Mittwoch, 11. Februar 2015

Bildungs-Newsletter 11. Februar 2015 3. Teil


 

OTS0191 II 11.02.2015 14:55:15

 

Grossmann zu Zentralmatura: Kampagne der Grünen gegen sinnvolle Bildungsreform unverständlich

Utl.: An Optimierungen wird gemeinsam mit allen SchulpartnerInnen laufend gearbeitet - Stimmungsmache der Grünen kein Beitrag, um Ängste abzubauen

 

SPÖ-Bildungssprecherin Elisabeth Grossmann hat kein Verständnis für die jüngsten Äußerungen der Grünen in Sachen Zentralmatura. "Die neue Matura ist ein seit Jahren vorbereitetes Projekt, das mehr Objektivität, Fairness und bessere Vergleichbarkeit bringen wird. Die Kampagne der Grünen gegen diese sinnvolle und notwendige Bildungsreform ist daher unverständlich und wenig konstruktiv", sagte Grossmann heute, Mittwoch, gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. ****

 

Die SPÖ-Bildungssprecherin betonte außerdem, dass es verständlich sei, dass die Umstellung bei der Matura so wie jede große Systemumstellung auch zu Unsicherheit bei den Beteiligten führt. "Umso wichtiger ist es daher, dass Bildungsministerin Gabriele Heinisch-Hosek bereits zahlreiche Schritte gesetzt hat, um Unsicherheiten und Ängste abzubauen", sagte Grossmann, die hier darauf verwies, dass "im engen Kontakt mit allen SchulpartnerInnen laufend an Optimierungen gearbeitet wird". Zudem habe das Bildungsministerium eine eigene Taskforce eingesetzt, außerdem gebe es zahllose Informationsveranstaltungen mit allen Beteiligten sowie verstärkte Fortbildungen für die Lehrkräfte, betonte Grossmann. Kein Verständnis hat Grossmann auch für die "völlig überzogene grüne Panikmache" in Sachen vorwissenschaftliche Arbeit. "Die Bildungsministerin hat hier bereits klargestellt, dass es für die SchülerInnen keinen Grund zur Sorge gibt. Der Server arbeitet, Uploads sind möglich, bei Verzögerungen, die großen Datenmengen geschuldet sind, können die jeweiligen vorwissenschaftlichen Arbeiten in ausgedruckter und elektronischer Form bis Freitag in der Schule abgegeben werden", sagte Grossmann, die darauf verwies, dass "die Stimmungsmache der Grünen gegen die neue Matura ganz sicher kein geeigneter Beitrag ist, um Ängste und Unsicherheiten abzubauen". (Schluss) mb/bj

 

Rückfragehinweis:  SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Löwelstraße 18, 1014 Wien,    Tel.: 01/53427-275 http://www.spoe.at/online/page.php?P=100493

 

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/199/aom

 


 

APA0454 II, XI, IT 11.02.2015 15:24:47

 

Matura: Experte vermutet zu kleine "Eingangstür" für zu viele Daten

Utl.: Spitzenzeiten mit extrem hohem Datenaufkommen sollten vermieden werden - Höchstens 200 Arbeiten am Tag gehen auf Uni Wien-System ein

 

Eine Schwierigkeit beim Aufbau einer Online-Plattform, auf die in kurzer Zeit viel Datenverkehr zukommt, sei die Konzeption der "Eingangstür", so der IT-Experte Raman Ganguly von der Uni Wien zur APA. Wollen dann viele gleichzeitig Daten hochladen, "passen die Leute irgendwann einfach nicht mehr durch". Das dürfte nun mit der Datenbank für die vorwissenschaftlichen Arbeiten (VWA) passiert sein.

Was die Ursache für die Probleme bei der vom Bildungsministerium betriebenen Plattform ist, kann der Leiter der Softwareentwicklungs-Abteilung des Zentralen Informatikdiensts (ZID) der Universität Wien nicht sagen, da er das System und dessen Aufbau nicht kennt. "Da jetzt irgendwelche Mutmaßungen zu machen, ist unseriös", so Ganguly. Wenn immer möglich, müsse man allerdings bei der Konzeption einer Plattform, auf der von außen Daten hochgeladen werden können, darauf achten, dass Spitzenzeiten möglichst nicht auftreten. Die Frage der Dimensionierung sei aber schwierig, vor allem da man beim Aufbau dieses Systems auf keine Erfahrungswerte zurückgreifen konnte.

Dass "hier relativ viel zusammenkommen kann" war sicherlich klar, trotzdem könne es immer passieren, dass Server von der Datenflut zu einem Zeitpunkt überlastet sind. Man könne nun mehrere parallele Server aufbauen. "Meine Vermutung ist, dass genau daran gerade gearbeitet wird", so der Experte.

Österreichweit schreiben etwa 20.000 AHS-Maturanten eine VWA, für ungefähr 9.000 Schüler in Wien und Niederösterreich ist der kommenden Freitag der letzte Abgabetermin. "Wir haben an der Uni wahrscheinlich nicht die Mengen an Daten, die das Ministerium jetzt hat", glaubt Ganguly. An der Uni Wien schließen im Jahr etwa 5.000 Studenten ab. Vorher müssen sie ihre Abschlussarbeiten hochladen, damit die automatische Plagiatsprüfung durchgeführt werden kann. Mehr als 200 Diplomarbeiten pro Tag gehen allerdings selten im System ein, erklärte der für die technische Umsetzung der Plagiatsprüfung verantwortliche Experte.

An der Uni Wien habe man bereits viel Erfahrung mit dem Management von solchen Systemen und kenne die eigenen Plattformen mittlerweile sehr gut. Im Gegensatz zu der Situation in Bezug auf die VWA habe das Volumen auch langsam zugenommen, was eine kontinuierliche Weiterentwicklung ermöglicht habe. Seitens des Ministeriums sei man seines Wissens bisher nicht um Unterstützung gebeten worden, so Ganguly.

 


OTS0183 II, CI 11.02.2015 14:27:59

 

FP-Krauss: Pfusch-Ministerin Heinisch-Hosek ist rücktrittsreif!

Utl.: Nur mit sozialistischer Theorie ausgestattet ist sie der schulischen Praxis einfach nicht gewachsen

 

"Was muss eigentlich noch passieren, bis die österreichischen Schüler von dieser Frau erlöst werden?", fragt Maximilian Krauss, Generalsekretär und stellvertretender Obmann des Rings Freiheitlicher Jugend, anlässlich der neuesten Folge der Pannenserie im Bildungsministerium. Zahlreiche Maturanten hatten ihre sogenannte "Vorwissenschaftliche Arbeit" wegen Server-Überlastung nicht wie gefordert hochladen können. Krauss: "Es reicht! Nur mit sozialistischer Theorie ausgestattet ist Heinisch-Hosek der schulischen Praxis einfach nicht gewachsen. Bildung bedeutet Zukunft - und diese ist zu kostbar, um sie unfähigen Ideologen zu überantworten." (Schluss)

Rückfragehinweis:  Klub der Freiheitlichen, Pressestelle Tel.: (01) 4000 / 81 798

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/85/aom

 


 

Mit freundschaftlichen Grüßen

 

Kurt Schober

Klubsekretär

SPÖ-Parlamentsklub

01/40110-3569

0664 / 44 45 005

kurt.schober@spoe.at

 

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