Mittwoch, 7. Januar 2015

Bildungsnewsletter 7. Jänner 2015


 

"Kleine Zeitung" vom 07.01.2015                              CHRISTIAN WENIGER Leitartikel

Wie Doris Bures sich schnell selbst haxelte

Parlamentspräsidentin darf im Fach Politik noch lernen.

 

   Jetzt attestiert auch Franz Voves, Chef der steirischen SPÖ, dass ÖBB-Chef Christian Kern durchaus das Zeug für die Politik habe. Gut, der Landeshauptmann ist nicht gerade als Freund von Bundeskanzler Werner Faymann bekannt. Vorsichtiger äußerte sich zuvor Ministerin Gabriele Heinisch-Hosek, die als Frauenchefin in der sozialdemokratischen Partei durchaus nicht unbedeutend ist: Es habe schon viele Manager in politischen Funktionen gegeben und die politische Arbeit würde auch von vielen beherrscht.

 

   Dass Christian Kern rundum Bestätigung findet, reif für die Politik zu sein, verdankt er der allzu eifrigen Nationalratspräsidentin Doris Bures. Denn die glaubte, nach Faymanns ernüchterndem Abschneiden bei der Wiederwahl zum SPÖ-Vorsitzenden die aufgeflammten Gerüchte um eine Ablöse des Kanzlers im Keim ersticken zu müssen. Und da nun einmal der ÖBB-Chef Kern seit geraumer Zeit als Nachfolger gehandelt wird, glaubte Bures, die schließlich als enge Vertraute des Kanzlers gilt, entschlossen handeln zu müssen. Nach einem recht einfachen Strickmuster – schlägt man den möglichen Nachfolgekandidaten blitzartig aus dem Feld, gibt es auch keine Ablöse. Also machte sich die Nationalratspräsidentin ans Werk und ließ öffentlich wissen, Politik sei doch nicht die Stärke dieses Christian Kern. Schließlich müsse sie es ja wissen, als ehemalige Infrastrukturministerin, bei der die Bundesbahn und deren oberster Manager ressortierten.

 

   Statt diesen vermeintlichen Kontrahenten ihres Vorsitzenden mit einem Schlag schachmatt zu setzen, verhalf sie ihm vielmehr zur positiven Zeugnisverteilung im Fach Politik aus der eigenen Partei.

 

   Doris Bures verspekulierte sich gröblich. Sie erwies ihrem Werner Faymann einen dieser sagenhaften Bärendienste und zementierte den Bahnmanager als möglichen Nachfolgekandidaten ein. Die Nationalratspräsidentin beschädigte vor allem sich selbst. Bislang galt es als ungeschriebenes Gesetz, dass Präsidenten des Parlaments, denen eine Art Überparteilichkeit zugemessen wird, es vermeiden, sich öffentlich in die Personalquerelen der eigenen Partei einzumengen. Bures aber nahm die Rolle der Faymann-Vertrauten wichtiger als die der Parlamentschefin.

 

   Peinlich wird das Ganze, wenn die eigenen Genossen korrigierend ausrücken. So wurde offensichtlich, Bures verspekulierte sich politisch. „Sie hat halt keine Kernkompetenz“, nannte es ein Kollege. Insgesamt hinterließ die Präsidentin den Eindruck, geschickte Politik sei nicht ihre eigentliche Stärke.

 

   Sie erreichen den Autor unter   christian.weniger@kleinezeitung.at

 


 

"Der Standard" vom 07.01.2015                              

Bewegung in der Schule: Mit dem Körper lernen

Ein Forschungsprojekt an der Universität Wien zu Psychomotorik fragt, wie viel Greifen eigentlich Begreifen braucht

 

   Wien – Regelmäßige Bewegung macht Kinder gesünder und fördert die Konzentrationsfähigkeit. Das weiß man – dafür braucht es keine Studien. Doch kann Bewegung auch gezielt als Lernhilfe in der Schule eingesetzt werden und auf diese Weise sogar die Persönlichkeit von Mädchen und Buben positiv beeinflussen? Die Kinder gar kritischer und selbstbewusster machen? Und wie müsste sie gestaltet sein, um diesen Effekt zu erzielen? Das sind die Fragen, die ein Forschungsprojekt der Universität Wien beantworten will.

 

   Das Forscherteam um Otmar Weiß vom Zentrum für Sportwissenschaft hat seine Studie „Psychomotorik in der Schule“ getauft; sie soll bis 2016 laufen. „Lernen ist ja nicht nur eine kognitive Angelegenheit“, sagt Weiß, stellvertretender Leiter des Zentrums und studierter Soziologe. Lernen habe viel mit der Befindlichkeit des Menschen zu tun, mit seinen Interessen und Gefühlen. „Erst wenn etwas in den Sinnen ist, ist es auch im Verstand.“ Durch die Verknüpfung von Lernen und Bewegung können Kinder Neues besser aufnehmen, abspeichern und abrufen.

 

   Hinter dem Projekt steht die Annahme, dass Denken und Lernen dann am besten funktionieren, wenn der Körper miteinbezogen wird: Erst wenn alle Sinne aktiviert sind und zusammenspielen, könne sich Wissen festsetzen.

