Mittwoch, 25. Februar 2015

2015.02.25: Bildung

OTS0253 II 25.02.2015 18:36:00

 

Heinisch-Hosek: Mehr Bewegung wird an ganztägige Schulformen Realität

Utl.: Paket für mehr Bewegung und Qualität tritt im Schuljahr 2015/2016 in Kraft

Bildung/Heinisch-Hosek/Bewegung/Betreuung

"Die tägliche Bewegungseinheit wird in der ganztägigen Schule Realität", freut sich Bildungs- und Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek nach dem heutigen Beschluss im Nationalrat. "Die Bundesregierung investiert bis 2018 insgesamt 800 Millionen in den Ausbau ganztägiger Schulformen. Im Schuljahr 2018/19 soll für jedes dritte Kind ein Ganztagsschulplatz verfügbar sein", so die Bildungsministerin, die im vergangenen Herbst die Info-Kampagne "Mehr Schule. Mehr Chancen." gestartet hat, um über die Vorteile ganztägiger Schulformen zu informieren.****

Erstmals werden die Schulen für Vereine und Trainer/innen aus dem Sport geöffnet. Schulkooperationen werden im Rahmen des Sports verstärkt. "Durch die Öffnung für Sportvereine und für Trainerinnen und Trainer wird das Angebot wesentlich breiter und attraktiver für Schülerinnen und Schüler", so Heinisch-Hosek. Für Trainer/innen werde die Qualifikation durch die Anerkennung bestehender Qualifikationen an Pädagogischen Hochschulen erleichtert. Zusätzlich werde ein Bewegungscoach neu etabliert.

Weiters werden die Aufgaben der österreichischen Schulen um "gesundheitsbewusst" und "sportlich aktive Lebensweise" ergänzt. Das sei ein wichtiges Zeichen, so Heinisch-Hosek, werde damit doch die Notwendigkeit einer sportlich aktiven Lebensweise unterstrichen. "Die tägliche Bewegungseinheit hat langfristige Auswirkungen auf Gesundheit und Wohlbefinden. Kinder sollen Spaß und Freude an der Bewegung während der Schulzeit und darüber hinaus haben", so die Bildungsministerin.

Neben der täglichen Bewegungseinheit, wird auch die Qualität der ganztägigen Schulformen für Eltern und Kinder erhöht. Konkret werden für den Nachmittagsteil in ganztägigen Schulformen Aufgaben und Ziele der Lernzeit und Ausgestaltung der Freizeit über die Betreuungspläne als Teil der Lehrpläne aufgenommen und präzisiert, erklärt die Bildungsministerin. Die Qualitätskontrolle wird durch die Schulaufsicht gewährleistet und in Zukunft ist ihr Aufgabengebiet um den Betreuungsteil konkretisiert. (Schluss)

Rückfragehinweis:
Büro der Bundesministerin Gabriele Heinisch-Hosek
Mag.a Veronika MARIA
Pressesprecherin
Tel.: Tel.: +43 1 53120-5011, Mobil: +43 664 612 47 29
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OTS0245 II, CI 25.02.2015 17:35:24

 

Hofinger: Kinder brauchen mehr Bewegung!

Utl.: Tägliche Bewegungseinheit unter Einbindung der Sportvereine

Parlament/ÖVP/Sport/Schule/Nachmittagsbetreuung/Hofinger

Die Freude an der Bewegung muss in jungen Jahren erfahren werden, sagte heute, Mittwoch, der ÖVP-Abgeordnete Manfred Hofinger anlässlich des heutigen Tagesordnungspunktes zur täglichen Bewegungseinheit in Schulen mit Nachmittagsbetreuung. Für den ÖVP-Abgeordneten ist dies ein erster wichtiger Schritt, "gesundheitsförderndes Verhalten schon früh in den Köpfen der Kinder zu verankern. Weitere müssen folgen", erinnert Hofinger an die Initiative der ÖVP-Familienministerin sowie der ÖVP in Oberösterreich auch für Kindergartenkinder mehr Bewegungsmöglichkeiten anzustreben. Besonders positiv hob der ÖVP-Abgeordnete die geplante Kooperation zwischen Schulen und Sportvereinen im heutigen Gesetzesbeschluss hervor. "Vor allem in den ländlichen Regionen bieten die örtlichen Sportvereine professionelle Kräfte, die junge Menschen gezielt in ihrer Bewegungskompetenz fördern können."

