Donnerstag, 26. Februar 2015

2015.02.26: Bildung

OTS0071 SI, II 26.02.2015 10:35:38

 

BSO: Nationalrat beschließt tägliche Bewegungseinheit an ganztägigen Schulen

Sport/Bildung/Gesundheit/Jugend/Kinder/Nationalrat/Schule

Mit dem Nationalratsbeschluss am 25.02.2015 wurde Bewegung erstmals als Bildungsziel erklärt und somit die lang geforderte tägliche Bewegungseinheit in Ganztagsschulen Realität. Bereits ab kommenden Herbst sind in allen ganztätigen Schulformen fünf Bewegungseinheiten pro Woche vorgesehen und auch "gesundheitsbewusst" und "sportlich aktive Lebensweise" werden als Aufgaben in den österreichischen Schulen verankert.

Eine enge Zusammenarbeit zwischen Schulen und Sportvereinen garantiert ein breites Bewegungsangebot für die Schülerinnen und Schüler. Die Schaffung von praxisorientierten Rahmenbedingungen für Expertinnen und Experten aus dem Sport zeigt die Bedeutung der Arbeit im Sportverein. Der Schulterschluss zwischen Bildungs- und Sportinstitutionen ist ein wichtiger Beitrag für die Gesundheit der Schülerinnen und Schüler.

BSO-Präsident Herbert Kocher ist erfreut über den Beschluss des Nationalrates: "Die Einführung der täglichen Bewegungseinheit in ganztägigen Schulen ist ein erster wichtiger Schritt in die richtige Richtung zu mehr Bewegung für unsere Kinder und Jugendlichen. Dass die Zusammenarbeit von Sportvereinen und Schulen verstärkt wird, ist ein Gewinn für beide Seiten. Es freut mich besonders, dass die Wichtigkeit von Bewegung für Kinder und Jugendliche ein zentrales Thema darstellt und eine breite Unterstützung gefunden hat. Ich möchte mich bei allen bedanken, die sich so engagiert für die tägliche Bewegungseinheit eingesetzt und zur Umsetzung beigetragen haben. Unser langfristiges Ziel ist es, die tägliche Bewegungseinheiten in allen Schulformen umzusetzen."

Rückfragehinweis:
Österreichische Bundes-Sportorganisation (BSO)
Mag. Barbara Spindler
Geschäftsführerin
Tel.: +43 / 1 / 504 44 55
mailto:office@bso.or.at
www.bso.or.at


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OTS0058 II 26.02.2015 10:14:34

 

Stadtschulrat gegen Verschwinden der Literatur aus dem Unterricht

Utl.: Brandsteidl legt Leseliste auf und kritisiert Durchführung der Zentralmatura als "Dummheit oder Sabotage"

Medien/Vorausmeldung/NEWS/Brandsteidl/Kritisiert Zentralmatura

Als Reaktion auf die anhaltend kritisierte Marginalisierung der Literatur im Rahmen der Zentralmatura legt Wiens Stadtschulratspräsidentin Susanne Brandsteidl eine Leseliste auf, die als "verbindliche Empfehlung" an alle Wiener Gymnasien geht. Das berichtet NEWS in seiner neuen Ausgabe. Literatur verkümmert im derzeitigen Maturakonzept zur "Textsorte" neben Leserbriefen oder Bewerbungsschreiben und wird daher oft in der gesamten Unterrichtspraxis zurückgefahren.

Deshalb gab Brandsteidl bei der IG Autorinnen und Autoren die Ausarbeitung eines Literaturkanons in Auftrag, der in Zusammenarbeit Mit dem emeritierten Wiener Germanistik-Ordinarius Herbert Zeman und NEWS-Kulturchef und ORFIII-Moderator Heinz Sichrovsky ("erLesen") erarbeitet wurde. Elfriede Jelinek, Gerhard Roth, Christine Nöstlinger, Robert Menasse, Arno Geiger und Maja Haderlap ergänzten mit Empfehlungen für junge Leser.

Brandsteidl, eine Befürworterin der Zentralmatura: "Es gab von Autorenseite schwere Vorwürfe, denen ich mich anschließe. Literatur ist zu wenig Bestandteil der Allgemeinbildung. Textbehandlung ist das eine, aber man muss auch Standardwerke gelesen haben, um in der Bildungsgesellschaft mitreden zu können. Wir sind der Meinung, dass man gewisse Standardwerke verpflichtend kennen muss." Auch für die schriftliche Matura müsse "ein gewisser Stock an Literaturerfahrung vorausgesetzt werden". Die Leseliste solle "allgemein und verbindlich eingeführt" werden.

Mit dem abgegangenen BIFIE-Leiter Günter Haider wären "Führungskompetenz und inhaltliche Kompetenz" der Zentralmatura verloren gegangen. Man hat Mit einem Schlag zu viele Parameter verändert. Es gab auch operative Fehler. Wenn von 24 Beispielen bei der Mathematik-Matura nur acht gedruckt werden, wenn ein Server nicht fähig ist, Vorwissenschaftliche Arbeiten aufzunehmen, wenn der Text eines Nazi-Dichters unrelativierter Prüfungsstoff ist, so ist das Dummheit oder grenzt an Boykott."

Rückfragehinweis:
Sekretariat NEWS
Chefredaktion
Tel.: (01) 213 12 DW 1103


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Andrea Steiner
Büro Kurt Schober
SPÖ-Parlamentsklub
Tel.: 01/40110-3945

 

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