 

   Die Psychomotorik ist eine relativ junge wissenschaftliche Disziplin. Die Sinnerfahrung bildet in diesem Konzept die Basis für abstraktes Denken: Indem durch Bewegung die bessere Wahrnehmung des eigenen Körpers geschult wird, lasse sich ein physiologischer und zugleich psychologischer Effekt erzielen. Weiß: „Nur wenn man sich selbst kennt, wenn man Selbsterfahrungen gemacht hat, ist es möglich, dass man jene Empathie und jenes Einfühlungsvermögen entwickelt, das in den unterschiedlichen sozialen Settings notwendig ist.“

 

   Auf die Schule umgelegt heißt das etwa, dass Kinder Zahlen, Buchstaben, Wörter und Inhalte nicht nur vom Papier weg pauken, sondern auch sinnlich erleben, indem sie sie etwa mit Bewegungsabläufen verknüpfen. Weiß ist davon überzeugt, dass Lerninhalte von Kindern so leichter erfasst und behalten werden.

 

   Die Forscherinnen und Forscher setzten dabei auf die sogenannte intrinsische Motivation der Heranwachsenden: Das bedeutet, dass die Schülerinnen und Schüler sich aus eigenem Antrieb neues Wissen aneignen wollen – und nicht, weil sie später dazu geprüft oder mit Noten bewertet werden. Intrinsische Motivation ist also Motivation von innen heraus. Sie gilt als Voraussetzung für kreative und intellektuelle Leistungen. Mithilfe des gezielten Einsatzes von Bewegung zum Lernen könne diese Motivation aktiviert werden.

 

   Otmar Weiß zur Psychomotorik in der Schule: „Kinder können das tun, was ihnen Spaß macht, was sie gerne machen, woran sie Interesse und Freude haben, was Sinn für sie ergibt.“ Denn erst, wenn Schüler mit allen Sinnen bei der Sache sind und ihre Interessen in den Lernprozess miteinbeziehen, könne Lernen effizient sein.

 

   Um herauszufinden, wie sich Bewegung als Medium in der Schule verankern und zum besseren Wissenserwerb sowie zur Persönlichkeitsentwicklung der Kinder nutzen lässt, kooperieren die Forscher mit mehreren Volks- und Neuen Mittelschulen. Zunächst werden die Lehrpersonen darin geschult, ihren Unterricht bewegungsbezogen zu gestalten. Einmal jährlich soll dann empirisch überprüft werden, ob die Kinder durch die psychomotorischen Lehr-und Lernmethoden lieber lernen und sich den Lernstoff besser merken. Außerdem wollen die Forscher untersuchen, ob den Kindern dadurch positive soziale Erfahrungen ermöglicht wurden.

 

   Zu diesem Zweck werden die Leistungen und Erfahrungen der Kinder in den Projektschulen mit jenen von Schülerinnen und Schülern „gewöhnlicher“ Schulen verglichen. Die Wissenschafter wollen außerdem Eltern und Lehrpersonen in qualitativen Interviews zu ihren Erfahrungen mit der Methode der Psychomotorik befragen. Das Projekt wurde im Rahmen von „Sparkling Science“, einem Forschungsprogramm des Wissenschaftsministeriums, gefördert.

 


 

"Die Presse" vom 07.01.2015                                  von STEPHAN FRIEDBERG

Österreich auf der schiefen Ebene

   Gastkommentar. Längst ist das Wissen um die Krise des Landes Allgemeingut der Bevölkerung. Aber die Abwärtsspirale dreht sich unaufhaltsam weiter. Denn niemand hat offenbar die Kraft oder den Mut, sich dagegen aufzulehnen.

 

   Unübersehbar und täglich spürbarer bewegt sich Österreich derzeit unablässig auf einer schiefen Ebene bergab. Viele Menschen sind zornig und forschen nach den Gründen. Weitum herrscht brodelnde Unzufriedenheit. Alle warten darauf, dass etwas geschehen möge - aber nur wenige tun etwas. Sogar Rufe nach einem Führer werden laut, wo doch nur Führung benötigt würde.

 

   Anlässe zur Unzufriedenheit gibt es beängstigend viele. Österreichs internationale Positionierung verschlechtert sich von Umfrage zu Umfrage. Unsere Rankings sinken, trotz offiziellem Optimismus steht die Konjunkturdelle vor der Türe. Wir haben die höchste Inflationsrate der Eurozone. Als Wirtschaftsstandort rangieren wir demnächst unter ferner liefen, bei den Universitäten gilt das schon heute. Dafür führen wir beim Missbrauch von Fördermitteln der EU. Wahrlich kein schöner Anblick. Im Lande selbst steigt die Arbeitslosigkeit immer bedenklicher.

 

   Seit Jahren kraftlose Führung

 

   Auch zeigen sich täglich die Folgen einer jahrelangen, kraftlosen Führung im Versagen von Regierung und Verwaltung bei ihrem plan- und erfolglosen Fuhrwerken auf vielen Gebieten: so etwa die willkürlich vom Zaun gebrochene Aktion über die künftige Gestaltung des Bundesheeres mit dem unglaublichen Meinungswechsel des Verteidigungsministers um 180 Grad, der damit zum Wendehals wurde, anstatt zurückzutreten. Nachdem er dann doch abgezogen wurde ist, verwandelt sein Nachfolger - angeblich aus Geldmangel - das Ergebnis auf kaltem Wege in sein Gegenteil und hungert das Milizheer finanziell aus.

 

   Oft handeln die Regierenden am Rande der Legalität, gelegentlich auch einfach illegitim - wie etwa beim beschämend überstürzten Abzug des österreichischen UNO-Kontingents von den Golanhöhen; oder bei der Aufkündigung der Haftungen des Landes Kärnten in der Causa Hypo Alpe Adria (HAA). Hypo, Zentralmatura und Pisatest, Finanzdesaster in Kärnten und Salzburg (weitere sind noch nicht öffentlich geworden), Pleite des Burgtheaters, Schaumschlägereien um die Beschneidung von Superpensionen, Politikfinanzierung durch die Telekom etc. Das Sündenregister liest sich wie ein "Who is Who" der Unfähigkeiten, aber auch der Unverschämtheiten.