Einer deutschen Studie zufolge verbringen bereits sechs- bis zwölfjährige Kinder wochentags täglich vier Stunden zusätzlich zum Schulunterricht im Sitzen. Weniger als die Hälfte dieser Kinder bewegt sich, wie von der Weltgesundheitsorganisation empfohlen, mindestens eine Stunde am Tag. Auch die Resultate der letzten Linzer Sportumfrage sind besorgniserregend. Denn 24 Prozent der 15- bis 29-jährigen Burschen und 20 Prozent der gleichaltrigen Mädchen geben an, zu totalen Bewegungs-Muffeln zu gehören. Die Auswirkungen sind dramatisch: Jedes sechste Schulkind hat bereits Koordinationsschwierigkeiten, vier Prozent weisen motorische Störungen auf und 17 Prozent der Kinder leiden unter gesundheitsriskantem Übergewicht.

Neue Chancen für örtliche Sportvereine

Mit diesem Gesetzesbeschluss werden auch die Kooperationsmöglichkeiten zwischen Schulen und Sportvereinen verbessert. "Wir erfüllen damit eine jahrelange Forderung nicht nur der örtlichen Sportvereine, sondern wir bieten den Kindern neue und notwendige Perspektiven, damit sie zum Eintritt in einen Sportverein über die Schulzeit hinaus animiert werden", zeigt sich Hofinger erfreut. (Schluss)

Rückfragehinweis:
Pressestelle des ÖVP-Parlamentsklubs
Tel.: 01/40110/4436
http://www.oevpklub.at


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OTS0242 II, CI 25.02.2015 17:33:26

 

Jank: Die tägliche Bewegungseinheit wird Realität

Utl.: ÖVP-Bildungssprecherin will vermehrt Kooperationen im Bereich Kunst und Kultur

Parlament/ÖVP/Sport/Schule/Nachmittagsbetreuung/Jank

An Schulen mit Nachmittagsbetreuung wird die tägliche Bewegungseinheit ab dem kommenden Schuljahr Realität; Kooperationen zwischen Schulen und Vereinen werden erleichtert, zeigte sich heute, Mittwoch, ÖVP-Bildungssprecherin Abg. Brigitte Jank anlässlich der Nationalratssitzung, auf der das Paket "Sport und Bewegung" und eine Qualitätsoffensive ganztägiger Schulformen auf der Tagesordnung stehen, erfreut. "Die langjährige Forderung einer Präzisierung der Kooperationen zwischen Schulen und Vereinen wird erfüllt und die Schule für Trainer geöffnet. Damit können örtliche Vereine besser in das Schulleben eingebunden werden", so Jank weiter.

Vorgesehen sind etwa eine verbesserte Anrechnung der Ausbildungen bei der Qualifikation zum Freizeitpädagogen sowie eine neue Ausbildung zum Bewegungscoach. Jank: "Mit diesem Paket wird ein bedeutender Beitrag zur besseren Gesundheit unserer Kinder geleistet. Bewegung ist nicht nur gut für das körperliche Wohlbefinden, sondern wirkt sich auch positiv auf die Konzentration aus."

Das Tagesangebot an den Schulen sollte aber weiter ausgeweitet werden, und in diese Richtung geht auch dieses Gesetz: Im Rahmen von Kooperationen können auch andere Personen an Schulen tätig sein. "So wie wir den Sportvereinen die Möglichkeit eröffnen, mit Schulen zu kooperieren, brauchen wir das auch verstärkt im Bereich Kunst und Kultur", unterstrich die ÖVP-Bildungssprecherin. "Das Angebot in der Tagesbetreuung an unseren Schulen kann damit attraktiver und abwechslungsreicher gestaltet werden." Derartige Kooperationen könnten auch im Technikbereich eingegangen werden. "Wenn damit die Schüler die Möglichkeit haben, technische oder naturwissenschaftliche Berufe kennen zu lernen, wird sich auch das Interesse dafür entwickeln", ist die Abgeordnete überzeugt.

Die ÖVP-Bildungssprecherin verwies auf die vorgesehenen klaren Kriterien für die Qualität der Gestaltung von Freizeit und Lernzeit im Zuge der Nachmittagsgestaltung. Die Qualitätskontrolle im Freizeitteil erfolgt in Zukunft durch die Schulaufsicht.

Bis zum Schuljahr 2018/19 werden 800 Millionen Euro in Angebote zum Ausbau der Nachmittagsbetreuung investiert. Davon sollen jährlich bis zu zehn Millionen Euro für diese Maßnahmen aus der 15a-Vereinbarung verwendet werden. (Schluss)

Rückfragehinweis:
Pressestelle des ÖVP-Parlamentsklubs
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Andrea Steiner
Büro Kurt Schober
SPÖ-Parlamentsklub
Tel.: 01/40110-3945

 

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