Donnerstag, 22. Januar 2015

2015.01.22: Bildung

OTS0196 II, CI 22.01.2015 14:45:13

 

NGO jedesK!ND zur Bildungsreformkommission: Es geht um jedes Kind

Utl.: Obmann Daniel Landau: Wir brauchen eine Schule, die Vielfalt als Chance sieht und nicht als Bedrohung.

Kinder/Bildung/Gesellschaft/Innenpolitik/Schule

jedesK!ND-Obmann Daniel Landau trat heute gemeinsam mit Raphael Niederhauser von der Bewegung Unabhängiger Schüler/innen (BewUS) vor das Bildungsministerium - unter dem Arm ein Kindersessel. "Er steht für die Schülerinnen und Schüler, die auch diesmal nicht am Verhandlungstisch sitzen," sagt Niederhauser. "Der Kindersessel soll aber auch die Verantwortung einmahnen, im Sinne eines jeden Kindes in diesem Land zu entscheiden," sagt Landau.

Zwtl.: Vielfalt ist eine Chance

Parteikalkül und Kompetenzstreitigkeiten sollten nicht im Zentrum stehen, sondern ein Ziel: jedes Kind zu befähigen, all seine Talente zu entfalten und ein eigenverantwortliches Leben zu führen.

Schule bedeutet bis dato vor allem Selektion. Kinder, die nicht hineinpassen, werden aussortiert. "Wir brauchen eine Schule, die Vielfalt als Chance sieht und nicht als Bedrohung.

Zwtl.: Es braucht einen Kassasturz!

Es braucht einen Überblick über die Mittel, die derzeit ins Bildungssystem fließen. "Diese sollen ihren Weg dorthin finden, wo sie am meisten gebraucht werden, und nicht im Dickicht einer undurchsichtigen Verwaltung versickern", sagt Landau.

Rückfragehinweis:
jedesK!ND, Daniel Landau, Sprecher und Obmann, 0676/676 5 676
Nina Brnada, Kommunikation, 0699/13 13 12 66
https://www.jedeskind.org/; office@jedeskind.org


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OTS0178 II 22.01.2015 13:37:53

 

NEOS zu Bildungsreformkommission: Parteibücher raus, Vielfalt rein - Schulautonomie ist der Hebel für bessere Lernergebnisse

Utl.: Matthias Strolz fordert Umsetzung eines 6-Punkte-Sofortplans für mehr Schulautonomie

Innenpolitik/NEOS/Bildung/Bildungsreformkommission/Schulautonomie

Heute tritt die Bildungsreformkommission der Bundesregierung zusammen, um über die Zukunft der Schule zu diskutieren. "Was wir uns vorstellen ist - wie in den Niederlanden - die mündige Schule. Das schaffen wir nur mit größtmöglicher Schulautonomie", so NEOS-Bildungssprecher Matthias Strolz. NEOS plädiert für ein Schulsystem, das sich nach den Potenzialen, Bedürfnissen und Talenten der Schülerinnen und Schüler ausrichtet. Die Vorgabe eines Handlungsrahmens, in dem sich die Vorstellungen und Pläne von Schulleitungen und Schulen individuell entfalten können, muss Priorität haben. "Die Politik gibt die Qualitätsziele vor, welche die Schulen erreichen müssen. Wir gewähren den Schulen dabei aber volle pädagogische, finanzielle und personelle Autonomie. So wächst die Bildungswende von unten, von den Schulen ausgehend", betont Strolz.

Für die Schüler und ihre Eltern wird dadurch eine freie Schulwahl ohne Schulgeld gewährleistet. Die Finanzierung aller solle grundsätzlich über einen Fixbetrag pro Schüler an die Schule erfolgen. Zusätzlich solle es eine kriterienbezogene Finanzierungskomponente für jeden Schulstandort geben, die zur Bildungsaufstiegsförderung verwendet wird und somit für eine gute soziale Durchmischung sorgt. Zudem fließe im NEOS-Modell eine Regionalförderung für Schulen in ländlichen Regionen mit ein.

Weil solche umfassende Bildungsreformen mit dieser Regierung nicht zu machen seien, fordert Strolz zumindest die Umsetzung eines 6-Punkte-Sofortplans:

- Eine nationale Umsetzungsstrategie zur Schulautonomie bis Ende 2015 - Gleichstellung freier Schulen mit konfessionellen Privatschulen mit 2015/16 - Abschaffung der Landesschulräte und Einführung von Bildungsregionen - Öffentliche, autonome Pionierschulen ab Schuljahr 2015/16 - Frei verfügbares Qualitätsbudget an den Neuen Mittelschulen ab 2015/16 - Ein neues Professionsverständnis und neue Ausbildung für Schulleiter_innen

Strolz appelliert an die Bildungsreformkommission, konkrete nächste Schritte in Richtung umfassende Schulautonomie rasch anzugehen: "Wir brauchen einen parteiübergreifenden Dialog und Strategie-Konsens: Bis Jahresende soll unter der Federführung des Bildungsministeriums eine 'Nationale Umsetzungsstrategie zur Schulautonomie' erarbeitet werden. Das kann natürlich nur unter Einbindung externer Experten, der Eltern- und Schüler_innenvertretung, Lehrer_innengewerkschaft, Bundesländer und Sozialpartner geschehen. Wir müssen alle an einem Strang ziehen, um die Bildungsdebatte zu entpolitisieren. Die optimalen Bildungsmöglichkeiten für unsere Kinder müssen im Vordergrund stehen", so Strolz abschließend.

Der 6-Punkte-Sofortplan im Detail: http://www.strolz.eu/blog/die-muendige-schule-unser-6-punkte-sofortpl an-fuer-eine-gestaerkte-schulautonomie

Rückfragehinweis:
NEOS - Presseteam im Parlament
Tel.: 01 40 110 9091
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presse.neos.eu




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Andrea Steiner
Büro Kurt Schober
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Tel.: 01/40110-3945

 

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