 

   Sie zeigen sich auch in der Duldung des ungehinderten Agierens von Sozialpartnern und sonstigen "Betonierern" sowie von Lobbyisten, die ihre Partikularinteressen auf Biegen und Brechen zulasten der Allgemeinheit erfolgreich durchsetzen. Für wie dumm hält man uns eigentlich?

 

   Für eine umfassende Erneuerung Österreichs aber würde es viel mehr als nur einer durchgreifenden Umgestaltung der Regierung bedürfen. Sie wäre lediglich der Anfang einer systematischen und langen Reformkette von Personal-, zu Politik-, zu Mentalitätswechsel im ganzen Land. Noch aber hat die SPÖ nicht geliefert. Ein langer und steiniger Weg liegt vor uns.

 

   Minister müssen Manager sein

 

   Persönlichkeiten mit Charisma, Überblick und Standhaftigkeit sind gefragt - und nicht Vertrauenspersonen von Landeshauptleuten, des ÖGB oder einer der Kammern. Arbeitsame Parteisoldaten sollten mit Parteiorden, nicht aber mit Regierungsämtern belohnt werden.

 

   Wirtschaftliches und strategische Denken sind gefragt. Minister sollten wissen, wie man Unternehmen führt - sie müssen weniger Fachleute sein als vielmehr Manager nach dem bewährten Prinzip: Analyse - Planung - Durchführung - Kontrolle. Ganz einfach, nur können müsste man es, oder wenigsten kennen. Diese Kenntnis ist rar, überdies stehen mannigfache Partikularinteressen im Wege, oft politisch nur schwer überwindbare.

 

   Angesichts der aktuellen Lage kann also festgestellt werden, dass es um Analyse, Planung und Durchführung wirklich nicht zum besten bestellt ist. Und die Verantwortlichen des Landes: Wie halten sie es mit der Kontrolle, sowohl die laufende wie die nachträgliche?

 

   Das Finanzministerium etwa ist verantwortlich für das Funktionieren der Finanzmarktaufsicht FMA. Die FMA hat die Kontrolle über das Geschehen auf dem nationalen Finanzmarkt. Gleich zwei Vorstände tragen die Verantwortung, sie wird aber nur selektiv wahrgenommen.

 

   So kommt es zu einer Serie von Desastern: HAA, Immofinanz, Spekulationen in Linz und in Salzburg etc. Davon unberührt "wachen" die gleichen Personen weiterhin über das Geschehen - keiner tritt zurück oder wird gefeuert.

 

   Kleinkariertes Establishment

 

   Gleichsam als Ausgleich wird ein tüchtiger und innovativer Schuhfabrikant aus dem Waldviertel malträtiert, dem daraufhin typischerweise die Sympathien des Landes zufliegen - Sympathien, die den Politikern fehlen, die sich aber automatisch derjenige erwirbt, der mit Ideenreichtum die Kleinkariertheit des Establishments zu überwinden sucht.

 

   Als Bombe erwies sich der Bericht der HAA-Kommission. So atemberaubend der Verlauf des HAA-Desasters ist, so exemplarisch sind die Vorgänge um die parlamentarischen Kontrollrechte der Opposition. Wenn schon im Vorfeld die Kontrolle über die Bank auf allen Linien versagt hat, wäre wenigstens die Aufarbeitung der Vorgänge im Parlament zwingend. Wird hier weiter alles getan werden, um sie zu verhindern?

 

   SPÖ und Nationalbank beginnen bereits zu mauern. Wieder stehen die Interessen höchster Kreise aus Politik und Wirtschaft auf dem Spiel. Die Vorgänge sind undurchsichtig, und die Verstaatlichung der Pleitebank wirkt nicht zwingend notwendig. Die Affäre kostete den ÖVP-Vizekanzler seinen Job, er wurde plötzlich krank und flüchtete sich in die Arme von Raiffeisen. Kurze Zeit danach verließ unerwartet die Gesundheit auch den jahrelang übermächtigen Generalanwalt eben dieses Raiffeisenverbandes, worauf er in Pension ging. Beide genesen in der Folge schnell.

 

   Apathische Zuseher

 

   Dem allen sehen wir nahezu apathisch zu. Wirkt eine dumpfe Erinnerung an die selbstmörderische Politisierung des Landes in der Zwischenkriegszeit noch immer nach? Kann es sein, dass die Bürger dieses Landes durch die de facto Herrschaft der Sozialpartner und/oder ewiger Großer Koalitionen politisch weitgehend entwöhnt sind? So weit entwöhnt, dass sie auf politische Luftnummern hereinfallen? In ihrer passiven Unschuld nicht ahnend, dass die verdiente Strafe auf dem Fuße folgt.

 

   Wie kann es sein, dass zwar das Wissen um die Krise Allgemeingut ist, die Abwärtsspirale sich aber anscheinend unaufhaltsam weiterdreht, weil niemand die Kraft oder den Mut hat, dagegen aufzustehen? Liegt die Ursache in der angestammten konfliktscheuen Mentalität des Österreichers? Oder ist sie das Resultat gewachsener Strukturen? Ist Österreichs Unglück seine weltweit gepriesene Bereitschaft zum immerwährenden Kompromiss? Oder kann es doch noch eine Quelle einer gemeinsamen Dynamik, einer dynamischen Gemeinsamkeit geben? Das neue Jahr wird es zeigen.

 

   E-Mails an: debatte@diepresse.com

 


 

"Die Presse" vom 07.01.2015                               Von Bernadette Bayrhammer

Matura: Schlechte Generalprobe, gute Premiere?

   Analyse. Man darf hoffen, dass die neue Matura keine totale Katastrophe wird, sondern womöglich reibungsloser verläuft als befürchtet. Panikmache ist jedenfalls kontraproduktiv - und schadet vor allem den Schülern.

 

   Wenn es stimmt, was die Theaterleute sagen - dass auf eine missglückte Generalprobe eine gelungene Premiere folgt -, dann stehen die Zeichen für die Zentralmatura eigentlich gut. Viel mehr Pannen und Patzer hätte der letzte Probedurchlauf im Frühjahr kaum bringen können.

 

   In Englisch wurden Lehrer wie Schüler schlecht über den hochgeschraubten Benotungsschlüssel informiert, in Deutsch wurde ein Prüfungstext mit möglichem NS-Bezug aber ohne historischen Kontext zur Bearbeitung vorgelegt, und in Mathematik fehlten an einigen Schulen überhaupt die Prüfungsbögen. (Immerhin hat niemand die Prüfungsaufgaben gehackt und im Internet verteilt.) Mit Blick auf die alte Theaterweisheit darf man also wagen zu hoffen, dass die neue Matura kein totaler Verhau wird. Sondern dass sie womöglich um einiges reibungsloser verläuft als vielfach befürchtet. Und bisweilen mit einer gewissen Freude an der Hysterie - so scheint es - ventiliert.

 

   Einerseits wohl deshalb, weil Bildungsministerin Gabriele Heinisch-Hosek (SPÖ) - die im vergangenen Jahr nicht nur wegen der Reifeprüfung arg in Bedrängnis geriet - derlei Peinlichkeiten schlicht nicht mehr leisten könnte. Auch, wenn sie jüngst vorsorglich ankündigte, auch bei eventuellen Fehlern nicht zurückzutreten: Die Ministerin wird diesmal wohl alles Erdenkliche tun, um neue Malheurs bei der neuen Matura zu vermeiden.

 

   Für ein paar der Probleme hat man immerhin nun Lösungen gefunden, zumindest provisorische: So wird die Vorbereitungszeit für die mündliche Prüfung erweitert, der Benotungsschlüssel bei Fremdsprachen ist nicht mehr variabel, sondern fix. Und auch beim Thema Literatur soll Heinisch-Hosek ein Einlenken anklingen haben lassen.

 

   Mehr Kommunikation

 

   Das hat - teils - einen ganz simplen Grund: mehr Kommunikation. So wurde von der Ministerin endlich jene Maturakommission ins Leben gerufen, in der Schüler, Eltern und Lehrer sie beraten. Dass sich mancher Zwist mit mehr Gespräch (und mehr Respekt für die Ängste der Betroffenen) schon früher hätte lösen lassen: völlig klar. Dass das zuallererst Aufgabe der Ministerin (auch Heinisch-Hoseks Vorgängerin) gewesen wäre: ebenso. Dass es keine allzu guten Voraussetzungen sind, wenn manche - namentlich: manche Lehrerinnen und Lehrer - lieber Stimmung gegen die Reform machen, statt sich konstruktiv einzubringen, ist aber auch evident.

 

   Inzwischen ist klar, dass Widerstand keinen Sinn mehr hat. Während vermutlich immer noch an dieser oder jener Schraube gedreht werden muss, bis die neue Matura perfekt funktioniert, schadet man mit irrationaler Stimmungsmache letztlich jenen, die man zu schützen vorgibt: den Schülern nämlich.

 

   Übrigens: Ob die neue Matura wirklich nur dann als Erfolg gelten darf, wenn sich der Notenschnitt nicht von dem der alten Matura unterscheidet, sei dahingestellt. Denn eigentlich sollte es ja darum gehen, was die Maturanten können sollten. Nicht, was sie bisher konnten.

 


 

"Die Presse" vom 07.01.2015                               von Benedikt Kommenda

Mehr Rechtschreibung leeren

   Umfrage. Nach einer Untersuchung der Akademie der Wissenschaften finden Lehrer in berufsbildenden Schulen mehrheitlich, dass die Rechtschreibung im Deutschlehrplan zu kurz kommt.

 

   Wien. Lernen junge Menschen heute zu wenig Rechtschreibung? Der Eindruck, der sich bei der Lektüre mancher Stellenbewerbung von Schulabsolventen aufdrängt, wird nun durch eine Untersuchung in den Schulen gestärkt: 55,5 Prozent der Lehrer an berufsbildenden mittleren und höheren Schulen (BMHS) finden, dass der Stellenwert der Rechtschreibung im Deutschlehrplan zu gering oder sogar viel zu gering ist. Das geht aus einer Studie hervor, die Jutta Ransmayr vom Institut für Corpuslinguistik und Texttechnologie der Österreichischen Akademie der Wissenschaften durchgeführt hat.

 

   4160 Lehrende aller Schultypen und Fächer wurden im Frühjahr 2014 zum Thema "Rechtschreibung an Österreichs Schulen" befragt. Dabei zeigte sich, dass auch an anderen Schultypen als den BMHS viele Lehrer gern mehr Orthografie im Deutschlehrplan verankert sähen: An Berufs- oder Polytechnischen Schulen halten immerhin 44,6 Prozent den Stellenwert der Rechtschreibung für zu gering oder viel zu gering, an den Gymnasien sind es 43,5 Prozent. Deutlich zufriedener zeigten sich bloß die Volksschullehrerinnen und -lehrer: 61,9 Prozent von ihnen empfinden laut der Umfrage die Rechtschreibung als genau richtig gewichtet.

 

   Schulbücher noch ausbaufähig

 

   Auch mit dem Stellenwert der Rechtschreibung in den Deutschlehrbüchern sind viele Lehrer nicht ganz zufrieden: So halten knapp 40 Prozent der Lehrer an den BMHS diesen für zu gering, an den Berufs- und Polytechnischen Schulen ist gut ein Drittel der Lehrer dieser Meinung. Auch hier zeigt sich: Die Volksschullehrer sind am zufriedensten.

 

   Warum das so ist, darüber kann Ransmayr auf Anfrage der "Presse" nur Vermutungen anstellen: Knifflige Rechtschreibfragen würden in der Volksschule noch eine untergeordnete Rolle spielen; die Kinder müssten zunächst einmal überhaupt Schreiben und Lesen lernen. "Für den Feinschliff wären dann wahrscheinlich die darauf folgenden Schulen zuständig", sagt Ransmayr. Und: Das Rechtschreibgewissen wäre nach Erkenntnissen der Forschung erst mit zwölf Jahren voll ausgebildet, sodass Volksschulkinder "noch Zeit" haben, es zu entwickeln.

 

   Ältere nehmen es genauer

 

   Quer durch alle Schultypen zeigt sich, dass älteren Lehrenden mehr als jüngeren am korrekten Schreiben gelegen ist. Ein ähnliches Bild zeigen auch die Einschätzungen zu der Frage, ob jeder Schulunterricht und nicht bloß jener im Fach Deutsch auch ein Rechtschreib- und Sprachunterricht sein soll.

 

   "Je älter die Befragten, umso stärker sind sie der Ansicht, dass Rechtschreibunterricht Sache aller Fächer und nicht nur des Deutschunterrichts ist", schreibt Ransmayr in der neuesten Ausgabe der Zeitschrift "Wissenplus" (Manz-Verlag Schulbuch). Insgesamt bekennt sich eine klare Mehrheit zum integrativen Konzept von Sprachunterricht: 62,2 Prozent stimmen voll und 29,4 Prozent eher der Aussage zu, dass auf Rechtschreibung auch in anderen Fächern als Deutsch Wert gelegt werden sollte.

 

   Bei alldem ist den Lehrenden bewusst, dass die Heranwachsenden in Umkehrung eines Zitats des römischen Philosophen Seneca, nicht für die Schule, sondern für das Leben lernen: Rechtschreibkompetenz werde im Berufsleben sogar noch höhere Wichtigkeit beigemessen als in der Schule, schreibt Ransmayr. Äußerst wichtig würden die Lehrenden die Fähigkeit, richtig zu schreiben, nämlich vor allem für Bewerbungen halten, gefolgt vom Studium.

 

   Schreiben als Grundkompetenz

 

   "Generell ist der Grundtenor erkennbar, dass sich die befragten Lehrer/innen eine stärkere Gewichtung der Grundkompetenz Rechtschreibung in allen schulischen Belangen wünschen, insbesondere bei der Leistungsbeurteilung, im Lehrplan und in den Bildungsstandards sowie in den Lehrwerken", so Ransmayrs Resümee.

 

   Die Expertin hat die Studie in Zusammenarbeit mit dem Bildungsministerium und mit dem Rat für deutsche Rechtschreibung durchgeführt, dessen Mitglied Ransmayr ist. Dieser Rat mit Sitz in Mannheim hat in einer Grundsatzerklärung an die Bedeutung des Rechtschreibens als Grundkompetenz in Schule und Gesellschaft erinnert: "Dem Rechtschreiben als Grundkompetenz in einer Schriftgesellschaft sind in den Lehr- und Bildungsplänen als Rahmen und in den Schulcurricula vor Ort ein angemessener Umfang und eine angemessene Zeit zuzugestehen, um Schülerinnen und Schülern zu ermöglichen, orthografische Fertigkeiten auszubilden", forderte der Rechtschreibrat.

 

   Die von Ransmayr befragten Lehrenden räumten indessen ein, dass auch sie selbst in Rechtschreibfragen nicht immer ganz firm sind: Knapp ein Drittel gab an, "manchmal" in Rechtschreibfragen unsicher zu sein (rund 60 Prozent nur "selten"). Die Zahl derer, die "nie" Schwierigkeiten haben (circa fünf Prozent), wird nur von der Antwort "häufig" unterboten.

 


 

"Die Presse" vom 07.01.2015                                von Karl Ettinger

Asyl bis Schule: Wo Erwin Pröll mitmischt

   Krisenfeuerwehr. Niederösterreichs mächtigem ÖVP-Landeschef kommt im ersten Halbjahr 2015 als Sprachrohr der Landeshauptleute in einigen Bereichen eine Schlüsselrolle zu.

 

   Wien/St. Pölten. Als der mächtigste ÖVP-Politiker galt er in seiner mehr als 20-jährigen Amtszeit als niederösterreichischer Landeschef schon seit Jahren, aber in den kommenden Monaten hat es Erwin Pröll weit über St. Pölten hinaus tatsächlich in der Hand, das Schicksal der Bundespolitik mitzuentscheiden. Der Grund: Der schwarze Landeschef hat als turnusmäßiger Vorsitzender der Konferenz der Landeshauptleute im ersten Halbjahr viele wichtige Fäden mit in der Hand: bei der Aufteilung der Asylwerber, in der neuen Bund-Länder-Schulreformgruppe und auch bei der Steuerreform.

 

   * Asylproblematik: Niederösterreichs Landeshauptmann war im Sommer 2014 mit dem Drängen auf einen weitreichenden "Aufnahmestopp" im vollen Erstaufnahmezentrum in Traiskirchen der Auslöser dafür, dass die säumigen Länder ihre Anstrengungen zur Bereitstellung der bereits 2004 vereinbarten Quote an Quartieren für Asylwerber deutlich intensiviert haben. Gelöst ist das Problem, mit dem sich auf Bundesebene Prölls politische Ziehtochter Innenministerin Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) herumschlägt, aber noch nicht. Nur mit Müh und Not konnte über die Feiertage das Aufstellen von Zelten und Containern zur Unterbringung von Flüchtlingen vermieden werden. Unmittelbar nach Dreikönig wird Erwin Pröll, wie er bereits angekündigt hat, den Druck zur Entlastung von Traiskirchen erhöhen.

 

   Hintergrund dafür ist unter anderem auch, dass in Niederösterreich (außer in St. Pölten, Krems und Waidhofen an der Ybbs) am 25. Jänner Gemeinderatswahlen stattfinden, bei denen die ÖVP ihre klare Vormachtposition in den Kommunen und bei den Bürgermeistern verteidigen will. Das ist auch der Grund, warum der Traiskirchner SPÖ-Bürgermeister Andreas Babler über rot-schwarze Parteigrenzen hinweg noch vehementer auf eine Entlastung des Erstaufnahmezentrums pochen wird. Ausgerechnet Prölls schwarze Parteifreunde in Tirol und Vorarlberg, die Landeschefs Günther Platter und Markus Wallner, hinken besonders nach. Aber auch Oberösterreich, wo mit Josef Pühringer ebenfalls die ÖVP den Ton angibt, hat die Quote bisher nicht erfüllt.

 

   Von Entwarnung bei der Asylproblematik kann aus zwei Gründen keine Rede sein: Die Zahl der Asylanträge wird wegen der internationalen Kriegs- und Krisenherde hoch bleiben, und Ende Jänner läuft jene Übergangslösung aus, mit der Wiens SPÖ-Bürgermeister Michael Häupl mit 650 zusätzlichen Plätzen die Misere in den vergangenen Monaten deutlich entschärft hat. Möglich ist, dass die Frage der Flüchtlingsquartiere noch im Jänner Thema einer Sondersitzung der Landeshauptleute wird.

 

   * Patt im Schulwesen. Noch im Jänner - der geplante Start am 16. Jänner musste wegen Terminproblemen verschoben worden - sucht eine neue Bund-Länder-Arbeitsgruppe nach einem Ausweg und Lösungen für Reformen im Schulwesen. Bei diesen hat sich die rot-schwarze Bundesregierung teilweise auch intern blockiert. Ein Patt gab es auch, weil Bund und Länder gegenläufige Interessen und Vorschläge verfolgten - etwa bei der Zuständigkeit für die Lehrer. Pröll ist einer der Länderverhandler und damit Gegenüber von Bildungsministerin Gabriele Heinisch-Hosek (SPÖ), die unter Pröll auch bereits als Landesrätin tätig war.

 

   Niederösterreichs Landeschef wird nicht nur ÖVP-intern ein entscheidendes Wort mitreden - etwa dabei, wie es mit der vom Rechnungshof arg zerzausten Neuen Mittelschule weitergeht und welche Linie Bundesparteichef Reinhold Mitterlehner bei der Gesamtschule einschlägt. Er wird als Länderverhandler auch eine Schlüsselrolle in der Schulreformgruppe einnehmen. Klarheit soll es recht rasch geben: Schon Ende März möchte die rot-schwarze Bundesregierung Ergebnisse auf den Tisch legen.

 

   * Kraftprobe um Steuerreform. In der politischen Arbeitsgruppe zur Steuerreform, die vor Weihnachten erstmals getagt hat, ist Erwin Pröll zwar nicht mit dabei. Aber auch in dieser Frage hat er zum Start seiner Funktion als Vositzender der Landeshauptleute schon deutlich signalisiert, dass er sich statt weiterer innerkoalitionärer Reibereien einen Kompromiss bis zum von Faymann und Mitterlehner festgelegten Termin am 17. März 2015 wünscht.

 

   Schließlich möchte Pröll nicht in einem (vermutlich seinem letzten) Turnus als Vorsitzender der Landeschefs in die Geschichtsbücher eingehen, in dem die SPÖ-ÖVP-Regierung nach nur gut einem Jahr in Neuwahlen geschlittert ist, statt die Steuerlast der (Nieder-)Österreicher zu senken. Da würden sich Lösungen - auch bei Asyl und Schule - schon viel besser machen.

 


 

APA0189 II, XI 05.01.2015 12:49:59

Bildungsreform: Start der Regierungsarbeitsgruppe verschoben

Utl.: Geplanter Auftakt am 16. Jänner wegen Terminkollisionen nicht möglich, neuer Termin "noch im Jänner" geplant - Heinisch-Hosek will "über alles sprechen"

 

Die Bildungsreform-Arbeitsgruppe der Regierung wird ihre Arbeit doch nicht, wie ursprünglich geplant, mit 16. Jänner aufnehmen. Das Auftakttreffen müsse wegen Terminkollisionen der je vier Regierungsvertreter und Landeshauptleute verschoben werden, heißt es aus dem Büro von Bildungsministerin Gabriele Heinisch-Hosek (SPÖ). Ein neuer Termin sei jedenfalls "noch im Jänner" geplant.

Die Arbeitsgruppe war von der Regierung bereits im Oktober angekündigt worden. In ihr sollen Heinisch-Hosek und Kanzleramtsminister Josef Ostermayer sowie die Landeshauptleute Hans Niessl (Burgenland) und Peter Kaiser (Kärnten) auf SPÖ-Seite sowie Innenministerin und ÖAAB-Chefin Johanna Mikl-Leitner, Wissenschafts-Staatssekretär Harald Mahrer und die Landeshauptleute Erwin Pröll (Niederösterreich) und Wilfried Haslauer (Salzburg) für die ÖVP Reformen vorantreiben.

Was in der Gruppe thematisch verhandelt werden soll, ist weitgehend offen: Heinisch-Hosek will im Rahmen der Arbeitsgruppe "über alles sprechen". Die Fronten verlaufen dabei nicht nur klassisch entlang der Parteilinien (SPÖ pro, ÖVP kontra Gesamtschule), sondern teils auch zwischen Bund und Ländern. So sitzen mit Niessl und Pröll Befürworter einer weitgehenden Verländerung der Schulverwaltung am Tisch. Niessl möchte darüber hinaus seine schon lange gehegten Pläne vorantreiben, auch den Schulbau bei den Bundesschulen (AHS, BMHS) zur Ländersache und damit weniger behäbig zu machen. Im Bildungsministerium weist man dieses Ansinnen angesichts der geringen Zahl von Neubauten allerdings als nicht dringende Frage zurück.

 


 

APA0093 II, XI 05.01.2015 10:32:54

Männeranteil unter angehenden Pflichtschullehrern weiterhin gering

Utl.: Nur jeder fünfte Student an den Pädagogischen Hochschulen männlich - An Bildungsanstalten für Kindergarten- bzw. Sozialpädagogik nicht einmal sechs Prozent Männer

 

Der Männeranteil unter angehenden Pflichtschullehrern in Österreich ist weiter konstant gering, zeigt die aktuelle Beantwortung einer parlamentarischen Anfrage durch Bildungsministerin Gabriele Heinisch-Hosek (SPÖ). Die Zahl der Studenten an Pädagogischen Hochschulen (PH) hat sich zwar von 2008/09 bis 2013/14 fast verdoppelt, allerdings ist weiterhin nur rund jeder fünfte Studierende männlich.

Konkret ist der Männeranteil an den PH, wo Lehrer v.a. für Volks-, Haupt- und Neue Mittelschule, Sonder-, Berufs- und Polytechnische Schulen ausgebildet werden, in diesem Zeitraum nur minimal von 20,6 auf 22,5 Prozent gestiegen. Am geringsten ist der Anteil an Männern, die eine Ausbildung zum Volksschullehrer anfangen (08/09: 7,6 Prozent; 13/14: 9,5), am größten ist er an den Berufsschulen (62,8 bzw. 63) mit ihrer allerdings deutlich geringeren Zahl an Lehrern.

Ebenfalls kaum verändert hat sich zwischen 2008/09 und 2013/14 (vorläufige Daten) der Männeranteil an den Bildungsanstalten für Kindergarten- bzw. Sozialpädagogik (BAKIP bzw. BASOP): Er ist an den Ausbildungsstätten für die Arbeit in Kindergärten bzw. Horten, Wohngemeinschaften und Jugendzentren von 4,8 auf 5,8 Prozent nur geringfügig gestiegen.

Heinisch-Hosek verweist in der Beantwortung der Anfrage des Team Stronach auf mehrere Maßnahmen ihres Ressorts zur Erhöhung des Männeranteils: So seien die PH dazu angehalten, sich verstärkt mit Gründen und Auswirkungen des geringen Männeranteils im Lehrberuf auseinanderzusetzen. Ab 2015 soll daher an der PH Salzburg auch die erste Professur für Geschlechterpädagogik eingerichtet werden. "Wesentliche Anreize" für mehr Männer in den einschlägigen Lehrberufen sollen außerdem neues Lehrerdienstrecht und neue Lehrerausbildung setzen, da durch diese die (finanzielle) Ungleichbehandlung von Pflichtschulen und AHS bzw. berufsbildende mittlere und höhere Schulen (BMHS) wegfällt.

An BAKIP bzw. BASOP wird unterdessen auf gezieltes Ansprechen von Burschen an den Schulen bzw. auf Bildungsmessen gesetzt.

 


 

OTS0003 WA 06.01.2015 08:03:09

Neue mobile App von itslearning hält Schüler auf dem neuesten Stand über Schulaufgaben und das Feedback ihrer Lehrer und macht damit den Lehrern das Leben leichter

 

itslearning (http://www.itslearning.net) hat eine mobile App für iPhones und Android-Mobiltelefone entwickelt, um Schüler besser auf das Lernen vorzubereiten und die Lehrer-Schüler-Kommunikation verbessern zu helfen. Die App von itslearning ist zum kostenlosen Download aus dem Apple App Store [http://itunes.apple.com/app/id951619066 ] und bei Google Play [http s://play.google.com/store/apps/details?id=com.itslearning.itslearning intapp ] erhältlich und bietet den Schülern einen schnellen und einfachen Überblick über ihre anstehenden Aufgaben und kommende Ereignisse. Sie lässt sie auch Nachrichten senden und empfangen.

"Früher mussten sich die Schüler auf der itslearning-Plattform anmelden, um ihre Hausaufgaben, Ereignisse und andere Dinge, die etwas mit der Schule zu tun hatten, zu sehen. Manche schoben es dann auf die lange Bank oder vergassen es einfach", sagte Arne Bergby, CEO von Itslearning. "Jetzt müssen sie sich nicht mehr aktiv einloggen, um zu sehen, was sie tun sollen, denn sie bekommen sofortige Updates auf dem Gerät, auf das sie am häufigsten schauen - ihre Smartphones. Es ist allgemein anerkannt, dass gut vorbereitete Schüler die Tendenz haben, besser zu lernen und sich mehr engagieren, und diese App hält sie über ihre individuellen Aufgaben und Termine informiert und zeigt alles weitere an, was auch immer ihre Lehrer ihnen mitteilen möchten."

Sobald die App auf ihren Smartphones installiert ist, bekommen die Schüler automatisch Benachrichtigungen über bevorstehende Ereignisse und Aufgaben, wie z. B. Hausaufgaben und Tests, sobald ihr Lehrer die Informationen über die itslearning-Plattform eingibt. Wenn Lehrer Aufgabenstellungen verändern, die über die Plattform eingegeben wurden, macht die App die Schüler wieder darauf aufmerksam und sendet ihnen auch Erinnerungen zu, wenn eine Arbeit fällig ist. Darüber hinaus können Benutzer ihren Terminkalender auf ihrem itslearning-Konto mit ihrem mobilen Kalender synchronisieren, so dass Schul- oder Klassenereignisse auf ihren Mobiltelefonen angezeigt werden.

Die App informiert die Schüler automatisch, wenn Lehrer Noten, Bewertungen, Kommentare oder Feedback auf der itslearning-Plattform eingeben. Die Unmittelbarkeit gibt den Schülern mehr Zeit, um die vorgeschlagenen Änderungen an einer Arbeit vorzunehmen, oder ermöglicht es ihnen, einfach Feedback aufzunehmen, während sie die betreffende Aufgabe noch frisch in Erinnerung haben.

Benutzer können ihren Benachrichtigungsmodus anpassen und auswählen, ob sie eine akustische Warnung haben möchten oder auf Knopfdruck eine Benachrichtigung auf ihrem ansonsten gesperrten Bildschirm sehen wollen oder ob ihnen nur die Anzeige eines Benachrichtigungssymbols reicht. Um die vollständige Aufgabe, das Ereignis oder das Feedback zu sehen, klickt der Schüler einfach den Benachrichtigungslink an, wodurch der Web-Browser seines Mobiltelefons aktiviert wird.

Darüber hinaus macht die itslearning-App die Schüler darauf aufmerksam, wenn Lehrer oder Mitschüler ihnen Nachrichten zusenden, und ermöglicht es ihnen, diese Nachrichten auf ihren Smartphones zu lesen. Benutzer können auch Nachrichten an Lehrer, einzelne Schüler oder Gruppen über die App senden, statt sich erst über die Plattform einzuloggen. Dies macht die Kommunikation zuverlässiger und unmittelbarer, vor allem, wenn Benutzer eine schnelle und relativ dringende Nachricht senden wollen, wie zum Beispiel, um andere zu informieren, dass eine Lehrveranstaltung in einem anderen Klassenzimmer stattfindet.

Lehrer profitieren von der verbesserten Kommunikation, ohne die Notwendigkeit, ihren Unterricht anders zu gestalten oder die Nutzung der hoch angesehenen itslearning-Plattform anzupassen. Die App erlaubt es ihnen, Nachrichten an die Mobiltelefone ihrer Schüler zu senden, ohne ihre eigenen Telefonnummern preiszugeben, und sie müssen nicht einmal selbst die App herunterladen, um Nachrichten zu senden.

Zur weiteren Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit ermöglicht die App den Benutzern einen schnellen und einfachen Zugriff auf die komplette itslearning-Schnittstelle über ihre Smartphones unter Wahrung ihrer Privatsphäre. Der Login-Bildschirm der App wurde so gestaltet, dass er extrem einfach zu bedienen ist, und jeder Benutzer hat eine vierstellige PIN für die Anmeldung zu wählen, so dass niemand sonst auf das Benutzerkonto zugreifen und vertrauliche Informationen sehen kann.

"Diese App fügt sich in unsere expandierende mobile Strategie ein, die sich darauf konzentriert, den Benutzern das bestmögliche Erlebnis auf jeder beliebigen Bildschirmgrösse und jedem Gerät zu geben", sagte Bergby. "Unsere Vision ist seit jeher eine Lernplattform für alle Lehrer und Schüler, unabhängig von der Hardware oder Software, die sie verwenden."

Über itslearning

itslearning, eine Cloud-basierte Lernplattform, die für Lehrer entwickelt wurde und sich vorrangig an deren Lernmethoden orientiert, wird von Millionen von Lehrern, Schülern, Verwaltungsmitarbeitern und Eltern überall auf der Welt genutzt. Man kann itslearning in allen Ebenen des Bildungswesens vorfinden - von Grundschulen bis hin zu Universitäten, wo diese Plattform den Lehrern dabei hilft, die Schulbildung für die Schüler von heute anregender und gehaltvoller zu gestalten. Bei itslearning sind wir stolz darauf, die Bedürfnisse des Bildungswesens zu verstehen. Über 20 % unserer Mitarbeiter sind früher als Lehrer tätig gewesen, und häufig trifft man unsere Mitarbeiter in den Klassenräumen an, wo sie selbst von den Lehrern lernen. Wir bieten ein umfangreiches Sortiment an Dienstleistungen, die von einfachen Unterrichtsstunden bis hin zu Anwenderprojekten im grossen Massstab reichen. itslearning wurde 1999 gegründet. Das Unternehmen hat seinen Sitz in Bergen in Norwegen und Niederlassungen an vielen Standorten rund um die Welt.

Ansprechpartner: Gayle Nixon Chief Marketing Officer itslearning gayle.nixon@itslearning.com Nur für Anfragen von Medien: +1-978-505-0377

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Mit freundschaftlichen Grüßen

 

Kurt Schober

Klubsekretär

SPÖ-Parlamentsklub

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