Mittwoch, 28. Januar 2015

2015.01.28: Bildung

OTS0179 II, SI 28.01.2015 15:53:49

 

Jank: Mehr Sport an den Schulen für Schülerinnen und Schüler

Parlament/ÖVP/Bildung/Sport/Jank

Die Kooperationen zwischen Schulen und Vereinen werden erleichtert, zeigte sich heute, Mittwoch, ÖVP-Bildungssprecherin Abg. Brigitte Jank anlässlich der heutigen Sitzung des Unterrichtausschusses, auf dem ein Paket "Sport und Bewegung" und eine Qualitätsoffensive ganztägiger Schulformen auf der Tagesordnung stehen, erfreut. "An Schulen mit Nachmittagsbetreuung soll ab dem kommenden Schuljahr die tägliche Bewegungseinheit Realität werden."

Künftig gibt es klare Kriterien für die Qualität der Gestaltung von Freizeit und Lernzeit im Zuge der Nachmittagsgestaltung. Die Qualitätskontrolle im Freizeitteil erfolgt in Zukunft durch die Schulaufsicht. "Die langjährige Forderung einer Präzisierung der Kooperationen zwischen Schulen und Vereinen wird erfüllt und die Schule für Trainer geöffnet", hebt Jank die Bedeutung der örtlichen Einbindung von Vereinen in das Schulleben hervor. Dazu sind etwa eine verbesserte Anrechnung der Ausbildungen bei der Qualifikation zum Freizeitpädagogen sowie eine neue Ausbildung zum Bewegungscoach vorgesehen. "Mit diesem Paket erfüllen wir nicht nur eine langjährige und nachdrückliche Forderung der Sportorganisationen, sondern leisten auch einen wichtigen Beitrag zur Gesundheitsförderung unserer Kinder. Sport und Bewegung tragen zu einer gesunden körperlichen und geistigen Entwicklung gleichermaßen bei."

Jank wies im Ausschuss insbesondere auf den Schlüssel schulischen Erfolgs - einen individualisierten Unterricht - hin. Hier werden im Besonderen im Bereich der Primarstufe neue Schwerpunkte erforderlich sein, um Defizite für die weitere Schullaufbahn auszuschließen.

Bis zum Schuljahr 2018/19 werden 800 Millionen Euro in Angebote zum Ausbau der Nachmittagsbetreuung investiert. Davon sollen jährlich bis zu zehn Millionen Euro für diese Maßnahmen aus der 15a-Vereinbarung verwendet werden, erläuterte Jank. Zudem sind im Paket legistische Klarstellungen zur neuen Reifeprüfung enthalten. (Schluss)

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OTS0173 II, CI 28.01.2015 15:31:11

 

FPÖ-Walter Rosenkranz: Universitäten und Landesschulräte sollen Matura- und Aufnahmeprüfungstermine schnellstens koordinieren

Utl.: Terminüberschneidungen stehlen Studienbewerbern Lebenszeit

FPÖ/Rosenkranz/Bildung/Matura/Medizinuniversitäten

Einen unglaublichen Skandal im Zusammenhang mit der Zentralmatura deckt nun FPÖ-Bildungssprecher NAbg. Dr. Walter Rosenkranz auf: "Wie mir Schülerinnen empört berichtet haben, fällt der Termin ihrer mündlichen Matura auf denselben Tag, an dem in Wien, Graz und Innsbruck die Aufnahmetests für das Medizin-Studium durchgeführt werden." Der Aufnahmetest für das Medizinstudium an allen drei Medizinuniversitäten finde am 3. Juli 2015 statt - just an jenem Tag, an dem die Schülerinnen den Termin ihrer mündlichen Matura hätten. "Nun ist es aber so, dass die Maturatermine von den Landesschulräten beschlossen werden! Allein in der mir bekannten Salzburger Schulklasse sind von diesem Zusammenfall zweier wichtiger Termine vier Schüler betroffen - in ganz Westösterreich wird es daher sicher noch viele solcher Fälle geben. Beim Landesschulrat für Salzburg legt man aber die Hände in den Schoß und redet sich auf vorgegebene Termine aus."

Für Rosenkranz ist dies ein weiterer Fall, wie sich die Autonomie der Schulen und der Universitäten zum Negativen hin entwickle: "Hier sind sowohl die Landesschulräte als auch die Universitäten gefragt, sich schnellst möglich aufeinander abzustimmen, sodass auch allen Maturanten des Jahres 2015 eine ordentliche Teilnahme an allen Aufnahmetests möglich ist! Denn zum einen leiden wir bereits jetzt unter einem immer größeren Ärztemangel, zum anderen werden aber offenbar aufgrund der Unnachgiebigkeit einzelner Institutionen ganze Gruppen vom Medizinstudium ausgeschlossen", so Rosenkranz weiter.

"Es kann aber keinesfalls so sein, dass Maturanten den Matura-Haupttermin sausen lassen müssen, um die Uni-Aufnahmeprüfung nicht zu verpassen. Sollten Universitäten und Landesschulräte keine Abstimmung dieser Termine aufeinander zustande bringen, so muss ist die Politik, namentlich BMBF und BMWFW, auf diese einwirken", fordert FPÖ-Bildungssprecher Rosenkranz.

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