Mindestgrößen für jeden Standort zu definieren. "Dass Heinisch-Hosek nun einlenkt, ist ihr hoch anzurechnen."

Laut Statistik Austria liege die durchschnittliche Klassenschülerzahl an den öffentlichen Volksschulen derzeit bei 18,3 Schüler/innen pro Klasse. "Das halte ich für einen akzeptablen Wert, der gute Ausbildung ermöglicht", so Mödlhammer. "Dazu kommt, dass viele Experten gerade den mehrstufigen Unterricht, den es an manchen Standorten gibt, als großen Vorteil sehen. Durch die großflächige Schließung von kleineren Standorten würden wir zudem in große logistische Probleme geraten, die Schulwege würden für die Kinder deutlich länger und umständlicher werden."

Volle Unterstützung sicherte Mödlhammer der Ministerin bei der Umsetzung sinnvoller Maßnahmen zur Effizienzsteigerung zu. "Es ist selbstverständlich gut und sinnvoll, wenn mehrere Kleinschulen von einer/einem Direktor/in betreut werden. Es braucht nicht jeder Standort eine eigene Schulleitung. In vielen Bundesländern wird das jetzt schon so gehandhabt, dass Direktorenstellen zusammengefasst werden, wenn das räumlich einigermaßen möglich ist", so Mödlhammer.

Auch in der Schulverwaltung sieht Mödlhammer noch gute Möglichkeiten zur Effizienzsteigerung. "Die Schulleiter/innen sind teilweise mit bürokratischen Aufgaben belastet, die schwer zu tragen sind. Die Führung der Schulmatriken etwa, das ist ein Anachronismus, der Zeit und Ressourcen kostet. Auch die Tatsache, dass es österreichweit kein einheitliches EDV-System zur Schülerverwaltung gibt, ist ein permanentes Ärgernis", so Mödlhammer. "Wir brauchen an den Schulstandorten keine zusätzlichen Sekretär/innen, sondern eine Durchforstung der vielen sinnlosen bürokratischen Belastungen."

Natürlich, so Mödlhammer, müsse man auch über die Sinnhaftigkeit der Landesschulräte weiter nachdenken. "Ich habe nicht den Eindruck, dass in diesem Bereich in den letzten Jahren substantiell etwas weitergegangen ist. Da wurden zwar kosmetische Änderungen vorgenommen, aber der Personalstand ist vermutlich der gleiche, wie vor einigen Jahren."

"Die Gemeinden als Erhalterinnen der meisten Volks- und Mittelschulen sind aber jederzeit gerne bereit, an Maßnahmen zur Effizienzsteigerung mitzuwirken. Wir werden keine Einladung ausschlagen, uns an entsprechenden Reformgruppen zu beteiligen", so der Gemeindebund-Präsident. Insgesamt erhalten die Gemeinden derzeit fast 4.500 Schulen, darunter rund 3.000 Volksschulen.

Rückfragehinweis:
Österreichischer Gemeindebund
Daniel Kosak (Pressesprecher)
Tel.: (01) 512 14 80/18, Mobil: 0676 / 53 09 362
mailto:daniel.kosak@gemeindebund.gv.at
http://www.gemeindebund.gv.at


Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/153/aom

*** OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT ***

 

 

 

 

Andrea Steiner
Büro Kurt Schober
SPÖ-Parlamentsklub
Tel.: 01/40110-3945

 

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen